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Computer

“It’s more fun to compute.” (Kraftwerk)

Kittler Studies

Nachdem ein kürzlich erschienener Sammelband die “Kittler Studies” ausgerufen hat, kommt der Kolloquiums-Vortrag von Moritz Hiller am kommenden Mittwoch genau zur richtigen Zeit:

Am nächsten Mittwoch, den 4.2.15, wird Moritz Hiller im Kolloquium zu seiner Dissertation vortragen. Das Thema des Vortrags: “Software-Philologie, oder: Die Zeichen der Zeit lesen.” Die anschließende Diskussion wird von Prof. Dr. Wolfgang Ernst moderiert.

Das Kolloquium findet wie gewohnt im Medientheater (EG, Raum 0.01) der Georgenstraße 47 statt. Beginn: 18 Uhr.

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Computerarchäologie

Ich darf verlautbaren, dass soeben eine neue Buchreihe mit dem Titel “Computerarchäologie” im Bochumer projektverlag gegründet wurde, deren Reihenherausgeber Sebastian Bach und ich sind. Pro Jahr werden dort mindestens zwei Bücher über Computergeschichte, Computerspiele und Computerkultur mit dem Schwerpunkt 1970er- und 1980er-Jahre erscheinen.

Wir freuen uns über jeden Vorschlag für eine Publikation aus dem Themenbereich – sei es eine Monografie oder ein Sammelband über Historisches, Technisches, Wissenschaftliches oder Kreatives aus dem Bereich Retrocomputing, Retroprogramming und Retrogaming.

Infos bekommt ihr hier, hier und unter email@computerarchaeologie.de.

Birth of BASIC

BASIC-Samstag

Am 24. Januar findet im Oldenburger Computermuseum ein fünfstündiger BASIC-Workshop statt, bei dem Neulinge eine einfache Programmiersprache erlernen können. Geleitet wird der Workshop vom Kurator Thiemo Eddiks. Ich bin (als OCM-Mitglied) auch vor Ort und werde einen einführenden Vortrag über die Geschichte und Gegenwart von BASIC halten.

Anmelden kann man sich per E-Mail oder über die Facebook-Seite.

Entscheidungsprobleme

Mit “The Imitation Game” kommt ein Film über Leben und Werk Alan Turings in die Kinos

Es soll nicht selten vorkommen, dass Studenten der Informatik zwar die Funktionen einer Turingmaschine kennen und durchspielen können, aber nicht wissen, dass sie ihren Namen einer realen historischen Persönlichkeit verdankt. Nicht zuletzt bei der Popularisierung der Biografie und Arbeit Alan Turings für eine breitere Öffentlichkeit könnte Morten Tyldums Biopic “The Imitation Game” förderlich sein.

Mehr: Telepolis

VCFe 2014 & 2015

Im vergangenen Jahr haben mein Kollege Thomas Nückel und ich auf dem 15. Müncher VCFe zum Thema “Exoten” einen Vortrag über unseren Signetics-2650-Workshop gehalten. Dieser ist jetzt als Podcast nachzuhören. Auf dem diesjährigen VCFe ist das Thema “Computer im Osten”. Ich werde wieder dort sein und die Hard- und Soft- und Paperware von Horst Völz vorstellen.

Archäologie des Computer(zeitalter)s

Mit Andreas Sträter habe ich für die Webseite des WDR ein Interview über Computer und ihr Nachleben geführt.

Ver-Netz-Ung

Cover Retro #33

Vernetzung bestimmt unser Leben heute deutlicher denn je. Wir vernetzen uns sozial, beruflich, institutionell – aber vor allem technisch. Denn technische Netzwerke bilden die Grundstruktur, auf der die Vielfalt heutiger Vernetzungsformen und -typen basiert. Deshalb ist ein Verständnis technischer Vernetzung vorrangig vor jeder anderen Sichtweise – sei sie nun historisch, philosophisch oder soziologisch. Die Netztechnik ist allerdings zuerst einmal eine Technologie, das heißt, eine Wissensstruktur, die den Netzen und ihren Techniken zugrunde liegt. Aus dieser Perspektive heraus wollen wir im aktuellen Heft auf Netze und Vernetzungen in der Geschichte des Computers blicken. Natürlich mit einem Akzent auf die Ära der frühen Mikrocomputer, aber auch der frühen Vernetzungstechniken.
So werfen wir die Frage auf, ob es so etwas wie eine »Idee der Netze« gegeben hat, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in konkreten Techniken niederschlagen musste, weil die historischen Umstände (etwa der Kalte Krieg) dazu gedrängt haben. Wir beschreiben historische und gegenwärtige Phänomene, die aus der Vernetzung von Computern hervorgegangen sind: Gruppen, Kommunikationsformen und Freizeitaktivitäten, die ohne Computernetze nicht möglich gewesen wären. Wir stellen Netztechniken vor, die es nicht mehr gibt, die aber den Grundstein für heutige Computervernetzung gelegt haben. Wir sprechen mit Zeitzeugen des damaligen Netzdenkens und Nutzern heutiger Netze zur Konservierung computerhistorischen Wissens. Und wir schließen alte Hardware an neue Netze an.

Coming soon …

Maschinenträume

Ralf Bülow weist mich gerade darauf hin, dass Peter Kriegs Dokumentarfilm “Maschinenträume” nun auf YouTube anzusehen ist:

The Technology of History

Heute ist bei r:k:m meine Kurzrezension zu Bernd Ulmanns Monografie über den AN/FSQ-7 erschienen.

