Soeben wurden mir per Paketdienst meine Belegexemplare des von Michael Wetzel und mir herausgegebenen Sammelbandes “Killer/Culture – Serienmord in der populären Kultur” geliefert. Der Band aus dem Bertz+Fischer-Verlag basiert auf der 2008 in Bonn stattgefundenen Tagung “Serienmord als ästhetisches Phänomen”, enthält jedoch sieben zusätzliche Essays zum Themenkomplex. Zu kaufen ist er in Kürze im Buchhandel [...]
Posts unter ‘Serienmord’
Wisconsin Generator
The Texas Chainsaw Massacre (USA 1974, Tobe Hooper) (Blu-ray) Der ersten Film aus meiner Dissertationsfilmografie, den ich seit Abschluss der Arbeit wieder sehe – und gleich fallen mir zwei neue Dinge auf: In der deutschen Fassung sprechen Kirk und Pam sogar davon, dass es sich bei dem “amputierten, blutroten Motor”, der da “die unsäglichen Geräusche” [...]
Neuer Killer in altem Gewand
The Killer inside me (USA 2010, Michael Winterbottom) (Berlinale-Palast) Als letzten Berlinale-Beitrag habe ich mir einen Serienmörderfilm angesehen. Winterbottom verlegt seinen Stoff in die 50er Jahre und situiert dort einen Killer, der schon alles hat, was die Filmgeschichte bis in die Postmoderne auffährt; Beachtlich ist die “unbewusste Nähe” zu Stoffen wie aus “The Sniper” (in [...]
Stillleben mit Blut
Gerade ist meine Kritik zum Computerspiel “Still Life 2″ (Mac) bei telepolis erschienen – mein erster Text zum einem Serienmörderspiel und gleichzeitig meine erste Besprechung eines Spiels für den Mac. mehr: telepolis
The Sniper
Edward Dmytryks Serienmörderfilm “The Sniper” aus dem Jahre 1952, der zu den eher seltenen Werken gehört, die ich in meiner Dissertation untersucht habe, ist jetzt endlich auf DVD erschienen. Wie ich im von philosophus zugesandten Link erfahre, befindet er sich in einer DVD-Klassiker-Kollektion zum “Filn Noir” zusammen mit drei anderen Werken aus den 1950er Jahren, [...]
Killer-Spiele (Nachschlag)
Als hätte ich es geahnt: Da müssen doch mehr Film-Spiele zum Thema gewesen sein – und richtig! Der “Angry Video Game Nerd” kennt allein schon drei:
Killer-Spiele
Für einen Buchbeitrag suche ich gerade nach Titeln von Videospielen, in denen Serienmörder eine Rolle spielen oder Serienmord ein Motiv ist. Meine ersten Fundstücke (nach Erscheinungsjahr sortiert):
Die großen Kriminalfälle
Auf 3Sat startet morgen Abend um 20:15 Uhr eine vierteilige Reihe mit dem Titel “Die grßen Kriminalfälle” – Wiederholungen der bekannten ARD-Produktion. Im ersten Film wird “Der Kindermörder Jürgen Bartsch” behandelt. Weiter geht es am 14.9. mit “Der Hammermörder”, am 21.9. mit dem “Al Capone aus der Pfalz” (dessen Klarname verschweige ich hier lieber, um [...]
Wer ist Jack the Ripper?
Heute hatte ich die letztmonatige Ausgabe von “PM History” (05/2009) im Briefkasten und da fiel mir wieder ein, dass ich vor ein paar Monaten ja einmal ein Interview mit einer Journalistin hatte, die für das Magazin schreibt. Nun, der Artikel, der da heraus gekommen ist, befasst sich mit der Kriminalgeschichte des Jack-the-Ripper-Falles und sie stellt [...]
