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VCFB

VCFB 2017

Das letzte Vintage Computing Festival Berlin ist gerade einmal 6 Wochen vergangen, da beginnen schon die Planungen für das VCFB 2017. Grund ist, dass es nächstes Jahr ungleich größer wird als in den vergangenen Jahren, weil wir im Deutschen Technikmuseum in Berlin mit einer Ausstellungsfläche von über 1100 Quadratmetern zu Gast sind – und, weil zeitgleich dort auch die Classic Computing des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V. mit ausstellt. Daher: Save the date!

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VCFB 2016 – Nachlese

Das diesjährige „Vintage Computing Festival Berlin“ ist vorüber. Zum letzten Mal fand es im Pergamon-Palais statt. Nächstes Jahr am 7. und 8. Oktober gastieren wir im Deutschen Technikmuseum Berlin!

Neben zahlreichen Fotos von der Veranstaltung (hier, hier, hier und anderswo) sind nun auch die Filme der Vorträge online. Der VOC hat gefilmt und der CCC seinen Serverspace zur Verfügung gestellt.

Die Tagung ”HELLO, I’M ELIZA. Zum 50. Geburtstag eines Chatbots“ ist nicht gefilmt worden (die Performance am Ende gibt es allerdings als Film online); dafür ist ein Sammelband in der Reihe Computerarchäologie in Planung, in welchem alle Vorträge verschriftlicht werden und noch einmal etwa die gleiche Menge Texte zu anderen Themen rund um ELIZA hinzukommen. Informationen dazu gibt es sukzessive hier.

Am Schluss sage ich noch etwas zu den vergangenen Veranstaltungen und Eva Kudraß vom Technikmuseum zum nächsten Jahr:

 

VCFB … anmelden!

Wie jedes Jahr findet auch 2016 wieder das „Vintage Computing Festival Berlin“ (VCFB) statt, die mutmaßlich die größte Ausstellung lauffähiger historischer Computer Europas ist. Die Teilnahme am VCFB ist für das Publikum, die Aussteller/Referenten/Workshop-Organisatoren vollständig kostenlos.

(mehr …)

VCFB 2015

Das Festival ist vorüber. Insgesamt 1000 Besucher haben am vergangenen Wochenende das Pergamon-Palais aufgesucht. Fotos der Veranstaltung finden sich auf der Facebook-Seite Computerarchäologie. Die meisten Vortrage sind bereits auf dem Server des CCC als Video anzuschauen.

Die Presse war wieder erfreulich vielfältig vor und auf dem Festival tätig. Für eine Corso-Sendung habe ich am Freitag dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben; derselbe Sender war am Sonntag auch noch einmal anwesend und hat mehrere Teilnehmer interviewt. (Beide Audio-Dateien unten angehängt).

Im nächsten Jahr wird es wieder ein VCFB bei uns im Hause geben.

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Original Heidelberg

Go, Geek!

Auf dem letztjährigen VCFB war auch ein Filmteam von ARD EinsPlus. Zum Thema Programmieren sollten dort Informatiker von heute auf die Maschinen von gestern losgelassen werden – da bleiben Spitzfingerigkeiten natürlich nicht aus. Auch ein paar Interviewpassagen mit Ausstellern und Organisatoren sind zu sehen. Hier also die vierte Folge von „Go_Geek!“.

Lee Felsenstein

Heute hat Lee Felsenstein, der langjährige Leiter des „Homebrew Computer Club„, Initiator des „Community Memory Project“ und Erbauer der „Sol-20„- und „Osborne-1„-Computer seine Teilnahme am diesjährigen VCFB zugesagt. Er wird einen Vortrag über seine damaligen Arbeiten im Rahmen der Kurztagung „Time After Time – 50 Jahre Timesharing“ halten und hat angeboten, sich am Repair-Workshop zu beteiligen. Wer also einen defekten Osoborne-1- oder SOL-20-Computer besitzt, sollte ihn am ersten Oktoberwochenende nach Berlin bringen.

