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Neu im Archiv

Bemerkenswerte Neuanschaffungen

AppleWorlds on 6502

Gestern hatte ich nach dem Analogcomputer-Workshop erstmals wieder etwas Zeit für die digitale Welt und habe für den Apple IIe das ADTPro in Gang gebracht. Nach einiger Anwendungssoftware (DOS, Grafikprogramme, …) waren die Spiele dran und ein mir ganz wichtiges war das erste in der Reihe:

Rescue on Fractalus

Eine tolle Adaption in Monochrom-Grafik, steuerbar mit der Tastatur und meinem ebenfalls neuen Analog-Stick.

Daneben wurde ich – als Dankeschön für meine Beiträge hier im Blog – noch mit einem Buch-Geschenk beehrt:

Mein Dank dafür geht zurück an den Spender und SimulationsRaum-Leser Markus Ackermann!

Philips VideoWriter 250

Eigentlich wollte ich nur ein paar Rechnungsdaten bei ebay nachlesen als mir beim Aufruf der Seite eine Auktion mit dem Philips VideoWriter 250 angezeigt wird, die eine halbe Stunde später enden sollte und erst bei knapp 5 Euro steht. Das Gerät macht einen derartig skurrilen Eindruck auf mich, dass ich kurzerhand mitbiete und den Zuschlag für 10,50 Euro erhalte:

Eigentlich handelt es sich um eine elektrische Speicherschreibmaschine aus dem Jahre 1987 mit mehrzeiligem Bernstein-Röhrenmonitor. Der Drucker ist ein Thermo-Transferdrucker, für den es noch reichlich Farbbänder zu kaufen gibt. Im Inneren des VideoWriter 250 tickt ein Z80, was mich auf die Möglichkeit einer gewissen Programmierbarkeit hoffen lässt.

Everywear Computing

Bei Transcript ist soeben ein Sammelband zum Thema “Ubiquitous Computing” erschienen:

Passend zu meinem derzeitigen Arbeitsthema “Körperlichkeit in digitalen Spielen” finden sich darin Beiträge über Input Devices und alle Themen zum mehrdeutigen Begriff des “Be-Greifens” in Hardware und Software. Eine Leseprobe sowie das komplette Inhaltsverzeichnis gibt es beim Verlag.

Mehr Infos | Amazon

See Saw

Christian Bartsch und seinem Label “Turbine Medien” ist es gelungen, Tobe Hoopers “The Texas Chainsaw Massacre” nach fast 30 Jahren von alle deutschen Zensur-Repressalien zu befreien: Angefangen von der Aufhebung der gerichtlichen Beschlagnahmung über die Streichung vom Index für jugendgefährdende Medien bis hin zur erfolgreichen Beantragung einer FSK-Freigabe “ab 18 Jahren” ohne Schnittauflagen.

“The Texas Chainsaw Massacre”, mit dem ich mich auch in meiner Dissertation beschäftigt habe, ist nun in Kürze wieder frei verkäuflich. Die von “Turbine Medien” anlässlich dessen publizierte Blu-ray-Edition enthält den Film, Dokumentarfilme dazu sowie eine über zweistündige Diskussion, an der Roland Seim, Jörg Buttgereit, Christian Bartsch und ich im vergangenen Herbst teilgenommen haben.

Weitere Infos: Turbine Medien | Amazon

 

Insider-Informationen

 

Sprachtheorie der Maschinen

RST 012

Im kommenden Semester wird der Z80-Assemblerkurs fortgesetzt. Nach einer Rekapitulation des bislang Erarbeiteten (damit es auch neuen Mitstreitern möglich ist, Anschluss zu finden), lernen wir im Verlauf des Semesters Besonderheiten bei der Programmierung der CPC-Hardware und die Software-Ansteuerung von Peripheriegeräten. Dazu soll auch ein Fischer-Technik-Roboter gehören (siehe Bild unten).

Fischertechnik-Interface für den Schneider CPC

Zwie mal Venus und zurück

Das Sahnehäubchen des jährlichen Buchmessebesuchs ist das Wühlen auf den Antiquariatstischen vor den Messehallen. Dort bin ich mal wieder auf interessante Sachen gestoßen:

sowie einen Stapel SF-Taschenbücher:

  • Dean McLaughlin: Im Schatten der Venus
  • Ronald M. Hahn: Ein Dutzend H-Bomben
  • Richard Matheson: Ich der letzte Mensch
  • Louis Charbonneau: Tod eines Roboters
  • The Magazine of Fantasy and Science Fiction (21): Flucht in die Vergangenheit
  • Kit Pedler/Gerry Davis: Gehirmpest
  • Christopher Hodder-Williams: Der unsichtbare Krieg
  • William F. Nolan (Hg.): Die Anderen unter uns
  • Damon Knight: Welt ohne Maschinen
  • Arthur C. Clarke: Unter den Wolken der Venus

Drei mal Franke

Science Fiction und Homecomputing

Drei Neuzugänge im Bücher- und Computer-Regal:

Ein aktueller Sammelband über – wie der Titel sagt – den Zusammenhang von Computerentwicklung und Scinece Fiction, sowie Computern in der Science Fiction. Zur Rezension bei IASL.

Bei ebay habe ich gestern das Z80-Experimental-Kit “DAG Technikum” ersteigert:

(click to enlarge)

Interessant an dem 1988 von SEL für Fernkurse der “Deutschen Angestellten Gewerkschaft” produzierten Gerät ist, dass es gegenüber anderen Lernsystemen über eine recht komfortable Ausstattung verfügt. So ist etwa bereits ein gesockelter PIO auf dem Board vorgesehen und sowohl zwei serielle Schnittstellen als auch ein Anschluss für einen Datenrecorder vorhanden.

Besonders freue ich mich allerdings über den heute ersteigerten Sony HitBit HB-75D(!) mit Floppy-Laufwerk und Spielen:

… aus dem Jahr 1984, als Microsoft noch richtig umtriebig war und mit v.a. japanischen Firmen ein Hardware-Software-Konsortium, den MSX-Standard, gegen die Übermacht von Commodore, Atari und Sinclair entwickelte. Mit einem Z80A als Herzstück.

Back to the 80

Antiquitiy

Gestern habe ich (als einziger Bieter) den Zuschlag für einen “TRS-80 Modell 100” bekommen. Neben der Tatsache, dass es sich dabei um einen sehr chicen, tragbaren 8-Bit-Computer handelt, beeindrucken vor allem die Beigaben: Ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk, Software (u.a. ein Z80-Assembler, der mir gerade wie gerufen kommt), Literatur und ein Original-Lederetui für Computer und Laufwerk. Und das ganze für schlappe 130 Euro (inkl. Porto aus den USA, das gleich mal ein Drittel des Preises ausmacht).

Außerdem ebenfalls heute aus den USA antiquarisch bekommen:

Digital ist besser

Als die Daten laufen lernten …

(weiterlesen …)

Computer, DDR, Demoscene

Ahrweiler

Im Gaarstland-Verlag ist ein Bildband über den Atombunker der BRD-Regierung in Ahrweiler erschienen. Der Verlag hat mir das Buch zusammen mit einer kleinere Veröffentlichung zum selben Thema aus dem vergangenen Jahr zur Besprechung zugesandt:

Grenzenlos

Man and Machine

Die Hand des Denkens