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Computer- & Videospiele

Game Circuit #13: Automaten-Spiele

gamecircuits

Der Commodore 64

kinder-80er-technik

Für das Sommersemester 2016 plane ich einen BA-Kurs zum Commodore 64. In diesem soll die Geschichte, Technik und Kultur des C64 unter medienarchäologischer Perspektive erforscht werden. Passenderweise sendet SternTV morgen Abend einen kleinen Beitrag zu diesem clash of the generations.

Glitch Economy

Gerade erreicht mich eine Pressemitteilung: Zum 35. Geburtstag des Pac-Man-Spiels erscheint für Telefone und Tablets eine neue Version: „Pac-Man 256″. Diese unterscheidet sich von den unzähligen Vorgängern dadurch, dass der berühmte Level-256-Glitch nun zum Spielprinzip erhoben wurde. Im Teaser-Video sieht man, wie das ungefähr funktioniert:

Update 27.5.:

Für Telepolis bereite ich einen Beitrag über das Glitches in Computerspielen im allgemeinen und dieses Spiel im besonderen vor.

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Pac-Man-Jubiläum

Hartmut Gieselmann erinnert auf heise.de an den 35. Geburtstag von Pac-Man.

Wenn Roboter Kinder kriegen

Ralf Bülow schreibt in seinem aktuellen Beitrag des HNF-Blogs über zelluläre Automaten.

Lehre im Wintersemester 2015/16

Meine Lehrveranstaltungen für das Wintersemester:

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The Pallet is a Lie, too!

The Cake is a Lie!

Heute habe ich das Belegexemplar des Sammelbandes „The Cake is a Lie“ (s.u.), herausgegeben von Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr, bekommen. In dem Buch, das sich zentral mit spielwissenschaftlichen Fragen zum Computerspiel „Portal“ beschäftigt, habe ich einen Beitrag über Portale aus Sicht der Computerarchäologie geschrieben:

Stefan Höltgen: JUMPs durch exotische Zonen. Portale, Hyperräume und Teleportationen in Computern und Computerspielen. In: Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr (Hgg.): „The Cake is a Lie!“ Polyperspektivische Betrachtungen des Computerspiels am Beispiel von „Portal“. Münster: LIT 2015, S. 107-134.

 

Scan Line Generator

Auf der Langen Nacht der Computerspiele hat mich jemand darauf gebracht, das allzu klare Bild des TFT-Monitors, der in meinen Arcade-Automaten eingebaut ist, durch einen Scanline-Generator zu „retroisieren“. Flugs einen SLG bestellt und heute eingebaut:

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nicht

ohne Scanlines

stark

starke Scanlines

wenig

mittlere Einstellung

 

Schach dem Schachcomputer

An diesem Mittwoch, den 29.04.15, erwartet uns im Kolloquium Thomas Nitsche mit seinem Vortrag „Mephisto Schachcomputer und MATH 42.“ Die anschließende Diskussion wird von mir moderiert. (mehr …)

Retro Gamer Sonderheft

Dieser Tage stellt der heise-Verlag das erste Retro-Gamer-Sonderheft vor, in dem unter anderem die 70 „wichtigsten“ Retro-Spiele vorgestellt werden. Mir entzieht sich bereits der Sinn der regulären Ausgabe, die eine Mischung aus Spieletests alter Spiele, Interviews mit ehemaligen Publishern, Programmierern, … und Firmengeschichten ist, aufgelockert durch oberflächliche Phänomenanalysen. Das Sonderheft schlägt in dieselbe Kerbe nur eben „dick wie ein Telefonbuch“.

Die (9.) lange Nacht der Computerspiele

Morgen findet im Leipzig wieder die „Lange Nacht der Computerspiele“ statt. Bereits zum 9. mal werden im Lipsiusbau der HTWK auf mehreren Etagen aktuelle und historische Computerspiele ausgestellt, finden Workshops statt, Konzerte und Vorträge. Ich halte auch wieder einen Vortrag. Um 19:30 Uhr spreche ich über Vektorgrafik in Computerspielen.

