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just published …

Veröffentlichungen von mir anderswo

RETURN 22

return_22Während die Ausgabe 35 des Retro-Magazins nun schon zwei Monate überfällig ist (Gratulation an den Verleger und die Herausgeber, die mehr als ein halbes Jahr Zeit hatten, sich um eine Nachfolge-Redaktion zu kümmern. So setzt man professionell ein Projekt in den Sand!), ist letzte Woche die RETURN 22 erschienen. Auf 111 Seiten finden sich wieder zahlreiche Neuigkeiten, Berichte, Analysen und Essays zu historischen Heimcomputern. Mein Aufruf für das Papiermaschinen-Buch wurde freundlicherweise in den Newsbereich aufgenommen. Außerdem findet sich im Heft – wie angekündigt – meine Rezension zu Robert Dillons C64-Buch. Die RETURN kann man auf der Homepage erwerben oder im Bahnhofsbuchhandel.

Vom Denkmonster zur Killerapplikation

2012 habe ich einen Vortrag in Kiel und im Kolloquium der hiesigen Medienwissenschaft zum Thema „Der Computer als Mörder und Mordwaffe im Film“ gehalten. Nun ist ein Sammelband mit der Verschriftlichung erschienen:

Stefan Höltgen: Vom Denkmonster zur Killerapplikation. Der Computer als Mörder und Mordwaffe im Film. In: Hans-Edwin Friedrich & Claus-Michael Ort (Hgg.): Recht und Moral. Zur gesellschaftlichen Selbstverständigung über „Verbrechen“ vom 17. bis zum 21. Jahrhundert. (Reihe: Schriften zur Literaturwissenschaft, Band 39) Berlin: Duncker & Humblot 2015, S. 529-539.

Infos | Amazon

The Pallet is a Lie, too!

The Cake is a Lie!

Heute habe ich das Belegexemplar des Sammelbandes „The Cake is a Lie“ (s.u.), herausgegeben von Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr, bekommen. In dem Buch, das sich zentral mit spielwissenschaftlichen Fragen zum Computerspiel „Portal“ beschäftigt, habe ich einen Beitrag über Portale aus Sicht der Computerarchäologie geschrieben:

Stefan Höltgen: JUMPs durch exotische Zonen. Portale, Hyperräume und Teleportationen in Computern und Computerspielen. In: Thomas Hensel, Britta Neitzel und Rolf Nohr (Hgg.): „The Cake is a Lie!“ Polyperspektivische Betrachtungen des Computerspiels am Beispiel von „Portal“. Münster: LIT 2015, S. 107-134.

 

Neun RETROs

Dieser Tage ist die RETRO-Ausgabe Nr. 34 mit dem Hefttitel „Computer Error“ erschienen. Es ist die letzte Ausgabe, die ich als Chefredakteur betreut habe und die eigentlich schon nicht mehr hätte erscheinen können, denn die komplette Redaktion hat während der Drucklegung ihre Beiträge zurückgezogen.

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Dass ich die RETRO ehrenamtlich nicht bis in alle Ewigkeit betreuen wollte, war mir schon zu Beginn klar. Der Hobby-Charakter, verbunden mit der Möglichkeit, Themen aus meinem Forschungs- und Lehrumfeld zu publizieren und Autoren aus diesen Bereichen kennenzulernen, hat aber überwogen. Leider ist es schon sehr früh zu Unstimmigkeiten zwischen mir und einem der Herausgeber gekommen, der kurzfristig eine vereinbarte und von der Redaktion bereits vollständig vorbereitete Überarbeitung der Webseite ohne verständliche Gründe abgesagt hatte, weswegen große Teile der gerade in der Fahnenkorrektur befindlichen Ausgabe 28 von mir (während eines Urlaubs!) wieder geändert werden mussten. Im Verlauf der Arbeit an den folgenden Heften kam es dann immer häufiger zu Unstimmigkeiten zwischen der Redaktion und den Herausgebern.

Als im Spätsommer letzten Jahres dann im selben Verlag mein Buch „SHIFT – RESTORE – ESCAPE“ erschien und die Qualität deutlich von der vereinbarten abwich (was sich sowohl am schlechten Coverdruck als auch an den unzumutbar dünnen Buchseiten zeigt), wollte ich dem Verlag nicht länger als RETRO-Chefredakteur zur Verfügung stehen. Nach einigem Hin und Her einigte ich mich mit dem Herausgeber, noch zwei Ausgaben (die 33 und 34) der RETRO zu besorgen und mich dann zurückzuziehen. Auch die übrige Redaktion hatte zwischenzeitlich die Lust verloren, unter den gegebenen Umständen weiter für die RETRO tätig zu sein und trat zurück. An einer geordneten Übergabe an einer neue Redaktion zeigte der Herausgeber kein Interesse; wie es mit der RETRO weitergeht, weiß bis heute keiner der Redakteure.

