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Computer- & Videospiele

Tennis 2650

In seinem Essay Children of the Revolution. Video-Spiel-Computer als Kreuzungen der Informationsgesellschaft (print|online) berichtet Claus Pias von frühen Tennis-Computerspielen. Neben einer apokryphen Whirlwind-Demo und dem berüchtigten „Tennis for Two“ schildert er eine experimentelle Implementierung aus dem Jahr 1960, die auf einer IBM 704 vorgenommen wurde:

Weitere zwei Jahre 1960, war eine dritte Art von Ballspiel zu sehen, das Studenten des MIT für den IBM 704 geschrieben hatten. Dieser besaß eine Kette von Kontrollämpchen, über die die Funktionsfähigkeit einzelner Bauteile getestet werden konnte. Das Programm bestand nun darin, die einzelnen Teile des Rechners in einer bestimmten Reihenfolge zu testen, um so die Lämpchen nacheinander aufleuchten zu lassen und einen wandernden Lichtpunkt zu erzeugen, der rechts verschwand um links sofort wieder zu erscheinen. Drückte man dann pünktlich beim Aufleuchten des letzten Lämpchens eine Taste, so kehrte der Lichtpunkt seine Laufrichtung um, schien abzuprallen und zurückzuwandern. Die Kontrolltafel des 1BM704 war zu einer Art eindimensionalem Tennisspiel geworden. (S. 218f. der Printversion)

Wenn Computerarchäologie nicht bloße Archivarbeit sein will (über weitere Hinweise zum IBM-704-Tennisspiel würde ich mich übrigens sehr freuen!), die solche Fundstücke als Historeme birgt, sondern ihre Monumente in Vollzug setzt, um deren informatische Aspekte kennenzulernen, scheint es angebracht, dieses Experiment nachzuvollziehen. Dies habe ich in einem Assembler-Brückenkurs im Frühjahr 2014 gemacht. In 14 Tagen sollten Programmieranfänger den Signetics-2650-Assembler für den Lehrcomputer Instructor 50 erlernen, um sich im darauf folgenden Sommersemester in den laufenden Assemblerkurs einschreiben zu können. Der von Pias entdeckte „frühe[] und reine[] Hack“ (Die Pflichten des Spielers, S. 323, print|online) schien mir – gerade, weil der Instructor 50 neben seiner 7-Segment-Anzeige lediglich noch über eine binäre LED-Ausgabe verfügt, ideal, um das historische Vorbild nachzuprogrammieren.

Im Folgenden der Signetics-2650-Assembler-Sourcecode für ein Leuchtdioden-Tennisspiel für den Instructor 50:

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Time To Print

Heute ist der von Jan Claas van Treeck und mir herausgegebene und bei vwh publizierte Sammelband „Time To Play. Zeit und Computerspiele“ in Druck gegangen.

Das Buch wird in Kürze über den Verlag oder den Buchhandel erhältlich sein. Eine Leseprobe haben wir hier hochgeladen.

Anlässlich der Neuerscheinung veranstalten wir ein kleines Preisrätsel, bei dem es drei Exemplare des Buches zu gewinnen gibt:

Wie oft ist das Wort „Zeit“ in Martin Heideggers „Sein und Zeit“ in unflektierter Form zu finden? Unter den Einsendern, die uns die phänomenologisch richtigste Antwort-Zahl einsenden, verlosen wir drei Exemplare von „Time To Play“.

Einsendungen bitte per E-Mail an time2play_mewi@hu-berlin.de bis zum 31.05.2016, 23:59 Uhr. Der Rechtsweg sowie Autoren und Mitarbeiter des Bandes und deren Familienmitglieder sind ausgeschlossen.

