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Neu im Archiv

Bemerkenswerte Neuanschaffungen

Zahlenspiele und Wortstapel

Auf dem Büchertisch hat sich einiges angesammelt:

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GoTo considered useful

Zum dritten mal bin ich nun in die Hobby-Astronomie eingestiegen. Nachdem ich schon als Kind sehr begeistert von dem Thema war (was sich nicht nur in einer beachtlichen Astronomie-Buch- und LEGO-Raumfahrt-Sammlung ausdrückte, sondern vor allem in mein erstes Refraktor-Teleskop mündete, das ich mit 8 Jahren zu Weihnachten bekam) und mir dann Anfang 20 noch einmal ein Newton-Teleskop angeschafft hatte, lag das Hobby bislang brach bzw. wurde nur theoretisch weiter geführt. Eine neuerliche Initialzündung bekam es dann 2008, als ich mich von der Begeisterung eines Nachbarn mitreißen ließ, der sich nacheinander verschiedene Teleskope anschaffte und mit mir kleinere Exkursionen unternahm.

Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Dobson-Teleskops (ein 200 mm Spiegel, F=1200 mm!) der Marke SkyWatcher mit computerisierter GoTo-Funktion. Seinen ersten Einsatz bekommt es in drei Wochen im Urlaub (Zelt und Camping-Utensilien hatte ich schon vorher besorgt). Bis dahin warten noch ein paar weitere Anschaffungen – allen voran ein Akku-Pack für die motorisierte Nachführung.

Nettwerweise lassen sich Beruf und Hobby miteinander verbinden. Nicht nur hat das Teleskop einen RS-232-Anschluss, an den ich mein Amstrad NC-100 zur Steuerung anschließen werde; im kommenden Semester veranstalte ich in der Medienwissenschaft auch ein Master-Seminar zur Theorie und Geschichte von Mikroskopie und Teleskopie (mit entsprechenden praktischen Annäherungen und Exkursionen).

Dobson SkyWatcher GOTO

 

The Future is here!

Heute wurde der mir in der vergangenen Woche vom CASE-Computermuseum gestiftete »Zilog System 8000«-Computer geliefert: ein von Zilog als “Supermicro-Computer” lancierte Unix-System von Anfang der 1980er-Jahre, in dem der 16-Bit-Prozessort Z8000 werkelt. In welchem Zustand das System ist, kann ich noch nicht sagen. Erfreulich ist seine äußere Unversehrtheit sowie die vorhandene Dokumentation (zum ZEUS-OS und der System-8000-Hardware). Das Modell 21 verfügt über einen Tapestreamer/ein Bandlaufwerk und ein Winchester-Diskettenlaufwerk mit 56 MB Kapazität. Ich bin gespannt, ob letzteres noch funktioniert und Daten enthält.

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Zilog selbst hatte mit dem Computer seinerzeit die Zukunft ausgerufen:

System8000

Spiel, Satz und Sieg

Natürlich weitet sich auch meine Bibliothek zusehends aus – auch wenn ich in der letzten Zeit nur sehr wenig dazu hier geschrieben habe. Ich habe zwischenzeitlich die komplette medien- und computerwissenschaftliche Literatur bei mir im Institutsbüro stehen, so dass die film-, kultur- und anderen wissenschaftlichen Bücher zu Hause eher so etwas wie eine “lesbare Tapete” darstellen. Hier vier Neuzugänge der vergangenen Tage (für mehr Infos auf die Coverbilder klicken):

Günther Friesinger/Jana Herwig (Hgg.): The Art of Reverse Engineering. Open – Resect – Rebuild. Bielefeld: Transcript 2013:

… ein Rezensionsexemplar, das ich in der übernächsten RETRO besprechen werde. Auf den ersten Blick ein vornehmlich kulturwissenschaftlich geprägter Blick “von außen” mit einigermaßen exotischen Beiträge. (Wer immer schon mal nach einer Analyse der österreichischen Filmgeschichte unter dem Aspekt des Reverse Engineerings gesucht hat, wir hier jedenfalls endlich fündig!)