Die Relaismotte

Vor einigen Wochen hat mich Christian Grasse vom Deutschlandradio besucht, um mit mir über Programmierfehler zu sprechen. Das Interview ist nun im Rahmen der Reihe “Systemfehler” veröffentlicht worden und kann hier angehört werden:

 

How to do Things with Keys

Gestern habe ich via Skype meinen Vortrag zur Tagung in Brno gehalten. Ich habe den Talk mitgeschnitten und als Film auf YouTube hoch geladen. Die dazugehörigen Slides können hier herunter geladen werden.

Assembler im Browser

Dank schneller Rechner und Betriebssysteme sowie den Interaktionsmöglichkeiten von Java und HTML5 kann man im Browser inzwischen so gut wie alles machen, wofür man noch vor ein paar Jahren spezielle Programme benötigte. Insbesondere die Möglichkeit, Emulatoren und daran angeschlossene Programmbibliotheken nutzen zu können, erleichtert die Arbeit mit alten Systemen (vor allem in der Lehre) sehr.

heise.de berichtet heute von einem Assembler für Browser, der mehrere alte Systeme emuliert: ASM80. Das sind natürlich Z80-Systeme. Der Assembler stellt allerdings eine gute Auswahl davon zusammen.

How To Do Things With Keys

On november, 20th I will speak in Brno (Czech Republic) on the “MEDIA PERFORMANCE 4 / GESTURE” workshop about the “Gesture of Assembly Programming” and Flusser’s concept of programming, computers and gestures.

Abstract:

How To Do Things With Keys
Programming (Assembly) as a (Kind of) Gesture

Is programming a practice of writing? Or is it rather a craft? Vilém Flusser did not mention coding as a special gesture in his book but there are several sentences about the role and the effect of computer usage for the arts, writing (text) and thinking. I want to set programming computer with formal languages between Flusser’s gestures of „making“ (Machen) and „writing“ (Schreiben) – especially programming in assembly, since these machine orientated languages „do things“ directly in the sense of John L. Austin: They switch together elements of the hardware; they make the electrical signals flow a distinct way through the circuits; and beyond all that their syntax and semantic stand for a theoretical model for the computer itself (Turing completeness). So the coder at the keyboard becomes much more than only a writer/autor of code. He applies a theoretical to a real machine. In my lecture I will show the effects of the „gesture of programming“ from the computer’s subface in detail: how it effects its circuits and how the programming forces the „universal Turing machine“ to become a „special purpose machine“ – only by using words from a special alphabet – the programming opcodes. On the other hand there will be the question how the hands of the programmer can become programming devices (perhaps by losing their „dialectical position“ for eacht oterh). I will ask if there is a gap in Flusser’s theory between making and writing and if that could be filled with theories of computer studies and pragmatics.

1. Introduction: Flusser, Computers, and programming
2. Programming between Flusser’s gestures “making” and “writing”
3. Is a computer program just another kind of text type?
3.1 Formal languages in theoretical computer science
3.2 Paradigms of programming languages and programming
4. Is programming assembly just “making”?
4.1 The instruction set of a (micro) processor as a pre-post-structural dictionary
4.2 Programming as a perlucotionary (speech) act
5. Derrida’s critique on Searle and formal languages
6. People programming computers programming people

Eine Stimme der Kulturwissenschaften

Vor ein paar Wochen habe ich mit dem Inhaber des Podcasts-Blogs “Stimmen der Kulturwissenschaft” ein Interview über das Vintage Computing Festival Berlin, Computerarchäologie und meine Arbeit in der Medienwissenschaft geführt. Das Interview ist nun fertig geschnitten und online.

Alle Vortragsvideos vom VCFB

Nun sich endlich alle Videos, die von den Vorträgen auf dem Vintage Computing Festival Berlin Anfang Oktober aufgenommen worden, fertig geschnitten, mit Logos und Infos versehen und online auf dem Media-Stream-Server des Chaos Computer Club verfügbar.

»Um die heutige Welt zu verstehen ist es sinnvoll, die Welt von gestern zu sezieren«

Publizist Jörg Friedrich spricht sich auf heise.de gegen Programmieren als Fremdsprach-Schulausbildung und für ein Fach “Digitale Welt”, das den Computer verstehen lernt, aus.

Die Vorträge vom VCFB

Die Vorträge, die parallel zum VCFB im Medientheater gehalten wurden, sind nun fertig geschnitten und auf Vimeo zu sehen:

Heißer Buchtipp

Der von Irina Gradinari und mir herausgegebene Sammelband “Heiße Drähte. Medien im Kalten Krieg” jetzt erschienen und kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden. Informationen zum Buch finden sich hier und hier. Es wird am 14.10. zusammen mit “SHIFT – RESTORE – ESCAPE” bei uns im Institut vorgestellt. Das Inhalts- und Autorenverzeichnis findet man als PDF unter diesem Link.

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Presse zum VCFB (Nachlese)

Schon vorab hatten wir es ins CCC-Eventblog geschafft. Auch Mac Life hatte unser Festival in seinen Veranstaltungstipps. Bei Golem gab es eine Nachlese mit Filmschnippsel. (Für den wurde ich auch mit Kamera interviewt. Das Material wurde aber nicht verwendet, sondern offenbar zur Hintergrundrecherche genutzt. Eine Art von “Journalismus”, die bei Freelancern leider immer öfter die Eigenrecherche ersetzt.) Zeit Online hatte eine Journalistin und einen Fotografen auf dem Festival und hat daraus eine Klickstrecke produziert. Schließlich hat Detlef Borchers noch eine Nachlese für heise.de geschrieben.

Mittlerweile erscheinen auch die ersten privaten Fotostrecken (z.B. von Wolfgang Stief auf Flickr, Rene Meyer auf seiner eigenen Webseite oder von User “oldbits” im Classic-Computing-Forum) sowie Videos: