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Mein erster Computer

Elias kommt ja nun ins Lego-fähige Alter und in einer Konvolut-Bestellung habe ich ein paar alte Bekannte wiederentdeckt:

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1. Berliner VzEkC-Stammtisch

Am kommenden Donnerstag, 21.5., findet ab 20 Uhr der erste Stammtisch der Mitglieder des “Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V.” in der Gaststätte “Oase” (Georgenstraße) statt. Mitglieder des Vereins, User des Forums aus Berlin und Umgebung sowie Interessierte sich herzlich eingeladen.

Lehre im Wintersemester 2015/16

Meine Lehrveranstaltungen für das Wintersemester:

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Stimmt so.

Bildschirmfoto 2015-05-14 um 17.10.51

https://www.imageidentify.com/

Neues / Neu im Archiv

Gestern und heute haben Johannes Maibaum und ich das Signallabor umgeräumt. Die alten Plastikregale und die beigen Schränke haben wir weitgehend ausgemustert und durch neue Stahl-Regale ersetzt. Das hat eine Menge Müll, nicht benutzte Technik und anderes hervorgebracht. Nachdem die Hausmeister die Regale heute aufgebaut hatten, haben wir gleich wieder eingeräumt, was inzwischen auf dem Tisch warten musste.

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Außerdem kam heute auch endlich der “Enterprise 128 SD Adapter“, mit dem mehrere virtuelle Diskettenlaufwerke am Enterprise 128 gemountet werden können. Mit auf der beigelegten SD-Karte ist Jörn Mikas Enterprise-Adaption von SymbOS.

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The Pallet is a Lie, too!

The Cake is a Lie!

Heute habe ich das Belegexemplar des Sammelbandes “The Cake is a Lie” (s.u.), herausgegeben von Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr, bekommen. In dem Buch, das sich zentral mit spielwissenschaftlichen Fragen zum Computerspiel “Portal” beschäftigt, habe ich einen Beitrag über Portale aus Sicht der Computerarchäologie geschrieben:

Stefan Höltgen: JUMPs durch exotische Zonen. Portale, Hyperräume und Teleportationen in Computern und Computerspielen. In: Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr (Hgg.): “The Cake is a Lie!” Polyperspektivische Betrachtungen des Computerspiels am Beispiel von “Portal”. Münster: LIT 2015, S. 107-134.

 

VCFe 16 Nachlese

Das lange Wochenende ist vorüber und ich bin zurück aus München. Dort fand – dieses mal über drei Tage hinweg – das VCFe statt. Das Thema war “Der Osten ist bunt”. Ich und zwei unserer Hilfskräfte haben einen Stand zur Arbeit von Horst Völz gemacht, wo wir noch einmal seine Programmierarbeiten, Bücher und die von ihm gespendete Hardware ausgestellt haben. Völz selbst kam am Samstag und Sonntag ebenfalls nach München und trug dort Sonntag Vormittag vor.

"Horst Völz"-Stand (vorne rechts)

“Horst Völz”-Stand (vorne rechts)

Kollege Maibaum hackt Z80-Assembler auf dem KC-85/3

Kollege Maibaum hackt Z80-Assembler auf dem KC-85/3

Daneben gab es natürlich noch etliche andere Stände, von denen ich einige für mich bemerkenswerte hier kurz vorstelle:

Thorsten Schöler von der Uni Augsburg stellt einen ukrainischen Spectrum-Klon aus.

Thorsten Schöler von der Augsburg University of Applied Sciences stellt einen ukrainischen Spectrum-Klon aus.

Die Brüder Heinz und Hlemut Jakob hatten dieses mal ein "Datenklo" und einen "Datenfön" dabei.

Die Brüder Heinz und Hlemut Jakob hatten dieses mal ein “Datenklo” und einen “Datenfön” dabei.

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Am Stand von Thomas Falk gab es “Kuriositäten der Rechentechnik”, wie Verbindungen von Armbanduhr und Taschen-/Tischrechner oder diese Tastatur “COS VarioBoard” mit einstellbarer Kodierung. (Unter jeder Taste befindet sich ein LCD-Display, das das Zeichen des aktuellen Zeichensatzes für die jeweilige Taste anzeigt.)

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Am Stand von Thomas Falk gab es "Kuriositäten der Rechentechnik", wie Verbindungen von Armbanduhr und Taschen-/Tischrechner

Oskar Vermeulen hat einen PDP-8-Hardwareemulator auf Basis eines Raspberry Pi ausgestellt. Das Gerät wird demnächst bei ihm zu erwerben sein.

