Mach mit – mach’s nach – mach’s besser

Auf dem VCFB im vergangenen Jahr wurde mir ein Karton übergeben, der etliche Materialien eines ehemaligen DDR-Computerhobbyisten enthielt. Neben Programmausdrucken (Disassemblys von Atari-Spielen mit handschriftlichen Annotationen), Programmsammlungen und Dokumentation waren auch zwei selbst gebaute Joysticks dabei. Einen davon habe ich heute einmal genauer angeschaut, geöffnet und fotografiert. Er ist aus einem Lichtschalter, dem Schaltknüppel eines Trabant-KFZ und anderen Teilen hergestellt. Besonders beeindruckend sind die Schalter und Taster, die teilweise mit Schrauben nachgeahmt wurden.

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THAT’s it!

Bernd Ulmann, der Vaxman, der mit liebevoller Hingebung historische Elektronik und Computertechnik sammelt und restauriert, kuratiert ja bekanntlich ebenfalls das Analogrechnermuseum in Bad Schwalbach, das ich 2015 besucht habe. Nachdem er vor einiger Zeit nun einen eigenen großen Analogcomputer entwickelt und inzwischen auch erfolgreich vermaktet hat, folgte Ende letzten Jahres die Ankündigung für ein neues Analogrechner-Lehrsystem, das für weniger als 300 Euro zu haben wäre.

Und tatsächlich: THAT (das Akronym für „The Analog Thing“) ist kürzlich erschienen und vergangene Woche habe ich mein Exemplar bekommen. Auf dem Retrocomputing-Stammtisch haben wir das Gerät dann zusammen getestet und ein paar Schaltungsvorschläge aus dem Handbuch gesteckt. Obwohl wir anfangs ein wenig Schwierigkeiten mit den Einstellungen der Oszillosokope hatten, hat das ganze viel Spaß gemacht.

Ich habe das Rechnerchen mit nach Hause genommen und werde in den nächsten Wochen einmal versuchen ein paar Schaltungen darauf zu implementieren. Ein Fernziel ist natürlich das Re-Enactment von „Tennis For Two“; dafür werde ich wohl aber noch einen zweiten THAT benötigen (was kein Problem darstellt, denn die Rechner lassen sich problemlos kaskadieren).

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VCFB 2022

Auch dieses Jahr kann und soll das VCFB wieder stattfinden! Und abermals (und künftig regelmäßig) wird das wieder im Pergamon-Palais (im kompletten Erdgeschoss der Georgenstraßer 47) sein. Die Schirmherrschaft für das VCFB übernimmt ab 2022 das Lehr- und Forschungsgebiet „Digitale Medien und Computation“ (Jun.-Prof. Dr. Shintaro Miyazaki).

Als Sonderausstellungsthema wurde dieses mal „Computer~Musik“ gewählt und man darf gespannt sein, welche klingenden Apparate im Pergamon-Palais zu sehen und zu hören sein werden. Ich selbst werde am VCFB-Samstag eine Kurztagung zum Thema Computersounds durchführen (mehr Informationen zu dieser folgen in Kürze). Natürlich wird es auch wieder einen Game Room mit Retro-Computerspielen, Workshops, Vorträge und die Chiptunes-Party geben.

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Was war Künstliche Intelligenz?

Die Fachgruppe „Informatik- und Computergeschichte“ der „Gesellschaft für Informatik“, in der ich mitarbeite, veranstaltet vom 13.-15.5. am Fachgebiet Medienwissenschaft der HU Berlin die Konferenz „Was war Künstliche Intelligenz? Konturen eines Forschungsgebietes zwischen 1975 und 2000 in Deutschland“. Als Vertreter HU Berlin bin ich Co-Organisator der Tagung, die nicht nur zahlreiche große Namen deutscher KI-Forscher, sondern auch Medienwissenschaftler, Informatiker und Historiker, die sich mit dem Thema beschäftigen, nach Berlin bringt.

Die Tagung findet zwar in Realpräsenz statt; Zuschauer können aufgrund der noch bestehenden pandemischen Lage nur virtuell daran teilnehmen. Weitere Informationen zur Tagung findet man unter hu.berlin/WasWarKI.