Spielehardware

Pünktlich, nachdem ich mein Abo der Retro-Gamer gekündigt habe, weil ich die geschmäcklerische Bewertung historischer Software, abgewechselt mit Anekdoten und Interviews mit Leuten über Sachen, die man schon x-mal gelesen hat, nicht länger ertragen habe, erscheint dieses Sonderheft:

Das Heft stellt ein recht nützliches Kompendium zu historischer Computerspiel-Hardware dar, in welchem nicht nur Spielkonsolen, sondern auch Mikrocomputer detailliert dar- und ihre „Hintergrundgeschichten“ (Wer hat sie wann warum erfunden?) vorgestellt werden. Zwar regiert hier immer noch Oberflächlichkeit (so erfährt man beispielsweise, dass in der Intellivision ein GI-16-Bit-Prozessor tickt, aber nicht, was für ein Prozessor das eigentlich gewesen ist) – und auch die Vollständigkeit, die ich ja sonst eigentlich nie zu einem Gütekriterium erheben würde, lässt zu wünschen übrig (den Jaguar von Atari nicht zu erwähnen, halte ich schon für gewagt)! Aber in dem, was das Heft präsentiert, ist es gelungen und könnte die Retrospiel-Enthusiasten vielleicht endlich einmal auf die materielle Basis ihrer Nostalgie aufmerksam machen. Sogar das Retrocomputing (in Form der Retron5) findet gebührende Erwähnung.

Race condition

Bei der Reparatur des Philips Tele-Spiels (ein ungewöhnlicher Pong-Clon, über den ich hier schon einmal geschrieben habe), ist mir die wahrscheinlich händisch gestaltete Platine aufgefallen, auf der sich eine Leitungsspirale befindet. Diese scheint eine Verzögerungsleitung darzustellen. Eine gleichsam skurrile und schöne technische Realisierung von Zeitverschwendung.

Platine des Philips Tele-Spiels

Tanz nicht mit den Monstern

„Dimo’s Quest“ – Ein neues Spiel für Atari 8-Bit-Computer

Die Retrocomputing-Szenen sind lebendiger denn je. Das lässt sich vor allem am regelmäßigen Output von neuer Software für alte Computer beobachten. Der deutsche Atari Bit-Byter User Club (ABBUC) veranstaltet jährlich eine Software-Competition, die 2014 Thomas Schulz mit seinem Spiel „Dimo’s Quest“ gewann.

mehr: Telepolis

Schach & Computer

Der 15. Teil der „Game Circuits“ beschäftigt sich mit dem Thema Computer und Schach. Präsentiert werden studentische Projekte, die im vergangenen Semester von den BA- und MA-Studenten der Medienwissenschaft erarbeitet wurden. Außerdem wird es eine große 8-Bit-Computerschach-Meisterschaft geben. Ausnahmsweise findet der Game Circuit am Mittwoch ab 16:30 Uhr im Signallabor statt. Ab 18 Uhr werden weitere performative Computerschachprojekte im Medientheater präsentiert.

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Die Technik hinterm Bildschirm

In der gestrigen Ausgabe von „Die Zeit“ ist in der Rubrik KinderZeit ein Interview mit mir erschienen, in dem ich auf die Lerneffekte beim Computerspielen – aus medienwissenschaftlicher Perspektive – hinweise. Das Interview ist in Kürze auch online nachzulesen. Ich verlinke es dann hier. EDIT: Hier der Link zur Online-Version.

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Input Source Code

Der Mensch zwischen Papier und Computer(spiel)*

Die »Franzis’ Computer-Bibliothek«, die als BASIC-Lehrreihe zwischen 1984 und 1987 erschienen ist, enthält wie viele derartige zeitgenössische Bücher BASIC-Listings zum Abtippen. Im Vorwort schreiben die Herausgeber: »In dieser Reihe liegen alle Beispiele als ›Listing‹ – als Computerausdruck – vor. Das ist – zugegebenermaßen – zwar ein wenig schlechter lesbar als der Druck des Textes, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Zwischen dem Computer des Lesers und dem des Autors sitzt nur der Leser selbst. Alle dazwischenliegenden Fehlerquellen – und das sind leider einige – sind ausgeschaltet. Wenn es dem Leser gelingt, das abgedruckte Programm ohne Fehler in sein Gerät zu übertragen, dann wird es laufen. Ganz bestimmt.« In diesen Zeilen steckt – quasi als Selbstverständlichkeit für den damaligen Leser in Worte gefasst – eine bedingungsreiche Konstellation: Das Listing als »Ausdruck« des Autor-Computers, der Mensch als dessen »Interpreter« und sein Computer als ausführende Maschine. Der Mensch findet sich im Zeitalter des Abtipplistings so deutlich wie nie wieder danach zwischen Papier und Maschine wieder. Wie diese Positionierung geschichtlich, technisch und theoretisch bestimmt ist, soll der folgende Text behandeln.

