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Computer

“It’s more fun to compute.” (Kraftwerk)

Heißer Buchtipp

Der von Irina Gradinari und mir herausgegebene Sammelband “Heiße Drähte. Medien im Kalten Krieg” jetzt erschienen und kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden. Informationen zum Buch finden sich hier und hier. Es wird am 14.10. zusammen mit “SHIFT – RESTORE – ESCAPE” bei uns im Institut vorgestellt. Das Inhalts- und Autorenverzeichnis findet man als PDF unter diesem Link.

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Presse zum VCFB (Nachlese)

Schon vorab hatten wir es ins CCC-Eventblog geschafft. Auch Mac Life hatte unser Festival in seinen Veranstaltungstipps. Bei Golem gab es eine Nachlese mit Filmschnippsel. (Für den wurde ich auch mit Kamera interviewt. Das Material wurde aber nicht verwendet, sondern offenbar zur Hintergrundrecherche genutzt. Eine Art von “Journalismus”, die bei Freelancern leider immer öfter die Eigenrecherche ersetzt.) Zeit Online hatte eine Journalistin und einen Fotografen auf dem Festival und hat daraus eine Klickstrecke produziert. Schließlich hat Detlef Borchers noch eine Nachlese für heise.de geschrieben.

Mittlerweile erscheinen auch die ersten privaten Fotostrecken (z.B. von Wolfgang Stief auf Flickr, Rene Meyer auf seiner eigenen Webseite oder von User “oldbits” im Classic-Computing-Forum) sowie Videos:

Presse zum VCFB (2)

Deutschlandradio Kultur hat das VCFB am Freitag Nachmittag besucht und ein paar Piepser und ein Intervoew mit mir und den Jakob-Brüdern aufgenommen. Heute wurde es in der Sendung “Breitband” ausgestrahlt. Außerdem hat MacGadget. Über uns berichtet und auf Netzpolitik und den Ad hoc.-News kam ebenfalls ein Beitrag. Heute war unter anderem die Zeit da für eine Fotostrecke (folgt) sowie das slowenische Fernsehen, das einen längeren Beitrag über Medienarchäologie produziert und die ARD, die einen Film über Programmierer dreht.

Presse zum VCFB (1)

Am kommenden Freitag startet das erste VCFB, das mutmaßlich größte Vintage-Computing-Event Europas bei uns im Institutsgebäude auf über 700 Quadratmetern. Schon im Vorfeld ist die Presse daran interessiert. Den Anfang hatte vorletztes Wochenende bereits heise.de gemacht und hat gestern noch einmal nachgelegt. Am Freitag hat auch die “Berliner Zeitung” im Rahmen ihrer HU-Seite darüber berichtet. Die fleißige HU-Presseabteilung hat meine Pressemitteilung ans idw weitergeleitet, wo sie auch schon Interessierte gefunden hat.

Gestern ist auch die bereits am vergangenen Donnerstag gesendete Folge des “Chaos Radio” online erschienen, die das Thema “Vintage Computing” in zwei Stunden verhandelt und dabei natürlich auch über das Festival berichtet. Anke (zeltophil von der AFRA) saß mit im Studio:

Neuzugänge

In den vergangenen Tagen sind wieder ein paar “neue” Digitalcomputer in meine Sammlung aufgenommen worden:

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VTech Laser VZ200. Das BASIC-Handbüchlein hatte ich schon. Nun konnte ich auch den Rechner dazu bei ebay kaufen.

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Mikrocomputer für Ausbildung MFA 8085 von 1979. Seltener modularer Rack-Computer. Mal schauen, ob ich noch weitere Einschübe und eine ASCII-Tastatur dafür bekomme … und ob ich das Anzeige-Problem löse.

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Sharp CE-125 mit Plotter, Mikrokassetten-Laufwerk und 10 Kassetten mit Software

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… allerdings ist das LCD-Display beschädigt und ein paar Tasten sprechen nicht mehr an.

