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Veröffentlichungen von mir anderswo

Time To Play … again

Heute hat mich der Verleger Werner Hülsbusch darüber informiert, dass die erste Auflage des von Jan Claas van Treeck und mir im Frühjahr im vwh-Verlag herausgegebenen Sammelbandes „Time To Play“ vergriffen ist und nun eine zweite Auflage in Druck geht.

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Das Internet der Digda

Amoralische Agenten, die Ausstülpung des Cyberspace und die Kontroverse um „Pokémon Go“

von Stefan Höltgen und Jan Claas van Treeck

Die Spieler lieben es; die Museumskuratoren hassen es: Pokémon Go. Täglich prasseln neue Nachrichten zum Spiel, das die Gamer endlich wieder vor die Haustür führt, auf die Leser von sozialen Netzwerke und Newsseiten ein. Der Tenor ist jedoch selten gewogen: Das Spiel(en) berge ein Unfall- und Verletzungsrisiko, führe zu Belästigungen und Hausfriedensbrüchen und „entweihe“ Orte, an denen Computerspiele(r) nichts zu suchen habe. Stefan Höltgen und Jan Claas van Treeck, beide Medienwissenschaftler aus Berlin, versuchen die medienepistemologische Brisanz hinter dem Hype freizulegen.

mehr: Telepolis

Ein Pokémon im Signallabor

Schwäbische Aliens: Die Wiederkehr

Auf Telepolis ist heute meine Kritik zu Roland Emmerichs „Independence Day: Wiederkehr“ erschienen:

Nach seinem Ausflug in die Welt ernsthafter Sujets („Anonymous“, „White House Down“, „Stonewall“) besinnt sich Roland Emmerich wieder seiner Wurzeln und dreht einen weitere Weltuntergangs-Science-Fiction. Und auch wenn „Independence Day: Wiederkehr“ als Erzählung eher dürftig daher kommt und ideologischer wieder „amerikanischer als amerikanisch“ auftritt, schreibt Emmerich damit in seinem Kern (s)ein Projekt der europäischen Ästhetik-Tradition weiter.

mehr: Telepolis

HC – Mein Heim-Computer

In den vergangenen Monaten habe ich sämtliche (36) Ausgaben der Zeitschrift „HC – Mein Home-Computer“, die zwischen November 1983 und Oktober 1986 im Vogel-Verlag erschienen ist, gescannt. Die „HC“ ist ein exzellentes Beispiel für eine Computer-Zeitschrift, die das Programmieren und Basteln ins Zentrum gestellt hat, ohne dabei allzu technisch und „nerdig“ zu sein.

HC-komplett(Bildquelle: Kultboy)

Die Hefte habe ich für den Scan gekauft und an der Pfalz zerschnitten, damit ich sie in den Einzelblatt-Einzug des Scanners bekommen habe. Automatisch ging das aufgrund des dünnen und glatten Papiers dann leider doch nicht, so dass ich immer daneben stehen musste, um Papierstau zu verhindern. Die aufgeschnittenen Hefte werde ich in Kürze in die Buchbinderrei geben und mir daraus 3 Jahrgangsbände (1983&1986, 1984, 1985)herstellen lassen.*

Das von mir erstellte Archiv mit PDFs (300 dpi, farbig), kann nun – mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers – komplett unter diesem Link (Achtung: 3,3 GB große ZIP-Datei!) geladen werden.

* Mir fehlt leider noch die Ausgabe 12/1984. Wer diese hat und mir überlassen möchte (vielleicht als Dankeschön für meinen Scan oder gern auch zum Kaufen), kann mir eine Mail schreiben oder hier antworten. Ich würde mich sehr freuen!

Time To Play

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Time_to_Play-3dHeute ist der von Jan Claas van Treeck und mir im vwh-Verlag herausgegebene Sammelband „Time To Play. Zeit und Computerspiel“ aus der Druckerei gekommen und bei uns angeliefert worden. Damit steht der morgigen feierlichen Buchvorstellung nichts mehr im Wege.

In den insgesamt 18 Beiträge von 21 Autoren werden zahlreiche Aspekte der Beziehung von Computerspielen, Computern und Spielern analysiert. Ein großer Teil der Beiträge beschäftigt sich mit historischen Computern und Computerspielen, weshalb der Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V. freundlicherweise einen Druckkostenzuschuss gewährt hat. Dem Verleger Werner Hülsbusch, der den Erstellungsprozess hervorragend betreut und ein wunderschönes Buch erstellt hat, gilt mein besonderer Dank ebenso wie meiner ehemaligen Praktikantin und Redakteurin Jana Pauls.

