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Festival-Tagung-Messe

Berichterstattung von vor Ort

GAME CIRCUITS #8: BASIC Oneliner Games

Nächste Woche Samstag im Signallabor findet die 8. Runde der GAME CIRCUITS statt. Zudem ist das Signallabor (und natürlich die Veranstaltung) für die “Lange Nacht der Wissenschaft” geöffnet. Wir freuen uns auf viele Besucher! Infos gibt es auf u.g. Plakat oder bei Facebook.

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Vintage Computer Festival Europ #14

Am vergangenen Wochenende fand das 14. VCFE in München statt. Ich war dort mit einem Tisch und zwei Computern (Memotech MTX 512 und Enterprise 128) und habe einen Vortrag über die einschlägigen Lehr- und Forschungsaktivitäten an unserem Institut gehalten. Fotos hat Kristina Schippling gemacht:

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Vortragsbild

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Im Gespräch mit Vereinskollegen des VzEkC e.V.

 

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Präsentation der HU-Medienwissenschaft

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Am CSW-Stand wird erstmals die neue RETRO angeboten.

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Mein Infostand für die HU-Medienwissenschaft mit Computern aus dem Signallabor

 

Anmeldung zur Classic Computing in Berlin

Die 10-Jahresfeier des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V. findet zusammen mit der Classic Computing 2013 am 21. und 22. September in Berlin statt. Dazu hat das Fachgebiet Medienwissenschaft der dort ansässigen Humboldt-Universität Räume im Erdgeschoss des Pergamon-Palais mit einer Gesamtfläche von über 500 Quadratmetern zur Verfügung gestellt: Neben zwei großen Seminarräumen sind dies das Atrium und das Medientheater, welches die Möglichkeit für Performaces, Vorträge und multimediale Präsentationen bietet. Alle Räume sind mit mindestens 2 Videobeamern und einer Tonanlage ausgestattet. Zudem bietet die Medienwissenschaft ihr Signallabor als Raum für Workshops und Reparaturen an. Zu finden ist die Medienwissenschaft in Berlin-Mitte, ganz in der Nähe der Friedrichstraße – eine Station vom Hauptbahnhof entfernt.

Der Eintritt für Besucher ist frei. Die Öffnungszeiten sind Samstags von 10-18 Uhr und Sonntags von 10-16 Uhr.

Austellungsteilnehmer sind herzlich willkommen und können sich hier anmelden: http://rtro.de/cc13anm

History and Philosophy of Computing

SECOND CALL FOR PAPERS, 2nd International CONFERENCE on the HISTORY AND PHILOSOPHY OF COMPUTING (HaPoC 2013)

Extended Submission Deadline: 15th May 2013 !
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S-R-E: Auftaktveranstaltung

Gestern Abend fand vor fast vollem Haus die Auftaktveranstaltung meiner Vortragsreihe “SHIFT – RESTORE – ESCAPE. Die Aufhebung des Retrocomputing in der Medienarchäologie” statt. Prof. Dr. Wolfgang Ernst und ich umrissen die theoretischen und praktischen Facetten von Homecomputing und Retrocomputing. Hier die Videoaufzeichnung der Vorträge:

Game Circuit #7 & Game Circuit #8

Aufgrund der Semester- und Veranstaltungsplanung habe ich die Termine und Themen für die nächsten beiden Game-Circuit-Treffen bereits jetzt festgelegt:
Game Circuits #7 gamecircuits8

Macht’s gut und danke für die Chips!

Gestern war ich auf der BCC #7 – der Party der Berliner Commodore-Community. Neben vielen interessanten Kontakten und Gesprächen gab es auch Essen, Trinken, Bücher … und Fotos:

Mehr im RETRO-Blog und dann im kommenden Heft …

HyperKult XXII – Standards, Normen, Protokolle

Standards, Normen, Protokolle

Call for Participation

HyperKult XXII

4.-6. Juli 2013
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Retrocomputing im Direktkontakt

Wie bereits geschrieben, bin ich in diesem Jahr als Gastredner auf das 14. Vintage Computing Festival Europe nach München eingeladen. Die Webseite mit Informationen – unter anderem über meinen Vortrag – wird gerade aufgebaut. Zusätzlich bekomme ich einen Ausstellertisch, auf dem ich zwei meiner exotischeren Heimcomputer und die darauf am kommenden Freitag eingetippten BASIC-Spiele präsentieren werde.

