Posts unter ‘Rezension’

BreakThrough

Rezension zu Johannes Ulbrichts Roman “Der Spielemacher” Man kann dem Winnender CSW-Verlag eigentlich nur dankbar sein. Seit einigen Jahren versorgt er die Videospiel-interessierte Leserschaft, vor allem aber die so genannten “Retro-Spieler” (zu denen sich der Autor dieses Textes ebenfalls gern zählt) mit Informationen und Material: Neben der Zeitschrift “Retro“, die durch ein sehr lebhaftes Online-Blog [...]

Ludologie für Gesellschafter

Gerade habe ich in meinem FreiSpiel-Blog eine Rezension zu folgendem Sammelband veröffentlicht: Tobias Bevc & Holger Zapf (Hgg.) Wie wir spielen, was wir werden Computerspiele in unserer Gesellschaft Konstanz: UVK 2009 335 Seiten (Paperback), 39,00 Euro Dieses Buch bei Amazon kaufen.

»Ich fühlte mich als Reporter des Untergangs.«

Als Gerhard Zwerenz im Jahr 1983 seinen Roman „Der Bunker“ veröffentlichte, war das Thema des Buches im wahrsten Sinne des Wortes brandaktuell: In Deutschland wurden gemäß des Nato-Doppelbeschlusses  US-amerikanische Mittelstreckenrakten stationiert und das Land damit auch zum Hauptziel der Atomwaffen des Warschauer Paktes. Strategisches und taktisches Waffenarsenal rückten durch Verwendung von Neutronenbomben-Sprengköpfen einander näher, Ideen [...]

Parasiten-Medien

Insebesondere die im letzten Teil der Arbeit beschriebene Problematik der Immersion gewinnt an Bedeutung, wobei – anders als in diesem Buch beschrieben – nicht nur die dramaturgische Dimension von Immersion zu analysieren wäre, sondern die damit verbundene tatsächliche Absorption von Lebenszeit durch Mediendispositive, die den Zuschauer unentrinnbar umschließen und sich von seiner Aufmerksamkeit nähren. (Tomas [...]

Weder Fakten noch Fiktionen

Heute ist auf IASL Online meine Rezension zu Susanne Knallers Sammelband “Realitätskonstruktion” erschienen: mehr: IASL Online

Opa, hör nicht auf, vom Krieg zu erzählen

Constantin Gilles’ Roman über die Generation “C64″ mehr: Literaturkritik.de

Der Mensch ist erst da ganz Mensch, wo er spielt

Essays zu Videospielen, denen, die sie spielen und der Kultur aus der sie kommen und in der sie wirken mehr: Literaturkritik.de

Der unstillbare Wunsch nach Einverleibung

Ein Interview-Band zum “Kannibalen von Rotenburg” belegt eindrücklich, wie sehr unsere Kultur immer noch nach Kannibalismus hungert mehr: Literaturkritik.de

»Ich habe mir das nicht ausgedacht«

Ich habe wieder mal einen Buch gelesen und zwar “John Mendelssohns Roman über die Popkultur, deren Opfer und über Kate Bush” mehr: Literaturkritik.de 

Morddeutung

Im März hatte ich Jed Rubenfelds Roman “Morddeutung” im Sigmund-Freud-Museum Wien entdeckt und mir das Buch zur Rezension für Literaturkritik.de bestellt. Jetzt ist meine Besprechung dort erschienen. mehr: Literaturkritik.de

Ausdärmen

  (Zum Vergrößern anklicken) Weiß irgend jemand, von wem das Bild ist und wie es heißt? (Diese Reproduktion stammt aus “The Cell”)

IASL: Kondensat oder Bodensatz?

Heute ist ebenfalls meine Rezension zu Fritz/Stewards “Das schlechte Gewissen der Moderne” erschienen. Sie kann online bei IASL gelesen werden. Mehr: IASL-Online

Die Kritik der Kritik

Gerade eben habe ich einen Newsletter von Literaturkritik.de bekommen, der mit folgendem Absatz beginnt: im Umgang mit Literatur und Literaturkritik häufen sich in letzter Zeit die Versuche, mit juristischen Mitteln zu intervenieren. Eben erst wieder, zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate, erreichte uns die Drohung eines Autors, Änderungen an einer Rezension oder ihre Beseitigung notfalls [...]

Deutschland … deine Mörder

100 Jahre Mediendiskurse über deutsche Serienmörder Worin liegt der Grund für das seit dem Fall "Jack the Ripper" (1888) anhaltend große öffentliche Interesse am Serienmord? Es sei "der Versuch der Massenmedien", schreiben Katrhin Kompisch und Frank Otto in "Bestien des Boulevards", "dem tödlichen Schrecken der Wahl- bzw. Motivlosigkeit der Taten eine Möglichkeit der Plausibilisierung entgegenzustellen, [...]

