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Zelluläre Automaten

Ein Computer kann alles sein, was ein Computer sein kann. Sogar ein Computer!

Gestern ist die dritte Ausgabe des Vereinsmagazins „LOAD“ erschienen, das der Verein zum Erhalt Klassischer Computer e.V. in unregelmäßiger Reihenfolge herausgibt. Das Heft orientiert sich nun vollständig an Projekten der Vereinsmitglieder und ist zudem zeitgemäß als PDF publiziert worden. Von mir ist ein Beitrag über „Game of Life“ nebst einem BASIC-Programm enthalten. Das Heft kann über die Webseite des Vereins abgerufen werden.

Wenn Roboter Kinder kriegen

Ralf Bülow schreibt in seinem aktuellen Beitrag des HNF-Blogs über zelluläre Automaten.

Die Berechnung der Welt

In der Ausgabe 3/2015 von „Literaturkritik“ ist meine Rezension zu Klaus Mainzers aktuellem Buch „Die Berechnung der Welt“ erschienen. Ich hatte das Buch im Rahmen meines Seminars zu zellulären Automaten bestellt und gelesen; dahingehend ist auch meine Rezension ausgerichtet.

Lehre im Wintersemester 2014/15

Meine Lehrveranstaltungen fürs Wintersemester:

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So spielt das Leben …

Das von mir und Thomas Nückel entwickelte »Game of Memories« (eine „Game of Life“-Variante für Signetics-Einplatinencomputer und deren Emulatoren) hat im ersten Halbjahr 2014 eine kleine »Deutschland-Tournee«:

Am 12. April halte ich einen Vortrag (nebst Vorführung) auf dem »Gamefest« darüber. Eine Vortragsankündigung steht schon – Zeit und Ort werden in Kürze ergänzt:

So spielt das Leben
Convays »Game of Life« als Spiel & Ernst

Das berühmte »Game of Life« stellt eine Implementierung der Theorie »zellulärer Automaten« dar, die schon in der Frühgeschichte des Computers aufgestellt wurde. In ihm überschneiden sich mathematische Spieltheorie, Informationstheorie, Speichertheorie und fragen der Künstlichen Intelligenz … aber eben auch des Computerspiels, das in sich all diese Theorien enthält. Deshalb lohnt es sich auch, einen Blick auf die faszinierende Geschichte des »Game of Life« zu werfen, wie es 196X vom britischen »Spaß-Mathematiker« mit seinen einfachen Spielregeln für Computer entworfen wurde. Dieses Spiel ist nun noch einmal im Rahmen eines Programmierkurses an der Humboldt-Universität programmiert worden – wiederum mit einem »Mehrwert« an (Be)Deutungen. Damit sollte unter anderem gezeigt werden, was man mit einfachsten Computern der 1980er-Jahre alles machen kann, obwohl in deren Handbüchern das Gegenteil steht. Hilfreich ist dazu die moderne Technik. Das Spiel wird in seiner Geschichte vorgestellt und in seiner Funktion auf einem emulierten Computer vorgeführt. 45 Minuten mit anschließender Diskussion.

Am ersten Mai-Wochenende (3.-4.5.) findet in München (wie unten geschrieben) das »VCFe« statt. Dort werde ich im Rahmen des »Exoten«-Themas den Signentics 2650 sowie unseren Programmierkurs und das Programm vorstellen. Ausgestellt wird es dort meinen Holz-EPC und meine Interton VC-4000 (mit allen Spielen) zu sehen geben.

Am 10.5. spreche ich vielleicht in Leipzig auf der »Langen Nacht der Computerspiele« noch einmal darüber.