Kultboy

Auf der Webseite des Wiener Standard findet sich heute ein Text über das Kultboy-Portal, das Informationen zu historischen Computerzeitschriften und anderem sammelt.

Hacking the past

Die „Entertainment Software Association“ ist der Meinung, dass Manipulationen an alter Software, selbst wenn sie vorgenommen werden um diese archivierbar zu machen, illegales „hacking“ darstellen. Davon sei auch die Forschung nicht ausgenommen:

The ESA also proposes to reject research bodies from exemption, essentially barring them from modifying consoles as tools for research. The ESA suggest that researchers should use cloud computing to conduct their research, rather than hacked PlayStation consoles.

So lässt es sich auf IGN nachlesen.

Eine passende Auftakt-Nachricht für den Expert Workshop, der am 22. April bei uns in der Medienwissenschaft stattfindet: „Save Game – Legal Challanges in Game Preservation„.

Scramble

Die großzügige Steuerrückerstattung hat mir die Realisierung eines lang gehegten Wunsches ermöglicht: Bei uns zu Hause steht nun ein Arcade-Spielautomat:

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Eingebaut ist eine „60 in 1 Multi iCade JAMMA„-Platine mit Klassikern von „1942“ bis „Zaxxon“ und ein 17-Zoll-VGA-Monitor, den ich gegen ein entsprechendes Röhren-Modell tauschen werde.

Neun RETROs

Dieser Tage ist die RETRO-Ausgabe Nr. 34 mit dem Hefttitel „Computer Error“ erschienen. Es ist die letzte Ausgabe, die ich als Chefredakteur betreut habe und die eigentlich schon nicht mehr hätte erscheinen können, denn die komplette Redaktion hat während der Drucklegung ihre Beiträge zurückgezogen.

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Dass ich die RETRO ehrenamtlich nicht bis in alle Ewigkeit betreuen wollte, war mir schon zu Beginn klar. Der Hobby-Charakter, verbunden mit der Möglichkeit, Themen aus meinem Forschungs- und Lehrumfeld zu publizieren und Autoren aus diesen Bereichen kennenzulernen, hat aber überwogen. Leider ist es schon sehr früh zu Unstimmigkeiten zwischen mir und einem der Herausgeber gekommen, der kurzfristig eine vereinbarte und von der Redaktion bereits vollständig vorbereitete Überarbeitung der Webseite ohne verständliche Gründe abgesagt hatte, weswegen große Teile der gerade in der Fahnenkorrektur befindlichen Ausgabe 28 von mir (während eines Urlaubs!) wieder geändert werden mussten. Im Verlauf der Arbeit an den folgenden Heften kam es dann immer häufiger zu Unstimmigkeiten zwischen der Redaktion und den Herausgebern.

Als im Spätsommer letzten Jahres dann im selben Verlag mein Buch „SHIFT – RESTORE – ESCAPE“ erschien und die Qualität deutlich von der vereinbarten abwich (was sich sowohl am schlechten Coverdruck als auch an den unzumutbar dünnen Buchseiten zeigt), wollte ich dem Verlag nicht länger als RETRO-Chefredakteur zur Verfügung stehen. Nach einigem Hin und Her einigte ich mich mit dem Herausgeber, noch zwei Ausgaben (die 33 und 34) der RETRO zu besorgen und mich dann zurückzuziehen. Auch die übrige Redaktion hatte zwischenzeitlich die Lust verloren, unter den gegebenen Umständen weiter für die RETRO tätig zu sein und trat zurück. An einer geordneten Übergabe an einer neue Redaktion zeigte der Herausgeber kein Interesse; wie es mit der RETRO weitergeht, weiß bis heute keiner der Redakteure.