Das 370 Seiten umfassende Buch (mein erstes Hardcover!) kann ab sofort über den Verlagsshop oder den Buchhandel zum Preis von 35,80 Euro bezogen werden. Das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort und eine Leseprobe kann hier heruntergeladen werden.

Stefan Höltgen / Jan Claas van Treeck (Hg.):
Time To Play. Zeit und Computerspiele
Reihe: Game Studies
Glücksstadt: vwh 2016x
370 Seiten (Hardcover) mit zahlreichen farbigen und schwarzweißen Abbildungen
ISBN: 978-3-86488-097-1
35,80 Euro
Bei Amazon kaufen

Feierliche Buchvorstellung

Buchvorstellung

RESUMEd

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Time To Print

Heute ist der von Jan Claas van Treeck und mir herausgegebene und bei vwh publizierte Sammelband „Time To Play. Zeit und Computerspiele“ in Druck gegangen.

Das Buch wird in Kürze über den Verlag oder den Buchhandel erhältlich sein. Eine Leseprobe haben wir hier hochgeladen.

Anlässlich der Neuerscheinung veranstalten wir ein kleines Preisrätsel, bei dem es drei Exemplare des Buches zu gewinnen gibt:

Wie oft ist das Wort „Zeit“ in Martin Heideggers „Sein und Zeit“ in unflektierter Form zu finden? Unter den Einsendern, die uns die phänomenologisch richtigste Antwort-Zahl einsenden, verlosen wir drei Exemplare von „Time To Play“.

Einsendungen bitte per E-Mail an time2play_mewi@hu-berlin.de bis zum 31.05.2016, 23:59 Uhr. Der Rechtsweg sowie Autoren und Mitarbeiter des Bandes und deren Familienmitglieder sind ausgeschlossen.

WAIT

In Kürze geht meine neue Monografie »RESUME – Hands-on Retrocomputing“ in Druck. Wer sich für das Buch interessiert, kann sich hier schon einmal eine Leseprobe herunterladen:

rtro.de/resumeleseprobe

Wer von der Leseprobe überzeugt ist, kann das Buch bereits beim Verlag vorbestellen.

Tanz nicht mit den Monstern

„Dimo’s Quest“ – Ein neues Spiel für Atari 8-Bit-Computer

Die Retrocomputing-Szenen sind lebendiger denn je. Das lässt sich vor allem am regelmäßigen Output von neuer Software für alte Computer beobachten. Der deutsche Atari Bit-Byter User Club (ABBUC) veranstaltet jährlich eine Software-Competition, die 2014 Thomas Schulz mit seinem Spiel „Dimo’s Quest“ gewann.

mehr: Telepolis

How to do things with keys

Nun ist auch die englische Version meines Vortrags zum „Programmieren als Geste“ erschienen und kann hier abgerufen werden.

Die Technik hinterm Bildschirm

In der gestrigen Ausgabe von „Die Zeit“ ist in der Rubrik KinderZeit ein Interview mit mir erschienen, in dem ich auf die Lerneffekte beim Computerspielen – aus medienwissenschaftlicher Perspektive – hinweise. Das Interview ist in Kürze auch online nachzulesen. Ich verlinke es dann hier. EDIT: Hier der Link zur Online-Version.

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VC-4000 Multi-ROM

Jüngst ist die neue Ausgabe (24) des RETURN-Magazins erschienen, in dem ich (in Zusammenarbeit mit Johannes Maibaum) das bei uns im Signallabor entwickelte VC-4000-Multi-ROM-Modul vorstelle. Eine Live-Vorführung des Moduls wird es Anfang Mai in München auf dem VCFe geben. Dorthin bringe ich auch einige Exemplare der im Beitrag erwähnten Projektarbeit mit.

Worüber man nicht schreiben kann, …

Heute früh war ich in einer Vorführung von „Star Wars Episode VII“ in Cinestar IMAX. Ich habe den Film für Telepolis besprochen. Na ja, so ungefähr …

It’s more fun to compute!

Heute hatte ich das Belegexemplar des neu erschienen Sammelbandes „Retro-Games und Retro-Gaming“ im Postfach, zu dem ich einen Beitrag über Retro-Games als Wissensobjekte“ beigesteuert habe. Darin stelle ich das „Fixing“ des Computerspiels „E.T.“ als Beispiel einer (retro-)spielerischen Auseinandersetzung mit Computerspielen vor. In meiner Dissertation werde ich dieses (Bei)Spiel zu einer Gamification-Autodidaktik der Programmierens erweitern. Das im vwh-Verlag erschienene Buch nähert sich historischen Computerspielen zuvorderst aus der Perspektive der Kulturwissenschaften und der Game Studies. Eine Leseprobe findet man hier.

