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Filmtagebuch

Längere Notizen zu gesehenen Filmen

»Für die Computerliebe«

Die Ente klingelt um halb Acht (D/I 1968, Rolf Thiele) (DVD)

Einer der zahlreichen Filmtipps von Ralph Bülow war dieser Heinz-Rühmann-Film vom Heimat- und Sexfilmregisseur Rolf Thiele. Rühmann gibt darin einen Computerprogrammierer, der seine Umwelt nicht anders als logisch betrachten kann, was ihn – nach ein paar merkwürdigen Erlebnissen – zuerst in die Irrenanstalt und dann an die Speerspitze der 68er-Revolte verfrachtet. Gleichermaßen albern wie surreal-absurd, politisch naiv wie provokativ – filmstilistisch aber nicht uninteressant! – bekommt man hier ein Zeitcolorit der besonderen Art zu Gesicht. Insbesondere das, was Computer sein sollen, können und wie sie aussehen, ist natürlich interessant. In der Schlussszene verwandelt sich eine der Rechenmaschinen gar in einen Elefanten, nachdem er mit allerlei Absurditäten des “richtigen Lebens” in Lochkartenform gefüttert wurde.

 

 

James Camerons Höhlengleichnis

Sanctum 3D (Sanctum, USA 2011, Alister Grierson) (PV Cinemaxx)

Sollte man eigentlich skeptisch werden, wenn – wenn auch hier nur in der deutschen Fassung – das “3D” bereits in den Filmtitel rutscht? Klingt das nicht allzu sehr nach Jahrmarktsensation: “Kommen Sie! staunen Sie! Unterwasserhöhlen! Gefahren! Schönheiten, wie sie sie noch nie gesehen haben! In drei Dimensionen!” Und genau das ist “Sanctum” auch – und kein bisschen mehr. Auf wahren Ereignissen, verrät der Prätext, basiert der Film. Zu diesen wahren Ereignissen mag die Katastrophe, die eine Forschungsexpedition ereilt hat, gehören. Wohl kaum aber diese unfassbare 80s-Toughness, die sich die Leute da ständig verbal um die Ohren hauen. So schön der Film ist, so viel ausgereifter seine Höhlen-3D-Bilder als die eines Werner Herzogs auch sind: Hier wird alles kaputt geredet. Der Plot muss ja gar nicht großartig anders als von bekannten Unterwasser-Dramen Cameron’scher Prägung sein. Aber dass diese Vaterundsohnade letztlich so schwulstig-pathetisch und gleichzeitig so überkommen-lakonisch ist, hätte wirklich vermieden werden sollen. Oder liegt das nur an der deutschen Synchro? Die klingt nämlich nach der Leistung eines verzweifelten und talentlosen Rainer-Brandt-Imitators.

Déjà Vu?

Source Code (USA 2011, Duncan Jones) (PV CineStar)

Ein Mann erwacht in einem Zug fahrend, weiß nicht, wie er dorthin gelangt ist und wer die Frau ihm gegenüber ist, die ihn kennt und ihn mit einem ihm fremdem Namen anspricht. Nach wenigen Minuten der Verwirrung gibt es eine Explosion und der Mann findet sich in einer seltsamen Kapsel eingesperrt – vor ihm ein Monitor, auf dem ihm eine Militär-Offizierin Instruktionen gibt. Dann löst sich die Welt um ihn herum auf und er sitzt abermals in diesem Zug, abermals der Frau gegenüber, erlebt die selben Dinge wie zuvor – nur, dass er sie jetzt “kennt”, weil er sie gerade erlebt hat. Der Mann ist ein US-Soldat, der im Rahmen eines neuartigen “Zeitreise”-Experimentes in eine Situation versetzt wird, in der ein Terroranschlag kurz zuvor zwei Personenzüge vollständig zerstört hat. Der Terrorist, der später eine “dirty bomb” in Chicago zünden will, befindet sich an Bord des Zuges und unser Held soll mittels der neuen Technologie herausfinden, wer es ist. Was geschehen ist, ist allerdings geschehen: Der Zug ist längst explodiert. Der Held befindet sich in einer Art mentaler Rekapitulation und kann nichts mehr an den Tatsachen ändern. Doch je öfter er zurückkehrt, desto mehr schmerzt ihn genau dies und desto dringlicher will er diese Scheinwelt trotzdem vor der Katastrophe retten.

