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Neu im Archiv

Bemerkenswerte Neuanschaffungen

HC – Mein Heim-Computer

In den vergangenen Monaten habe ich sämtliche (36) Ausgaben der Zeitschrift „HC – Mein Home-Computer“, die zwischen November 1983 und Oktober 1986 im Vogel-Verlag erschienen ist, gescannt. Die „HC“ ist ein exzellentes Beispiel für eine Computer-Zeitschrift, die das Programmieren und Basteln ins Zentrum gestellt hat, ohne dabei allzu technisch und „nerdig“ zu sein.

HC-komplett(Bildquelle: Kultboy)

Die Hefte habe ich für den Scan gekauft und an der Pfalz zerschnitten, damit ich sie in den Einzelblatt-Einzug des Scanners bekommen habe. Automatisch ging das aufgrund des dünnen und glatten Papiers dann leider doch nicht, so dass ich immer daneben stehen musste, um Papierstau zu verhindern. Die aufgeschnittenen Hefte werde ich in Kürze in die Buchbinderrei geben und mir daraus 3 Jahrgangsbände (1983&1986, 1984, 1985)herstellen lassen.*

Das von mir erstellte Archiv mit PDFs (300 dpi, farbig), kann nun – mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers – komplett unter diesem Link (Achtung: 3,3 GB große ZIP-Datei!) geladen werden.

* Mir fehlt leider noch die Ausgabe 12/1984. Wer diese hat und mir überlassen möchte (vielleicht als Dankeschön für meinen Scan oder gern auch zum Kaufen), kann mir eine Mail schreiben oder hier antworten. Ich würde mich sehr freuen!

Texas Instruments Galore

Auf dem Rückweg vom VCFe habe ich Zwischenstopp in Braunschweig gemacht und von jemandem, der hier im Blog auf meine TI-99/4A-Hardware aufmerksam geworden war, eine umfangreiche Spende für das Signallabor entgegen genommen.

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Bestandteile der Spende sind (nach erster Sichtung):

  • 2 Stück TI 99/4A (1 OVP) mit TV-Modulatoren (1 AV-Mod), Netzteilen
  • 2 Stück TI 99/4A-Platinen (teilweise modifiziert)
  • 2 Stück TI 99/4A-Ersatz-Tastaturen
  • 3 Stück TI 99/4A-Netzteilplatinen
  • 1 Peripheral Expansion System mit Diskettenlaufwerk, RS-232 und zwei unbekannten Karten)
  • mehrere Dutzend Original- und andere Kassetten mit Software
  • 2 Diskettenboxen voll Disketten (teilw. Originale)
  • 1 SketchPad OVP
  • 2 Mäuse & 2 Joysticks
  • 3 externe Diskettenlaufwerke
  • ca. 50 TI-Zeitschriften (deutsch)
  • ca. 20 TI-Bücher (deutsch & englisch)
  • Original-Dokumentationen zur Hardware und Software
  • eine Anzahl unbekannter, selbsterstellter Hardware-Erweiterungen
  • 2 Ordner voller TI-Artikel aus deutschen Computerzeitschriften

außerdem:

  • ein C16 mit Software auf Kassette
  • ein ZX-81 mit Drucker, RAM-Erweiterung, Software und Ersatzteilen für Sinclair ZX-81 und Sinclair Spectrum

Insbesondere die Paperware, Software und die unbekannten, selbst erstellten Hardware-Erweiterungen für den TI erscheinen mir sehr interessant. Ich werde die Teile in den nächsten Wochen testen.

Wer sich an der Identifikation der unbekannten Gegenstände beteiligen möchte, kann das in der (sehr aktiven) TI-Gruppe auf Facebook tun. Dort gibt es auch weitere Fotos der Spende zu sehen.