Kurz nach der Drucklegung der Ausgabe 34 erfuhr ich dann, dass der Verleger mir und dem Layouter das Recht zur Fahnenfreigabe entzogen hatte. In Erinnerung an das Fiasko mit „SHIFT – RESTORE – ESCAPE“ war ich alarmiert und wollte ich auf keinen Fall, dass das Heft gedruckt wird, ohne dass ich es freigegeben habe. Der Verleger meldete sich auf mein Drängen, sich zu erklären, gar nicht mehr. So sahen wir uns gezwungen, unsere Beiträge zurückzuziehen, um den Druck des nicht freigegebenen Heftes zu verhindern. Auch darauf reagierte der Verleger nicht, sondern „defriendete“ mich und andere Redakteure bei Facebook und ließ das Heft unbeirrt unserer Einwände trotzdem drucken. Leider bestätigte sich unsere Befürchtung: Er hatte drei redaktionelle Beiträge verändert bzw. gelöscht: Ein Preisrätsel, meinen Abschiedsbeitrag (hier im original Wortlaut nachzulesen) und mich als Chefredakteur und den stellvertretenden Chefredakteur hatte er aus dem Impressum entfernt! Das Heft hat nun nach der Änderung keinen V.i.S.d.P mehr im Impressum (was Pflicht wäre), und das, obwohl ich (faktisch) Chefredakteur bin. Ich fürchte, das könnte zu Unannehmlichkeiten führen.*

Ich bedauere sehr, dass meine Redakteurstätigkeit für die RETRO dieses Ende genommen hat. Gleichzeitig bin ich froh, das Heft nach den viel kritisierten vorhergehenden Ausgaben zusammen mit den hervorragenden Redakteuren Sebastian Bach, Cäcilia Sauer, Ingolf Ihrig, Torsten Othmer, Sebastian Felzmann, Michael Wagner-Hildebrand, Carsten Lucaßen, Hartmut Wendt und Christian Keichel gestaltet haben zu können. Daran hatten vor allem auch die vielen Autoren ihren wesentlichen Anteil, denen ich hier auch noch einmal ausdrücklich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit danken möchte! Ich denke, wir haben ein paar RETRO-Ausgaben auf die Beine gestellt, die das Thema Retrocomputing von einer neuen und alternativen Seite vorgeführt haben.

*UPDATE 13.04.2015: Nach Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt fühle ich mich entwarnt. Mir kann das geänderte Impressum keine Probleme bereiten. Der Verlag hat mit der der Löschung des ViSdP allerdings ein gesetzeswidriges Impressum veröffentlicht und könnte deshalb von einem Mitbewerber abgemahnt werden.

Pac Maps

Im Retro Game Network ist heute ein Beitrag über das „Pac Man“-Googlemaps-Spiel erschienen.

SAVE „GAME“,8,1

Am 22. April findet der von der Arbeitsgruppe „Langzeitarchivierung“ der Gesellschaft für Informatik initiierte Workshop „Save Game – Legal Challanges in Game Preservation“, bei dem die Medienwissenschaft Gastgeberin ist, bei uns im Medientheater statt. Ich halte dort einen Vortag über Probleme und Möglichkeiten der Code- und Hardware-nahen Forschung an historischen Computerspielen.

Der Workshop ist öffentlich. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung:

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3D Pixels

Weitere Infos …

N64 (ZX Spectrum)

Auf der Webseite Retro Collect findet sich eine Nachricht über eine interessante Entdeckung: Im N64-Spiel „Goldeneye“ ist ein vollwertiger ZX-Spectrum-Emulator für die Konsole enthalten. Dieser wurde offenbar vom Entwickler des Spiels zeitgleich programmiert und im Sourcecode belassen. Dort haben ihn jetzt Hacker entdeckt und gezielt aufgerufen, wie man im YouTube-Video sieht:

Dots und Pixel

Gestern hat SWR2 ein kleines Interview mit mir zur Frage, wie der Punkt ins Internet kam, veröffentlicht. Die Interview-Passage ist eingebettet in einen Beitrag zum Thema „Pixel und Punkte“ und kann online nachgehört werden.