Zeit-Invasionen

Am 14. und 15.10. veranstaltet der Lehrstuhl für Medientheorien einen Workshop mit dem Titel “Zeitigungen von Medien“, in welchem ich einen Vortrag halten werde:

Time Invaders
Spielende Digitalcomputer als pluritemporale Medien

Der Digitalcomputer ist eine Technologie der Zeit: Er ist in der Zeit und zugleich „hat“ er Zeit. Welche und wie viele Zeitformationen sich um und im Computer zeigen, scheint dabei ein wesentliches Kriterium seiner Medialität zu sein. Zunächst wäre zu diskutieren, unter welchen Umständen ein Computer überhaupt ein „Objekt der Zeit / der Geschichte“ sein kann – insbesondere, wenn er zwar als technikhistorisches Artefakt aufgerufen, dann jedoch eingeschaltet wird. Im Sinne des Retro-Computing zeigen sich hier bereits Temporaleffekte, die kaum seinen bloß ökonomischen oder technikhistorischen Zuschreibung entspringen, sondern bereits seine inneren Zeitverhältnisse äußern. Um diese offenzulegen, soll ein Ausflug in die temporalen Segmente des Computers anhand eines zunächst ästhetischen Phänomens – des Computerspiels „Space Invaders“ (1978) – unternommen werden. „Space Invaders“, hier weniger als Raum-, denn als Zeitproblem zu analysieren, entbirgt bereits auf der Oberfläche unterschiedlichste Zeitaspekte seiner konkreten Hard- und Software. Schicht um Schicht sich mit medienarchäologischen Methoden freigelegt werden: von den linearen Abläufen, rekursiven Funktionen und Schleifenkonstruktionen der Software bis zu den diskreten Taktungen, kontinuierlichen Signalverläufen und sprunghaften Basal-Prozessen der Hardware.

Dauer: 45 Minuten zzgl. Diskussion. – Zum Zeitvertreib wird es verschiedene Space-Invaders-Handheld-Spiele zum Ausprobieren geben.

Informationen zum Workshop finden sich auf der Institutsseite: https://www.medientheorien.hu-berlin.de/zeitigungen-von-medien

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Big in Bielefeld

Heute habe ich mein Belegexemplar des von Ramón Reichert bei Transcript herausgegebenen Sammelbandes “Big Data. Analysen zum digitalen Wandel von Wissen, Macht und Ökonomie” bekommen.

In meinem Beitrag »All Watched Over by Machines of Loving Grace« – Öffentliche Erinnerung, demokratische Informationen und restriktive Technologien am Beispiel der »Community Memory« untersuche ich das von Lee Felsenstein und anderen in den späten 1960er-Jahren in der Bay-Area etablierte “Community Memory Project” als eine Protoform sozialer Netzwerke. Besonders interessiert mich, inwieweit es den Hackern (nicht!) gelingt, die verwendeten Technologien und Techniken so zu nutzen, dass deren restriktive Aufbauten und Protokolle dem Grundsatz der Informationsfreiheit und Nutzeranonymität nicht schon von vornherein zuwiderlaufen. Für die Erstellung des Beitrags habe ich Kontakt zu einem der Mitstreiter aufgenommen und technische Detailfragen zum Projekt beantwortet bekommen, die hier erstmals veröffentlicht werden.

Bibliografie:

Stefan Höltgen: »All Watched Over by Machines of Loving Grace« – Öffentliche Erinnerung, demokratische Informationen und restriktive Technologien am Beispiel der »Community Memory«. In: Ramón Reichert: Big Data. Analysen zum digitalen Wandel von Wissen, Macht und Ökonomie. Bielefeld: Transcript 2014, S. 385-404.