Spielehardware

Pünktlich, nachdem ich mein Abo der Retro-Gamer gekündigt habe, weil ich die geschmäcklerische Bewertung historischer Software, abgewechselt mit Anekdoten und Interviews mit Leuten über Sachen, die man schon x-mal gelesen hat, nicht länger ertragen habe, erscheint dieses Sonderheft:

Das Heft stellt ein recht nützliches Kompendium zu historischer Computerspiel-Hardware dar, in welchem nicht nur Spielkonsolen, sondern auch Mikrocomputer detailliert dar- und ihre „Hintergrundgeschichten“ (Wer hat sie wann warum erfunden?) vorgestellt werden. Zwar regiert hier immer noch Oberflächlichkeit (so erfährt man beispielsweise, dass in der Intellivision ein GI-16-Bit-Prozessor tickt, aber nicht, was für ein Prozessor das eigentlich gewesen ist) – und auch die Vollständigkeit, die ich ja sonst eigentlich nie zu einem Gütekriterium erheben würde, lässt zu wünschen übrig (den Jaguar von Atari nicht zu erwähnen, halte ich schon für gewagt)! Aber in dem, was das Heft präsentiert, ist es gelungen und könnte die Retrospiel-Enthusiasten vielleicht endlich einmal auf die materielle Basis ihrer Nostalgie aufmerksam machen. Sogar das Retrocomputing (in Form der Retron5) findet gebührende Erwähnung.

TI Peripheral Expansions System

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Der frühe Homecomputer TI 99/4A von Texas Instruments war und ist schlecht beleumundet. Es scheint aber gerade dies der Grund dafür zu sein, dass sich der Computer einer langjährigen und hartnäckigen Beliebtheit bei seinen damaligen Nutzern erfreut. So gibt es für nur wenige populäre Homecomputer der 70er- und 80er-Jahre heute noch Clubs in Deutschland (C64 und Atari) … für den TI 99/4A gibt es allerdings auch einen – und zwar schon seit 40 Jahren! Dort trifft man sich jährlich zwei mal zu nationalen und internationalen Conventions.

Ich habe zwei TI 99/4A im Signallabor. Einer davon gehört dem Medienarchäologischen Fundus, der andere mir. In letzteren hat André Bryx, der mir das System mit Peripherie, Kabeln und haufenweise Software auf Modulen und Kassetten überlassen hat, sogar den berüchtigten Speech Synthesizer eingebaut.

Jüngst habe ich nun das „Peripheral Expansions System“ (PES) erworben. Diese macht aus dem TI erst einen „richtigen“ Computer: eingebaut sind – neben einem Netzteil und einem (single side) 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk mit Controller – zwei RS232-Karten und eine Speichererweiterung, die dem schmalbrüstigen Homecomputer 32 Kilobyte beschert. Außerdem hat mir der Verkäufer einen Schuhkarton voller Disketten mit BASIC-Programmen, Spielen und Tools überlassen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben ich das System heute zum Laufen bekommen. Hürden waren nicht nur die zahlreichen Tippfehler in den Bedienungsanleitungen, sondern auch die Tatsache, dass es nicht so leicht ist, die zwei verschiedenen Sorten von Großbuchstaben, die der TI kennt, optisch zu unterscheiden. Laufwerks- und Dateinamen müssen aber in den großen Großbuchstaben angegeben werden. Außerdem ist es hilfreich, die Box von Extended BASIC aus zu bedienen, da dieses einige Annehmlichkeiten im Filehandling mit sich bringt und das eingebaute TI-BASIC auch nicht auf die Speichererweiterung zugreifen kann.

Dass ich das System innerhalb von ein paar Stunden zum Laufen bringen und verstehen konnte, verdanke ich vor allem den Usern der Facebook-Gruppe „TI 99ers“, die – ich schrieb es eingangs schon – ihre langjährige Expertise mit mir geteilt haben. Jetzt, wo das System läuft, gelobe ich mich damit intensiver zu beschäftigen. Das bedeutet natürlich, dass als nächsten ein virtuelles Laufwerk angeschafft werden muss.