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»Und wenn ich diese Taste drück …«

Auf Paidia ist jüngst ein Beitrag von mir erschienen, in welchem ich die Sound-Generierung in BASIC-Computerspielen analysiere.  Als Grundlage dienen mir hierfür vier Plattformen: Commodore C64, amstrad CPC, Sinclair ZX Spectrum und Atari 800. Ich versuche mit der Analyse zu zeigen, wie unterschiedlich kreativ Sounds in Computerspielen von Hobbyisten eingesetzt wurde und wie dabei die technischen Möglichkeiten trotz der technischen Hürden (vor allem die langsame Ausführungsgeschiwndigkeit von BASIC) ausgenutzt wurden.

Abstract: Musik in BASIC-Spielen der 1970er- und -80er-Jahre für Homecomputer zeigen auf besondere Weise die Fähigkeiten der Programmierer, die Möglichkeiten der Plattformen und öffnen einen Zugang zu einem noch nahezu unerschlossenen Archiv. Der Beitrag zeigt solche Quellen beispielhaft, stellt die Sound-Möglichkeiten vier unterschiedlicher 8-Bit-Homecomputer sowie deren Programmierung in BASIC vor und diskutiert schließlich historische BASIC-Abtippspiele, um daraus eine objektangemessene Kategorie für Sound in BASIC-Spielen zu generieren.

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Game Science Workshop

Nächste Woche Samstag veranstalte ich zusammen mit Melanie Fritsch den Kickoff-Workshop für unsere neu gegründete „AG Spiele“ im Digital Humanities im deutschsprachrigen Raum e.V. Ziel der AG ist es das Thema Spiele als Objekte der DH-Forschung in den Fokus zu rücken. Dazu heißt es in unserem Call for Participation unter anderem:

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Völker messt die Signale! Auf zum letzten Gefecht!

Letzte Woche habe ich im Forschungskolloqium von Wolfgang Ernst einen Vortrag gehalten, in dem ich die vergangenen 10 Jahre Arbeit im Signallabor rekapituliert habe. Allein das Material, das ich gezeigt habe, auszuwählen hat schon ewig gedauert … so viele Veranstaltungen, so viele Bilder, so viele Menschen!

Nun gibt es den Vortrag, dank Aufnahme und Nachbearbeitung von Malte Schulze, auf YouTube zum Nachsehen:

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Códigos & Circuitos

Auch, wenn ich gern einmal darauf hingewiesen worden wäre, dass mein Vortrag „Codes & Circuits. Juristische Hürden, Umwege und Abkürzungen auf dem Weg zu einer Archäologie des Computers“ ins Portugiesische übersetzt wurde, fühle ich mich geschmeichelt, dass es passiert ist:

HÖLTGEN, Stefan. Códigos & Circuitos its: obstáculos, desvios e atalhos no ensino e pesquisa (através) de softwares e hardwares
Vintage. Teccogs: Revista Digital de Tecnologias Cognitivas, TIDD | PUC-SP, São Paulo, n. 15, p. 75-90, jan-jun. 2017.

Die Existenz dieser Überetzung habe ich gerade durch Zufall entdeckt, als mit ResearchGate per Mail darauf hinwies, dass ich hier zitiert werde. In der Bibliografie stehe ich dann mit einem (englischen) Originalbeitrag und einer (portugiesischen) Übersetzung meines Tagungsvortrags durch Carolina Berger.

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Lernen als Feedback-Loop

Im 3. September habe ich auf der Jahrestagung des Georg-Eckert-Instituts zum Thema „Was leisten (wir) uns in der Schule?“ zusammen mit Rolf F. Nohr einen Vortrag über Teaching Machines gehalten. Dieser ist seit kurzem als Mitschnitt auf YouTube zu sehen.

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»We’ll make it as cold as winter used to be!«

Jahr 2022 … Die überleben wollen (Soylent Green, USA 1973, Richard Fleischer) (DVD)

Wie lange habe ich schon keinen Filmtagebucheintrag mehr geschrieben? Aber nachdem ich mir schon länger vorgenommen hatte, diesen Film als allerersten im Jahr 2022 zu schauen und das gestern auch getan habe, lag es nahe, meine Erlebnisse damit auch wieder einmal aufzuschreiben.