Rüdiger Vaas: Tunnes durch Raum und Zeit. Von Einstein bis Hawking: Schwarze Löcher, Zeitreisen und Überlichtgeschwindigkeit. Stuttgart: Kosmos 2013:

… klingt beim ersten Hören nach Parawissenschaft. Die recht umfangreiche Monografie scheint aber zumindest wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenzutragen und “Wurmlöcher” darin zu untersuchen. Für meine “Pac-Man-Studies” allemal interessant!

Manfred Eigen/Ruthild Winkler: Das Spiel. Naturgesetzte steuern Zufall. München/Zürich: Piper 1996:

… ein Tipp von Horst Völz. Hier wird die Spieltheorie in nahezu allen Spielarten der Informations- und Naturwissenschaften abgehandelt. Ein erklecklicher Teil des Buches beschäftigt sich mit zellulären Automaten im Allgemeinen und “Game of Life” im Besonderen.

Jens Schröder: Auferstanden aus Platinen. Die Kulturgeschichte der Computer- und Videospiele unter besonderer Berücksichtigung der ehemaligen DDR. Stuttgart: ibidem 2010:

… gerade die “besondere Berücksichtigung” findet in meiner Rezension für die nächste RETRO besondere Berücksichtigung. Schröder stellt die “offiziöse” Computerspielgeschichte einer DDR-Wirtschaftsgeschichte des Computerspiels gegenüber. Die Gegenüberstellung wirkt wenig zielführend, die Fakten und Analysen zum DDR-Computerspiel hingegen sehr!

Ein Bild sagt mehr …

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HP-85B mit Zubehör

Schlepptop

Durch einen Bekannten bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass hier in Berlin ein “Osborne 1” ein neues Zuhause sucht. In einem Kellerschrank am Rande von Marzahn lagerte er. Für runde einhundert Euro und eine einstündige Fahrt quer durch Berlin habe ich nicht nur diesen Klassiker bekommen (noch interessanter als die Tatsache, dass der “Osborne 1″ der erste Tragbare Mikrocomputer ist, ist ja, dass Lee Felsenstein, Alan Kay und Namensgeber Adam Osborne damit die Homebrew-Bewegung endgültig “professionalisiert” haben); es gab auch noch ein “Amstrad NC-100″, ein “Psion 3rd Generation” und ein “KC-85/3″. Letzteren gibt es in der kommenden Ausgabe des Retro-Magazins im Rahmen eines Preisausschreibens zu gewinnen.

Der “Osborne 1″ hat sich beim Test kurz vor dem Verkauf mit Rauchzeichen verabschiedet. Grund dafür war ein explodierter Kondensator … unschwer sowohl am Geruch als auch an den Silberpapierfragmenten, die aus dem Gehäuse herausrieselten, zu erkennen. Meine Hoffnung, dass es sich um einen begrenzten Schaden auf der Netzteilplatine handelt, haben sich zum Glück bestätigt. Nach kurzer Demontage zeigte sich mir die Netzteilplatine mit verkohlten Kondensatorresten und Schmauchspuren:

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In der Mittagspause bin ich zu Conrad, um dort den Folienkondensator, eine neue Feinsicherung, sowie (vorsichtshalber) die angrenzenden Bauteile (Brückengleichrichter, Elko, Transistor) zu kaufen. Allerdings waren deren Beschädigungen nur äußerlich, so dass ich die Originalteile im Gerät lassen konnte. Nach ca. 1 Stunde Arbeit (Öffnung, Reinigung, Aus- und Einlöten der Bauteile, Verschluss) präsentierte sich der “Osborne 1″ in alter Frische:

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Jetzt muss ich wohl nur noch einmal die Diskettenlaufwerke reinigen, denn mal bootet der Computer, mal nicht. Scheint nichts gravierendes zu sein …