VCFB 2015 – Call for Participation

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Auf dem ersten Planungstreffen wurden Termine und Inhalte verabredet. Seit gestern ist nun der Call for Participation für das „Vintage Computing Festival 2015„, das am ersten Oktoberwochenende im Pergamon-Palais (Georgenstraße 47, Berlin-Mitte) stattfinden wird, lanciert. Es ist wieder Platz für Dutzende Aussteller alter Computer, Software und Peripherie. Das Thema der Sonderausstellung sind dieses mal Analogcomputer. Neben den üblichen Vorträgen,  Veranstaltungen und Workshops wird es dieses Jahr im Medientheater eine Kurztagung zum 50. Geburtstag der Timesharing-Betriebssysteme geben, für die ebenfalls gerade ein Call for Papers veröffentlicht wurde.

Call for Application: »Time After Time«

Humboldt-Universität zu Berlin
Fachgebiet Medienwissenschaft
Prof. Dr. Wolfgang Ernst // Dr. Stefan Höltgen
»Vintage Computing Festival Berlin 2015«

Call for Applications

Time After Time
50 Jahre Time-Sharing

3.10.2015

Nach etwa zehn Jahren Forschung und Entwicklung wird im Jahr 1965 mit dem Dartmouth-Time-Sharing-System (DTSS) das erste kommerzielle Time-Sharing-Betriebssystem veröffentlicht. Dies stellt nicht nur einen wichtigen Schritt zur Ökonomisierung von Computerarbeitszeit dar, weil nun mehrere Nutzer “gleichzeitig” über Terminals an einem Rechner arbeiten können, sondern führt zugleich auch zahlreiche Technologien zusammen, ohne die solch ein System nicht funktionieren könnte. Angefangen bei der Verwendung von Interrupts über die Entwicklung funktionsangemessener Speicher- und Dateiverwaltungskonzepte bis hin zu neuartigen Schnittstellen (wie der IEEE-488) zur Anbindung von Peripherien an Time-Sharing-Systeme. Software, die auf Time-Sharing-Systemen läuft, muss sich – ebenso wie die angeschlossene Hardware – dem temporalen Regime des Betriebssystems “unterwerfen”.

Mit Time-Sharing-Systemen beginnt aber auch das Zeitalter, in dem der Computer für Anwender und Programmierer “unsichtbar” wird. Denn zusätzlich zur kurz darauf folgenden Miniaturisierung (Gordon E. Moore formuliert sein berühmtes Gesetz ebenfalls 1965) kommt nun auch die mögliche Distanzierung des Rechners von seinen Peripherien. Als Folge aus der Time-Sharing-Entwicklung  entstehen Rechner, die weitab von ihren Terminals in Rechenzentren verschwinden. Dieses Verschwinden der “hulking giants” ermöglicht es dem Computer in die zivile Öffentlichkeit einzudringen. Doch dies macht auch eine “Gängelung” des Nutzers nötig, um Daten und Stabilität zu schützen. Eine Provokation, aus der bereits in den frühen 1960er-Jahren die Hacker-Kultur emergiert. Die Implikationen des Time Sharing sind also gleichsam technisch, sozial und epistemologisch brisant.

Auf der Kurztagung “Time After Time” während des Vintage Computing Festivals Berlin 2015 soll anlässlich dieses Jubiläums das Verhältnis von Computern, Betriebssystemen und elektronischer Zeitverwaltung resümiert und diskutiert werden. Hierzu sollen Computerhistoriker, Informatiker, Medienwissenschaftler und andere einen technisch informierten Blick auf das Engverhältnis von Zeit und Computer aus philosophischer und archäologischer Perspektive werfen.

Reichen Sie Ihr Abstract für einen Vortrag von ca. 45 Minuten Länge nebst einer kurzen Biografie bis zum 30.07.2015 bei stefan.hoeltgen@vcfb.de ein.