Face the Future

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Z80 damals und heute

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Es gibt zwei neue Hardwarezugänge im Signallabor: Einen “Harlequin”-Sinclair-Spectrum-Nachbau, den ich als Bausatz im Frühjahr bekommen hatte, und ein TRS-80-System (mit Peripherie und Dokumentation):

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Der Harlequin-Bausatz in EInzelteilen. Alle elektronische Bauteile waren sortiert in kleine Tütchen verpackt.

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Cold War Machine

Bernd mit Buch. Bild: Maria Bürkle

Kurz vor Veröffentlichung des Sammelbandes “Heiße Drähte – Medien im Kalten Krieg”, in dem Bernd Ulmann einen Beitrag zum AN/FSQ-7 hat, ist seine Monografie zum selben Computer erschienen. Ich hatte ihn vor ein paar Wochen besucht und dazu interviewt. Das Gespräch ist heute auf Telepolis erschienen.

Zahlenspiele und Wortstapel

Auf dem Büchertisch hat sich einiges angesammelt:

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Spiel, Regel und Bruch

Heute habe ich das Belegexemplar des von Christian Huberts und Sebastian Standke herausgegebenen Sammelbandes “Zwischen|Welten. Atmosphären in Computerspiel” erhalten. Darin findet sich ein Beitrag von mir mit dem Titel “Sprachregeln und Spielregeln. Von Computerspielen und ihren Programmierfehlern”, der auf einem Game-Circuit-Vortrag basiert. Im Text verfolge ich die Frage, welche produktive Energie Hard- und Softwarefehler bei Spielern freisetzen, indem sie ihnen das Wesen der Spielmaschine näher bringen.

Bibliografie:

Christian Huberts,  Sebastian Standke (Hgg.):
Zwischen|Welten. Atmosphären in Computerspiel
Glückstadt: vwh 2014
380 Seiten (gebunden), 34,90 Euro
Info | Amazon

Lehre im Wintersemester 2014/15

Meine Lehrveranstaltungen fürs Wintersemester:

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Doppel-Buchvorstellung

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Im Rahmen meiner Untersuchungen zum “Pac Man”-Arcade habe ich mich intensiver mit der Speichertechnik des Spiel beschäftigt. Insbesondere das RAM-Management kam mir bei der Frage, wo sich eigentlich einen Spielfigur aufhält und wie sich ihre Daten als Signale auf dem Substrat bewegen, in den Fokus. Auf dem Board von “Pac Man” existieren einige unterschiedliche Speichertypen und -bausteine. Das Haupt-RAM besteht aus sechs SRAM-Bausteinen des Typs 2114-2. Diese werden zu gleichen Teilen für Programmdaten, Farb-RAM und Video-RAM genutzt.

Unter Mithilfe von Jürgen Sölle von der Arbeitsgruppe “Neue Materialien” (Leitung: Prof. Dr. Saskia Fischer) am Institut für Physik der HU Berlin wurde einer dieser Bausteine geöffnet und fotografiert. Die folgenden Bilder sind während des Prozesses entstanden:

Foto: Jürgen Sölle

Der 2114 in noch integralem Zustand (Foto: Jürgen Sölle)

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Medien – Krieg – Simulationsraum

Morgen Nachmittag halte ich einen Vortrag auf der Tagung “Medien – Krieg – Raum” am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Freidrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg:

Phantome in Netzen – Der Hacker im Kalten Krieg der Protokolle

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Sharp MZ-800

In der unten genannten Großspende befinden sich auch zwei Sharp-Computer, Modell MZ-800. Einer davon ist für den Anschluss eines Diskettenlaufwerks vorbereitet. Das Laufwerk, eine Controllerkarte und einige Disketten waren auch Bestandteil der Spende. Ich habe das System gestern einmal zusammengebaut und getestet. Erfreulich war, dass alle Disketten noch voll funktionsfähig waren: Eine BASIC-Startdiskette, mehrere Disketten mit BASIC- und Maschinenspracheprogrammen (u.a. Spiele und Demos) sowie eine CP/M-Diskette.