Die bedrückende Aktualität einiger Themen sieht man bereits in der Intro-Sequenz, die oben als YouTube-Video eingettet ist. Mir wurde schon etwas mulmig angesichts der maskentragenden New Yorker Bevölkerung und erst recht, als Themen wie Klimaerwärmung, aktive Sterbehilfe und Menschenhandel im Film als Nebenmotive für die doch einigermaßen dürftige Haupthandlung ergänzt wurden: Aus Nahrungsmittelknappheit werden menschliche Leichen zu Lebensmitteln verarbeitet. Das dürfte wohl jedem, der von dem Film schonmal gehört hat, bekannt sein.

Positiv überrascht war ich hingegen von einem „Nebendarsteller“, der in etlichen Szenen des Films auftaucht und anfangs sogar einen operativen Autritt hat: Ataris (damals noch Nutting Associates) Spielautomat „Computer Space“. Ein völlig weißes Arcarde-Case (nicht wie sonst in farbigem Glitzerlack) steht da als Ausweis für Dekadenz im Penthouse-Apartment eines Millionärs, zu dessen „furniture“ auch eine junge Frau gehört, die an dem Automaten spielt.

Vielleicht lässt das ja darauf hoffen, dass das Spiel und der Automat dieses Jahr eine Renaissance erleben. So ein Gerät würde ich glatt gegen 2-3 Wochenrationen Soylent Grün eintauschen.

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Digital Talking again

Totgesagte leben länger – lautet nicht nur die Werbezeile der neuen Ausgabe der 110. Ausgabe des Diskettenmagazins „Digital Talk“, die gestern erschienen ist. Es straft meinen Abgesang aus der Nummer 108 zum Glück auch ein weiteres Mal Lügen!

Auf dem wiederum chic gestalteten Discmag gibt es neben vielen Szenenews, Konversation der User und Software- und Hardwarevorstellungen auch den zweiten Teil meines Textes über die Archäologie der Computerviren.

Die „Digital Talk“ kann nunmehr in allen Ausgaben bei GitHub heruntergeladen werden. Die aktuelle Ausgabe findet sich aber auch auf der Webseite des csdb. Auch dieses mal hat Chefredakteur Thunder.Bird ein Kind für die Herstellung der handgemalten Beiheftgrafik gewinnen können. Sehr schön!

Während man andernorts bereits eine umfangreiche Rezension des Magazins im Video vorgestellt hat, warte ich lieber auf mein physikalisches Belegexemplar, das sich in den nächsten Tagen im Briefkasten befinden dürfte.

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Little Data & andere kleine Formen

Jüngst ist ein Sammelband zum Thema „Kleine Formen“ in der Reihe „Archiv für Mediengeschichte“ ein Beitrag von mir erschienen, der auf einem Vortrag basiert, den ich vor ein paar Jahren im Forschungskolloquium von Wolfgang Ernst gehalten hatte:

Höltgen, S. (2021): Little Data. Fraktale Bildkompression: Von einer netzhistorischen Miszelle zum medienstrukturellen Bruch. In: Balke, F./Siegert, B./Vogl, J. (Hgg.): Kleine Formen. Archiv für Mediengeschichte, Band 19. Berlin: Vorwerk 8, S. 87-99.

Besonders freue ich mich darüber, dass ein handgemaltes Bild von Elias mit in meinem Beitrag abgedruckt ist und dass der von mir seit langem als Autor, Wissenschaftler, Übersetzer und Schauspieler verehrte Hanns Zischler ebenfalls einen Beitrag (über „Errata“-Zettel in Büchern) im Band hat!

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Die Ausstellungen des VCFB 2021

Es hat etwas gedauert, aber nun ist auch das Video online verfügbar, das während des VCFB 2021 von den Ausstellungen im Pergamon-Palais gemacht wurde. Dabei hatte ich alle Ausstellungen besucht und mit den Austellern gesprochen:

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Crunching Numbers

Schon letzte Woche lag mein Belegexemplar der neues Ausgabe von RETURN (Nr. 47) im Postfach. Darin findet sich meine Kolumne 2n – dieses mal zum Thema Computer als „Rechner“.