ST an ST

LoST in MIDI-Maze

Gestern fand von 20 bis ca. 0 Uhr eine MIDI-Maze-LAN-Party im Computerspielemuseum statt. Je sechs Atari-Computer (ST/ST+/STE/TT/Faclon 030) in zwei Netzwerken und vier Gameboys in einem “Faceball 2000″-Netz konnten von den interessierten und sehr motivierten Teilnehmern genutzt werden, um eines der frühsten 3D-Egoshooter-Netzwerkspiele zu spielen.

Mein Atari 1040 STFM war natürlich auch mit von der Partie (wenngleich er auch die Anreise leider nicht unbeschadet überstanden hat):

Noch einmal vielen Dank an Torsten Othmer (der seine Ataris und das Spiel mitgebracht hat), Sebastian Bach (der mir die Gameboys und Spiele zur Verfügung gestellt hat) und natürlich Andreas Lange, der die Party in seinem Museum organisiert hat und uns hinterher nicht nur am original “Computer Space”-Automaten hat spielen lassen, sondern auch noch durch das riesige Hard-, Software und Zeitschriftenarchiv des Museumskellers geführt hat.

Shift it!

Logo zur Vortragsreihe

Die Vorbereitungen zur Vortragsreihe “SHIFT – RESTORE – ESCAPE. Die Aufhebung des Retrocomputings in der Medienarchäologie” schreiten mit großen Schritten voran. Die Timeline ist weitgehend bestätigt und es liegen auch bereits eine handvoll Abstracts vor. Dass der VzEkC e.V. in seiner Jahreshauptversammlung meinem Finanzantrag über 500 Euro (Reise- und Unterkunftskosten) voll zugestimmt hat, stimmt darüber hinaus freudig. Mehr als genug Gründe also, mit ersten “Ergebnissen” an die Öffentlichkeit zu gehen:

http://www.medienwissenschaft.hu-berlin.de/medientheorien/shift-restore-escape/

oder abgekürzt:

http://u.hu-berlin.de/ShiftRestoreEscape

oder noch kürzer:

http://u.hu-berlin.de/SRE

Gern darf für die Seit geworben werden. Gern mit dem obigen Logo (allerdings bitte nicht per Hotlink. Hier der Downloadlink).

CFP: Spiel | Handlung

Tagung der AG-Games der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Köln 18.-20.04.2013 // Deadline: 06.01.2013 – Veranstaltungsort: Universität zu Köln, Institut für Medienkultur und Theater, Schloss Wahn

Handlungstheoretische Ansätze sind in den letzten Jahren zunehmend ins Bewusstsein der Medienwissenschaft gerückt. Im Zuge der Formierung digitaler Medienkulturen wird die Figur der RezipientIn nun als eine der UserIn (oder gar der ProduserIn) entworfen, die, durch die ihr zugeschriebene Aktivität, das Medium erst entfaltet. Computerspiele lassen sich in dieser Hinsicht als paradigmatisch verstehen, demonstrieren sie doch wie kaum ein anderes ›neues‹ Medium eine außerordentliche Vielzahl und Vielfalt von Handlungsdimensionen. Doch: Was tun wir eigentlich, wenn wir spielen? Wer spielt das Spiel und wie spielt das Spiel?

Aus Anlass ihres 10-jährigen Bestehens möchte die AG-Games sich auf diesen Kern des Computerspiels besinnen und mit der Tagung Spiel|Handlung die Potenziale handlungstheoretischer Ansätze für die Game Studies erproben. Dabei soll gerade die Disparität von Handlungstheorien in den Blick genommen werden: von Performance, Material Culture und Presence Studies sowie Handlungsmodellen der Akteur-Netzwerk-Theorie über narratologische, ludologische und bildwissenschaftliche Ansätze bis hin zu systemtheoretisch geprägten Zugängen und Perspektiven, die im Zuge historischer Epistemologie oder kulturwissenschaftlicher Analyse Ding-Ontologien und Handlungsgefüge neu in Beziehung setzen. Wie können handlungstheoretische Spielanalysen aussehen? Wo sind die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Ansätze? Welche Aspekte ›des Computerspiel(en)s‹ können besonders prägnant erfasst werden, welche bleiben blinde Flecken?
Themenvorschläge können sich sowohl auf ›interne‹ wie ›externe‹ Handlungsdimensionen des Computerspiels beziehen – oder gerade auch die gegenseitigen Durchdringungen und Wechselwirkungen beider Dimensionen behandeln.