Dual Core

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Zur Vorbereitung meines Spielkonsolen-Seminars habe ich mir noch ein paar Pong-on-a-chip-Konsolen besorgt. Darunter auch das “Universum TV-Multi-Spiel 4014“, das eine Reihe von Spielen mit Farbgrafik beinhaltet. Überrascht war ich von der Auswahl: Da finden sich sowohl typische Pong-Spiele für zwei Spieler als auch Motorrad-Rennspiele. Das Geheimnis lüftet sich, wenn man die Konsole öffnet:

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Deutlich zu erkennen sind hier zwei Spiel-ICs: Der AY-3-8610 und der AY-3-8760. Ersterer enthält acht “Ball & Paddle Games” (wie der 8600), ergänzt um zwei Schießspiele. Die Schießspiele werden nicht über eine Lightgun gespielt (einen Anschluss für eine solche besitzt die Konsole nicht), sondern mit den eingebauten Analog-Joysticks. Der zweite Chip enthält die vier Motorrad-Spiele, die eine ganz andere grafische Schnittstelle besitzen als die Spiele des anderen Chips.

Warum ist das interessant? Nun, zum ersten ist natürlich die Implementierung von zwei Spiel-Architekturen auf einem Board, die sich die I/O teilen müssen und zwischen denen im laufenden Betrieb umgeschaltet werden können muss, bemerkenswert. Darüber hinaus zeigt die Konsole aber auch, wie sich Spielhardware sukzessive von der “single purpose”- zur “multi purpose”-Spielmaschine entwickelt: Die Annahme, dass sich die Spieler nicht jedes mal eine neue Konsole kaufen möchten, wenn sie neue/andere Spiele spielen möchten (insbesondere, weil die Konsolen ja ganz ähnliche Schnittstellen besitzen, die weiter benutzt werden können), hat zunächst dazu geführt, die Verwendungszwecke der Konsole selbst zu erweitern. Das ist aber nur ein Zwischenschritt auf dem Weg der “Auswanderung der Software aus der Hardware in die Speichermedien”.

Ich werde die Universum-Konsole in ihrem Aufbau weiter analysieren und dann versuchen, sie zu modifizieren. Als erstes bekommt sie einen AV-Mod spendiert …

Hardware-Nachlese

Auf der Classic Computing habe ich nicht nur als Gastgeber fungiert, sondern natürlich auch einen eigenen Stand betrieben. Darauf habe ich vor allem Analogcomputer aus unserem Signallabor ausgestellt – unter anderem das fehlerbehaftete “Tennis for Two” auf dem RA-742. Am Samstag Nachmittag hat sich ein interessierter Vereinskollege um die Schaltung gekümmert und sich en passent in die Analogcomputerprogrammierung eingearbeitet. Zum Abend hin lief das Spiel dann wieder. Auch mein Amiga 500 kam unters Messer und wurde mit einem Kickstart-1.3-ROM ausgestattet, damit ich in 3 Wochen eine Demo vorführen kann, die unter 1.2 nicht gelaufen wäre.

der Medienarchäologische Fundus war mit verschiedenen Experimental- und Einplatinencomputern vertreten. In der Reparatur-Ecke wurde zwar meine Odyssey nicht, dafür aber mein Spectrum +2 repariert (bei dem musste ein Transistor umgelötet werden, damit die RGB-Darstellung funktioniert). Zudem haben sich zwei der Vereinsmitglieder um meinen neuesten Computer gekümmert: Einen Olivetti M20:

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Den habe ich auf der Verlosung der Vereinsspenden gewonnen und mich zwar an meine unguten Zeiten mit ELAN und EUMEL erinnert, dafür aber sehr gefreut, als ich entdeckte, dass der Rechner auf der 16-Bit-CPU Z8000 von Zilog basiert und damit ein sehr exotischer Neuzugang im Signallabor ist. Ebenfalls auf der Verlosung habe ich einen KC 85/4 ersteigert, der mit zwei Digital-In-Out-Modulen, einem Kassettenrekorder von RFT sowie Kassetten und umfangreicher Dokumentation ausgestattet ist:

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Das Gerät ist etwas verbastelt: Es wurde wahrscheinlich in einem Labor als Messtechnik eingesetzt (einige Probes ragen noch hinten aus dem Gehäuse). Etwas stärker umgebaut ist dieser CBM-3000:

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Der Rechner mit 5,25-Doppelfloppy wurde mir als Dauerleihgabe von einem Vereinskollegen fürs Labor überlassen. Er besitzt mehrere alternativ wählbare ROMs und eine Speichererweiterung.

Exoten

In Vorbereitung für das nächste Semester und zum Ausbau meiner Sammlung habe ich heute drei Geräte zugeschickt bekommen:

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Eine “RCA Studio II”-Computerspiel-Konsole bon 1977 mit 3 Spielmodulen, Kabeln und Anleitungen

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Das BASIC-Modul für die Computerspiel-Konsole “Philips G-7400″ – dabei handelt es sich allerdings eher um einen eigenständigen Computer, der die Konsole lediglich als Peripherie benutzt. Nicht ganz auf dem Bild zu sehen ist das Anschlusskabel für einen Kassettenrecorder, mit dem man die geschriebenen Programme dann speicher kann.

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EIn “BBC Micro”, der zwar im Prinzip nichts besonderes ist (ein typischer 6502-basierter Homecomputer), bei dem allerdings die Zugaben interessant sind: Verbaut sind drei ROM-CHips, die die Programmiersprachen LISP, FORTH und COMAL enthalten.

Altaired

Irgendwann Ende 2011 hatte ich mir von Briel Computers einen Altair 8800micor als Bausatz zugelegt. Aus Mangel an Lust, Zeit und Erfahrung lag das Gerät bis Vorgestern in seinen Einzelteilen verpackt im Schrank. Das habe ich jetzt in einer Lötaktion geändert. Und dabei sind mir nur ganz wenige (wenn auch nervige) Fehler unterlaufen. Hätte ich beispielsweise die zwei 40-poligen Stiftleisten nicht auf der falschen Seite der Platine festgelötet, wäre der Rechner gestern schon fertig gewesen. So habe ich heute einen Ausflug zu Conrad gemacht (und mir auf dem Weg gleich noch einen “Propellerhead” und einen ferngesteuerten Hubschrauber mitgebracht). Hier ein paar Bilder der Altair-Montage (alle heute Nachmittag aufgenommen):

Alternativen

Dass LOGO nicht nur pädagogisch sondern auch medienwissenschaftlich hoch interessant ist, habe ich in den letzten beiden BA-Seminar-Sitzungen wieder einmal feststellen können. Deshalb habe ich nun mal ein wenig gesucht und eine (für meine Arbeit) zeitgenössische Einführung in die Programmiersprache gefunden und gekauft. Da zudem in den Sommersemesterferien auch das Erlernen meiner ersten “cureld brackets”-Programmiersprache ansteht – nämlich ANSI-C – habe ich auch dazu eine (im selben Sinne) zeitgenössische Einführung bestellt. Zuguterletzt bin ich dann noch dem überall auftauchenden Literaturtipp gefolgt und habe mir aus den USA Steven Levys Buch “Hackers” kommen lassen. Es steht also ein abwechslungsreicher Leseurblaub an.

Gulp, Splat, Zong, Hack!

