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Die Berechnung der Welt

In der Ausgabe 3/2015 von “Literaturkritik” ist meine Rezension zu Klaus Mainzers aktuellem Buch “Die Berechnung der Welt” erschienen. Ich hatte das Buch im Rahmen meines Seminars zu zellulären Automaten bestellt und gelesen; dahingehend ist auch meine Rezension ausgerichtet.

A Day at the Spaces

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Gestern Nachmittag habe ich mit Elias einen Ausflug zur Wilhelm-Förster-Sternwarte und dem Zeiss-Planetarium am Insulaner unternommen. Das Planetarium bietet am Wochenende Programme für Kinder unterschiedlichen Alters. Ausgewählt habe ich das Märchen “Die Rettung der Sternenfee Mira” (für Kinder ab 4 Jahren) und “Die Entdeckung des Weltalls” (für Kinder ab 7 Jahren) im Planetarium. Zwischen den Programmen ging es hinauf zur Sternwarte, die bei gutem Wetter einen Blick auf Himmelsobjekte am Tag (Venus, Mond, Sonne) bieten sollte.

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Dong-KI-Kong

“Wired” berichtet über einen Fachartikel aus “Nature“, in dem eine neue KI-Anwendung vorgestellt wir: Ein Computersystem, das allein aufgrund der Ausgaben klassischer Computerspiele lernt, diese zu spielen. Getestet wurden dafür circa 50 Spiele von denen mehr als zwei Drittel durch die KI erfolgreicher gespielt wurden als durch menschliche Spieler. Ob es nun für oder gegen eines meiner Lieblingsspiele, “Montezuma’s Revenge”, spricht, dass dies von der KI nur sehr schlecht beherrscht wird, mag ich nicht bewerten. ERGÄNZUNG: Wie ich gerade sehe, habe ich gestern zu dem Thema ein Telefon-Interview mit der Süddeutschen Zeitung geführt. (Eigentlich hatte ich mit dem Autor telefoniert über die Frage, ob wir zu dem Thema einmal sprechen wollen und waren ins Erzählen gekommen. Die Interviewpassagen habe ich nicht freigegeben und übernehme für deren Richtigkeit keine Gewähr. )

Key Mashing

Ein erfrischen vieltoniges Steuerungskonzept:

To touch & to shoot

Touchscreen-Technologie der frühen 1980er und ihre Anwendung für sehende Fernlenkwaffen:

Mac Gamer

Im CSW-Verlag, der auch die RETRO herausgibt, ist soeben ein neues Print-Magazin angekündigt worden, das sich mit Spielen für Mac beschäftigt. Neben aktuellen Titeln sollen – so verspricht es der Untertitel des Magazins – auch Retrospiele für Macintosh-Rechner eine Rolle spielen. Ob der Fokus auch auf Apple I, II, III und Lisa erweitert ist/wird, kann ich nicht sagen. Ich habe mir jedenfalls mal ein Exemplar bestellt und bin sehr gespannt …

Call for Application: »Time After Time«

Humboldt-Universität zu Berlin
Fachgebiet Medienwissenschaft
Prof. Dr. Wolfgang Ernst // Dr. Stefan Höltgen
»Vintage Computing Festival Berlin 2015«

Call for Applications

Time After Time
50 Jahre Time-Sharing

3.10.2015

Nach etwa zehn Jahren Forschung und Entwicklung wird im Jahr 1965 mit dem Dartmouth-Time-Sharing-System (DTSS) das erste kommerzielle Time-Sharing-Betriebssystem veröffentlicht. Dies stellt nicht nur einen wichtigen Schritt zur Ökonomisierung von Computerarbeitszeit dar, weil nun mehrere Nutzer “gleichzeitig” über Terminals an einem Rechner arbeiten können, sondern führt zugleich auch zahlreiche Technologien zusammen, ohne die solch ein System nicht funktionieren könnte. Angefangen bei der Verwendung von Interrupts über die Entwicklung funktionsangemessener Speicher- und Dateiverwaltungskonzepte bis hin zu neuartigen Schnittstellen (wie der IEEE-488) zur Anbindung von Peripherien an Time-Sharing-Systeme. Software, die auf Time-Sharing-Systemen läuft, muss sich – ebenso wie die angeschlossene Hardware – dem temporalen Regime des Betriebssystems “unterwerfen”.