Das Gefühl ist zuerst dasselbe wie bei Duncan Jones’ “Moon”: Das habe ich doch alles irgendwo schon einmal gesehen! Die möglichen Referenzen reichen bei “Source Code” von “Und täglich grüßt das Murmeltier” bis “12 Monkeys”. Aber einen Film ausschließlich über seine Vorbilder qualifizieren zu wollen, reicht bei weitem nicht aus, um ihm gerecht zu werden – zumal bei einen wie “Sourcecode”! Denn was Jones seit “Moon” mit dem Science-Fiction-Kino macht, ist nichts geringeres, als dessen allzu oft auf Weltraumtemperatur heruntergefahrene emotionale Atmosphäre neu mit Wärme aufzuladen. Darin ähnelt er sehr der “Solaris”-Version Steven Soderberghs oder zuletzt Darren aronofskys “The Fountain”. “Sourcecode” heilt jene von ihm vielleicht referenzierten Erzählungen regelrecht durch diese Wärmekur; insbesondere jenes chirurgisch meisterhaft und sehr präzise gezeichnete Medienzeitreise-Thema, das Tony Scott in “Déjà Vu” inauguriert hatte. “Sourcecode” zeigt also mehr als eine Zeitreise gegen den Krieg und den Terror; er öffnet den Weg in eine Alternativwelt – am Ende sogar wortwörtlich -, in der die Wunden, die Krieg und Terror gerissen hat, wieder geschlossen werden können. Damit ist er eine Utopie im besten Wortsinne.


 

Schaltpläne der Liebe

Heute ist – verschoben aufgrund aktueller Anlässe – meine Kritik zum SF-Film “Der Plan” bei Telepolis:

Die Stoffe des 1982 verstorbenen Science-Fiction-Autors Philip K. Dick dienen der Filmindustrie seit Jahrzehnten als dankbare Vorlagen. Die auf der Basis seiner Kurzgeschichten und Romane entstandenen Filme spiegeln jedoch nicht bloß deren oftmals verdrehte Plots auf die Leinwand; sie reflektieren auch Strukturen filmischen Erzählens, wie George Nolfis Filmdebüt von “Der Plan” eindrucksvoll zeigt.

mehr: Telepolis

I was a teenage Alien

Ich bin Nummer Vier (I am Number Four, USA 2011, D: J. Caruso) (PV Cinestar)

Es ist schon erstaunlich, wie sehr Regisseure, Kameraleute und Cutter ihre Handschrift einbüßen, wenn sie sich mit (jemandem wie) Michael Bay einlassen. D. J. Caruso, dessen Filmografie bislang recht abwechslungsreich (vom recht gelungenen “Disturbia” zum ziemlich grottigen “Taking Lives” reicht) verlaufen ist, hat mit dem Science Fiction “I am Number Four” nun seinen ersten waschechten Bay-Film gedreht, will heißen: gelackte Teenager mit typisch-mysteriösem Over-Shoulder-Blick zur Seite, der “Ich habe auch Probleme” suggerieren soll, laufen in Zeitlupe vor explodierenden Häusern umher, sagen Dinge (“a place is only as good as the people you know in it.”) und machen Sachen (Waterscooter fahren), die man eigentlich nur im Michael-Bay-Universum für teenage-like halte würde. Und ein Film mit und über Teenager natürlich ein kodiertes Coming-of-Age-Drama sein muss, ist die “Außerirdische leben auf der Erde versteckt vor anderen Außerirdischen, die sie dann bekämpfen”-Rahmenhandlung auch noch irgendwie wichtig: Man muss, um endlich erwachsen zu sein, Pflicht von Neigung zu trennen wissen … denn da, wo große Kraft ist, ist bekanntlich auch usw.