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Classic Machines Vol. 2

Vom Carow-Verlag habe ich heute die zweite Ausgabe des Computer-Quartetts zugesandt bekommen. Es ergänzt das erste Quartett und kann sogar mit diesem gemischt werden, um eine noch größere Spielvielfalt zu haben. Ergänzt werden so spannende Geräte wie der C64, Ataris Transputer, einige wichtige DDR-Computer und viele andere bekannte und unbekannte Rechner der vergangenen 4 Jahrzehnte. Ein fiktiver Rechner (wie im ersten Kartenspiel der HAL9000) fehlt aber … oder doch nicht? 😉

http://retro-rechner.carow-verlag.de/

Informationen und Bestellmöglichkeiten gibt es auf der Webseite des Verlags.

Mathematik

Bernd Ulmann hat kürzlich ein neues Buch veröffentlicht; eine Mathematik-Einführung mit besonderer Berücksichtigung praktischer Anwendungsfälle. Dass sich die darin abgehandelten Teilgebiete der linearen Algebra, Analysis, Stochastik und Statistik natürlich insbesondere an Informatiker und Computertechniker wenden und mit historischen Beispielen garniert sind, ist schon fast klar, wenn man den Autor kennt. Das Buch, das Ulmann mit seinem unnachahmlichen Sinn für sprachliche und fachliche Akribie und Fachdidaktik vorgelegt hat, ist aufgrund seines einführenden Charakters und der Anwendungsbeispiele auch hervorragend für Studenten der Medienwissenschaft geeignet, weshalb ich es diesen hier zum Kauf empfehlen möchte.

Bernd Ulmann
Mathematik. Eine Einführung für Praktiker
Berlin/Boston: Oldenbourg/De Gruyter 2015 (Reihe: Studium)
331 Seiten (Paperback), 39,95 Euro
Info | Amazon

Memories

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Für fast jeden populären Heimcomputer der 1970er- und -80er-Jahre gibt es inzwischen moderne Speicherlösungen und einige davon können weit mehr als nur Disketten-, Kassetten- und ROM-Images von einem FAT-Filesystem in den Homecomputer übertragen und historische Massenspeicher emulieren bzw. ersetzen. Oft werden Speichererweiterungen, optionale Schnittstellen (wie USB) oder batteriegepufferte Uhren mit auf die Platinen gebaut, die dann an einen der Prozessorbusse des Homecomputers angesteckt werden.

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Durchblick

Während meines Urlaubs habe ich zwei Neuzugänge für das Signallabor bekommen:

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Ein „Cambridge Z88„-Laptop. Entstanden 1987, nach dem Verkauf der Firma Sinclair an Amstrad, weshalb Clive Sinclair auch seinen Namen nicht dafür verwenden durfte. Das Laptop verfügt über 128 Kilobyte RAM, eingebaute (englischsprachige) Software sowie einen BBC-BASIC-Interpreter.

Von Sebastian Bach habe ein eines der inzwischen recht begehrten transparenten C64-II-Gehäuse bekommen, die vor kurzem bei Kickstarter „gebacken“ wurden. Seit der Veröffentlichung mehren sich auch die eBay-Auktionen zu überzähligen alten C64-II-Gehäusen. Für das im kommenden Sommersemester geplante C64-Seminar kommt dieser didaktische Einblick genau zur rechten Zeit.

KC Complete

Am Sonntag habe ich ein KC-85/2-System aus Britz abgeholt. Neben dem originalverpackten Computer befand sich ein RFT-Datenrecorder (ebenfalls OVP) sowie eine Anzahl Steckmodule (2 x BASIC, 2 x 64 KB RAM, 2 x 8 KB USER PROM, TEXOR, V24, 2 x Expander-RAM), einige ebenfalls im Originalkarton, bei der Spende. Damit ist unsere Sammlung an Mühlhausener Heimcomputern beinahe vollständig (mit Ausnahme des KC Compact).

