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Rezension

Rezensionen von mir anderswo veröffentlicht

Der berechnete Raum

im Rezensionsmagazin r:k:m ist heute meine Besprechung zu Stephan Günzels Habilitationsschrift Egoshooter erschienen.

Zwei Kurze

Heute sind im Online-Rezensionsportal von IASL zwei neue Rezensionen von mir erschienen:

  1. Das Jahr 2000 fand statt. Das Y2k-Problem als maschinen-kommunikative Beinahe-Katastrophe. Rezension zu:
    Peter Fey: Kommunizierende Automaten. Die Dynamisierung der Schrift als medienhistorische Zäsur. (Kultur- und Medientheorie) Bielefeld: Bielefeld: transcript 2009.
  2. Utopische Wechselwirkungen. Einfluss und Rezeption naturwissenschaftlicher Entdeckungen auf utopisch-künstlerische Entwürfe. Rezension zu:
    Mary Kemperink / Leonieke Vermeer (Hg.): Utopianism and the Sciences 1880-1930. (Groningen Studies in Cultural Change Vol. XXXVII) Leuven, Paris, Walpole: Peeters 2010.

Als nächstes steht dort eine Rezension von mir zu diesem Titel an.

BreakThrough

Rezension zu Johannes Ulbrichts Roman “Der Spielemacher”

Man kann dem Winnender CSW-Verlag eigentlich nur dankbar sein. Seit einigen Jahren versorgt er die Videospiel-interessierte Leserschaft, vor allem aber die so genannten “Retro-Spieler” (zu denen sich der Autor dieses Textes ebenfalls gern zählt) mit Informationen und Material: Neben der Zeitschrift “Retro“, die durch ein sehr lebhaftes Online-Blog ergänzt wird, sind es vor die allem Bücher, die bei CSW erscheinen, in welchen die Videospiel- und Retro-Kultur regelrecht “auflebt”. Dazu zählen kleine Meisterwerke wie Constantin Gillies’ Roman “Extraleben” und Insiderberichte wie Jörg Luibls Essayband “Spielefresser“. Eine der jüngeren Monografien aus dem Hause nähert sich der Spielewelt wieder auf fiktionale Weise: Johannes Ulbrichts Roman “Der Spielemacher”.

mehr: FreiSpiel

Ludologie für Gesellschafter

Gerade habe ich in meinem FreiSpiel-Blog eine Rezension zu folgendem Sammelband veröffentlicht:

Tobias Bevc & Holger Zapf (Hgg.)
Wie wir spielen, was wir werden
Computerspiele in unserer Gesellschaft
Konstanz: UVK 2009
335 Seiten (Paperback), 39,00 Euro

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»Ich fühlte mich als Reporter des Untergangs.«

Als Gerhard Zwerenz im Jahr 1983 seinen Roman „Der Bunker“ veröffentlichte, war das Thema des Buches im wahrsten Sinne des Wortes brandaktuell: In Deutschland wurden gemäß des Nato-Doppelbeschlusses  US-amerikanische Mittelstreckenrakten stationiert und das Land damit auch zum Hauptziel der Atomwaffen des Warschauer Paktes. Strategisches und taktisches Waffenarsenal rückten durch Verwendung von Neutronenbomben-Sprengköpfen einander näher, Ideen eines begrenzten Einsatzes durch Raketenabwehr aus dem Weltraum wurden laut und der Atomkrieg damit immer wahrscheinlicher. Und mitten in dieser Situation entwarf Zwerenz die gar nicht mehr so unwahrscheinliche Dystopie eines „Was wäre wenn …?“

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Parasiten-Medien

Insebesondere die im letzten Teil der Arbeit beschriebene Problematik der Immersion gewinnt an Bedeutung, wobei – anders als in diesem Buch beschrieben – nicht nur die dramaturgische Dimension von Immersion zu analysieren wäre, sondern die damit verbundene tatsächliche Absorption von Lebenszeit durch Mediendispositive, die den Zuschauer unentrinnbar umschließen und sich von seiner Aufmerksamkeit nähren.

(Tomas Weber: Medialität als Grenzerfahrung. Bielefeld 2008, S. 9. Hervorh. durch mich.)

… habe ich hier kurz rezensiert. Ein Ansatz, über den es sich sicherlich noch nachzudenken lohnt.

Weder Fakten noch Fiktionen

Heute ist auf IASL Online meine Rezension zu Susanne Knallers Sammelband “Realitätskonstruktion” erschienen:

mehr: IASL Online

Opa, hör nicht auf, vom Krieg zu erzählen

Constantin Gilles’ Roman über die Generation “C64″

mehr: Literaturkritik.de

Der Mensch ist erst da ganz Mensch, wo er spielt

Essays zu Videospielen, denen, die sie spielen und der Kultur aus der sie kommen und in der sie wirken

mehr: Literaturkritik.de

Der unstillbare Wunsch nach Einverleibung

Ein Interview-Band zum “Kannibalen von Rotenburg” belegt eindrücklich, wie sehr unsere Kultur immer noch nach Kannibalismus hungert

mehr: Literaturkritik.de

»Ich habe mir das nicht ausgedacht«

Ich habe wieder mal einen Buch gelesen und zwar “John Mendelssohns Roman über die Popkultur, deren Opfer und über Kate Bush”

mehr: Literaturkritik.de 

Morddeutung

Im März hatte ich Jed Rubenfelds Roman “Morddeutung” im Sigmund-Freud-Museum Wien entdeckt und mir das Buch zur Rezension für Literaturkritik.de bestellt. Jetzt ist meine Besprechung dort erschienen.