Link zur Ausgabe: https://www.return-magazin.de/produkt/return-ausgabe-47/

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Nachtrag zu #IchBinHanna

Die Ereignisse haben sich in den letzten Tagen förmlich überschlagen:

  • Zunächst trat Sabine Kunst als Präsidentin der HU Berlin zum Jahresende wegen der Novelle des Gesetzes zurück.
  • Dann trat die HU Berlin von ihrer Absage an Vertragsverlängerungen aufgrund durch die Pandemie nicht erreichter Qualifikationsziele zurück.
  • Und schließlich erfuhr man den den wahrscheinlichen Grund für das Zurückrudern der HU: Es war nicht etwa, weil man zuvor gegebene Zusagen einhalten wollte, sondern, weil das Gesetz offenbar sowieso Makulatur ist. (Eine Neuauflage des rot-rot-grünen Mietendeckeldesasters?)

Stay tuned …

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Re-View VCFB 2021

Vor einem Monat fand das Vintage Computing Festival 2021 in der Humboldt-Universität statt. Wie üblich wurden die Vortäge gefilt. Die Videos davon sowie die Rundgänge durch die virtuellen und realen Ausstellungen werden nun nach und nach auf dem Server des CCC veröffentlicht. Mit dabei ist auch die Vorstellung meines in Kürze erscheinenden (und bereits vorbestellbaren) Buches „>OPEN HISTORY_“:

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#IchBinHanna

Ich fange mit einem kurzen Film an, den vielleicht einige schon kennen:

Vergangene Woche ging ein Newsletter an die Mitarbeiter:innen der HU Berlin, in welchem die Präsidentin Sabine Kunst, die den Mittelbau gern als „Durchlauferhitzer“ für den akademischen Betrieb erhalten hätte, ihren Rücktritt als Präsidentin ankündigte. Grund: Das novellierte Berliner Wissenschaftsgesetz, nachdem es nun einige Möglichkeiten gibt als Post-Doc entfristet und/oder getenured zu werden. Das kostet natürlich mehr Geld als die hochqualifizierten Wissenschaftler nach 3-6 Jahren einfach per befristetem Vertrag in die Arbeitslosigkeit zu schicken.

Mir selbst steht dieses Schicksal im Januar (entweder 2022 oder 2023) bevor: Nachdem die HU Berlin schon vor einiger Zeit denjenigen Wissenschaftlichen Mitarbeitern, die sich in der Qualifizierungsphase befinden und dabei durch die Corona-Pandemie massiv ausgebremst wurden, 1-2 Semester Vertragsverlängerung zugesichert hat, ist dies nun angesichts des neuen Gesetzes wieder zurückgenommen worden. Denn Vertragsverlängerung wegen Qualifizierung könnte ja in die Entfristung münden …

Ich muss meine Vertragsverlängerung nun mit der Planung eines Drittmittelprojektes begründen. (Wie praktisch: ein Durchlauferhitzer, der aus Kleingeld Großgeld macht!) Auf Facebook gibt es gerade eine kleine Kampagne, in der Post-Docs mal auflisten, was sie bislang geleistet haben, um sich zu qualifizieren. Das mache ich hier jetzt auch mal. Also:

  • Kontinuierliche Lehrerfahrung seit 2008: 62 zumeist unterschiedliche (!) Seminare, Projektseminare, Vorlesungen
  • Betreuer wissenschaftlicher Abschlussarbeiten: 6 Erstgutachten (MA), 22 Zweitgutachten (MA), 13 Erst- oder Zweitgutachten (BA)
  • 10 Jahre administrative Erfahrungen: Studienberater, Erasmusbeauftragter, Evaluationsbeauftragter, Mitglied des Institutsrates, Kurator wissenschaftlicher Sammlungen, Laborleiter
  • 21 Bücher: Davon 4 Monografien (zwei in Zweitauflagen), 3 Reihenherausgeberschaften, 15 Herausgeberschaften und Mitherausgeberschaften
  • 4 Zeitschriftenredaktionen
  • 46 Buchkapitel/Beiträge zu Sammelbänden
  • 15 Zeitschriftenbeiträge, 10 Lexikonbeiträge
  • >50 Rezensionen wissenschaftlicher Publikationen
  • 8 TV-Auftritte, 9 Radiointerviews, 17 Online-Interviews/Podcasts
  • 7 Veranstaltete/organisierte Tagungen
  • 59 Vorträge auf Tagungen und Konferenzen, 8 Panel-Teilnahmen
  • 16 Kuratierte Ausstellungen

… ach ja, bevor ich’s vergesse: eine Ehefrau, zwei Kinder im Grundschulalter und zwei Meerschweinchen und nicht wirklich eine Ahnung, wie es (über)nächstes Jahr beruflich mit mir weitergehen soll …

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Buchvorstellung im OCM


(Zum Vergrößern anklicken.)

Gestern Abend war die offizielle Vorstellung der zweiten Auflage meines Buches „RESUME. Hands-on Retrocomputing“ im Oldenburger Computermuseum, für das das Buch ja zugleich der Katalog ist. Nach einem kurzen Gespräch habe ich ein Kapitel aus dem Buch vorgelesen (das über Emulatoren) und dann wurden Experimente aus den neuen Kapiteln gezeigt: ein BASIC-Programm auf dem Apple-1 und ein kleines Assembler-Programm auf dem KIM-1. Die dabei auftretenden Probleme haben sehr gut vorgeführt, welcher Unterschied zwischen Theorie und Praxis entstehen kann. Dass das Roboter-Programm auf dem Atari ST dann gar nicht funktioniert hat, ist zwar schade aber eben auch typisch für diese Systeme und ihr Alter. Neben den Fotos hat Malte Schulze (Thunder.Bird) auch für eine Rettung des Abends gesorgt, indem er eine durchknallte Feinsicherung in einem ziemlich wichtigen Peripheriegerät in Windeseile ersetzt hat. Organspender war in diesem Fall ein C64.)

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und ist jetzt auf YouTube nachschaubar:

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RESUME OCM

Kürzlich ist die zweite Auflage meines Buches „RESUME“ erschienen, die ja ebenfalls der Katalog zur Ausstellung im Oldenburger Computermuseum ist. Deshalb fahre ich nächste Woche Dienstag dorthin und stelle das Buch während einer Wanderung durch die Ausstellung vor. Das Ganze wird live über Facebook und YouTube gestreamt.

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Monografien

Seit heute ist die zweite Auflage meines Buches „RESUME. Hands-on Retrocomputing“, erschienen in der Reihe „Computerarchäologie“ des Bochumer Projektverlages, erhältlich. Die erste Auflage wurde nicht nur gründlich durchgesehen und um Fehler bereinigt, sondern auch noch um 100 Seiten erweitert. Nun sind Kapitel zu weiteren Computern (MOS KIM-1, Apple-1, PDP-8/e), die jetzt auch im Oldenburger Computermuseum ausgestellt sind, und zu Themen wie „Künstliche Intelligenz“, „Robotik“ und „Spielkonsolen“ dazu gekommen. Den Preis konnten wir bei 24,00 Euro halten. Das Buch kann ab sofort bestellt werden (am besten über den Verlag oder den Buchhandel). Das Lektorat des Buches hat Jörg Weese übernommen; das großartige Layout stammt von Sebastian Bach.

In Kürze erscheint zudem die gedruckte Version meiner zweiten Dissertation unter dem Titel „>OPEN HISTORY_ Archäologie des Retrocomputing“ in der Reihe „Berliner Schriften einer Medienwissenschaft“ im Berliner Kulturverlag Kadmos. Das Buch stelle ich morgen auf dem Vintage Computing Festival Berlin in einem Vortrag vor. Es kann bereits beim Verlag vorbestellt werden. Wer bei der Vorbestellung den Rabattcode „openhistory“ angibt, bekommt 9,80 Euro Nachlass vom Verkaufspreis. (Den tollen Umschlag hat übrigens auch Sebastian Bach gestaltet.)

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