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Astronomie

Merkur-Transit 2016

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Foto: Falko Hildebrand

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Foto: Falko Hildebrand

Dunkeldeutschland (1)

Am Samstag, so das Wetter hält, was die Vorhersage verspricht, unternehme ich zusammen mit einem Freund einen Ausflug ins Westhavelland, etwa 70 Kilometer von Berlin entfernt. Dort befindet sich nämlich angeblich der dunkelste Ort Deutschlands. Das heißt: Der Ort, an dem Nachts die geringste Lichtverschmutzung zu erwarten ist. Mit dabei werden meine beiden Teleskope, mein Fotoapparat und mein neues Okular sein, das mir heute rechtzeitig mit der Post zugegangen ist:

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The Secrets of Antikythera

25 Jahre Hubble

… mit einer schönen Bildstrecke auf heise.de.

So finster der Tag

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A Day at the Spaces

Gestern Nachmittag habe ich mit Elias einen Ausflug zur Wilhelm-Förster-Sternwarte und dem Zeiss-Planetarium am Insulaner unternommen. Das Planetarium bietet am Wochenende Programme für Kinder unterschiedlichen Alters. Ausgewählt habe ich das Märchen „Die Rettung der Sternenfee Mira“ (für Kinder ab 4 Jahren) und „Die Entdeckung des Weltalls“ (für Kinder ab 7 Jahren) im Planetarium. Zwischen den Programmen ging es hinauf zur Sternwarte, die bei gutem Wetter einen Blick auf Himmelsobjekte am Tag (Venus, Mond, Sonne) bieten sollte.

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Skywatcher Skymax-127

Ich habe mir ein zweites Teleskop gekauft, das mobiler als das Dobson-Teleskop ist. Es handelt sich dabei um einen Maksutov-Cassegrain-Spiegel von Skywatcher mit derselben GoTo-Steuerung wie das Dobson (damit ich die iPhone/iPad-Steuerung verwenden kann). Insbesondere für Spontanerkundungen und Teleskopieren auf unserem recht beengten Balkon ist das Gerät mit seiner kleinen Bauform, blitzschnellen Montage (5 Teile, die schnell zusammengeschraubt sind) und dem Gewicht von weniger als 8 kg sehr gut geeignet. Da mache ich gern ein paar Abstriche bei Öffnung, Brennweite und Öffnungsverhältnis. Für lichtstarke Deepsky-Beobachtungen ist die Berliner Innenstadt sowieso ungeeignet.

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Astrofotografie

Nach langem Suchen und Vergleichen habe ich mich für den Kauf einer Canon EOS 400D für die Astrofotografie entschieden. Zum Einen sind die im Web auffindbaren Vergleiche und Beispielbilder recht überzeugend, zum anderen lässt sich diese Kamera verhältnismäßig günstig für meine Zwecke modifizieren (also der Rot-Filter entfernen) und bleibt trotzdem noch für „normale Zwecke“ brauchbar.

Ergänzend zum Fotoapparat benötigt man noch eine BULB-Verschlusssteuerung, einen T2-Adapter und einen T2-zu-1,25-Zoll-Adapter, um den Fotoapparat am Okkular des Teleskops anzumontieren. Der ebenfalls recht günstige Adapter hat zudem den Vorteil, sowohl für Okkular- als auch Fokalprojektion nutzbar zu sein. Je nach zu fotografierendem Objekt empfiehlt sich das eine oder das andere.

Ich habe dann festgestellt, dass das Teleskop selbst bereits mehrere Adapter zum Anschluss von T2-Gewinden besitzt. Es ist mit dem gekauften T2-Adapter sogar möglich, den Apparat ganz nah am Tubus des Teleskops zu montieren. Welche Vor- oder Nachteile das hat, werde ich wohl noch feststellen.

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Lehre im Wintersemester 2014/15

Meine Lehrveranstaltungen fürs Wintersemester:

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Nights in black satin

Der Kurzurlaub in Mecklenburg-Vorpommern hat für mich unter anderem unverbaute Horizonte und Streulicht-lose Nächte bedeutet. Eigentlich wollte ich mich ja auf die „Jagd“ nach Komet „Jacques“ machen; der hat sich allerdings zu zivlen Zeiten nicht wesentlich über den Horizont erhoben. In der ersten August-Hälfte wird er wohl früher sichtbar.

Also habe ich mich in einer Nacht in den Garten hinter das Ferienhaus verzogen und die Nacht darauf auf ein gemähtes Maisfeld irgendwo im Nirgendwo.

Allerdings habe ich dann den halben Messier-Katalog durch-teleskopiert und mir vor allem auch ein paar Planeten angesehen. Eindrucksvoll war Saturn in den frühen Nachtstunden zu sehen – und sogar mit dem iPhone fotografierbar!

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On a night out …

Gestern habe ich mit Falko die erste kleine Exkursion – zum Volkspark Rehberge – unternommen. Wir sind um ca. 22:30 Uhr aufgebrochen. Es war noch hell genug, den Sucher des Teleskops mit der übrigen Optik abzustimmen. Die GoTo-Funktion war intuitiv verständlich: Teleskop nach Norden horizontal ausrichten. Datum, Uhrzeit, Zeitzone und geografische Koordinaten eingeben. Dann einen helleren Stern (wir haben uns für den gut sichtbaren Arcturus entschieden) anvisieren, zentrieren und mit der internen Datenbank anwählen und dann das Teleskop ein anderes helleres Objekt (Polaris) anfahren lassen. Diesen wieder manuell zentrieren und mit ENTER bestätigen. Von da ab ist das Teleskop auf den Standort eingerichtet. Selbst wenn man es nicht über die Motoren, sondern manuell bewegt, bleibt es eingerichtet.

Nach einem ersten Fehlstart hat dann auch gleich die iPhone-Steuerung über „SkySafari Pro“ und „Omega Sky Wire“ funktioniert. Verglichen mit meinen früheren Teleskopie-Erfahrungen ist das eine ganz andere Welt: Interaktive zeit- und ortsgenaue Sternkarte mit Objektdatenbank, Auswahl und nach dem Druck auf „GOTO“ fährt das Teleskop das Objekt automatisch an.

Zu den Objekten, die wir gestern angesehen haben, gehörten trotz der recht großen Lichtverschmutzung, M31, M57, M13, der Doppel-Cluster im Perseus und ab 1 Uhr der Mond:

Exkursion am 18.7. zum Volkspark Rehberge (Foto: Falko Hildebrand)

Exkursion am 18.7. zum Volkspark Rehberge (Foto: Falko Hildebrand)

GoTo considered useful

Zum dritten mal bin ich nun in die Hobby-Astronomie eingestiegen. Nachdem ich schon als Kind sehr begeistert von dem Thema war (was sich nicht nur in einer beachtlichen Astronomie-Buch- und LEGO-Raumfahrt-Sammlung ausdrückte, sondern vor allem in mein erstes Refraktor-Teleskop mündete, das ich mit 8 Jahren zu Weihnachten bekam) und mir dann Anfang 20 noch einmal ein Newton-Teleskop angeschafft hatte, lag das Hobby bislang brach bzw. wurde nur theoretisch weiter geführt. Eine neuerliche Initialzündung bekam es dann 2008, als ich mich von der Begeisterung eines Nachbarn mitreißen ließ, der sich nacheinander verschiedene Teleskope anschaffte und mit mir kleinere Exkursionen unternahm.

Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Dobson-Teleskops (ein 200 mm Spiegel, F=1200 mm!) der Marke SkyWatcher mit computerisierter GoTo-Funktion. Seinen ersten Einsatz bekommt es in drei Wochen im Urlaub (Zelt und Camping-Utensilien hatte ich schon vorher besorgt). Bis dahin warten noch ein paar weitere Anschaffungen – allen voran ein Akku-Pack für die motorisierte Nachführung.

Nettwerweise lassen sich Beruf und Hobby miteinander verbinden. Nicht nur hat das Teleskop einen RS-232-Anschluss, an den ich mein Amstrad NC-100 zur Steuerung anschließen werde; im kommenden Semester veranstalte ich in der Medienwissenschaft auch ein Master-Seminar zur Theorie und Geschichte von Mikroskopie und Teleskopie (mit entsprechenden praktischen Annäherungen und Exkursionen).

Dobson SkyWatcher GOTO