Mit Time-Sharing-Systemen beginnt aber auch das Zeitalter, in dem der Computer für Anwender und Programmierer “unsichtbar” wird. Denn zusätzlich zur kurz darauf folgenden Miniaturisierung (Gordon E. Moore formuliert sein berühmtes Gesetz ebenfalls 1965) kommt nun auch die mögliche Distanzierung des Rechners von seinen Peripherien. Als Folge aus der Time-Sharing-Entwicklung  entstehen Rechner, die weitab von ihren Terminals in Rechenzentren verschwinden. Dieses Verschwinden der “hulking giants” ermöglicht es dem Computer in die zivile Öffentlichkeit einzudringen. Doch dies macht auch eine “Gängelung” des Nutzers nötig, um Daten und Stabilität zu schützen. Eine Provokation, aus der bereits in den frühen 1960er-Jahren die Hacker-Kultur emergiert. Die Implikationen des Time Sharing sind also gleichsam technisch, sozial und epistemologisch brisant.

Auf der Kurztagung “Time After Time” während des Vintage Computing Festivals Berlin 2015 soll anlässlich dieses Jubiläums das Verhältnis von Computern, Betriebssystemen und elektronischer Zeitverwaltung resümiert und diskutiert werden. Hierzu sollen Computerhistoriker, Informatiker, Medienwissenschaftler und andere einen technisch informierten Blick auf das Engverhältnis von Zeit und Computer aus philosophischer und archäologischer Perspektive werfen.

Reichen Sie Ihr Abstract für einen Vortrag von ca. 45 Minuten Länge nebst einer kurzen Biografie bis zum 30.07.2015 bei stefan.hoeltgen@vcfb.de ein.

“Time After Time”
Kurztagung auf dem Vintage Computing Festival Berlin 2015
Oktober 2015, 10-18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Pergamon-Palais, Raum 0.01 (Medientheater)

Medijska arheologija

Der slownische Fernsehsender RTV hatte im Oktober vergangenen Jahres ein Team bei uns am Fachgebiet, um einen Dokumentarfilm über das Thema “Medienarchäologie” zu produzieren. Zeitgleich fand das Vintage Computing Festival Berlin statt, so dass auch von dort Impressionen in den Film gelangt sind, der jetzt online zu sehen ist.

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Schweinemast und Schweinefutter und Pornofilme und Spamfilter

Wie gut, dass ich seit mehr als einem Jahrzehnt einen effektiven Spamfilter benutze. Sonst unterliefen solche Angebote sicherlich meine Aufmerksamkeitsschwelle:

Schweinemast

Medien ∩ Wissenschaften

Gestern habe ich die erfreuliche Nachricht bekommen, dass die Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität meinen Finanzantrag in voller Höhe bewilligt hat, so dass ich am 17. und 18. April einen international besetzte interdisziplinären Workshop unter dem Titel “Medien ∩ Wissenschaften” durchführen kann. Ziel ist es, die wichtigsten Hilfswissenschaften der Medienwissenschaft an einen Tisch zu bekommen, um zu erörtern, welche Schnittmengen zwischen ihnen und unserer Disziplin bestehen. Die Frage, “Wie verhandelt die Logik, Mathematik, Physik, Elektronik, Informatik, Kybernetik und Informationstheorie den Gegenstand Medien?” soll schließlich auf die Konzipierung eines Lehrbuchs für die Medienwissenschaft hinauslaufen, aus dem Studierende derselben (aber auch Interessierte anderer Disziplinen) die notwendigen Kenntnisse der jeweiligen Gebiete erwerben können, um einen technisch informierten Medienbegriff zu verwenden.

Der Workshop ist offen für interessierte Respondenten (insbesondere aus den angesprochenen Disziplinen). Ich bitte jedoch um vorherige Anmeldung per E-Mail.

Medienwissenschaften

Die (andere) Silicon-Valley-Story

Internetmuseum Berlin

Vor kurzem wurde eine Initiative zur Gründung eines Internetmuseums in Berlin ins Leben gerufen. Entstehen soll ein Museum, das die Kultur- und Technikgeschichte des Internets nachzeichnet und in seiner Ausstellung für Besucher vergegenwärtigt. Nun suchen die Initiatoren um Paul Rascheja via Croudfunding Menschen, die die Idee finanziell unterstützen wollen, damit die Planung für das Museum konkret werden kann. Bei Startnext wurde daher jetzt eine Crowdfunding-Kampagne initiiert, an der ich teilzunehmen den Lesern meines Blogs empfehle!

