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Computerarchäologie

VCFB 2016 – Nachlese

Das diesjährige „Vintage Computing Festival Berlin“ ist vorüber. Zum letzten Mal fand es im Pergamon-Palais statt. Nächstes Jahr am 7. und 8. Oktober gastieren wir im Deutschen Technikmuseum Berlin!

Neben zahlreichen Fotos von der Veranstaltung (hier, hier, hier und anderswo) sind nun auch die Filme der Vorträge online. Der VOC hat gefilmt und der CCC seinen Serverspace zur Verfügung gestellt.

Die Tagung ”HELLO, I’M ELIZA. Zum 50. Geburtstag eines Chatbots“ ist nicht gefilmt worden (die Performance am Ende gibt es allerdings als Film online); dafür ist ein Sammelband in der Reihe Computerarchäologie in Planung, in welchem alle Vorträge verschriftlicht werden und noch einmal etwa die gleiche Menge Texte zu anderen Themen rund um ELIZA hinzukommen. Informationen dazu gibt es sukzessive hier.

Am Schluss sage ich noch etwas zu den vergangenen Veranstaltungen und Eva Kudraß vom Technikmuseum zum nächsten Jahr:

 

Basis Zwei (punkt Null)

Auf heise.de ist die Hannoveraner Event-Reihe „Basis Zwei“ angekündigt und zentral darin mein Beitrag zur Computerarchäologie am 24.11.

»Ohne Ehrfurcht an die Mediengeschichte herangehen«

Computerarchäologie und digitaler Nachlass: Interview mit Dr. Stefan Höltgen

Dr. Stefan Höltgen (privat) ist bekannt für seine Beschäftigung mit Computerarchäologie. Wir haben ihm einige Fragen zu Exponaten aus Nachlässen, Spuren Verstorbener und zur Technikgeschichte gestellt. Zudem hat er uns einen Einblick in die Sammlungen der HU Berlin gewährt und einige Fotografien von Exponaten, Nachlässen und „Vor-Lässen“ zur Verfügung gestellt.

mehr: digital.danach

Zwei hoch n

In der aktuellen Ausgabe der RETURN rufe ich G. W. Leibniz in Erinnerung, der als Begründer der Dualzahlenarithmetik gilt. 2016 ist bekanntlich Leibniz‘ 300. Todestag. Zu diesem Anlass finden zahlreiche Veranstaltungen statt – unter anderem die Reihe „Basis Zwei“ in Hannover. Dorthin bin ich nun eingeladen worden, um über Computerarchäologie, das VCFB und die Implementierung von „Leibniz mit Schaltern“ zu sprechen. Mein Vortrag findet statt:

24.11.16 | 19.30 | Technik-Salon
Patentlesesaal der Technischen Informationsbibliothek
Welfengarten 1b | 30167 Hannover
Eintritt: 6€ / 3€

Informationen zur Reihe gibt es auf dieser Webseite; Informationen zu meinem Vortrag hier.

Hochzwei

Buchvorstellung im OCM

Am kommenden Dienstag (21.06.) stelle ich im Oldenburger Computer-Museum mein Buch „RESUME – Hands-on Retrocomputing„, das ja zugleich der Katalog des Museums ist, vor. Nach der Vorstellung gebe ich als Kostprobe eine Führung durch das Museum als archäologische Unterwanderung der Homecomputer-Geschichte. Das Thema dafür wird „Tastaturen“ sein.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Weitere Informationen gibt es auf meiner Facebookseite.

alpha Forum: Computerarchäolog(i)e

Heute Abend strahlt ARD alpha ab 20:15 Uhr den Beitrag über mich und meine Arbeit aus, der im Januar im Münchner Studio aufgezeichnet wurde. Die Sendung wird am kommenden Montag (6.3.) um 13 Uhr wiederholt und ist zudem über die Mediathek abrufbar und kann auch als PDF nachgelesen werden.

BASIC-Programm-Gewinnspiel

Zur Veröffentlichung unseres ersten Bandes RESUME der Reihe „Computerarchäologie“ veranstalten wir, die Herausgeber, ein Gewinnspiel und suchen BASIC-Programme für Homecomputer. Verlost werden drei Exemplare des Buches. Außerdem erhält jeder, der ein (eigenes) Listing zur Veröffentlichung einreicht, eine Freikarte für das Oldenburger Computermuseum, dessen Katalog das Buch ja gleichzeitig darstellt.