“Ich bin Nummer Vier” ist also auf unrümlichste Weise glattpoliertes Bay-Kino, zusammengeschustert aus Versatzstücken bekannter Fantasy- und SF-Konzepte und sozusage nur noch einmal für die heutige Jugend auf Effektehochglanz gebracht. Das ist ja ohnehin Bays Spezialrezept für Erfolgskino: aktualisieren, aufpolieren, abkassieren. Seit dem TCM-Remake ist das das Kochrezept für Bay-Filme. Wenn dann Dinge, wie ein monströs angeschwollenes Schoßhündchen, zu Taschenlampen umfunktionierte Leuchthände und einen “chick war” zwischen vergeistigt-eigentbrötlerischem Blondchen und superkräftig phallischem Alien Sex Fiendmit zum Rezept gehören, ist ja für jede Altersstufe und Neigung etwas dabei – nur leider nicht für Erwachsene und für SF-Fans.

Die Schaltlogik des Lebens

Der Plan (The Adjustment Bureau, USA 2011, George Nolfi) (PV Filmkunst 66)

Die Kurzgeschichten Philip K. Dicks liefern dem SF-Kino seit Jahrzehnten die interessantesten Impulse – nicht nur, weil die durch ihre mit verschobenen Perspektiven und überraschenden Wendepunkte bestimmten gespickten Texte ohnehin eine besondere Affinität zum Filmerzählen bieten, sondern auch weil die narrativen Strukturen dieser Texte oft ein gewisses Maß an struktureller Selbstreflexivität enthalten. So wäre etwa die “virtual reality”-Erzählung aus “Total Recall” (Dicks “We Can Remember It For You Wholesale”) auch als Reflexion über die Mechanismen filmästhetischer Wirklichkeitserzeugung oder der Funktion des Mediums Film als Erinnerungs- und Vergessenstechnik zu lesen/sehen. Mit der jüngsten Adaption “Der Plan” (nach Dicks 1954 erschienener Kurzgeschichte “Adjustment Team”) ließe sich ganz ähnlich verfahren: Sie bebildert nicht nur einen typischer Dick-Stoff über eine “alternative Sicht auf den Lauf des Lebens”, sondern wirft auch Fragen darüber auf, wie Lebensläufe als Erzählung konstruierbar sein müssen, damit sie sich zur Gesamtlogik einer “Geschichte” konvergent verhalten.

In George Nolfis fabelhaftem Regie-Debüt “Der Plan” wird das alte Salomon-Sprichwort “Der Mensch denkt und Gott lenkt” (Sprüche 16,9) in Form einer wirklichen göttlichen Lebenslaufs-Verwaltungsbürokratie verstanden: Ein junger Politiker verliebt sich “außerplanmäßig” in eine junge Frau und gefährdet dadurch sowohl seine als auch ihre vorherbestimmte Karriere. Das können die Verwaltungsbürokraten nicht zulassen und versuchen den Mann wieder auf den rechten Weg zu bringen. Da sie sich ihm dazu zu erkennen geben müssen (und damit die seit Jahrtausenden währende göttliche “Verschwörung” aufdecken), bekommt er die Möglichkeit, die Pläne für sich und andere durch deren vorsätzliche Nichtbeachtung aktive zu beeinflussen und zu ändern. Das führt zu zahlreichen weiteren Verwirrungen des großen Plans, der sich mit immer mehr unvorhergesehenen Effekte auflädt. Von hier aus lässt sich das Thema des Films nicht nur auf die Frage “determinierender Filmplot-Entwicklung” übertragen, sondern natürlich auch auf außerfilmische Diskurse: Die soziologische Theorie etwa untersucht seit Mitte der 1930er-Jahre das Phänomen “unvorhergesehener Folgen zielgerichteter sozialer Handlungen” (Robert K. Merton) und diese oft als “Emergenzeffekt” beschriebene Handlungstheorie zeigt bereits deutlich wie das Verhalten im Kleinen mit daraus entstehenden großen Effekten in Zusammenhang steht – und dass eine große, die gesamte Gesellschaft präjudizierende Theorie gar nicht möglich ist, so lange der Einzelne Handlungsfreiheit besitzt. “Der Plan” entwirft dieses Problem als Liebesfilm – ein wahrlich großartiges Unterfangen, das noch lange nicht beendet ist, wenn der Film vorbei ist!