Spiel|Handlungen können …

  • im Spielszenario angelegte (Inter-)Aktionsmöglichkeiten aber auch ›regelwidrige‹ Ausführungen (Cheaten etc.) sein;
  • im Hinblick auf ihre technisch apparative Ordnung untersucht werden;
  • die ›Produktion‹ von Sozialität (etwa in Multiplayer-Praxen oder im ›Community-Management‹) betreffen;
  • in ganz unterschiedlichen Ausprägungen von Gaming Culture(s) statthaben (z.B. Modding, Retro-Gaming, ludische Artefakte in Fankulturen);
  • in Computerspielen sedimentierte Handlungsdimensionen und Spuren bezeichnen.

 

Willkommen sind theoriegeleitete Beiträge genauso wie materialnahe Spielanalysen, die an eine Handlungstheorie angebunden werden. Die Beiträge können sich auf die genannten Themengebiete beziehen – aber auch darüber hinaus gehen – und dürfen den zeitlichen Umfang von 30 Minuten nicht überschreiten.

Abstracts (ca. 1500 Zeichen) können bis zum 06.01.2013 eingereicht werden – in elektronischer Form an
spielhandlung@gmail.com

Eine Rückmeldung über Annahme/Ablehnung der Beiträge wird Anfang Februar 2013 erfolgen. Judith Ackermann, Benjamin Beil, Britta Neitzel, Markus Rautzenberg

In, Out und Thru

Ein Clou bei der Entwicklung des Atari ST war, den Rechner standardmäßig mit einer MIDI-Schnittstelle auszustatten. Tramil hat damit auf die beginnende “Digitalisierung” in der Musikproduktion reagiert und diese vielleicht nicht ganz unwesentlich beeinflusst. Darüber hinaus war der ST noch Jahre nachdem seine Hardware eigentlich schon als veraltet galt, eine beliebte und häufig eingesetzte Plattform bei Musikern.

Dass die MIDI-In- und -Out-Buchsen eine Netzwerkfunktionalität in den Rechner integrierten, haben sich natürlich auch schnell andere nutzbar gemacht. 1987 erschien eines der frühesten 3D-Ego-Shooter-LAN-Games namens “MIDI Maze“, das bis zu 16 STs (mehr Gerätenummern lassen sich über MIDI nicht verwalten) in ein Spielnetzwerk integriert, in dem jeder Spieler mit seiner Figur gegen alle anderen in einem Labyrinth antritt.

http://www.youtube.com/watch?v=AKnkRDUaWlM

Eine solche “MIDI Maze”-LAN-Party habe ich nun zusammen mit Torsten Othmer im Berliner Computerspielemuseum organisiert. Am 9. November wird dort ab 19:00 Uhr in zwei ST-Rechner-Verbünden gespielt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Einfach vorbeikommen und mitspielen …

Mehr Infos: CSM

Mensch 2.2

Bina 48 und ich im Arsenal

Bina 48 und ich im Arsenal

Nachdem ich gestern die sehr interessante Weltpremiere des Kinofilms “Mensch 2.0″ neben den Regisseuren Alexander Kluge und Basil Gelpke im Berliner Arsenal erlebt habe und eine Podiumsdiskussion moderieren durfte, stehe ich heute in gleicher Funktion noch einmal im Kino des Filmmuseum Potsdam auf der Bühne. Dort werden neben Basil Gelpke noch der Neurologe Thomas Winter, der Neurorobotik-Experte Manfred Hild (den ich auf dem Analogcomputer-Workshop kennengelernt habe), der Fachmann für maschinelles Lernen Michael Tangermann und der Pirantepolitiker Michael Hensel dabei sein. Und die Roboterin “Bina 48″ ist ebenso anwesend.

Filmbeginn ist um 19:00 Uhr, die Podiumsdiskussion startet ca. 21:00 Uhr.

Weitere Informationen auf der Webseite des Museums!

Konrad Zuse Internet Archive

Heute wurde das “Konrad Zuse Internet Archive” online gestellt. Es enthält zahlreiche digitalisierte Dokumente, die bislang nur in Papierarchiven verfügbar waren, nun aber in einem recht fortschrittlichen Online-Image-Katalog (nicht nur, aber auch zur Z1) verfügbar sind. Zudem findet sich auf der Webseite ein 360°-Panorama-Bild der im Berliner Technikmuseum ausgestellten Z1, um welches man virtuell herum fahren und hineinzoomen kann. Zu guter letzt hat sich die Arbeitsgruppe um Râul Rojas auch Gedanken über die Vermittlung der Z1-Funktionalität gemacht und mehrere interaktive Modelle programmiert, mit denen man die logischen Bausteine bis hin zum Addierer der Z1 nachvollziehen kann.