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FUNDUS

Gestern im FUNDUS-Antiquariat erworben:

Ernst von Glasersfeld
Radikaler Konstruktivismus. Ideen, Ergebnisse, Probleme
Frankfurt am Main: Suhrkamp 1997.
Amazon

… mit einem schönen Kaptitel über die Zusammenhänge von Konstruktivismus und Kybernetik.

Jürgen Straub (Hg.):
Erzählung, Identität und historisches Bewusstsein. Die psychologische Konstruktion von Zeit und Geschichte. Erinnerung, Geschichte, Identität 1.
Frankfurt am Main: Suhrkamp 1998.
Amazon

… Einen Band 2 gibt es offenbar (noch) nicht. Interessantes Spiel mit der Konstruktion von Historie. 😀

Avital Ronell:
Telefonbuch. Technik. Schizophrenie. Elektrische Rede.
Berlin: Brinkmann & Bose 2001.
Info | ZVAB

Ein Must-Have für Vieltelefonierer.

Bernhard Siegert:
Passage des Digitalen. Zeichenpraktiken der neuzeitlichen Wissenschaften 1500-1900.
Berlin: Brinkmann & Bose 2003.
Info | Amazon

Jetzt mit nahezu unleserlicher Typografie erhältlich!

»Oh, Sie sammeln alte Tastaturen?!«

ja, jetzt schon.

Am vergangenen Wochenende habe ich bei ebay drei neue alte Computer sowie eine Ersatz-Tastatur für den Sinclair ZX Spectrum ersteigert. Bei den Rechnern handelt es sich (von oben nach unten) um einen Atari 400 von 1979 (leider mit einem kleinen Schaden, der sich aber schnell beheben lassen dürfte), einem Philips VG8010 (ein MSX-1-Computer, über den ich jüngst einen kleinen Text für einen Ausstellungskatalog geschrieben habe), Amstrad 6128 Plus (das Nachfolgemodell zum CPC), besagte Ersatz-Tastatur, die allerdings nicht am Spectrum angeschlossen wird, sondern das Spectrum-Board aufnehmen kann. Damit ist sie ideal geeignet meinem seit einem Jahr fertig gelöteten Spectrum-Klon »Harlequin« endlich eine Heimat zu geben.

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Oric Atmos

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Der Referent des heutigen Kolloquiums-Vortrags, Wolfgang Neuhaus, hat mir zuvor eine kleine Spende für das Signallabor überreicht: Ein Oric Atmos aus dem Jahr 1984. Der Rechner kam ohne Zubehör und mit ungewisser Funktionalität. Eine kurze Netzteil-Recherche und ein Test haben gezeigt, dass der Computer (die 48-KB-Variante) völlig in Ordnung ist.

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Booleo

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Heute habe ich drei Sets des Kartenspiels „Booleo“ bekommen.

„Das bOOleO Kartenspiel ist endlich mal ein wirklich geekiges Kartenspiel. Statt Patiencen mit Bube, Dame und König werden hier boolsche Schaltungen mit Einsen und Nullen sowie UNDs und ODERs um die Wette gelegt. Zwei Spieler sitzen sich dabei gegenüber und müssen aus AND, OR und XOR eine jeweils vollständige Schaltung an eine vorgegebene Bitreihe anlegen. Dabei ist logisches und strategisches Denken gefragt. Und auch die Schaltung des Gegners muss im Auge behalten werden, denn sie kann mit der gefürchteten NOT-Karte sabotiert werden. Spannung und Interaktion sind beim bOOleO Kartenspiel also garantiert! Informatik-Erstsemester aufgepasst: Das bOOleO Kartenspiel eignet sich natürlich auch hervorragend, um die Regeln der boolschen Logik zu erlernen oder zu üben.“

Zu beziehen über getDigital oder Amazon.