mehr in Kürze bei Telepolis

»Da steht ein Alien in der Kochnische und macht Bagles und Kaffee!«

Paul – Ein Alien auf der Flucht (Paul, USA 2011, Greg Molotta) (PV Cinemaxx)

Ob das nun wirklich etwas für kleine Kinder ist, wage ich zu bezweifeln; zumindest ist es aber etwas für ganz große Kinder, jene, die sich allgelegentlich auf SF-Conventions herumtreiben, bei Cosplays in den Verkleidungen ihrer Lieblingshelden auftreten und eine Urlaubsreise durch die USA unternehmen, die sie zu den Wegmarken verschwörungstheoretischer Urban Legends führt (Area 51, …) Zwei dieser so genannten “Nerds” aus Großbritannien unternehmen genau solch eine Reise und gabeln dabei das Alien Paul auf, das vor Wissenschaftlern flieht, die ihm an die Gene wollen, und zurück zu seinen Mit-Aliens will. Paul auf den Fersen ist natürlich ein Geheimdienst und auf dem Weg zum “Fluchtpunkt” begegnen der gemischten Reisegruppe allerlei Skurrilitäten und skurrile Typen. Darunter eine bibeltreue Darwin-Verächterin, zwei gewaltbereite Rednecks und eine ältliche Dame, die Paul entdeckt hatte, als sie noch ein Kind war und der danach ihr Leben lang niemand glauben wollte.

“Paul – Ein Alien auf der Flucht” bedient die kleine Sparte selbstreflexiver SF-Kultur, wie sie im Kino zuletzt in Jared Hess’ wundervollem “Gentlemen Broncos” und vor gut zehn Jahren in der Persiflage “Galaxy Quest” schon aspektiert wurden: wohlgesonnene Komödien, die die merkwürdige SF-Fankultur auf die Schippe nehmen und dabei aus dem reichhaltigen Schatz ebenjener Kultur zitieren. In “Galaxy Quest” verkörperte ein solches Zitat die “Alien”-Schauspielerin Segourney Weaver – und die ist jetzt auch in “Paul” wieder zu bewundern. Daneben gibt es gelungene Situationskomik, witzige Dialoge (wenn in der deutschen Fassung auch etwas arg bemüht “cool”, was nicht zuletzt an der Synchronleistung des Paul-Sprechers Bela B. liegt) und einen nicht unspannenden Road-Movie-Plot. Wie eingangs gesagt: Die Zotigkeit wirkt der ansonsten doch recht deutlich geplanten Kinderfilm-Affinität etwas entgegen, ist allerdings auch nicht aus der Luft gegriffen (immerhin nimmt sich die bis zur Begegnung mit Paul lammfromme Kreationistin vor, von nun ab das ganze Leben und Lieben auszukosten, wozu auch Fluchen gehört). Wahrscheinlich werden sich aber wohl nur wenige Eltern freuen, wenn ihre Kinder mit dem Kompositum “Scheiß-Sach-Piss-Titten-Mist” als neu gelerntem Fluch nach Hause kommen.