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Die sogenannte Medienarchäologie

Gestern sendete das ZDF im Heute-Journal einen Beitrag zum im Frankfurter Filmmuseum ausgestellten „E.T.“-Spielmodul. Hierzu wurden neben Andreas Lange vom Computerspielemuseum auch Wolfgang Ernst und ich interviewt. Gefragt wurden wir, was Medienarchäologie ist und in welchem Zusammenhang sie mit dem ausgestellten Computerspiel steht. Der Beitrag ist im Archiv des Heute-Journals abrufbar. (Bedauerlicherweise wurden die Bauchbinden von Wolfgang Ernst und mir vertauscht und unser Tun als so etwas ähnliches wie akademisches Schrottsammlen missverstanden).

Game Circuit #14: Sprach(-)Spiele

Gegenstand der Sitzung ist das vielfältige Verhältnis von gesprochenen und geschriebenen, natürlichen und formalen Sprachen zu Computern und ihrer Geschichte – natürlich unter besonderer Berücksichtigung des Computerspiels. Mit zahlreichen, spielbaren Implementierungen auf 8- und 16-Bit-Systemen.

Epistemologisch steht folgendes auf dem Spiel(plan):

1. Katetorie „Speak & Spike“:
Intellivision: Intellivoice-Spiele
TI 99/4a: Parsec
Vectrex: Spike
Fundus-Schachcomputer: Schach
Commodore Amiga: Chessmaster 2000
Texas Instruments: Speak & Spell

2. Katetorie „Chomsky-Hierarchie 0“:
TRS-80 Model 1: Eliza
Commodore C64: Little Computer People
IBM 5155: Collossal Cave Adventure
Exidy Sorcerer: Hang Man in BASIC zum Abtippen

3. Katetorie „Take-off der Signifikanten“:
Sol-20: Target
Commodore PET 2001: Artiellery (PETSCII Game)
Atari XL: Blue Max (mit Blockgrafik-Bug)
Power-Mac: VVVVVV

Wir stellen hier erstmals unsere jüngst restaurierten und reparierten Hardware-Klassiker operativ aus!

Vorab gibt es einen Vortrag von Christoph Borbach und mir.

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Me@MAH 2015

Jüngst ist die Videoaufzeichnung des „Media Archaeology“-Panels der Media Arts History Conference, an der ich Anfang November in Montreal teilgenommen habe, veröffentlicht worden. Zusammen mit Lori Emerson, Joasia Krysa, Jesper Olsson und Jussi Parikka habe ich dort über Media Labs vorgetragen und unser Signallabor als Ort für Lehre und Forschung vorgestellt. Das war mein erster frei gehaltener englischsprachiger Vortrag, weshalb ich eventuell auftretende phonetische, morphologische und syntaktische Ungereimtheiten zu entschuldigen bitte.

Tennisspielen mit Physik

Telefunken RA 742 mit "Tennis for Two"-Schaltung und angeschlossenen Paddles

Ko-Autoren: Johannes Maibaum und Matthias Rech*

Eines der frühesten elektronischen Spiele war „Tennis for Two“, entstanden 1958 auf einem Analogcomputer. Dieses Spiel unterschiedet sich sowohl in seiner ‚Programmierung‘ als auch in der Hardware, auf der es lief, fundamental von späteren Computer- und Videospielen, weswegen es für eine historische und systematische Untersuchung besonders interessant erscheint. Zwischen Oktober 2011 und April 2012 rekonstruierten die drei Autoren dieses Textes das Spiel, um es auf einem universitären Workshop über Analogcomputer vorzustellen. Was „Tennis for Two“ in der Geschichte der Computerspiele so einzigartig macht, beschreiben sie im folgenden Beitrag.