Nachdem ich vor ein paar Tagen das Buch über “Retro Game Programming” bekommen habe, lagen heute zwei weitere Bücher zum Themenfeld im Briefkasten:

Yoda Zhangs und alias Kemal Ezcans “Gulp Splat Zong” – eine (gebundene) Monografie über Musik in Computerspielen. Yoda hat selbst als Programmierer bei zahlreichen Computerspielen mitgearbeitet und Musiken komponiert. Das schon 2011 in einer 100er-Auflage erschienene Buch berichtet aus dieser Zeit und wird ergänzt durch eine Internetseite mit Videos, Musik und Spielen. Ich rezensieren “Gulp Spalt Zong” für die RETRO Ausgabe 28.

gulp

Das zweite Buch kommt aus dem O’Reilly-Verlag und beschäftigt sich mit “Retro Gaming Hacks” – wie  der Titel verrät. Chris Kohler sammelt darin Hard- und Software-Hacks, mit deren Hilfe klassische Computerspiele “gehackt” werden können, testet diverse Emulatoren, gibt Anleitungen für das Programmieren damaliger Plattformen und scheint auch sonst eine Menge zum Thema zu vermitteln zu haben. Er bittet sogar um zusätzliche Hacks, die in seinem Blog hacks.oreilly.com gesammelt werden.

PONG-Modul

Auf dem Vintage Computer Festival Europe habe ich vom Flohmarkt eine handvoll interessanter Bücher und Zeitschriften mitgebracht – sowie ein Spielmodul, das für die MBO-Konsole zehn Ballspiele bereitstellt. Mein Interesse hat das Modul geweckt, weil es an seiner Oberseite zwei analoge Drehregler enthält. Der erste Verdacht, dass es sich dabei um Spielsteuerungen handelt, hat sich nach dem Öffnen des Moduls nun bestätigt: Die “Cassette 610/II” ist eigentlich eine vollwertige PONG-Hardware, basierend auf dem AY-3-8610 (eine erweiterte Version des ursprünglichen PONG-Chips). Das Modul enthält den Chip – die beiden Drehregler sind die “Paddles”. Hier Bilder von Äußeren und Inneren des Moduls:

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»I program my home computer … Beam myself into the past«

Heute habe ich Earl C. Careys Buch “RETRO Game Programming unleashed for the Masses” bekommen:

Das Buch unternimmt nicht weniger, als die hardwarenahe Programmierung von Spielen auf vier verschiedenen Plattformen für Programmieranfänger(!) vorzustellen: Programmiert werden der Atari 800, Commodore 64, Apple II und TRS-80 CoCo. Vom Aufbau und Anschluss der Rechner über deren Hardware-Ausstattung, die unterschiedlichen Assembler-Dialekte und BASIC-Versionen, Grundlagen der Computergrafik aber auch die Geschichte der Firmen und Computerspiele bis hin zu dezidierten Programmiertechniken führen die Kapitel den Leser ins Thema ein. Höhepunkte bilden die Kapitel über den praktischen Umgang mit den Grafikmodi, Sprites, Soundeffekten und das Zusammenfügen aller Elemente zu einem Spiel.

Interessant scheint mir das Buch nicht nur für Leute, die wirklich Spiele auf diesen Plattformen programmieren wollen, sondern auch für diejenigen, die einen operativen Zugang zur Homecomputergeschichte suchen. Ich bin sehr gespannt und werde von meiner Lektüreerfahrung hier berichten …

Mein heutiger Ausflug zum Schockwellenreiter hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt. Nicht nur habe ich einen netten Blogger kennengelernt, sondern auch eine stolze Menge alter Programmier-Bücher von ihm übernehmen können. Mein Dank noch einmal in diese Richtung – und vielleicht sehen wir uns ja bald mal wieder!