Gewinnspiel

Wissens-Appa/Repara/turen

Heute habe ich erfahren, dass mein Vortrags- und Artikelvorschlag für den Workshop „Kulturen des Reparierens und die Lebensdauer technischer Dinge“, der am 19. und 20. Januar 2017 am IZWT (Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung) an der Bergischen Universität Wuppertal stattfindet, angenommen wurde. Ich werde zusammen mit unserem Elektroniker/Restaurator Marius Groth und dem von Hans Franke geliehenen Sol-20 zum Workshop fahren, um dort die epistemologischen und technischen Implikationen der Restaurierung zu diskutieren.

Hier der Abstract unseres Vortrags:

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Ich im ARDalpha-Fernsehen

Vor ein paar Wochen wurde ich nach München ins Studio von ARDalpha eingeladen, um als Gast in der Sendung „alpha-Forum“ über mich und meine Arbeit als Computerarchäologe zu sprechen. Die dabei entstandene dreiviertelstündige Sendung wird am 3. Juni um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Diejenigen, die kein digitales Satelliten- oder Kabelfernsehen empfangen, können die Doku live als Stream oder nachträglich in der Mediathek ansehen.

RESUME

resumeIn Kürze geht mein neues Buch „RESUME – Hands-on Retrocomputing“ in Druck. Darin werden die wichtigsten klassischen 8- und 16-Bit-Computer historisch, technisch und in ihrer Programmierung vorgestellt. Das Buch wird zugleich der Katalog zum Oldenburger Computermuseum sein; die darin abgedruckten BASIC-Programme sollen die Museumsbesucher zum Experimentieren mit den Rechnern einladen. In Zwischenkapiteln wird über die Geschichte einzelner Firmen, maßgeblicher Technologien und Definitionen informiert.

Das Buch wird als Paperback im Bochumer Projektverlag erscheinen und zugleich die von Sebastian Bach und mir dort neu gegründete Reihe „Computerarchäologie“ einleiten. (In dieser Reihe sollen künftig jährlich zwei Bücher zum Thema Computergeschichte, Retrocomputing und ähnliches verschiedener deutscher und internationaler Autoren publiziert werden.)

Aufmachung, Umfang, Erscheinungsdatum und Preis sind noch nicht gänzlich geklärt. In Kürze informiere ich aber hier im Blog, auf der Projektseite und der Fachebook-Seite von „Computerarchäologie“ darüber.

Objekt(Ge)Schichte(n)

Mein nächster Schritt in den Untergrund von Computerarchäologie und -geologie: Gerade bekomme ich eine Zusage des VDI-Arbeitskreises „Technikgeschichte“ für einen Vortrag zur Tagung „Objektgeschichte(n) – Stand und Perspektiven“ (11.-12. Februar 2016, im Deutschen Bergbau-Museum Bochum), deren Titel ich in meinem Abstract (siehe unten) produktiv als „Objekt(Ge)Schichten“ missverstanden habe. Ich werden dort über „Medien- und Computerarchäologie als Methoden operativer Geschichtsschreibung und -kritik“ sprechen.

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Codes & Circuits

Juristische Hürden, Umwege und Abkürzungen auf dem Weg zu einer Archäologie des Computers

Seit 2011 betreibe ich am hiesigen Fachgebiet Medienwissenschaft ein Forschungsprojekt zur Archäologie des frühen Mikrocomputers und seiner Programmierung. In dessen Rahmen untersuche und vergleiche ich historische und gegenwärtige Nutzungen von 4-, 8- und 16-Bit-Computern sowie digitaler und analoger Hardware, um auf diese Weise eine Epistemologie der privaten Computernutzung zu erarbeiten. Im Rahmen meiner Forschungen, die aufgrund ihres experimentellen Charakters oft auch in die Lehre einfließen, bin ich dabei auf unterschiedliche Probleme, Fragen und Diskurse zur Hard- und Software-Archivierung sowie ihre rechtlichen Komplizierungen gestoßen, von denen ich im Folgenden drei vorstellen möchte:

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Archäologie des Computer(zeitalter)s

Mit Andreas Sträter habe ich für die Webseite des WDR ein Interview über Computer und ihr Nachleben geführt.