Lehre im Sommersemester 2015

6809-Assembler

Im Sommersemester gebe ich zwei Lehrveranstaltungen:

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VC-4000 Flash-ROM

In den vergangenen drei Semestern hat sich der Assembler-Kurs, den ich alldonnerstäglich veranstalten, ausschließlich um den Signetics 2650 gedreht. Zunächst wurde die Maschinensprache auf einem Lehr-Computer (Signetics Instructor 50) kennen gelernt. Im zweiten Semester haben wir die Plattform gewechselt und uns um die einzige deutsche Spielkonsole, die Interton VC-4000, gekümmert. Die Finessen des Grafik/Sound-Chips Signetics 2636 (PVI), der seltsamen Speicherverwaltung und insbesondere des von uns verwendeten Emulators “WinArcadia” haben ihren ganz eigenen Reiz und ihre Probleme verursacht. Die Idee, zusammen einen “Flappy Birds”-Clon für die VC-4000 zu entwickeln, hat sich bis zum Ende des zweiten Kurses nicht umsetzen lassen.

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Call for PAPER

In der neu gegründeten Buchreihe “Computerarchäologie” soll 2016 ein Buch mit dem Titel “Papiermaschinen” erscheinen. Dafür benötige ich Hilfe!

Ich such nämlich handschriftlich notierte Programmcodes aus den 1970er- und -80er-Jahren (Programmiersprache egal). Zu dieser Zeit war für Kinder und Jugendliche der Zugriff auf (Heim)Computer nicht jederzeit möglich, so dass etliche Programme auf Papier “vorgeschrieben” wurden, bevor sie dann später (in Kaufhäusern, bei Freunden, …) in die Computer abgetippt werden konnten.

In dem Buch möchte ich auf diese vergessene Programmierkultur hinweisen. Dazu sollen solche handschriftlichen Programme faksimiliert abgedruckt werden und mit Kommentaren, Hintergrundinformationen zum Programmierer, System und der “Geschichte” dazu versehen werden. Besonders interessant sind vollständige Programme, sehr gern kurze Listings und wenn dann auch noch “Denkfehler” darin enthalten sind, die zeigen, wie sich das Programmieren auf Papier von dem auf dem Computer unterscheidet, wäre das ein besonderer Glücksfall.

Sendet eure Listings bitte im Original an mich (ich scanne sie und ihr erhaltet sie unversehrt zurück). Bitte nehmt vorher Kontakt mit mir auf: email@computerarchaeologie.de

Als Dankeschön erhält jeder, dessen Listing aufgenommen wird, ein Belegexemplar des Buches.

Digging the truth

Atari: Game Over (USA 2014, Zak Penn) (Xbox Live)

Der Abfall von Gestern ist das historische Artefakt von Heute. Was für die archäologischen Fundstücke des Altertums gilt, die nicht selten in den Müllgruben versunkener Menschensiedlungen gefunden werden, gilt natürlich auch für unser eigenes Erbe an die Zukunft. Mit dem Unterschied, dass wir schneller vergessen, was einmal Abfall gewesen ist, und den Abfall deshalb eher entdecken. Die Archäologie gräbt dann solche Artefakte aus und stellt sie den Historien entgegen.

et-doku

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Exkursion zur Archenhold-Sternwarte

Gestern um 21 Uhr fand die Exkursion meines Master-Seminars “Mikro/Makro-Medien” zur Archenhold-Sternwarte im Treptower Park statt. Das Wetter wechselte den ganzen Tag von bewölkt, zu wolkenfrei und zurück (mit ein paar Regen- und Schneefällen), so dass ich wenig Hoffnung hatte, auch eine Beobachtung durchführen zu können. Erfreulicherweise riss die Wolkendecke aber am frühen Abend vollständig auf. Vom Leiter der Sternwarte erfuhr ich nach meiner Ankunft aber, dass das nur ein “Loch” im Himmel über Berlin sei, das sich spätestens um 21:30 Uhr schließen würde und dass dann sogar Schneefall zu erwarten sei.

Insofern passte er die Führung an: Zunächst die Observation mit dem 500-mm-Spiegel auf drei Objekte. Es waren erfreulich viele (ca. 25) Studenten und einige Gäste dabei, so dass es einige Zeit dauerte, die drei ausgewählte Objekte jedem vor Augen zu führen. Zuerst ein Ausschnitt aus der Schattenübergangszone der Mondoberfläche, danach das Trapez im Orion-Nebel (wobei der Nebel selbst bereits kaum noch vom Hochnebel über Berlin zu unterscheiden war) und schließlich Jupiter mit drei seiner Monde. Danach beendete die Witterung die circa 1-stündige Observation.

Als zweites wurde uns der Refraktor vom Dach des Gebäudes aus vorgeführt. Er ist das längste Teleskop der Welt mit einer Brennweite von 21 Metern und einem Gewicht von über 90 Tonnen. Das Teleskop ist sogar noch in Gebrauch (es wird 14-täglich freitags vorgeführt). Da die Temperaturen auf dem Dach merklich sanken, wurde die zweite Hälfte der Erklärungen nach Innen zum vollständig beweglichen Modell des Refraktors verlegt.

