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Medienarchäologie

academia.edu

Vor einigen Monaten habe ich einen Account auf der Seite academia.edu angelegt und lade dort sukzessive meine Vorträge, Interviews und Paper (vor allem Buchkapitel) hoch.

Auch einige meiner HU-Kollegen sind dort aktiv. Von Thomas Nückel, einem unsere ehemaligen Studenten, ist soeben ein kurzer Beitrag über die hiesige Methode und Theorie der Medienarchäologie erschienen, der die Zusammenfassung aus einer 2014er-Vorlesung von Wolfgang Ernst darstellt. Unbedingt lesenswert!

Lehrveranstaltungen im Wintersemester

Zu meiner freudigen Überraschung bin ich im August eingeladen worden am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn die Professur für Medien, Algorithmen und Gesellschaft im Wintersemester 2016/17 zu vertreten.

Zu meinem dortigen Deputat gehören 4 Seminare, die ich zwischen Bachelor- und Master- im Medienwissenschaften- und Informatik-Studium gebe:

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Signals & Noises

Auf der Projekt-Seite whatisamedialab.com ist soeben ein Interview mit mir erschienen, in dem ich über die Genese, Theorie und die Praktiken des Signallabors berichte. Das Gespräch ergänzt damit das zuvor mit Woflgang Ernst für die Seite geführte Interview zum Medienarchäologischen Fundus.

»Ohne Ehrfurcht an die Mediengeschichte herangehen«

Computerarchäologie und digitaler Nachlass: Interview mit Dr. Stefan Höltgen

Dr. Stefan Höltgen (privat) ist bekannt für seine Beschäftigung mit Computerarchäologie. Wir haben ihm einige Fragen zu Exponaten aus Nachlässen, Spuren Verstorbener und zur Technikgeschichte gestellt. Zudem hat er uns einen Einblick in die Sammlungen der HU Berlin gewährt und einige Fotografien von Exponaten, Nachlässen und „Vor-Lässen“ zur Verfügung gestellt.

mehr: digital.danach

Open (the) Architectures!

In letzter Sekunde wurde ich dankenswerterweise von meinem Kollegen Nikita Braguinski auf einen Call for Applications für die Konferenz „Object Lessons and Nature Tables: Research Collaborations Between Historians of Science and University Museums“ am 23.09.2016 an der University of Reading (England) hingewiesen. Kurzerhand habe ich mich mit einem Hands-on-Vortrag beworben, der angenommen wurde.

Das Abstract:

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Les Chants Magnétiques

Morgen ist in Berlin die „8. Lange Nacht der Wissenschaften„. Wir beteiligen uns mit dem Thema „Medien-Magnetismus“ im Medienarchäologischen Fundus daran. Dort führen wir einige epistemologische Beziehungen zwischen technischen Medien und (Elektro)Magnetismus in Vorträgen und Experimenten vor. Besondere Berücksichtigung finden dabei magnetische Speicher. Hierzu haben wir neben einer kleinen Genealogie magnetischer Speicher einen Ringkern-Speicher als Arduino-Shield aufgebaut, bei dem wir die Speicherereignisse mittels Ferrofluid vor Augen führen.

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Die Veranstaltung findet zwischen 17 und 24 Uhr im Medienarchäologischen Fundus (Kupfergraben 5, Berlin-Mitte) statt. Der Eintritt zu unserer Ausstellung ist kostenlos.

Wissens-Appa/Repara/turen

Heute habe ich erfahren, dass mein Vortrags- und Artikelvorschlag für den Workshop „Kulturen des Reparierens und die Lebensdauer technischer Dinge“, der am 19. und 20. Januar 2017 am IZWT (Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung) an der Bergischen Universität Wuppertal stattfindet, angenommen wurde. Ich werde zusammen mit unserem Elektroniker/Restaurator Marius Groth und dem von Hans Franke geliehenen Sol-20 zum Workshop fahren, um dort die epistemologischen und technischen Implikationen der Restaurierung zu diskutieren.