“Time After Time”
Kurztagung auf dem Vintage Computing Festival Berlin 2015
Oktober 2015, 10-18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Pergamon-Palais, Raum 0.01 (Medientheater)

Medijska arheologija

Der slownische Fernsehsender RTV hatte im Oktober vergangenen Jahres ein Team bei uns am Fachgebiet, um einen Dokumentarfilm über das Thema „Medienarchäologie“ zu produzieren. Zeitgleich fand das Vintage Computing Festival Berlin statt, so dass auch von dort Impressionen in den Film gelangt sind, der jetzt online zu sehen ist.

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Alle Vortragsvideos vom VCFB

Nun sich endlich alle Videos, die von den Vorträgen auf dem Vintage Computing Festival Berlin Anfang Oktober aufgenommen worden, fertig geschnitten, mit Logos und Infos versehen und online auf dem Media-Stream-Server des Chaos Computer Club verfügbar.

Die Vorträge vom VCFB

Die Vorträge, die parallel zum VCFB im Medientheater gehalten wurden, sind nun fertig geschnitten und auf Vimeo zu sehen:

Presse zum VCFB (2)

Deutschlandradio Kultur hat das VCFB am Freitag Nachmittag besucht und ein paar Piepser und ein Intervoew mit mir und den Jakob-Brüdern aufgenommen. Heute wurde es in der Sendung „Breitband“ ausgestrahlt. Außerdem hat MacGadget. Über uns berichtet und auf Netzpolitik und den Ad hoc.-News kam ebenfalls ein Beitrag. Heute war unter anderem die Zeit da für eine Fotostrecke (folgt) sowie das slowenische Fernsehen, das einen längeren Beitrag über Medienarchäologie produziert und die ARD, die einen Film über Programmierer dreht.

Presse zum VCFB (1)

Am kommenden Freitag startet das erste VCFB, das mutmaßlich größte Vintage-Computing-Event Europas bei uns im Institutsgebäude auf über 700 Quadratmetern. Schon im Vorfeld ist die Presse daran interessiert. Den Anfang hatte vorletztes Wochenende bereits heise.de gemacht und hat gestern noch einmal nachgelegt. Am Freitag hat auch die „Berliner Zeitung“ im Rahmen ihrer HU-Seite darüber berichtet. Die fleißige HU-Presseabteilung hat meine Pressemitteilung ans idw weitergeleitet, wo sie auch schon Interessierte gefunden hat.

Gestern ist auch die bereits am vergangenen Donnerstag gesendete Folge des „Chaos Radio“ online erschienen, die das Thema „Vintage Computing“ in zwei Stunden verhandelt und dabei natürlich auch über das Festival berichtet. Anke (zeltophil von der AFRA) saß mit im Studio:

Vintage Computing Festival Berlin – Plakat

Zur Ankündigung des Festivals habe ich jetzt ein Plakat entworfen. Es kann unter Berücksichtigung der CC 4.0 (BY NC ND) verwendet werden:

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Creative Commons Lizenzvertrag
VCFB-Ad von www.vcfb.de ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

Vintage Computing Festival Berlin

Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Classic Computing bei uns im Institut soll es in diesem Herbst eine ähnliche, vielleicht etwas größere, Veranstaltung geben. Zusammen mit dem Hackerspace AFRA und dem Franchiser des „Vintage Computing Festival Europe“ (VCFe) wird gerade ein Konzept für einen Berliner Ableger diskutiert und vorbereitet.

Vom 3. bis 5. Oktober 2014 ist also die operative Ausstellung „Vintage Computer Festival Berlin“ zu historischer Hard- und Software im Erdgeschoss des Pergamon-Palais geplant. Wer sich organisatorisch oder als Aussteller einbringen möchte, kann sich gern auf Facebook, bei mir oder den Mitorganisatoren von der AFRA melde.