Stefan Höltgen: It’s more fun to compute! Retro-Games als Wissensobjekte.
In: Ann-Marie Letourneur/Michael Mosel/Tim Raupach (Hgg.):
Retro-Games und Retro-Gaming. Nostalgie als Phänomen einer performativen Ästhetik von Computer- und Videospielen.
Glückstadt: vwh 2015, S. 49-66.

Info | Amazon

RETURN 22

return_22Während die Ausgabe 35 des Retro-Magazins nun schon zwei Monate überfällig ist (Gratulation an den Verleger und die Herausgeber, die mehr als ein halbes Jahr Zeit hatten, sich um eine Nachfolge-Redaktion zu kümmern. So setzt man professionell ein Projekt in den Sand!), ist letzte Woche die RETURN 22 erschienen. Auf 111 Seiten finden sich wieder zahlreiche Neuigkeiten, Berichte, Analysen und Essays zu historischen Heimcomputern. Mein Aufruf für das Papiermaschinen-Buch wurde freundlicherweise in den Newsbereich aufgenommen. Außerdem findet sich im Heft – wie angekündigt – meine Rezension zu Robert Dillons C64-Buch. Die RETURN kann man auf der Homepage erwerben oder im Bahnhofsbuchhandel.

Vom Denkmonster zur Killerapplikation

2012 habe ich einen Vortrag in Kiel und im Kolloquium der hiesigen Medienwissenschaft zum Thema „Der Computer als Mörder und Mordwaffe im Film“ gehalten. Nun ist ein Sammelband mit der Verschriftlichung erschienen:

Stefan Höltgen: Vom Denkmonster zur Killerapplikation. Der Computer als Mörder und Mordwaffe im Film. In: Hans-Edwin Friedrich & Claus-Michael Ort (Hgg.): Recht und Moral. Zur gesellschaftlichen Selbstverständigung über „Verbrechen“ vom 17. bis zum 21. Jahrhundert. (Reihe: Schriften zur Literaturwissenschaft, Band 39) Berlin: Duncker & Humblot 2015, S. 529-539.

Infos | Amazon

The Pallet is a Lie, too!

The Cake is a Lie!

Heute habe ich das Belegexemplar des Sammelbandes „The Cake is a Lie“ (s.u.), herausgegeben von Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr, bekommen. In dem Buch, das sich zentral mit spielwissenschaftlichen Fragen zum Computerspiel „Portal“ beschäftigt, habe ich einen Beitrag über Portale aus Sicht der Computerarchäologie geschrieben:

Stefan Höltgen: JUMPs durch exotische Zonen. Portale, Hyperräume und Teleportationen in Computern und Computerspielen. In: Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr (Hgg.): „The Cake is a Lie!“ Polyperspektivische Betrachtungen des Computerspiels am Beispiel von „Portal“. Münster: LIT 2015, S. 107-134.

 

Die Berechnung der Welt

In der Ausgabe 3/2015 von „Literaturkritik“ ist meine Rezension zu Klaus Mainzers aktuellem Buch „Die Berechnung der Welt“ erschienen. Ich hatte das Buch im Rahmen meines Seminars zu zellulären Automaten bestellt und gelesen; dahingehend ist auch meine Rezension ausgerichtet.

Dong-KI-Kong

„Wired“ berichtet über einen Fachartikel aus „Nature„, in dem eine neue KI-Anwendung vorgestellt wir: Ein Computersystem, das allein aufgrund der Ausgaben klassischer Computerspiele lernt, diese zu spielen. Getestet wurden dafür circa 50 Spiele von denen mehr als zwei Drittel durch die KI erfolgreicher gespielt wurden als durch menschliche Spieler. Ob es nun für oder gegen eines meiner Lieblingsspiele, „Montezuma’s Revenge“, spricht, dass dies von der KI nur sehr schlecht beherrscht wird, mag ich nicht bewerten. ERGÄNZUNG: Wie ich gerade sehe, habe ich gestern zu dem Thema ein Telefon-Interview mit der Süddeutschen Zeitung geführt. (Eigentlich hatte ich mit dem Autor telefoniert über die Frage, ob wir zu dem Thema einmal sprechen wollen und waren ins Erzählen gekommen. Die Interviewpassagen habe ich nicht freigegeben und übernehme für deren Richtigkeit keine Gewähr. )