Sharp MZ-800

Wie man auf dem Bild erkennt, ist noch weitere Peripherie (ein Datenrekorder, der bereits in den Rechner eingebaut wurde, eine RS-232-Karte und ein Vierfarb-Plotter, der noch unbenutzt ist) sowie Software auf Kassetten und umfangreiche Literatur dabei. In den Semesterferien werde ich mir dieses System einmal genauer ansehen.

READ – SHIFT – RESTORE – ESCAPE

Der Sammelband zur Vortragsreihe “SHIFT – RESTORE – ESCAPE” steht nun kurz vor der Fertigstellung. Zusammen mit der Redakteurin Cäcilia Sauer baue ich noch die Register (es wird ein Namens-, Firmen-, Produkt- und Sachregister geben) und dann geht es das Manuskript an den Verlag. Das Layout habe ich selbst besorgt, beim Umschlag haben mir Benjamin Renter (Foto), Falko Hildebrand (Design) und Sebastian Bach (Layout) geholfen. Mit letzterem begründe ich als Reihen-Mitherausgeber auch zugleich die Schriftenreihe “Retrotopia”, in der in unregelmäßigen Abständen Bücher zum Retrocomputing im CSW-Verlag erscheinen sollen. (Die sei gleichzeitig als Aufruf verstanden, uns passende Publikationsprojekte anzubieten!)

So sieht das Frontcover aus:

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Hier das Inhaltsverzeichnis:

  1. Stefan Höltgen: OPEN_ Ein Vorwort zur Computerarchäologie
  2. Sebastian Felzmann: »Been there, done that«. Mediennostalgie als kreative Praxis zur Schaffung neuer retroider Spiele
  3. Jan Claas van Treeck: Ein Phantasma der Kontrolle. Die Geburt des Cyberspace  aus dem Geist des Homecomputing
  4. Nikita Braguinski: Ästhetisches Rauschen. Die Werteökonomie der Computerklänge
  5. Sven Oliver Moll: Bouncing on the Beam. Demo-Hacking des Atari 2600/VCS
  6. Pater Maria: Chipmusik ohne Soundchip. Geschichte, Theorie und kulturelles Erbe der analogen Klangerzeugung mit Digitalcomputern
  7. Jörn Mika: SymbOS. Ein GUI-Multitasking-Betriebssystem für Z80-basierte Computer
  8. Michael Steil: Rasterstrahl-Hacken. Der Grafikchip des Commodore 64
  9. André Fachat: Die Emulation von klassischen Computern am Beispiel der Entwicklung des Commodore-Emulators »VICE«
  10. Volker Mohr: Aus Neu mach Alt. RISC OS auf Beagleboard und Raspberry Pi
  11. Constantin Gillies: »Extraleben«. reverse engineered
  12. Berthold Fritz: Rock. Vom Wiedereinstieg in die 8-Bit-Spieleprogrammierung
  13. Horst Völz: Vom Rechnen zum Texten. Die Entstehung von TEXOR für den KC-85
  14. Norbert Kehrer: »Asteroids« auf 8-Bit-Heimcomputern Portierung des Spielautomatenklassikers
  15. Bernd Ulmann: Mit Lötkolben, Wire-Wrap-Pistole und Assembler Z80-Selbstbaurechner
  16. Andreas Lange/Thiemo Eddiks/Andreas Paul/Enno Coners: Hardwhere? Softwhere? Eine Podiumsdiskussion über die (Un)Möglichkeiten ihrer Musealisierung
  17. Wolfgang Ernst: ZEITFLUCHTEN. Die Aufhebung des Retrocomputings in der Medienarchäologie
  18. Autorenverzeichnis
  19. Namens-, Titel-, Firmen- und Sachregister

Das Buch mit 315 Seiten Umfang (Paperback) erscheint am 1. 9. und ist ab sofort für 24,95 Euro im Shop des CSW-Verlags vorbestellbar. Da wir zunächst nur eine kleine Auflage drucken, könnte eine Vorbestellung sinnvoll sein.