Hier der Abstract unseres Vortrags:

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Sister Labs

Vor zwei Wochen war Lori Emerson in Berlin, um die transmediale zu besuchen. Dabei hat sie auch einen Abstecher in unsere technischen Sammlungen unternommen und in ihrem MAL-Blog einen Beitrag dazu verfasst.

Bild: Lori Emerson

»Medienarchäologie ist das Stichwort.«

Im Nachgang zum am Dienstag im Heute-Journal ausgestrahlten Bericht über unser Fachgebiet und die Madienarchäologie haben sich einige Kontakte ergeben. Einer davon führte zum Campus-Radio der Uni Düsseldorf, denen ich heute ein Telefoninterview gegeben haben, in welchem ich noch einmal einige Positionen aus dem TV-Bericht richtig stellen konnte:

Digitales Leben wird immer wichtiger. Im realen Leben, in der Universität erst recht und im Internet sowieso. Umso wichtiger ist deswegen ein Blick hinter die viel zitierte Digitalisierung unserer Gesellschaft. Wie sehr stehen wir an der Schwelle zwischen analog und digital? Mit unter anderem diesem Thema befasst sich heute die rushhour mit Dennis ab 15 Uhr.

Hier ist Medienarchäologie ist das Stichwort. Das ist ein recht neuer Zweig der Medienwissenschaften, welcher sich mit der Entwicklung von Medien auseinander setzt. In Deutschland ist dieser Fachbereich noch nicht so verbreitet, wird aber mit langsamen Schritten immer wichtiger. Wir haben deshalb mit dem Medienarchäologen Dr. Stefan Höltgen von der Humboldt-Universität in Berlin gesprochen. Er hat uns erzählt was die Medienarchäologie eigentlich ist und ob diese auch den Retro-Trend in unserer Gesellschaft erklären kann.

Unten angehängt ist sowohl die gesendete als auch die Rohfassung des Interviews zum Nachhören.

Die sogenannte Medienarchäologie

Gestern sendete das ZDF im Heute-Journal einen Beitrag zum im Frankfurter Filmmuseum ausgestellten „E.T.“-Spielmodul. Hierzu wurden neben Andreas Lange vom Computerspielemuseum auch Wolfgang Ernst und ich interviewt. Gefragt wurden wir, was Medienarchäologie ist und in welchem Zusammenhang sie mit dem ausgestellten Computerspiel steht. Der Beitrag ist im Archiv des Heute-Journals abrufbar. (Bedauerlicherweise wurden die Bauchbinden von Wolfgang Ernst und mir vertauscht und unser Tun als so etwas ähnliches wie akademisches Schrottsammlen missverstanden).

Objekt(Ge)Schichte(n)

Mein nächster Schritt in den Untergrund von Computerarchäologie und -geologie: Gerade bekomme ich eine Zusage des VDI-Arbeitskreises „Technikgeschichte“ für einen Vortrag zur Tagung „Objektgeschichte(n) – Stand und Perspektiven“ (11.-12. Februar 2016, im Deutschen Bergbau-Museum Bochum), deren Titel ich in meinem Abstract (siehe unten) produktiv als „Objekt(Ge)Schichten“ missverstanden habe. Ich werden dort über „Medien- und Computerarchäologie als Methoden operativer Geschichtsschreibung und -kritik“ sprechen.

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Me@MAH 2015

Jüngst ist die Videoaufzeichnung des „Media Archaeology“-Panels der Media Arts History Conference, an der ich Anfang November in Montreal teilgenommen habe, veröffentlicht worden. Zusammen mit Lori Emerson, Joasia Krysa, Jesper Olsson und Jussi Parikka habe ich dort über Media Labs vorgetragen und unser Signallabor als Ort für Lehre und Forschung vorgestellt. Das war mein erster frei gehaltener englischsprachiger Vortrag, weshalb ich eventuell auftretende phonetische, morphologische und syntaktische Ungereimtheiten zu entschuldigen bitte.