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Game of Memories 1.0

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Das hier, hier und hier bereits vorgestellte Programm „Game of Memories“, das ich im Zuge meines Signetics-2650-Assemblerkurses geschrieben habe (und das von Thomas Nückel debugged und erweitert wurde) ist nun in der finalen Version 1.0 von der Webseite des Signallabors zu laden. In der ZIP befindet sich neben dem Sourcecode (als .asm-Textdatei) auch eine .COS-Datei, die ein Binary für den 2650-Emulator „WinArcadia“ darstellt. Nur in diesem Emulator kann das Programm auch „zeigen“, was es tut, denn der kleine „Game of Life“-Klon operiert ausschließlich in einer 256 Byte großen RAM-Bank des „Instructor 50“, die er als Monitor „missbraucht“. Damit wird zum einen auf den epistemologischen Unterschied der Emulation gegenüber einer Originalhardware hingewiesen; zum anderen ruft das Programm als computerarchäologisches Re-Release die Geschichte des CRT-Computermonitors in Form einer Williams-Tube-Inszenierung auf.

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Vom Bug-on-a-chip zum House-on-a-Disc

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»Little Computer People« und die Archäologie des Computerfehlers*

Der Zweite Weltkrieg war genau seit einem Monat vorüber (die USA hatten Japan durch die Bombardierung der Städte Hiroshima am fünften August und Nagasaki am neunten August 1945 mit Uran beziehungsweise Plutoniumbomben in die Knie gezwungen), da ereignete sich am neunten September in Cambridge, Massachusetts, an der Harvard University etwas, das für die Nachkriegsgeschichte vielleicht paradigmatisch bedeutsam wurde: Zwischen den Schaltpins von Relay Nr. 70 des Panels F am Mark-II-Aiken-Relay-Rechner fand ein Zusammentreffen zwischen Biologie und Technik, also von Hardware und Wetware statt, welches zu einem Effekt im Ablauf (dem Halt des Programms) führte. Eine Motte verfing sich im elektromechanischen Schalter, weswegen ein Stromkreis nicht geschlossen werden konnte, was zur Störung des Testlaufs von Mark II führte. Die damalige Leiterin der Mark-II-Arbeitsgruppe, Grace Hopper, kletterte in den Computer, suchte das Tier aus dem Schaltkreis, klebte es auf einen Notizzettel, auf dem sie auch den Zeitpunkt, Ort und die Art des Fehlers protokollierte und schrieb in dem für sie typischen trockenen Humor daneben: »First actual case of bug being found«.

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Anfassen ausdrücklich erlaubt

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Der RetroGames e.V. in Karlsruhe*

Versteckt im Karlsruher Gewerbegebiet befindet sich die Videospiele-Sammlung des Vereins RetroGames e.V. Das Besondere an dieser Sammlung ist, dass sie für den Besucher nutzbar ist. Über 60 original Spielhallen-Automaten, Flipper und Computerspiele werden so regelmäßig interessierten Spielern aller Altersklassen zur Verfügung gestellt. Die historische Information kommt dabei nicht zu kurz. An jedem Automaten ist eine Infotafel über die Geschichte des jeweiligen Gerätes und Spiels angebracht. Stefan Höltgen sprach mit Mario Berluti, einem Vorstandsmitglied von RetroGames e. V., über das Projekt, seine Geschichte und die zukünftigen Pläne.
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»praktische und zuweilen pragmatische Vorgehensweisen«

Die Projektarbeit unseres Studenten Johannes Maibaum ist nun abgegeben und benotet. Er hat (zusammen mit Mario Keller) ein Flash-Speicher-Modul für die Spielkonsole „VC-4000“ der Firma Interton entwickelt. Mittels Flashkarte lassen sich nun Programm-ROM-Dateien direkt in die Konsole laden. Dies erleichtert nicht nur die Entwicklung neuer Spiele für die „VC-4000“, sondern stellt auch einen wichtiger Beitrag zur Software-Archivierung dar!