mehr: Literaturkritik.de

Ausdärmen

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(Zum Vergrößern anklicken)

Weiß irgend jemand, von wem das Bild ist und wie es heißt? (Diese Reproduktion stammt aus “The Cell”)

IASL: Kondensat oder Bodensatz?

Heute ist ebenfalls meine Rezension zu Fritz/Stewards “Das schlechte Gewissen der Moderne” erschienen. Sie kann online bei IASL gelesen werden.

Mehr: IASL-Online

Die Kritik der Kritik

Gerade eben habe ich einen Newsletter von Literaturkritik.de bekommen, der mit folgendem Absatz beginnt:

im Umgang mit Literatur und Literaturkritik häufen sich in letzter Zeit die Versuche, mit juristischen Mitteln zu intervenieren. Eben erst wieder, zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate, erreichte uns die Drohung eines Autors, Änderungen an einer Rezension oder ihre Beseitigung notfalls mit gerichtlicher Hilfe zu erzwingen. Die Oktober-Ausgabe erscheint dennoch pünktlich und vorerst komplett.

Ich bin ja selbst Rezensent bei denen und kann mich nur wundern, wie dünnhäutig und/oder dumm man als Autor sein kann, derartig auf einen Verriss (?) zu reagieren. Es wird eben alles nur noch unter dem Siegel der PR gesehen … aber gerade aus dieser Perspektive gibt es doch gar keine "schlechte Presse". 

Deutschland … deine Mörder

100 Jahre Mediendiskurse über deutsche Serienmörder

Worin liegt der Grund für das seit dem Fall "Jack the Ripper" (1888) anhaltend große öffentliche Interesse am Serienmord? Es sei "der Versuch der Massenmedien", schreiben Katrhin Kompisch und Frank Otto in "Bestien des Boulevards", "dem tödlichen Schrecken der Wahl- bzw. Motivlosigkeit der Taten eine Möglichkeit der Plausibilisierung entgegenzustellen, durch die eine hysterische Furcht in schauderndes Interesse, das sicher verkaufsfördernd ist, abgeschwächt wird."

 [mehr: Literaturkritik.de]

Vampire, Serienmörder und die Mythogenese eines Genres

Eine Rezension von mir zu:

Jörg Waltje:
Blood Obsession. Vampires, Serial Murder, and the Popular Imagination.
New York et al.: Peter Lang 2005.

ist bei IASL Online erschienen.

Vorlaufen zum Pol

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Roman rezensiert: Tina Uebel: Horror vacui. Köln: KiWi 2005. Die Rezension findet sich in der just erschienen Oktober-Ausgabe von Literaturkritik.de. Der Roman erzählt die Geschichte von sechs Abenteurern, die zu Fuß zum Südpol marschieren und dabei vor allem zu sich selbst finden. Südpolfahrer-Geschichten haben mich von je her interessiert. Diese ist – obwohl nicht authentisch – besonders gelungen!

Authentizität und Konstruktion

Zu Stephan Harborts neuem Serienmörderbuch zum "Liebespaar-Mörder" habe ich in der aktuellen Ausgabe von Literaturkritik.de eine Rezension.

Literaturkritik.de: Die anthropophage Spur (in) der Kultur

Christian Mosers “Kannibalische Katharsis”

Der Kannibalismus ist als Gegenstand ethnologischer und
anthropologischer Untersuchungen ein Dauerbrenner. Neben immer wieder
neuen Veröffentlichungen zum Für und Wider der Existenz kannibalischer
Völker drängt der Diskurs auch in alle Medien, Gattungen und Genres der
Kulturproduktion. Die umfangreiche Aufsatzsammlung “Das Andere Essen”
(2001) von Daniel Fulda und Walter Pape herausgegeben, kann als
Signifikant für die Relevanz des Diskurses allein hierzulande
herangezogen werden. Die Kulturwissenschaften zeigen am Phänomen
Kannibalismus den besonderen Wert ihrer Multiperspektivität:
Geschichtsschreibung, Ethnologie, Mediävistik, Literaturwissenschaft
und Medientheorie weiden sich alle zugleich am Thema und zehren dabei
voneinander. Einen perspektivischen Schritt hinter derlei Betrachtungen
zurück geht der Bonner Komparatist Christian Moser in seiner jetzt im
Aisthesis-Verlag erschienenen Monografie “Kannibalische Katharsis“. Er
vermutet “eine Komplizenschaft zwischen der primitivistischen
Auffassung der Anthropophagie und einer spezifisch westlichen Spielart
des Kannibalismus”.

[mehr: Literaturkritik.de]