Vampire, Serienmörder und die Mythogenese eines Genres

Eine Rezension von mir zu: Jörg Waltje:Blood Obsession. Vampires, Serial Murder, and the Popular Imagination. New York et al.: Peter Lang 2005. ist bei IASL Online erschienen.

Vorlaufen zum Pol

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Roman rezensiert: Tina Uebel: Horror vacui. Köln: KiWi 2005. Die Rezension findet sich in der just erschienen Oktober-Ausgabe von Literaturkritik.de. Der Roman erzählt die Geschichte von sechs Abenteurern, die zu Fuß zum Südpol marschieren und dabei vor allem zu sich selbst finden. Südpolfahrer-Geschichten haben mich von je [...]

Authentizität und Konstruktion

Zu Stephan Harborts neuem Serienmörderbuch zum "Liebespaar-Mörder" habe ich in der aktuellen Ausgabe von Literaturkritik.de eine Rezension.

Literaturkritik.de: Die anthropophage Spur (in) der Kultur

Christian Mosers “Kannibalische Katharsis” Der Kannibalismus ist als Gegenstand ethnologischer und anthropologischer Untersuchungen ein Dauerbrenner. Neben immer wieder neuen Veröffentlichungen zum Für und Wider der Existenz kannibalischer Völker drängt der Diskurs auch in alle Medien, Gattungen und Genres der Kulturproduktion. Die umfangreiche Aufsatzsammlung “Das Andere Essen” (2001) von Daniel Fulda und Walter Pape herausgegeben, kann [...]

Literaturkritik.de: Handke/Wenders

In der aktuellen Ausgabe von Literaturkritik.de ist meine Rezension zu Carlo Avventis Buch Mit den Augen des richtigen Wortes – “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! “: Die Werke des österreichisch-slowenischen Schriftstellers – und zeitweiligen Regisseurs – Peter Handke und des deutschen Autorenfilmers Wim Wenders besitzen zahlreiche Gemeinsamkeiten. Diese begründen sich vor allem in [...]

Benjamin zur Einführung

Sven Kramer: Walter Benjamin zur Einführung. Hamburg: Junius 2003

  • Lesezeichen

  • Paradigmatische Computer-Theorien
    Beim Lesen eines Textes zur Medienwissenschaft des Computers bin ich auf drei Quellen gestoßen, die als paradigmatische Beiträge zur Computertheorie gelten – und als Volltexte im Netz zu bekommen sind: Vannevar Bushs Essay “As we may think” (1945) und Carl Adam Petris Dissertation “Kommunikation mit Automaten” (1962). (letzterer ist ein >600 MB großer Scan des Originaltextes!) Sowie J. C. R. Licklider/Robert W. Taylor: “The Computer as a Communication Device” (PDF) (dort auch: Lickliders Text “Man-Computer-Symbiosis”)

  • Strommasten
    … gehören ja sowieso zu den unbemerkten Landart-Kunstwerken. Was die Choi+Shine-Architekten da allerdings in die Landschaft gestellt stellen wollen, wird nicht nur Technofetischisten erfreuen.

  • Roboter sind die neuen Atombomben
    In der SZ interviewt Matthias Kolb heute den Ethiker Peter W. Singer über Roboter als Kriegsmaschinen.

  • Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront …
    … weil du auch ein Arbeiter bist. Die Wochenzeitung “Jungle World” beleuchtet in der dieswöchigen Ausgabe das Thema “Kommunismus und Roboter“.

  • Turing-Quiz
    IBM bereitet einen Computer auf die Teilnahme in einer Quizshow vor, wie SpOn heute mitteilt. Besonders menschlich wäre er dann ja, wenn er verlöre, oder?

  • Linkdump

  • Rainer Fischbach
    hat vor allem in den 1980er Jahren zahlreiche Publikationen zum Zusammenhang von Computertechnologie, Rüstung und Kalter Krieg in seiner Bibliografie versammelt. Darüber hinaus ist er bis heute mit Veröffentlichungen zum Nexus Computer und Kultur umtriebig!

  • Sämtliche 50er-Jahre-SF-Filme (?)
    … aus den USA befinden sich angeblich in dieser Liste. (PDF)

  • The IBM Muppet Show
    als Linktipp von Critic@Filmforen: Ein Text und etliche Filmclips auf techologizer.com.

  • Starring the Computer
    … eine Internetseite, die Computer im Film und Fernsehen listet und nach Modellen identifiziert. Sehr hilfreich (für mich)!

  • Image Online
    47 Jahrgänge der Zeitschrift für Fotografie und Film online. (via Thomas@Facebook)