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Film-Tipp

Hinweise über Filme im Kino, auf DVD und im TV

Alle Vortragsvideos vom VCFB

Nun sich endlich alle Videos, die von den Vorträgen auf dem Vintage Computing Festival Berlin Anfang Oktober aufgenommen worden, fertig geschnitten, mit Logos und Infos versehen und online auf dem Media-Stream-Server des Chaos Computer Club verfügbar.

Die Vorträge vom VCFB

Die Vorträge, die parallel zum VCFB im Medientheater gehalten wurden, sind nun fertig geschnitten und auf Vimeo zu sehen:

Der elektrische Reporter im Signallabor

Am 10. April hatte mich ein Team der Sendung “Der elektrische Reporter” im Signallabor besucht, um mich zum Thema “Retro-Computing” zu interviewen. Heute Abend wird der Beitrag auf ZDF Info ausgestrahlt und kann danach von der Webseite herunter geladen oder direkt hier angesehen werden (ab 12:20):

Homebrewn again

Mit dem Homebrew Computerclub begann in den frühen 1970er-Jahren die Mikrocomputer-Revolution. Die damaligen Teilnehmer der wöchentlichen Zusammenkünfte gründeten Hard- und Softwarefirmen, die teilweise heute noch bestehen und erfolgreich sind. Das Computer History Museum hat einige von ihnen zu einem Gespräch ein- und den Film davon bei YouTube hochgeladen:

HyperCubes

Und wo wir gerade dabei sind, Zahlenräume grafisch darstellbar zu machen … Hier ein Video, dass einen 1- bis 6-dimensionalen Würfel visualisiert:

Ab Dimension 4 wird es natürlich etwas schwer mit dem mentalen Nachvollzug. Aber wer sich ein Quark mit einem Spin von 0,5 vorstellen kann, wird damit auch keine Probleme haben.

Wie ist der Vektor, Victor?

Gestern trat – als Ersatz für Claus Pias, der wegen universitärer Verpflichtungen leider verhindert war, der Linzer Hobby-Programmierer Norbert Kehrer in der Vortragsreihe auf und sprach dort über die Emulation von Spielautomaten-Spielen für 8-Bit-Homecomputer. Am Beispiel von “Asteroids” zeigte er die Schwierigkeiten, die Automaten-Hardware in Software abzubilden – denn der “Asteroids”-Automat verfügt über einen Vektormonitor, der über eine spezielle Hardware den Kathodenstrahl direkt steuert (anstatt der Rasterzeilen-Steuerung bei “herkömmlichen” Aracade-Automaten). Die Emulation der Vektor-Hardware war daher auch die große Herausfordernung, die Norbert Kehrer auf zwei Homecomputer (Atari 800 und C64) ganz unterschiedlich bewältigen musste – weil deren Rasterbildschirm-RAMs ganz unterschiedlich funktionieren. So war also nachzuvollziehen, wie zwei mathematisch ganz unterschiedliche Episteme ineinander überführt wurden und wie sich die Vektormathematik im diskreten Zahlenraum des Bildschirmspeichers abbilden lässt.

P.S.: Ein Besuch der Webseite von Norbert Kehrer lohnt sich: Dort finden sich eine Menge Emulatoren – für die ausgefallendsten Systeme (etwa den Mailüfterl-Großrechner oder die PDP-8, die auf einem 8-Bit-Atari emuliert wird)!

S-R-E: Auftaktveranstaltung

Gestern Abend fand vor fast vollem Haus die Auftaktveranstaltung meiner Vortragsreihe “SHIFT – RESTORE – ESCAPE. Die Aufhebung des Retrocomputing in der Medienarchäologie” statt. Prof. Dr. Wolfgang Ernst und ich umrissen die theoretischen und praktischen Facetten von Homecomputing und Retrocomputing. Hier die Videoaufzeichnung der Vorträge:

There’s micro programming in the air

Am vergangenen Mittwoch war Prof. Dr. Raúl Rojas von der FU Berlin in unserem Forschungskolloquium, um dort über die Architektur der Z1 zu sprechen. Besonderes Augenmerk galt dabei einerseits den zeitgenössischen mathematisch-theoretischen Fragen zur Berechenbarkeit, andererseits der “Sprachgestaltung” der Z1, die sich nicht erst auf der Programmbefehlsebene (dem “Assembler”) zeigt, sondern bereits in den Schichten darunter: dem Mikrosequenzer und seinen Bestandteilen. Wir haben den Vortrag und die anschließende Diskussion gefilmt und bei YouTube eingestellt:

An den Ort des Verbrechens zurückzukehren

Vor einiger Zeit habe ich vom Label “Bildstörung” die Anfrage bekommen, ob ich zur dort erscheinende Wiederauflage des Films “Henry – Portrait of a Serial Killer” etwas beisteuern möchte. Da ich mich mit dem Film intensiv in meiner Dissertation befasst habe, war das naheliegend; weil ich nun aber in ganz anderen Gefilden tätig (und sogar einigermaßen froh, das “Filmkapitel” hinter mir gelassen zu haben) bin, habe ich abgelehnt, etwas Neues dafür zu produzieren, anstelle dessen aber vorgeschlagen, das betreffende Kapitel meiner Diss. für das Booklet zu verwenden. Der Publisher und der Schüren-Verlag waren einverstanden und so hat mir die Briefträgerin heute einen dicken Brief mit vier Belegexemplaren (2 DVDs und 2 Blu-ray-Discs) des nun auch nicht mehr indizierten Films überreicht.

Es ist eine tolle Edition geworden – was nicht zuletzt am Bonusmaterial liegt und ich freue mich, etwas dazu beigesteuert zu haben!

Weitere Infos: Bildstörung | Amazon

Mensch 2.2

Bina 48 und ich im Arsenal

Bina 48 und ich im Arsenal

Nachdem ich gestern die sehr interessante Weltpremiere des Kinofilms “Mensch 2.0″ neben den Regisseuren Alexander Kluge und Basil Gelpke im Berliner Arsenal erlebt habe und eine Podiumsdiskussion moderieren durfte, stehe ich heute in gleicher Funktion noch einmal im Kino des Filmmuseum Potsdam auf der Bühne. Dort werden neben Basil Gelpke noch der Neurologe Thomas Winter, der Neurorobotik-Experte Manfred Hild (den ich auf dem Analogcomputer-Workshop kennengelernt habe), der Fachmann für maschinelles Lernen Michael Tangermann und der Pirantepolitiker Michael Hensel dabei sein. Und die Roboterin “Bina 48″ ist ebenso anwesend.

Filmbeginn ist um 19:00 Uhr, die Podiumsdiskussion startet ca. 21:00 Uhr.

Weitere Informationen auf der Webseite des Museums!

Mensch 2.1

Vor etwa einem Jahr ist die umfangreiche DVD-Box “Mensch 2.0″ von Alexander Kluge erschienen, die zahlreiche technische, künstlerische und philosophische Auseinandersetzungen zum Thema Roboter, Biotechnologie und Human Enhancement enthält. Wohl aufgrund des Erfolges von Dokumetarfilmen wie “Plug & Pray” hat das Label EYZ Media entschieden, das Material auf einen ca. 100 Minuten langen  Kinofilm zusammenzuschneiden.

Dieser wird im Rahmen des Festivals “überall dabei” am 21.09.2012 im Arsenal-Kino uraufgeführt. Zur Aufführung wird es eine Podiumsdiskussion geben, an der Alexander Kluge, Basil Gelpke und der Roboter “Bina 48″ teilnimmt. Die Moderation dieser Diskussion habe ich übernommen. Also, Termin vormerken:

Freitag, 21.09.2012, ab 19:30 Uhr im Kino 1 des Arsenal-Kinos am Potsdamer Platz

Weitere Informationen: hier

Amazing Blue

Auf YouTube gibt es einen ca. einstündigen Clip mit “Lost Scenes” aus David Lynchs Film “Blue Velvet”:

http://www.youtube.com/watch?v=xzDnWDKBhjk

(via Paul Feigelfeld @ Facebook)

Wreck-it-Ralph

Zur Erinnerung: Heute Abend wird im Computerspielemuseum der Dokumentarfilm „8-Bit Generation. Playing the Revolution“ gezeigt – ein Film über die Entwickler der Spiele für jene Geräte, die heute “retro” sind. Dass Retro-Spiele allerdings längst wieder im Mainstream angekommen sind, zeigt vielleicht die Ankündigung des neuen Disney-Films “Wreck-it-Ralph”:

Spiel/Regel(n)/Bruch

Gestern habe ich meinen Vortrag über analoge Devices an digitalen Spielen auf dem “Think Analogue!”-Workshop gehalten. Mein Kollege Johannes Maibaum war so nett, das Ganze zu filmen. Der Film ist jetzt bei YouTube ansehbar:

High Tech made in GDR

Morgen Abend im MDR-Fernsehen:

Robotron – High Tech Made in GDR
22:30-23:15 Uhr

Weitere Infos: http://www.tvinfo.de/fernsehprogramm/sendung/161997281

The Film Stops

Kürzlich hatte ich die Erzählung “The Machine Stops” aus dem Jahr 1909 von E.M. Forster entdeckt, in der eine Computer-artige Maschine das zukünftige Leben organisiert. Diese Kurzgeschichte wurde 1966 als Kurzfilm für das BBC-Fernsehen adaptiert und ist komplett bei Google-Video anzusehen:

(Und für Unterwegs auch als MP3-Hörbuch.)

Die Allee der Kybernauten

Im Kolloquium “Medien, die wir meinen” hat der Berliner Autor Marc Schweska am vergangenen Mittwoch aus seinem Roman “Zur letzten Instanz” gelesen. Schweska war auf meine Einladung zu uns in die Sophienstraße gekommen, nachdem ich seinen Debüt-Roman im vergangenen Jahr für Literaturkritik.de rezensiert hatte und sehr angenehm überrascht über die Detailkenntnisse des Autors in Sachen Kybernetik, Mikroelektronik und Computerprogrammierung war. Das Video der Lesung ist jetzt bei YouTube einzusehen:

Use the FORTH, Luke!

Nachdem ich heute bei Leo Brodie gelesen habe, dass die Spezialeffekt-Kamera für den Science-Fiction-Film “Sador – Herrscher im Weltraum” (USA 1980, Jimmy T. Murakami) mittels eines FORTH-programmierten Roboters gesteuert wurde, habe ich mich auf die Suche gemacht und gerade einen Artikel in einer (vollständig digital vorliegenden) FORTH-Zeitschrift dazu auf einer FORTH-Webseite gefunden:

Daniel Slater: A State Space Approach to Robotics. In: The Journal of FORTH Application and Research. Vol. 1, Nr. 1 (1983), S. 17-22.

Computer morden leise

Am vergangenen Donnerstag habe ich im Kolloquium “Medien, die wir meinen” des Lehrstuhls für Medientheorien einen Vortrag über “mordende Computer” in der Science Fiction gehalten. Der Videomitschnitt ist jetzt bei YouTube einsehbar:

»Die Niere ist auch nur ein Integrator.«

Die Vortragssaison im Kolloquium des Lehrstuhls für Medientheorien (HU Berlin) hat wieder begonnen – dieses mal mit einem ganz besonderem Referenten: Prof. Gunter Schwarze ist der Gründer des Rechenzentrums der HU-Berlin und Fachmann für Analogcomputer und Regelsysteme. Zu diesem Thema trug er letzte Woche Mittwoch vor. Wie üblich habe ich den Vortrag gefilmt und bei YouTube hoch geladen;

(Der Film liegt dort auch in Full-HD vor!)

Leider war es mir nicht möglich, die Folien, auf die Schwarze sich bezieht, in den Film einzufügen. Deshalb habe ich seine Präsentation als PDF-Dokument bei RapidShare hinterlegt. Sie findet sich unter diesem Link.