Oscar Vermeulen hat einen PDP-8-Hardwareemulator auf Basis eines Raspberry Pi ausgestellt. Das Gerät wird demnächst bei ihm zu erwerben sein.

Auch ein paar Mitbringsel gab es für mich auf dem Flohmarkt:

Ein funktionstüchtiger IBM PS-2 Laptop mit Windows 3.11 und 70 MB Harddisk.

Ein funktionstüchtiger IBM PS-2 Model 70  mit Windows 3.11 und 70 MB Harddisk.

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Ein Thomson TO-7 mit Datenrecorder und vier Spielen auf Kassette.

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Und als Leihgabe von Hans Franke für das VCFB ein SOL-20!

Scan Line Generator

Auf der Langen Nacht der Computerspiele hat mich jemand darauf gebracht, das allzu klare Bild des TFT-Monitors, der in meinen Arcade-Automaten eingebaut ist, durch einen Scanline-Generator zu “retroisieren”. Flugs einen SLG bestellt und heute eingebaut:

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nicht

ohne Scanlines

stark

starke Scanlines

wenig

mittlere Einstellung

 

Schach dem Schachcomputer

An diesem Mittwoch, den 29.04.15, erwartet uns im Kolloquium Thomas Nitsche mit seinem Vortrag “Mephisto Schachcomputer und MATH 42.” Die anschließende Diskussion wird von mir moderiert. (mehr …)

Retro Gamer Sonderheft

Dieser Tage stellt der heise-Verlag das erste Retro-Gamer-Sonderheft vor, in dem unter anderem die 70 “wichtigsten” Retro-Spiele vorgestellt werden. Mir entzieht sich bereits der Sinn der regulären Ausgabe, die eine Mischung aus Spieletests alter Spiele, Interviews mit ehemaligen Publishern, Programmierern, … und Firmengeschichten ist, aufgelockert durch oberflächliche Phänomenanalysen. Das Sonderheft schlägt in dieselbe Kerbe nur eben “dick wie ein Telefonbuch”.

Die (9.) lange Nacht der Computerspiele

Morgen findet im Leipzig wieder die “Lange Nacht der Computerspiele” statt. Bereits zum 9. mal werden im Lipsiusbau der HTWK auf mehreren Etagen aktuelle und historische Computerspiele ausgestellt, finden Workshops statt, Konzerte und Vorträge. Ich halte auch wieder einen Vortrag. Um 19:30 Uhr spreche ich über Vektorgrafik in Computerspielen.

Ready?

Beim Durchstöbern der Geschichte-Abteilung der Informatik-Teilbibliothek bin ich auf eine neue Publikation zum C64 gestoßen: Roberto Dillons “Ready. A Commodore 64 Retrospective”, erschienen im Springer-Wissenschaftsverlag. Ich habe mir das sehr dünne (157 Seiten) aber dennoch teure (106,99 Euro!) Buch ausgeliehen und lese es in den nächsten Tagen, um es dann hier vorzustellen und zu rezensieren.

Update 25.4.: Ich habe das Buch nun gelesen, was etwa einen halben Tag gedauert hat und bin überaus enttäuscht. Nicht nur bekommt man für seine 106 Euro größtenteils Informationen geboten, die in kürzester Zeit im Internet recherchierbar wären und im Hauptteil einen Test der für den Autor wichtigsten Spiele für den C64; das Buch bietet überdies eine unausgereifte Mischung aus technischem Halb-Tiefgang und Oberflächlichkeit. Es enthält inhaltliche und Satzfehler und alle Abbildungen sind in Schwarzweiß. Was sich ein renommierter Wissenschaftsverlag wie Springer, der eine beachtliche Reihe computerhistorischer Publikationen hervorgebracht hat, bei diesem überteuerten Büchlein gedacht haben mag, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Update 10.5.: Eine detaillierte Rezension von mir erscheint in einer der nächsten Ausgaben der RETURN.