ZXpand

Der Fortschritt macht vor nichts halt, nicht einmal vorm ZX-81. Für diesen habe ich heute die ZXpand-Karte bekommen, ein SD-Karten-Laufwerk mit 32 Kilobyte RAM-Erweiterung und Zusatzbefehlen fürs BASIC, mit denen man Programme von der SD-Karte laden und auf sie speichern kann. Das funktioniert allerdings ebenfalls ganz komfortabel über ein Boot-Menü. Jetzt brauche ich nur noch eine neue Tastaturfolie für meinen BASCI-ZX-81, dann kann ich das Modul testen.

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Mit dem ZXpand lassen sich nun erstmals auch große Programme ausführen; Der Entwickler hat beispielsweise das Spiel »Dragon’s Lair« für den ZX81 umgesetzt und verkauft es auf einer SD-Karte mit eigenem Label und zusätzlicher Software. Welche SD-Karte man verwenden sollte, ist zumindest aus speicherökonomischen Gründen fraglich, kann sie doch gar nicht nicht klein genug gewählt werden. Das aktuellste TOSEC-Archiv mit ZX81-Software ist entpackt gerade einmal knappe 10 Megabyte groß. Mit einem jüngst erschienen Filebrowser lassen sich die Files komfortabel ansteuern und starten.

Neues / Neu im Archiv

Gestern und heute haben Johannes Maibaum und ich das Signallabor umgeräumt. Die alten Plastikregale und die beigen Schränke haben wir weitgehend ausgemustert und durch neue Stahl-Regale ersetzt. Das hat eine Menge Müll, nicht benutzte Technik und anderes hervorgebracht. Nachdem die Hausmeister die Regale heute aufgebaut hatten, haben wir gleich wieder eingeräumt, was inzwischen auf dem Tisch warten musste.

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Außerdem kam heute auch endlich der „Enterprise 128 SD Adapter„, mit dem mehrere virtuelle Diskettenlaufwerke am Enterprise 128 gemountet werden können. Mit auf der beigelegten SD-Karte ist Jörn Mikas Enterprise-Adaption von SymbOS.

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Great Britain Eight Bitters

Seit Freitag sind neu im Signallabor:

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Oric-1 (1983) mit Software, Netzteil und RGB-Kabel

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Tatung Einstein 256 (1984) mit OVP, Manuals und RGB-Kabel/Netzteilen

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Turbo MMC Flash-SD-Karten-Laufwerk für den BBC Micro inkl. Einbauteile und ROM-IC

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VecMulti SD-Karten-Modul für die MB Vectres

Insbesondere das VecMulti wird sich während des 6809-Assemblerkurses als nervenschonende Ausgabe rechnen. Kein Brennen von EPROMs oder umständliches Kopieren auf das SRAM-Modul, das ich derzeit verwende. Weil die VecMulti nun sowohl das SRAM-Doppelmodul als auch das 72-in-1-Multi-ROM überflüssig macht, stelle ich beide zum Verkauf bei ebay ein.

Scramble

Die großzügige Steuerrückerstattung hat mir die Realisierung eines lang gehegten Wunsches ermöglicht: Bei uns zu Hause steht nun ein Arcade-Spielautomat:

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Eingebaut ist eine „60 in 1 Multi iCade JAMMA„-Platine mit Klassikern von „1942“ bis „Zaxxon“ und ein 17-Zoll-VGA-Monitor, den ich gegen ein entsprechendes Röhren-Modell tauschen werde.