Die umfangreiche Dokumentation des Projektes, die neben den Sourcecodes und Platinenlayouts auch eine medientheoretische Einordnung des Retrocomputing liefert, habe ich mit Genehmigung des Autors auf der Webseite des Signallabors veröffentlicht. Mit der Produktion von Platinen für das Multi-ROM soll im kommenden Frühjahr begonnen werden. Interessierte erfahren hier und auf der Facebook-Seite von Bestellmöglichkeiten.

Erfahrung seit 1981

Interview mit Thomas Landgraf über »Sex Games« am C64*

Eines der bekanntesten Sex-Spiele für den C64 war fraglos »Sex Games«. Eine komplette Generation pubertierender Spieler hat sich durch das Spiel, das nach dem »Decathlon«-Prinzip gespielt werden musste, Handgelenke und Joysticks ruiniert, um von einer Stellung zur nächsten zu kommen. Dass sich die Programmierschmiede Landisoft damals aus zwei ebenfalls recht jungen Männern zusammensetzte, den Brüdern Thomas und Markus Landgraf, ist seit einem Spiegel-Interview auch der breiteren Öffentlichkeit bekannt. Unser Autor Stefan Höltgen hat sich noch einmal mit Thomas Landgraf, der heute in Kassel eine IT-Firma leitet, über die Geschichte des Spiels und seine Anfänge als Programmierer unterhalten.
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VCFB 2015

Das Festival ist vorüber. Insgesamt 1000 Besucher haben am vergangenen Wochenende das Pergamon-Palais aufgesucht. Fotos der Veranstaltung finden sich auf der Facebook-Seite Computerarchäologie. Die meisten Vortrage sind bereits auf dem Server des CCC als Video anzuschauen.

Die Presse war wieder erfreulich vielfältig vor und auf dem Festival tätig. Für eine Corso-Sendung habe ich am Freitag dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben; derselbe Sender war am Sonntag auch noch einmal anwesend und hat mehrere Teilnehmer interviewt. (Beide Audio-Dateien unten angehängt).

Im nächsten Jahr wird es wieder ein VCFB bei uns im Hause geben.

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Logik-Jumper

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Im Rahmen des letztsemestrigen Assembler-Programmierworkshops zum Motorola 6809 ist ein Spiel als Projekt eingereicht worden, das nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Es handelt sich um „The J Game“ von Jan Haasch, einem Master-Studenten der Wirtschaftsinformatik an der HU Berlin. Das kleine Spiel für die MB Vectrex stellt die Rudimentärform eines Jump’n’Run-Games dar, bei dem eine Spielfigur über von der Seite herein scrollende „Mauern“ springen muss. Der Schwierigkeitsgrad (Anzahl und Abstand der Mauern, Scrollgeschwindigkeit) erhöht sich dabei sukzessive innerhalb eines Levels und von Level zu Level.

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It’s more fun to compute!

Heute hatte ich das Belegexemplar des neu erschienen Sammelbandes „Retro-Games und Retro-Gaming“ im Postfach, zu dem ich einen Beitrag über Retro-Games als Wissensobjekte“ beigesteuert habe. Darin stelle ich das „Fixing“ des Computerspiels „E.T.“ als Beispiel einer (retro-)spielerischen Auseinandersetzung mit Computerspielen vor. In meiner Dissertation werde ich dieses (Bei)Spiel zu einer Gamification-Autodidaktik der Programmierens erweitern. Das im vwh-Verlag erschienene Buch nähert sich historischen Computerspielen zuvorderst aus der Perspektive der Kulturwissenschaften und der Game Studies. Eine Leseprobe findet man hier.

Stefan Höltgen: It’s more fun to compute! Retro-Games als Wissensobjekte.
In: Ann-Marie Letourneur/Michael Mosel/Tim Raupach (Hgg.):
Retro-Games und Retro-Gaming. Nostalgie als Phänomen einer performativen Ästhetik von Computer- und Videospielen.
Glückstadt: vwh 2015, S. 49-66.

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