Robert Dillon
Ready. A Commodore 64 Retrospective
New York u.a.: Springer 2015
157 Seiten (gebunden), 106,9 Euro
ISBN: 978-981-287-341-5
Probeseiten | Inhaltsverzeichnis | Info | Amazon

Codes & Circuits

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Juristische Hürden, Umwege und Abkürzungen auf dem Weg zu einer Archäologie des Computers

Seit 2011 betreibe ich am hiesigen Fachgebiet Medienwissenschaft ein Forschungsprojekt zur Archäologie des frühen Mikrocomputers und seiner Programmierung. In dessen Rahmen untersuche und vergleiche ich historische und gegenwärtige Nutzungen von 4-, 8- und 16-Bit-Computern sowie digitaler und analoger Hardware, um auf diese Weise eine Epistemologie der privaten Computernutzung zu erarbeiten. Im Rahmen meiner Forschungen, die aufgrund ihres experimentellen Charakters oft auch in die Lehre einfließen, bin ich dabei auf unterschiedliche Probleme, Fragen und Diskurse zur Hard- und Software-Archivierung sowie ihre rechtlichen Komplizierungen gestoßen, von denen ich im Folgenden drei vorstellen möchte:

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Great Britain Eight Bitters

Seit Freitag sind neu im Signallabor:

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Oric-1 (1983) mit Software, Netzteil und RGB-Kabel

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Tatung Einstein 256 (1984) mit OVP, Manuals und RGB-Kabel/Netzteilen

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Turbo MMC Flash-SD-Karten-Laufwerk für den BBC Micro inkl. Einbauteile und ROM-IC

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VecMulti SD-Karten-Modul für die MB Vectres

Insbesondere das VecMulti wird sich während des 6809-Assemblerkurses als nervenschonende Ausgabe rechnen. Kein Brennen von EPROMs oder umständliches Kopieren auf das SRAM-Modul, das ich derzeit verwende. Weil die VecMulti nun sowohl das SRAM-Doppelmodul als auch das 72-in-1-Multi-ROM überflüssig macht, stelle ich beide zum Verkauf bei ebay ein.

Zeitzeichen: Microsoft

Bereits am 4. April hat NDR Info in der Reihe Zeitzeichen die Sendung zum 40. Geburtstag von Microsofts Geburtstag ausgestrahlt, für die ich interviewt wurde:

 

Go, Geek!

Auf dem letztjährigen VCFB war auch ein Filmteam von ARD EinsPlus. Zum Thema Programmieren sollten dort Informatiker von heute auf die Maschinen von gestern losgelassen werden – da bleiben Spitzfingerigkeiten natürlich nicht aus. Auch ein paar Interviewpassagen mit Ausstellern und Organisatoren sind zu sehen. Hier also die vierte Folge von “Go_Geek!”.

Hacking the past

Die “Entertainment Software Association” ist der Meinung, dass Manipulationen an alter Software, selbst wenn sie vorgenommen werden um diese archivierbar zu machen, illegales “hacking” darstellen. Davon sei auch die Forschung nicht ausgenommen:

The ESA also proposes to reject research bodies from exemption, essentially barring them from modifying consoles as tools for research. The ESA suggest that researchers should use cloud computing to conduct their research, rather than hacked PlayStation consoles.

So lässt es sich auf IGN nachlesen.

Eine passende Auftakt-Nachricht für den Expert Workshop, der am 22. April bei uns in der Medienwissenschaft stattfindet: “Save Game – Legal Challanges in Game Preservation“.

Scramble

Die großzügige Steuerrückerstattung hat mir die Realisierung eines lang gehegten Wunsches ermöglicht: Bei uns zu Hause steht nun ein Arcade-Spielautomat:

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Eingebaut ist eine “60 in 1 Multi iCade JAMMA“-Platine mit Klassikern von “1942” bis “Zaxxon” und ein 17-Zoll-VGA-Monitor, den ich gegen ein entsprechendes Röhren-Modell tauschen werde.

Lee Felsenstein

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Heute hat Lee Felsenstein, der langjährige Leiter des “Homebrew Computer Club“, Initiator des “Community Memory Project” und Erbauer der “Sol-20“- und “Osborne-1“-Computer seine Teilnahme am diesjährigen VCFB zugesagt. Er wird einen Vortrag über seine damaligen Arbeiten im Rahmen der Kurztagung “Time After Time – 50 Jahre Timesharing” halten und hat angeboten, sich am Repair-Workshop zu beteiligen. Wer also einen defekten Osoborne-1- oder SOL-20-Computer besitzt, sollte ihn am ersten Oktoberwochenende nach Berlin bringen.

HALT and Catch Fire

Von Peter Krapp, der in der neuen Retro einen Beitrag über Glitchart veröffentlich hat, wurde ich auf eine neue Fernsehserie hingewiesen: “Halt and Catch Fire” erzählt die Geschichte der PC-Revolution aus der Sicht dreier Pioniere.