Neue 4- und 8-Bit-Zugänge

Gestern und heute kamen zwei Neuzugänge für die Sammlung im Signallabor. Zunächst ein gut erhaltener Sinclair ZX Spectrum 48k mit Joystick-Adapter, Ersatznetzteil und Dokumentation:

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Auf dem kleinen Papierbogen unten rechts befinden sich BASIC-Programme zur Abfrage des Joystick-Adapters. Viel interessanter ist allerdings die Rückseite:

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Wir haben es hier mit dem stumb eines kleinen BASIC-Spiels zu tun. Offensichtlich der Anfang eines Schießspiels (die gestrichenen Zeilen 300 bis 330 verraten, dass hier Eingaben für Richthöhe und Mündungsgeschwindigkeit). Wann das Programm entstanden ist, ob es fertig wurde und andere Informationen erfrage ich derzeit vom Autor und erwäge natürlich die Aufnahme ich die geplante Publikation zu den „Papiermaschinen“.

Der zweite Neuzugang ist das Handheld „Microvision“ von MB. Dabei handelt es sich um das erste tragbare Computerspiel mit auswechselbaren Spielmodulen. Diese Module enthielten jedoch wesentlich mehr als nur die Software auf dem ROM-Chip. Sie brachten ebenfalls eine Tastatur und Bildschirmfolie mit. Im Inneren des „Microvision“ arbeitet ein 4-Bit-Microcontroller von Texas Instruments (ein TMS-1100-Derivat) als Spezialanfertigung für MB.

Die Platine der "Microvision"

Die Platine der „Microvision“

SCU S0488 ... ein 4-Bit-TMS-1000-Microcontroller

SCU S0488 … ein 4-Bit-TMS-1100-Microcontroller

Die "nackte" Microvision (rechts) und ein Modul (links)

Die „nackte“ Microvision (rechts) und ein Modul (links)

Das Modul zum Spiel "Blocbuster"

Das Modul zum Spiel „Blocbuster“

"Blockbuster"-Modul ohne Platine

„Blockbuster“-Modul ohne Platine

Platine des "Blockbuster"-Moduls mit ROM-Chip

Platine des „Blockbuster“-Moduls mit ROM-Chip

 

Neuzugänge

In den vergangenen Tagen sind wieder ein paar „neue“ Digitalcomputer in meine Sammlung aufgenommen worden:

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VTech Laser VZ200. Das BASIC-Handbüchlein hatte ich schon. Nun konnte ich auch den Rechner dazu bei ebay kaufen.

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Mikrocomputer für Ausbildung MFA 8085 von 1979. Seltener modularer Rack-Computer. Mal schauen, ob ich noch weitere Einschübe und eine ASCII-Tastatur dafür bekomme … und ob ich das Anzeige-Problem löse.

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Sharp CE-125 mit Plotter, Mikrokassetten-Laufwerk und 10 Kassetten mit Software

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… allerdings ist das LCD-Display beschädigt und ein paar Tasten sprechen nicht mehr an.

Astrofotografie

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Nach langem Suchen und Vergleichen habe ich mich für den Kauf einer Canon EOS 400D für die Astrofotografie entschieden. Zum Einen sind die im Web auffindbaren Vergleiche und Beispielbilder recht überzeugend, zum anderen lässt sich diese Kamera verhältnismäßig günstig für meine Zwecke modifizieren (also der Rot-Filter entfernen) und bleibt trotzdem noch für „normale Zwecke“ brauchbar.

Ergänzend zum Fotoapparat benötigt man noch eine BULB-Verschlusssteuerung, einen T2-Adapter und einen T2-zu-1,25-Zoll-Adapter, um den Fotoapparat am Okkular des Teleskops anzumontieren. Der ebenfalls recht günstige Adapter hat zudem den Vorteil, sowohl für Okkular- als auch Fokalprojektion nutzbar zu sein. Je nach zu fotografierendem Objekt empfiehlt sich das eine oder das andere.

Ich habe dann festgestellt, dass das Teleskop selbst bereits mehrere Adapter zum Anschluss von T2-Gewinden besitzt. Es ist mit dem gekauften T2-Adapter sogar möglich, den Apparat ganz nah am Tubus des Teleskops zu montieren. Welche Vor- oder Nachteile das hat, werde ich wohl noch feststellen.

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