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Computer

“It’s more fun to compute.” (Kraftwerk)

25 Jahre Windows 3.0

Detlev Borchers schreibt auf heise.de über den Geburtstag des ersten wirklichen GUI-Betriebssystems von Microsoft, das von der damaligen Presse unter anderem mit den Worten begrüßt wurde: “Wenn die Geschichtsbücher für den PC geschrieben werden, wird der 22. Mai 1990 als der erste Tag der zweiten Ära der PC-Geschichte in die Annalen eingehen, als der Tag, an dem der PC, gefesselt durch ein veraltetes zeichenorientiertes Betriebssystem und einer Bedienung im Stil der Siebziger, wirklich befreit wurde.” Zum Glück waren die Annalen dann aber doch weniger geschichtsblind.

Mein erster Computer

Elias kommt ja nun ins Lego-fähige Alter und in einer Konvolut-Bestellung habe ich ein paar alte Bekannte wiederentdeckt:

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1. Berliner VzEkC-Stammtisch

Am kommenden Donnerstag, 21.5., findet ab 20 Uhr der erste Stammtisch der Mitglieder des “Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V.” in der Gaststätte “Oase” (Georgenstraße) statt. Mitglieder des Vereins, User des Forums aus Berlin und Umgebung sowie Interessierte sich herzlich eingeladen.

Stimmt so.

Bildschirmfoto 2015-05-14 um 17.10.51

https://www.imageidentify.com/

Think Analogue Again!

Oiger berichtet von einer Überlegung des US-amerikanischen Militärs, zur Analogcomputer-Technik zurückzukehren – zumindest teilweise.

VCFe 16 Nachlese

Das lange Wochenende ist vorüber und ich bin zurück aus München. Dort fand – dieses mal über drei Tage hinweg – das VCFe statt. Das Thema war “Der Osten ist bunt”. Ich und zwei unserer Hilfskräfte haben einen Stand zur Arbeit von Horst Völz gemacht, wo wir noch einmal seine Programmierarbeiten, Bücher und die von ihm gespendete Hardware ausgestellt haben. Völz selbst kam am Samstag und Sonntag ebenfalls nach München und trug dort Sonntag Vormittag vor.

"Horst Völz"-Stand (vorne rechts)

“Horst Völz”-Stand (vorne rechts)

Kollege Maibaum hackt Z80-Assembler auf dem KC-85/3

Kollege Maibaum hackt Z80-Assembler auf dem KC-85/3

Daneben gab es natürlich noch etliche andere Stände, von denen ich einige für mich bemerkenswerte hier kurz vorstelle:

Thorsten Schöler von der Uni Augsburg stellt einen ukrainischen Spectrum-Klon aus.

Thorsten Schöler von der Augsburg University of Applied Sciences stellt einen ukrainischen Spectrum-Klon aus.

Die Brüder Heinz und Hlemut Jakob hatten dieses mal ein "Datenklo" und einen "Datenfön" dabei.

Die Brüder Heinz und Hlemut Jakob hatten dieses mal ein “Datenklo” und einen “Datenfön” dabei.

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Am Stand von Thomas Falk gab es “Kuriositäten der Rechentechnik”, wie Verbindungen von Armbanduhr und Taschen-/Tischrechner oder diese Tastatur “COS VarioBoard” mit einstellbarer Kodierung. (Unter jeder Taste befindet sich ein LCD-Display, das das Zeichen des aktuellen Zeichensatzes für die jeweilige Taste anzeigt.)

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Am Stand von Thomas Falk gab es "Kuriositäten der Rechentechnik", wie Verbindungen von Armbanduhr und Taschen-/Tischrechner

Oskar Vermeulen hat einen PDP-8-Hardwareemulator auf Basis eines Raspberry Pi ausgestellt. Das Gerät wird demnächst bei ihm zu erwerben sein.

Oscar Vermeulen hat einen PDP-8-Hardwareemulator auf Basis eines Raspberry Pi ausgestellt. Das Gerät wird demnächst bei ihm zu erwerben sein.

Auch ein paar Mitbringsel gab es für mich auf dem Flohmarkt:

Ein funktionstüchtiger IBM PS-2 Laptop mit Windows 3.11 und 70 MB Harddisk.

Ein funktionstüchtiger IBM PS-2 Model 70  mit Windows 3.11 und 70 MB Harddisk.

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Ein Thomson TO-7 mit Datenrecorder und vier Spielen auf Kassette.

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Und als Leihgabe von Hans Franke für das VCFB ein SOL-20!

C66

In der PCWelt lese ich gerade, dass das M.E.G.A. einen Nachfolger des Commodore 64 mit dem wenig bescheidenen Titel “Mega65” plant.

Schach dem Schachcomputer

An diesem Mittwoch, den 29.04.15, erwartet uns im Kolloquium Thomas Nitsche mit seinem Vortrag “Mephisto Schachcomputer und MATH 42.” Die anschließende Diskussion wird von mir moderiert. (mehr …)

Ready?

Beim Durchstöbern der Geschichte-Abteilung der Informatik-Teilbibliothek bin ich auf eine neue Publikation zum C64 gestoßen: Roberto Dillons “Ready. A Commodore 64 Retrospective”, erschienen im Springer-Wissenschaftsverlag. Ich habe mir das sehr dünne (157 Seiten) aber dennoch teure (106,99 Euro!) Buch ausgeliehen und lese es in den nächsten Tagen, um es dann hier vorzustellen und zu rezensieren.

Update 25.4.: Ich habe das Buch nun gelesen, was etwa einen halben Tag gedauert hat und bin überaus enttäuscht. Nicht nur bekommt man für seine 106 Euro größtenteils Informationen geboten, die in kürzester Zeit im Internet recherchierbar wären und im Hauptteil einen Test der für den Autor wichtigsten Spiele für den C64; das Buch bietet überdies eine unausgereifte Mischung aus technischem Halb-Tiefgang und Oberflächlichkeit. Es enthält inhaltliche und Satzfehler und alle Abbildungen sind in Schwarzweiß. Was sich ein renommierter Wissenschaftsverlag wie Springer, der eine beachtliche Reihe computerhistorischer Publikationen hervorgebracht hat, bei diesem überteuerten Büchlein gedacht haben mag, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Update 10.5.: Eine detaillierte Rezension von mir erscheint in einer der nächsten Ausgaben der RETURN.

Robert Dillon
Ready. A Commodore 64 Retrospective
New York u.a.: Springer 2015
157 Seiten (gebunden), 106,9 Euro
ISBN: 978-981-287-341-5
Probeseiten | Inhaltsverzeichnis | Info | Amazon

Great Britain Eight Bitters

Seit Freitag sind neu im Signallabor:

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Oric-1 (1983) mit Software, Netzteil und RGB-Kabel

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Tatung Einstein 256 (1984) mit OVP, Manuals und RGB-Kabel/Netzteilen

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Turbo MMC Flash-SD-Karten-Laufwerk für den BBC Micro inkl. Einbauteile und ROM-IC

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VecMulti SD-Karten-Modul für die MB Vectres

Insbesondere das VecMulti wird sich während des 6809-Assemblerkurses als nervenschonende Ausgabe rechnen. Kein Brennen von EPROMs oder umständliches Kopieren auf das SRAM-Modul, das ich derzeit verwende. Weil die VecMulti nun sowohl das SRAM-Doppelmodul als auch das 72-in-1-Multi-ROM überflüssig macht, stelle ich beide zum Verkauf bei ebay ein.

VCFE

ars technica berichtet vom Vintage Computer Festival East in New Jersey mit einer schönen Bildstrecke.

Zeitzeichen: Microsoft

Bereits am 4. April hat NDR Info in der Reihe Zeitzeichen die Sendung zum 40. Geburtstag von Microsofts Geburtstag ausgestrahlt, für die ich interviewt wurde:

 

Go, Geek!

Auf dem letztjährigen VCFB war auch ein Filmteam von ARD EinsPlus. Zum Thema Programmieren sollten dort Informatiker von heute auf die Maschinen von gestern losgelassen werden – da bleiben Spitzfingerigkeiten natürlich nicht aus. Auch ein paar Interviewpassagen mit Ausstellern und Organisatoren sind zu sehen. Hier also die vierte Folge von “Go_Geek!”.

Unixoide Archäologe

heise.de berichtet heute über die Veröffentlichung eines 20 Jahre alten UNIX-Quellcodes.

Lee Felsenstein

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Heute hat Lee Felsenstein, der langjährige Leiter des “Homebrew Computer Club“, Initiator des “Community Memory Project” und Erbauer der “Sol-20“- und “Osborne-1“-Computer seine Teilnahme am diesjährigen VCFB zugesagt. Er wird einen Vortrag über seine damaligen Arbeiten im Rahmen der Kurztagung “Time After Time – 50 Jahre Timesharing” halten und hat angeboten, sich am Repair-Workshop zu beteiligen. Wer also einen defekten Osoborne-1- oder SOL-20-Computer besitzt, sollte ihn am ersten Oktoberwochenende nach Berlin bringen.

Wer hat’s gemacht?

Hat Intel oder Texas Instruments den Mikroprozessor erfunden? Zur Klärung dieses Streits kam es zu einem Gerichtsprozess. Texas Instruments hatte im Zuge dessen ein System rund um den 1971 entstandenen TMX-1795 8-Bit-Prozessor aufgebaut. Computer History hat nun ein Demonstrationsvideo aus dem Jahre 1993 bei YouTube hochgeladen, in dem dieses System vorgeführt wird

BBC Micro

Auf heise.de wird davon berichtet, dass die britische BBC dieser Tage eine Millionen Microcontroller an Kinder verschenkt, um die Programmierlehre zu unterstützen. Passenderweise heißt das Gerät “Micro Bit”.

digital ag Halle

Spiegel Online stellt heute das neue Museum der digital ag Halle vor.

Neue 4- und 8-Bit-Zugänge

Gestern und heute kamen zwei Neuzugänge für die Sammlung im Signallabor. Zunächst ein gut erhaltener Sinclair ZX Spectrum 48k mit Joystick-Adapter, Ersatznetzteil und Dokumentation:

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Auf dem kleinen Papierbogen unten rechts befinden sich BASIC-Programme zur Abfrage des Joystick-Adapters. Viel interessanter ist allerdings die Rückseite:

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Wir haben es hier mit dem stumb eines kleinen BASIC-Spiels zu tun. Offensichtlich der Anfang eines Schießspiels (die gestrichenen Zeilen 300 bis 330 verraten, dass hier Eingaben für Richthöhe und Mündungsgeschwindigkeit). Wann das Programm entstanden ist, ob es fertig wurde und andere Informationen erfrage ich derzeit vom Autor und erwäge natürlich die Aufnahme ich die geplante Publikation zu den “Papiermaschinen”.

Der zweite Neuzugang ist das Handheld “Microvision” von MB. Dabei handelt es sich um das erste tragbare Computerspiel mit auswechselbaren Spielmodulen. Diese Module enthielten jedoch wesentlich mehr als nur die Software auf dem ROM-Chip. Sie brachten ebenfalls eine Tastatur und Bildschirmfolie mit. Im Inneren des “Microvision” arbeitet ein 4-Bit-Microcontroller von Texas Instruments (ein TMS-1100-Derivat) als Spezialanfertigung für MB.

Die Platine der "Microvision"

Die Platine der “Microvision”

SCU S0488 ... ein 4-Bit-TMS-1000-Microcontroller

SCU S0488 … ein 4-Bit-TMS-1100-Microcontroller

Die "nackte" Microvision (rechts) und ein Modul (links)

Die “nackte” Microvision (rechts) und ein Modul (links)

Das Modul zum Spiel "Blocbuster"

Das Modul zum Spiel “Blocbuster”

"Blockbuster"-Modul ohne Platine

“Blockbuster”-Modul ohne Platine

Platine des "Blockbuster"-Moduls mit ROM-Chip

Platine des “Blockbuster”-Moduls mit ROM-Chip

 

VCFB 2015 – Call for Participation

vcfb2015

Auf dem ersten Planungstreffen wurden Termine und Inhalte verabredet. Seit gestern ist nun der Call for Participation für das “Vintage Computing Festival 2015“, das am ersten Oktoberwochenende im Pergamon-Palais (Georgenstraße 47, Berlin-Mitte) stattfinden wird, lanciert. Es ist wieder Platz für Dutzende Aussteller alter Computer, Software und Peripherie. Das Thema der Sonderausstellung sind dieses mal Analogcomputer. Neben den üblichen Vorträgen,  Veranstaltungen und Workshops wird es dieses Jahr im Medientheater eine Kurztagung zum 50. Geburtstag der Timesharing-Betriebssysteme geben, für die ebenfalls gerade ein Call for Papers veröffentlicht wurde.