Sprich zu dir selbst, dann sprichst du zu den Dingen

Iron Doors 3D (D 2010, Stephen Manuel) (PV Cinemaxx)

Das kommt dabei heraus, wenn man nur fremde und keine eigenen Ideen hat. Nein, ich spreche nicht vom Politik-Adel, sondern von einer der jüngeren deutschen Versuche im SF-Film: Das Gefangenen-Dilemma aus “Cube” gepaart mit dem Folter-Paradigma aus “Saw” abzüglich einer plausiblen Entwicklung, abzüglich einer bei minimalistischen Settings notwendigen parabelhaften Story, ohne auch nur einen guten Schauspieler aber dafür mit einem aufgesetzten Schluss … so würde ich “Iron Doors 3D” zusammenfassen, fragte man mich. Die Tatsache, dass der Film hier unter “Science Fiction” getaggt wird, ist vielleicht die einzige wirkliche Überraschung eines Filmes, der wirklich nichts zu erzählen und nicht zu zeigen hat außer folgendem: Ein Mann findet sich in einer Art Tresorraum wieder und weiß nicht, wie er da hinein gelangt ist. Er wartet, bekommt Durst, trinkt seinen Urin, bekommt Hunger, isst ein paar Maden, die aus einer ebenfalls anwesenden toten Ratte kriechen. Dann entdeckt er Hinweise, die nahelegen, dass seine Gefangenschaft eine Art “Rätselaufgabe” sein könnte. Und er findet heraus, dass er offenbar nicht der einzige ist, der dieses Schicksal hat. Mit Antworten zur Frage der Situation darf man genauso wenig rechnen wie mit einer Entwicklung der gefangenen Figur.

“Iron Doors 3D” buhlt angesichts seines situativen Minimalismus förmlich damit eine Parabel sein zu wollen, aber das mangelhafte “Dialog”-Skript (eigentlich sind es immer Monologe), der abgrundschlechte Hauptdarsteller und die Tatsache, dass es eigentlich um nichts geht, schieben jedem Ansatz einer solchen Lesart den Riegel vor. Das 3D öffnet den Tresorraum zumindest für unserem Blick in die Tiefe der Leinwand. Möglicherweise ein zaghafter Versuch, den Film als Zuschauerexperiment zu sehen: Immerhin hätte die Gefangenschaft dann ja den Zweck, uns in einer Variante des “Big Brother”-Containments als Anschauungsmaterial zu dienen. Aber das Ende des Films und die für diese Lesart inkonsequent agile Montage verhindern auch diesen Aus- bzw. Zugang. Bleibt also ein filmischer Torso, der vage an Heinleins Story “Im Goldfischglas” erinnert, der zu viele gute Vorbilder, aber zu wenig eigenes Talent offenbart. Kurzum: Ein weiterer gescheiterter deutscher Versuch, der Genrefilm-Geschichte etwas von Relevanz hinzuzufügen.

»No one’s blaming you for being human.«

The Spy who came (USA 1969, Ron Wertheim) (DVD)

Pawlow: Pionier der biologischen Programmierung

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»turn humans into veritable screwing machines«

The Curious Dr. Humpp (La venganza del sexo, Argentinien 1969, Emilio Vieyra) (DVD)

Silverfoot

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»punching out his own dream girl«

How to make a Doll (USA 1968, Herschell Gordon Lewis) (VHS)

Junggesellen und ihre Maschine

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Bombshells, Sexbombs, exploding plastic dummies

Dr. Goldfoot and the Girl Bombs (Le spie vengono dal semifreddo, Italien 1966, Mario Bava) (DVD)

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Wife Disposal Devices

Doctor Goldfoot an the Bikini Machine (USA 1965, Norman Taurog) (DVD)

"Whenever he needs / a girl on the scene, / he pushes a button / and just like nothing / a girl will appear. / I mean it my dear. / The cutest girl / in the whole wide world / and she behaves / just like a slave.“

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»That does not compute!«

My Living Doll (USA 1964, Ezra Stone) (YouTube)

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»You’ve made him a man again!«

Sex Kittens go to College (USA 1960, Albert Zugsmith) (DVD)