Das Gebäude der Archenhold-Sternwarte enthält ein kleines Astronomie-Museum mit technischen Artefakten des Berliner Technikmuseums. Von Teleskopen über Messinstrumente, Sextanten, Modellen und Experimenten ist es ein beeindruckendes Museum. Das letzte Exponat, das uns gezeigt wurde, war der Meridiankreis: ein Messinstrument zur Sternpositionsbestimmung für Sternkataloge, das im 19. Jahrhundert gebaut und verwendet wurde.

Die Sternwarte dient nicht zu Forschungszwecken, sondern allein als Volkssternwarte, woran nicht zuletzt der lichtverseuchte Berliner Himmel schuld ist. Auch reichen die Brennweiten natürlich längst nicht mehr dazu, neue Erkenntnisse über die Objekte am Nachthimmel zu gewinnen. Einzig ein Radioteleskop wird dort für Sonnenlichtmessungen benutzt – und ist deshalb der Öffentlichkeit nicht zugänglich (sieht man von der Glastür zum Rechnerraum und dem auf dem Dach aufgestellten Spiegel ab).

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Das Gebäude der Sternwarte von vorn

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Hinter dem Gebäude stehen zwei kleine Observatorien mit Linsen- und Spiegelteleskopen. Auf dem Dach des Gebäudes befinden sich zwei weitere Observatorien

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Der 500-mm-Spiegel ist als Cassegrain-Teleskop realisiert. Aufgrund der Lichtverhältnisse (und weil ich die an die Dunkelheit gewöhnten Augen nicht strapazieren wollte) habe ich ohne Blitz fotografiert.

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Der Spiegel des Radioteleskops

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Der Mond verschwinet langsam hinter der Wolkendecke

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Der Riesen-Refraktor vom Dach aus gesehen

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… im Inneren noch einmal als Modell

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Der Meridiankreis, der vor 10 Jahren angeschafft und restauriert wurde

 

Kittler Studies

Nachdem ein kürzlich erschienener Sammelband die “Kittler Studies” ausgerufen hat, kommt der Kolloquiums-Vortrag von Moritz Hiller am kommenden Mittwoch genau zur richtigen Zeit:

Am nächsten Mittwoch, den 4.2.15, wird Moritz Hiller im Kolloquium zu seiner Dissertation vortragen. Das Thema des Vortrags: “Software-Philologie, oder: Die Zeichen der Zeit lesen.” Die anschließende Diskussion wird von Prof. Dr. Wolfgang Ernst moderiert.

Das Kolloquium findet wie gewohnt im Medientheater (EG, Raum 0.01) der Georgenstraße 47 statt. Beginn: 18 Uhr.

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Bootchess

Im nächsten Wintersemester werde ich zusammen mit Nikita Braguinski ein Seminar und daran gekoppelt ein Projektseminar über Computerschach anbieten, in welchem die Geschichte, Theorie und Implementierung von Computerschach untersucht wird. Das Projektseminar bereitet zugleich eine Ausstellung im Berliner Computerspielemuseum vor, die dort im Frühjahr 2016 stattfinden soll.

Bei meiner Recherche zu möglichen Inhalten bin ich heute auf das Programm “Bootchess” für verschiedene Plattformen gestoßen. Selbst der Einsteigercomputer ZX-81 von Sinclair, der werkseitig über nur 1 KB RAM verfügt hat, besaß ein Schachprogramm mit der Größe von 672 Bytes. “Bootchess” gelingt es, dies zu unterbieten … mit nur 487 Bytes Größe, wie man bei Golem lesen kann.

Skywatcher Skymax-127

Ich habe mir ein zweites Teleskop gekauft, das mobiler als das Dobson-Teleskop ist. Es handelt sich dabei um einen Maksutov-Cassegrain-Spiegel von Skywatcher mit derselben GoTo-Steuerung wie das Dobson (damit ich die iPhone/iPad-Steuerung verwenden kann). Insbesondere für Spontanerkundungen und Teleskopieren auf unserem recht beengten Balkon ist das Gerät mit seiner kleinen Bauform, blitzschnellen Montage (5 Teile, die schnell zusammengeschraubt sind) und dem Gewicht von weniger als 8 kg sehr gut geeignet. Da mache ich gern ein paar Abstriche bei Öffnung, Brennweite und Öffnungsverhältnis. Für lichtstarke Deepsky-Beobachtungen ist die Berliner Innenstadt sowieso ungeeignet.

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