Kurz nach der Drucklegung der Ausgabe 34 erfuhr ich dann, dass der Verleger mir und dem Layouter das Recht zur Fahnenfreigabe entzogen hatte. In Erinnerung an das Fiasko mit „SHIFT – RESTORE – ESCAPE“ war ich alarmiert und wollte ich auf keinen Fall, dass das Heft gedruckt wird, ohne dass ich es freigegeben habe. Der Verleger meldete sich auf mein Drängen, sich zu erklären, gar nicht mehr. So sahen wir uns gezwungen, unsere Beiträge zurückzuziehen, um den Druck des nicht freigegebenen Heftes zu verhindern. Auch darauf reagierte der Verleger nicht, sondern „defriendete“ mich und andere Redakteure bei Facebook und ließ das Heft unbeirrt unserer Einwände trotzdem drucken. Leider bestätigte sich unsere Befürchtung: Er hatte drei redaktionelle Beiträge verändert bzw. gelöscht: Ein Preisrätsel, meinen Abschiedsbeitrag (hier im original Wortlaut nachzulesen) und mich als Chefredakteur und den stellvertretenden Chefredakteur hatte er aus dem Impressum entfernt! Das Heft hat nun nach der Änderung keinen V.i.S.d.P mehr im Impressum (was Pflicht wäre), und das, obwohl ich (faktisch) Chefredakteur bin. Ich fürchte, das könnte zu Unannehmlichkeiten führen.*

Ich bedauere sehr, dass meine Redakteurstätigkeit für die RETRO dieses Ende genommen hat. Gleichzeitig bin ich froh, das Heft nach den viel kritisierten vorhergehenden Ausgaben zusammen mit den hervorragenden Redakteuren Sebastian Bach, Cäcilia Sauer, Ingolf Ihrig, Torsten Othmer, Sebastian Felzmann, Michael Wagner-Hildebrand, Carsten Lucaßen, Hartmut Wendt und Christian Keichel gestaltet haben zu können. Daran hatten vor allem auch die vielen Autoren ihren wesentlichen Anteil, denen ich hier auch noch einmal ausdrücklich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit danken möchte! Ich denke, wir haben ein paar RETRO-Ausgaben auf die Beine gestellt, die das Thema Retrocomputing von einer neuen und alternativen Seite vorgeführt haben.

*UPDATE 13.04.2015: Nach Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt fühle ich mich entwarnt. Mir kann das geänderte Impressum keine Probleme bereiten. Der Verlag hat mit der der Löschung des ViSdP allerdings ein gesetzeswidriges Impressum veröffentlicht und könnte deshalb von einem Mitbewerber abgemahnt werden.

Das Aller-Hintervorletzte

Hier ist der vom Verleger/Herausgeber Enno Coners aus der aktuellen Ausgabe des Retro-Magazins herausgestrichene Text in der vollständigen Fassung zu lesen:

Das Hintervorletzte

Es war einmal in Retrotopia …

Text: Stefan Höltgen

Die vorliegende Ausgabe des Retro-Magazins ist die neunte und letzte, die ich als Chefredakteur betreue. Zugleich löst sich die 2013 von mir etablierte Redaktion auf. Ein paar Schlussgedanken seien an dieser Stelle geäußert.

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Die Berechnung der Welt

In der Ausgabe 3/2015 von „Literaturkritik“ ist meine Rezension zu Klaus Mainzers aktuellem Buch „Die Berechnung der Welt“ erschienen. Ich hatte das Buch im Rahmen meines Seminars zu zellulären Automaten bestellt und gelesen; dahingehend ist auch meine Rezension ausgerichtet.