Lehre im Sommersemester 2016

Meine Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2016

  • Hands on Commodore 64! Archäologie einer Computer-Plattform (BA Modul 1)
  • Artefakte des Medienarchäologischen Fundus (BA Modul IX)
  • Grafik- und Soundprogrammierung in Assembler (BA/MA Projektmodul)

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Contemporal Media Archaeology

Gerade ist die Ausgabe 2/1/2015 des Journal for Contemporary Archaeology erschienen. Heftthema ist „Media Archaeology“ mit zahlreichen Beiträgen von Wolfgang Ernst, Jussi Parikka und anderen Medienarchäologen. Das Magazin kann (fast vollständig) als PDF von der Homepage geladen werden.

Zu wenig Theorie

Gestern habe ich eine weitere Rezension zu SHIFT – RESTORE – ESCAPE entdeckt – im Weblog von Joachim Wedekind.

Archäologie, allenthalben.

„Die Plattform GOG ist daher weniger ein reiner Online-Händler als vielmehr ein Team von Spiele-Archäologen: Sie graben alte Spiele für neue Betriebssysteme aus.“ (Tagesspiegel)

Eine neue Methode zur Öffnung von Apparaten und Disziplinen?

Heute ist – mit einiger Verzögerung – meine Rezension zu den bisherigen drei „Platfom Studies“-Bänden, herausgegeben von Ian Bogost und Nickt Montfort, bei IASL Online erschienen:

Sollen die »Platform Studies« am Ende bloß technische Aufklärung auf dem Feld der Cultural Studies betreiben? Soll eine jüngere und jüngste Technikgeschichte kulturwissenschaftlich reflektiert werden? Soll die oftmals kritisierte Technikvergessenheit der immer noch jungen Game Studies überwunden werden. Diese Fragen ließen sich allesamt mit ja beantworten. Es bleibt aber ungeklärt, warum die Herausgeber gleich eine ganze Buch-Reihe dazu etablieren (die zudem noch von den »Software Studies« im selben Verlag und teilweise denselben Herausgebern flankiert wird). Die Ausweitung der Perspektive auf die Bedeutung von »Plattformen« nicht nur für ein sozialhistorisches Sediment, sondern ihre Betrachtung als Wissensgeschichte der Mediengesellschaft verspricht ertragreicher zu sein.

mehr: IASL Online

Medien, Archiv, Material

Ein Interview mit Wolfgang Ernst und Bildern aus dem Fundus und dem Signallabor.

Meine Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2013

Im Sommersemester werde ich drei reguläre Lehrveranstaltungen anbieten:

  1. Seminar (für BA MeWi, Modul III und MuMe, Modul X): Strings – Symbolmanipulation mit dem Computer
  2. Seminar (für MA MeWi Modul I): Die Verkabelung der Sprache. Geschichte und Theorie der medialen Sprach- und Textverarbeitung
  3. Ringvorlesung (für MA Mewi Modul I): SHIFT – RESTORE – ESC. Die Aufhebung des Retro-Computings in der Medienarchäologie

Interessierte Studenten anderer Studiengänge sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Das Master-Seminar ist wieder für den Scheinerwerb für Kulturwissenschaft-Master-Studenten geöffnet.

Details zu den Veranstaltungen:

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Plakat 1.0

Nachdem nun alle Vortragsthemen feststehen (bei einem gibt es noch Detailbesprechungen), kann ich eine erste Fassung des Ankündigungsplakates für meine Ringvorlesung im kommenden Sommersemester 2013 präsentieren:


(Zum Vergrößern anklicken!)

Druckversionen des Plakates können auf der Veranstaltungsseite heruntergeladen werden: http://u.hu-berlin.de/sre