Die Viren des Bergkönigs
Toll, wie der Anti-Viren-Werbespot der “Wir gegen Viren”-Kampage ein Motiv auf Langs “M – Eine Stadt sucht einen Mörder”, nämlich das Pfeifen der Melodie von “In der Halle des Bergkönigs” (aus Griegs “Peer Gynt Suite”), aufgreift. Die unheimliche Koalition der Erkennungsmelodie Fritz Beckerts, das Motiv des Mannes in der Menge und des unsichtbar umherschleichenden Todes [...]
»Ultimative Erfahrung interaktiven Schreckens«
Brainscan (Kanada/UK/USA 1994, John Flynn) (VHS) Der jugendliche Michael, der zurückgezogen in seinem voll-computerisierten Zimmer lebt und heimlich das Nachbar-Teeny-Mädchen Kimberly beobachtet und filmt, spielt leidenschaftlich gern mit seinem einzigen Freund Videospiele. Als sie von dem Neuen CD-ROM-Game “Brainscan” erfahren, das vorgibt, die Videospielwelt zu revolutionieren, sind beide zunächst skeptisch. Michael ruft bei der Firma, [...]
Was lange währt …
Gerade zum Prüfungsamt getragen: “Schnittstellen – Die Konstruktion von Authentizität im Serienmörderfilm”
Killer Loop
Die Bonner Tanztheater-Gruppe “Cocoondance” hat ein Stück über Serienmörder konzipiert und bringt es ab dem 5. September im Bonner Theaterimballsaal zur Aufführung. Folgende Beschreibung ist mir per Mail zugegangen:
Über Opfer
Stephan Harborts neues Buch ist erschienen: “Begegnung mit dem Serienmörder“. Darin entwickelt er eine für das Genre seltene Perspektive: Er blickt auf die Opfer deutscher Serienmörder, arbeitet Hintergründe heraus und stellt sich damit einmal mehr gegen das seltsame Helden-Image, das Serientäter in der Medien-Öffentlichenkeit genießen. Auf Spiegel Online ist heute ein Interview mit Harbort erschienen. [...]
auch genannt: “Der Internet-Killer”
… man achte vor allem auf den Filmbeitrag. Nicht nur die Grenze zum Boulevard wird dort weit überschritten.
»Dee Dee, I’m going to Germany. Don’t tell Mom.«
Wie ich soeben bei telepolis lese, kommt die US-amerikanische TV-Serie “Dexter“, in der ein Serienmörder den Helden spielt (der noch finsterere Gesellen um die Ecke bringt) im kommenden Jahr im deutschen Fernsehen.
Jetz’ isses raus!
Heute im Briefkasten: Susanne Scholz/Susanne Komfort-Hein LustMord – Medialisierungen eines kulturellen Phänomens um 1900 Königstein: Helmer 2007 180 Seiten (Paperback) 22,00 Euro Mit meinem Beitrag über “Im Anfang war die Tat. Jack the Ripper im frühen Film” (S. 73-91.)
Das Comeback des Serienkiller-Comebacks
In Spiegel Online schreibt Daniel Haas heute anlässlich der TV-Serie “Dexter” und des Kinofilms “Mr. Brooks” unter dem Titel “Das neue Würgertum” über Serienmörder im Kino: Er ist gepflegt, höflich, angenehm im Umgang und mörderisch verrückt. Der Serienkiller ist zurück in Kino und Fernsehen – hochgradig bürgerlich, getarnt mit sozialer Kompetenz: Das Böse sieht jetzt [...]
Zeit für Grausamkeit
Spiegel Online bewirbt in seiner Rubrik “einestages” heute einen Artikel über Jack the Ripper.
Lustmord
In diesem Herbst – also in Kürze – erscheint im Helmer-Verlag der Sammelband der letztjährigen “Lustmord”-Tagung, die unter der Leitung von Susanne Komfort-Hein und Susanne Scholz in Frankfurt am Main stattfand. Das Cover des Bandes ist bei Amazon bereits eingestellt und das Buch kann vorbestellt werden. Auf dem Klappentext heißt es: Das diskursive Phänomen »Lustmord« [...]