Dies und mehr wurde heute im feierlichen Rahmen zur Veröffentlichung des Archivs am Institut für Informatik der Freien Universität zu Berlin vorgestellt. Ich war dort einerseits für die Recherche zu einem Text für Telepolis, andererseits, um schon einmal die Fühler für meinen nächstsemestrigen Kurs zur “Geschichte des Mikroprozessors” auszustrecken. Professor Rojas habe ich einladen können, seinen sehr informativen Vortrag zur Funktion der Z1 im Rahmen meines Seminars noch einmal zu wiederholen. Er wird im vierten Quartal dazu zu uns in die Medienwissenschaft kommen.

Rául Rojas führt ein in die “Unterwelt” der Z1: Das Mikroinstruktionswerk

Call for Papers: SHIFT • RESTORE • ESC – Die Aufhebung des Retro-Computings in der Medienarchäologie

Vortragsreihe im Sommersemester 2013 am Fachgebiet Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie anschließender Sammelband

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Schaltkreisveröffentlichung

Gestern fand die wirklich gelungene Eröffnungsvernissage der Sonderausstellung “Das Spiel mit der Physik” im Computerspielemuseum statt. Ein paar fotografische Impressionen gibt es bei Facebook und demnächst auf der Homepage der Medienwissenschaft.

Die lange Nacht der Computerspiele

Gestern war ich auf einem Kurzbesuch in Leipzig, weil ich anlässlich der “6. langen Nacht der Computerspiele” zu einem Vortrag über analoge und digitale Controller eingeladen wurde. (Die Einladung ging auf den Vortrag zum Analog-Computer-Workshop zurück). Es war ein wirklich beeindruckendes Erlebnis so viele verschiedene Computer- und Konsolen-Spiele, Spieler, Entwickler und Fachleute in Aktion zu sehen. Angefangen bei Selbstbau-Elektronik-Spielen über alte 8-Bit-Computer aus der DDR, die üblichen Verdächtigen aus dem Hause Commodore, Atari und Spielkonsolen aller Art, bis hin zu mehreren großen und kleinen LAN-Parties konnte man so gut wie alles spielen, was der Markt hergibt und -gab.

Ich an der Nintendo-Panzerfaust

Spannend waren vor allem auch die Vorträge: Ein Beitrag von Torsten Othmer über Netzwerk-Spiele etwa. Mit ihm habe ich mich im Laufe des Abends noch mehrfach unterhalten und an seinem 4er-Atari-ST-MIDI-netz zum ersten mal “Midi Maze” gespielt. Milo Mundt trug über aktuelle Spiele auf dem C64 vor. Es gab einen Beitrag über “RoboCup” im Beisein eines Spielers usw. Freundlicherweise hat mich Sebastian Bach (der Ex-Layouter von RETRO), der über eine unglaubliche Sammlung von Computerspiel-Controllern verfügt, die er dort teilweise ausstellte, bei sich übernachten lassen – ich durfte dafür lediglich ein paar Fernseher hin und her, rauf und runter schleppen. :-D

Sebastian verdanke ich nicht nur die Einladung zum Vortrag dort, sondern auch ein paar sehr gute “Honorare”: Ein Netzteil für den vor einiger Zeit ersteigerten EuroPC hatte er für mich, eine herrlich nerdige Kaffee-Tasse … und “Le Stick“: den ersten bewegungssensitiven Joystick, der teilweise horrende Auktionspreise erzielt und wirklich schwer zu bekommen ist. Sebastian hatte ihn doppelt (!) und konnte daher auf einen verzichten:

Naturalien

Ich bin mir sehr sicher, dass ich im kommenden Jahr wieder nach Leipzig zur langen Nacht der Computerspiele fahren werde!

Thought Analogue!

Heute ist mein Bericht über unseren Analog-Computer-Workshop auf Telepolis erschienen. Mit Bildern und Links zu den Vortragstexten und -folien.

mehr: Telepolis

Retrotopia

Am vergangenen Wochenende habe ich das Münchmer Vintage Computer Festival Europe besucht, viel gelernt, gekauft, fotografiert und einen reichhaltig illustrierten Artikel für Telepolis darüber geschrieben:

Mehr: Telepolis