Stefan Höltgen (Hg.):
SHIFT – RESTORE – ESC. Retrocomputing und Computerarchäologie
Winnenden: CSW Verlag 2015.
Paperback, 315 Seiten mit zahlreichen schwarz-weißen Abbildungen
24,95 Euro
ISBN: 978-3-941287-70-9

Was ist Retro (Nr. 31)?

In Kürze erscheint die 31. Ausgabe des Retro-Magazins. Dieses mal widmet sich der Thementeil der Frage: “Was ist Retro?” und lässt Sammler, Bastler, Programmierer, Nostalgiker, Restauratoren, Archivare, Zeitschriftenmacher, Wissenschaftler und die Retro-Redakteure selbst darauf antworten.

RETRO #31 (mehr …)

Unser Kosmos

Vergangene Woche habe ich von einem Freund für kleines Geld einen “KOSMOS CP1“-Lerncomputer erworben. Mein System besteht aus der Grundeinheit, einer Speichererweiterung und einer Ergänzung mit Relais zur Ansteuerung von Motoren etc. Das Kassetten-Interface habe ich leider noch nicht.

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Der Computer ist aus mehrfacher Hinsicht interessant. Zum einen ist darin Intels vergleichsweise schneller 8049 verbaut, ein Mikrocontroller, der alle wesentlichen Elemente eines Mikrocomputers enthält, weshalb auf der Platine des CP1 nur noch ein zusätzliches IC mit dem ROM für das Betriebssystem zu finden ist. Dieses enthält ein Monitorprogramm und eine Programmiersprache, die man als “Lern-Assembler” bezeichnen könnte. Dieser Assembler stellt 21 6-Bit-Opcodes zur Verfügung und bietet eine Adressierungsart: relative Adressierung. Letzteres mag auf das minimale RAM von 128 Byte, das im 8049 integriert ist, zurückzuführen sein, bei dem man die RAM-Bank nicht verlässt und also jedes Ziel (das wie alle Daten in Dezimalzahlen angegeben wird!) relativ anspringen kann.

Es hat allerdings auch didaktische Gründe: Die Komplexitätsreduktion sollte Jugendlichen und Kindern helfen, sich in die Programmierung in Assembler schneller einfinden zu können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gerade die Vielfalt an Adressierungsarten zu Beginn immer eine große intellektuelle Hürde darstellt. Auf relative Adressierung reduziert kann man sich schneller auf die Opcodes und ihre Funktion konzentrieren. Diese Opcodes sind im CP1 lediglich Pseudo-Opcodes, weil sie nicht nur einen vergleichsweise kleinen Ausschnitt aus dem ca. 90 Befehle umfassenden Befehlsinventar des 8049 zur Verwendung anbieten, sondern zudem auch noch “auf Deutsch” übersetzt wurden. So heißt “Springe bedingt zu Adresse XXX” hier SPB, aus AND wird UND und ANZ bringt den Inhalt des Akkumulators auf das 7-Segment-Display – gerade hinter diesem Opcode verbirgt sich eine ganze ROM-Routine, wie 8-Bit-Assemblerprogrammierer ahnen.

vorn

hinten

Funktionsübersicht mit Pseudo-Opcodes

Leider lässt der CP1 es nicht zu, direkt auf die Funktionen des 8049 zurückzugreifen. Dazu müsste man das ROM gegen ein eigenes Monitorprogramm austauschen; sieht man diese äußerst eigenwillige Programmierung jedoch aus archäologischer Perspektive, so zeigen sich hier vor allem bereits Makros, die eher zur Benutzung und weniger zur Analyse und zum Experiment mit der Maschine einladen. Man könnte sagen: Vom “CP1-Assembler” ist es also nur noch ein kleiner Schritt hin zu BASIC. (Eine Perspektive, deren Vektor sonst in genau die entgegen gesetzte Richtung verläuft.)