IF

“just” published

Bei einem Gespräch mit einem Freund über Comics ist mir letztens wieder in den Sinn gekommen, dass ich in Mitte der 1980er-Jahre nicht nur ein eifriger MAD-Leser, sondern auch gelegentlicher MAD-Leserbriefschreiber war … und dann ist mir eingefallen, dass eine meiner Einsendungen auch mal abgedruckt worden ist. An das Thema konnte ich mich noch erinnern … ein bisschen suchen und bei eBay fand ich die Ausgabe dann. Hier also meine erste Publikation mit bundesweiter Reichweite:

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Exoten

Heute als Spende für das Signallabor bekommen: Einen UTAX StarWriter 80 (Textcomputer) und ein externes 2,8-Zoll-Diskettenlaufwerk für den Sharp MZ-700:

UTAX StarWriter 80

LOAD “10 PRINT”

Gestern ist endlich mein gedrucktes Exemplar von Ian Bogosts und Nick Montforts Buch “10 PRINT CHR$(205.5+RND(1)); : GOTO 10” aus der Reihe “Software Studies” per Post gekommen … da entdecke ich, dass es das Buch auch als Download-PDF gibt. Nichtsdestotrotz ist natürlich die Verhandlung Themas auf und seine Rezeption von Papier etwas ganz anderes als vermittels eines PDFs. Darüber, in welches Beziehungsgeflecht Computer, Leser und Tipper angesichts eines ausgedruckten BASIC-Programms geraten, werde ich in Kürze beim Game Circuit #6 zu sprechen kommen.

NODDY

“Your MTX has three languages resident in its memory – Assembler, Noddy and BASIC. In this chapter we will be taking a look at the Noddy language. This is a language that has been designed to simplify text handling and, as it only uses eleven eommands, it is very easy to get to grips with. In order to exploit this language to the full you must get used to the idea of coding it in conjunetion with BASIC. In essence, Noddy provides you with a simple way of storing and displaying textual information. In other words you can create well designed textual sereens and wonderful adventure games within a BASIC program by calling on a specifie Noddy file. It is very simple to switch from BASIC to Noddy without losing any files resident in memory.

To access the Noddy language type in as a direct command NODDY (or NODD.) and press the < RET> key. The screen will display

Noddy>”*

Memorex MTX 512

* Spencxer Bateson: Memotech Operator’s Manual. Bushey: Memotech Ltd. o. J., S. 171.

Hands off the handheld!

Zum 15.000sten gab es eine ganze Reihe schöner Geschenke – darunter auch toller Elektroschrott: Von Dirk hab ich einen Atari Portfolio mit Software und Peripherie sowie zwei dicke Bücher zum Atari ST bekommen. Henry Westphal hat mir einen seltenen Intel Microcontroller (8751) geschenkt, Ingolf hat meine Programmiersprachen-Bibliothek um das Abacus-COBOL für den C64 erweitert.

Heute im Institut hat dann noch eine Neuerwerbung von eBay auf mich gewartet: ein Amstrad NC-100. Das ist ein recht komfortabler Z80-Handheld mit eingebauten Office-Programmen. Das Gerät ist nicht nur in exzellentem Zustand, sondern hat auch sein deutschsprachiges Handbuch dabei. Neben dem BBC-BASIC kann man ihn direkt in Assembler programmieren. Davon steht jedoch nichts im Handbuch, sondern (auf S. 203) unter der Überschrift “Z80-Assembler” findet sich vielmehr folgende kurze Sentenz:

Im Gegensatz zu den Acorn-Rechnern, die auf dem 6502-Prozessor basieren, hat das Notepad einen eingebauten Z80-Prozessor. Infolgedessen erkennt der im Notepad eingebaute Assembler nur den Z80-Assembler-Code. Die Programmierung in Assembler ist so kompliziert und umfangreich, daß es unmöglich ist, dieses Thema in einem Handbuch dieser Größenordnung anzusprechen. Wir können Sie deshalb nur dringend ersuchen, die Finger von der Programmierung des Rechners in Assembler zu lassen, da derartige Versuche meist damit enden, daß die Maschine “abstürzt” und alle gespeicherten Daten und Dokumente verlorengehen.

Irgendwie müssen dann aber doch Informationen über dieses hochbrisante Thema aus dem Firmensafe von Amstrad gestohlen und in die Öffentlichkeit “geleaked” worden sein.