Am Collins College herrscht Aufruhr: Eine neue Professorin, die junge, gut gebaute, blonde und hoch intelligente Dr. Mathilda West ist dort eingetroffen, um die Uni durch ihre Lehre “into the space age” zu katapultieren. Dass die Wissenschaftlerin mit ihren 13 Abschlüssen in allen möglichen natur- und geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen (ihre Leistungen auf diesen Gebieten sind so umfangreich, dass der Computer mehrere Meter Endlospapier damit bedruckt, s. o.) so ungemein anziehend auf die männlichen College-Angehörigen (Kommilitonen wie Kollegen) wirkt, ist ein Problem. Vom verklemmten Captain der Baseball-Mannschaft “Woo Woo” bis hin zum kauzigen Computerwissenschaftler Dr. Zorch sind ihr alle verfallen. Und die Kolleginnen und Studentinnen sehen sich angesichts der erotischen und intellektuellen Tatsachen in der Defensive. Allerdings hat Dr. West “a past”, wie die ebenfalls eifersüchtige Dr. Myrtle Carter, Assisentin (und heimliche Bewunderin) Zorchs, herausgefunden hat: Vor ihrem kometenhaften akademischen Aufstieg war West als “The Tallahassee Tassels Tosser”, eine Art Go-Go-Tänzerin, bekannt. Eine zeitlang schafft sie es, ihre Kollegen darüber hinters Licht zu führen, doch als zwei Mafiosi auftauchen, die das Geheimnis um die merkwüdigen Wett-Erfolge eines gewissen “Sam Thinko” aufklären wollen, erkennen sie West als ehemaliges Mitglied der Halbwelt wieder. So tritt sie schließlich den Rückzug aus der Uni an und vermählt sich mit dem ihr ohnehin sehr zugetanen Uni-PR-Mann George.

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»W H Y ?«

Nummer 6 – Der General (The Prisoner – The General, UK 1967, P. G. Scott) (Blu-ray)

Der General

Ich schaue mir derzeit erstmals die “60er-Jahre-Kult-TV-Serie” “The Prisoner” an, die vor kurzem auf ARTE ausgestrahlt und danach auf DVD und Blu-ray-Disc erschienen ist (letztere rezensiere ich für F.LM).

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Agnes und der alte Mann

Twilight Zone: The Old Man in the Cave (USA 1963, Alan Crossland Jr.) (DVD)
Twilight Zone: From Agnes – With Love (USA 1964, Richard Donner) (DVD)

Neben Robotern spielen auch Computer in der Serie “Twilight Zone” in mehreren Folgen eine Rolle – in zweien sogar die Hauptrolle:

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»The Secret Soul of the Internet«

Fear Dot Com (USA 2002, William Malone) (DVD)

Das emergente Computernetz weiß alles

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»Ich hatte das verdammte Ding abgeschaltet.«

Net Games (USA 2003, Andrew van Slee) (DVD)

Frauen und Technik ...

Mein To-Do-Stapel hat ein bedenklich niedriges Niveau erreicht, weswegen ich mir als neues Projekt vorgenommen habe, einen Blick auf die Motiv-Kombination “Computer” und “Serienmord” zu werfen. Es gibt nicht viele Filme, die diese bedienen; diejenigen, die ich gesehen habe, nutzen allerdings beide Phänomene zur gegenseitigen ästhetischen “Verstärkung”. In “Schnittstellen” hatte ich zu “Copycat” und insbesondere zu “The Cell” schon über die authentisierenden Effekte des Computer-Einsatzes im Plot geschrieben (archetypisch ist in beiden Filmen die Verschränkung von medialer Räumlichkeit und den Bedrohungs- bzw. Detektionsnarrativen des Serienmörderplots). Mit einem der konservativsten, und deshalb für eine Betrachtung von Angst-Mechanismen wertvollsten Beispiel beginne ich die Reihe: “Net Games”.

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Gott ist tot! Es lebe die Technik!

Voyage to the Planet of the Prehistoric Women (USA 1968, Peter Bogdanovich) (DVD)

Technik im Prolog

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