Dong-KI-Kong

„Wired“ berichtet über einen Fachartikel aus „Nature„, in dem eine neue KI-Anwendung vorgestellt wir: Ein Computersystem, das allein aufgrund der Ausgaben klassischer Computerspiele lernt, diese zu spielen. Getestet wurden dafür circa 50 Spiele von denen mehr als zwei Drittel durch die KI erfolgreicher gespielt wurden als durch menschliche Spieler. Ob es nun für oder gegen eines meiner Lieblingsspiele, „Montezuma’s Revenge“, spricht, dass dies von der KI nur sehr schlecht beherrscht wird, mag ich nicht bewerten. ERGÄNZUNG: Wie ich gerade sehe, habe ich gestern zu dem Thema ein Telefon-Interview mit der Süddeutschen Zeitung geführt. (Eigentlich hatte ich mit dem Autor telefoniert über die Frage, ob wir zu dem Thema einmal sprechen wollen und waren ins Erzählen gekommen. Die Interviewpassagen habe ich nicht freigegeben und übernehme für deren Richtigkeit keine Gewähr. )

Computerarchäologie

Ich darf verlautbaren, dass soeben eine neue Buchreihe mit dem Titel „Computerarchäologie“ im Bochumer projektverlag gegründet wurde, deren Reihenherausgeber Sebastian Bach und ich sind. Pro Jahr werden dort mindestens zwei Bücher über Computergeschichte, Computerspiele und Computerkultur mit dem Schwerpunkt 1970er- und 1980er-Jahre erscheinen.

Wir freuen uns über jeden Vorschlag für eine Publikation aus dem Themenbereich – sei es eine Monografie oder ein Sammelband über Historisches, Technisches, Wissenschaftliches oder Kreatives aus dem Bereich Retrocomputing, Retroprogramming und Retrogaming.

Infos bekommt ihr hier, hier und unter email@computerarchaeologie.de.

Die NOPs und HALTs digitaler Medien

Just ist ein Beitrag über meine Programmierlehre erschienen:

Stefan Höltgen:
Die NOPs und HALTs digitaler Medien. Programmierlehre maschinennaher Sprachen für Medienwissenschaftler
In: Grundlagen aus Kybernetik und Geisteswissenschaft. Internationale Zeitschrift für Modellierung und Mathematisierung in den Humanwissenschaften.
Band 55, Heft 4, Dez. 2014, S. 139-153.

Link zur Zeitschrift | PDF der Ausgabe 4/2014

The Technology of History

Heute ist bei r:k:m meine Kurzrezension zu Bernd Ulmanns Monografie über den AN/FSQ-7 erschienen.

Heißer Buchtipp

Der von Irina Gradinari und mir herausgegebene Sammelband „Heiße Drähte. Medien im Kalten Krieg“ jetzt erschienen und kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden. Informationen zum Buch finden sich hier und hier. Es wird am 14.10. zusammen mit „SHIFT – RESTORE – ESCAPE“ bei uns im Institut vorgestellt. Das Inhalts- und Autorenverzeichnis findet man als PDF unter diesem Link.

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SHIFT – RESTORE – ESCAPE erschienen

Foto am 18.09.14 um 12.30

Big in Bielefeld

Heute habe ich mein Belegexemplar des von Ramón Reichert bei Transcript herausgegebenen Sammelbandes „Big Data. Analysen zum digitalen Wandel von Wissen, Macht und Ökonomie“ bekommen.

In meinem Beitrag »All Watched Over by Machines of Loving Grace« – Öffentliche Erinnerung, demokratische Informationen und restriktive Technologien am Beispiel der »Community Memory« untersuche ich das von Lee Felsenstein und anderen in den späten 1960er-Jahren in der Bay-Area etablierte „Community Memory Project“ als eine Protoform sozialer Netzwerke. Besonders interessiert mich, inwieweit es den Hackern (nicht!) gelingt, die verwendeten Technologien und Techniken so zu nutzen, dass deren restriktive Aufbauten und Protokolle dem Grundsatz der Informationsfreiheit und Nutzeranonymität nicht schon von vornherein zuwiderlaufen. Für die Erstellung des Beitrags habe ich Kontakt zu einem der Mitstreiter aufgenommen und technische Detailfragen zum Projekt beantwortet bekommen, die hier erstmals veröffentlicht werden.

Bibliografie:

Stefan Höltgen: »All Watched Over by Machines of Loving Grace« – Öffentliche Erinnerung, demokratische Informationen und restriktive Technologien am Beispiel der »Community Memory«. In: Ramón Reichert: Big Data. Analysen zum digitalen Wandel von Wissen, Macht und Ökonomie. Bielefeld: Transcript 2014, S. 385-404.

Cold War Machine

Bernd mit Buch. Bild: Maria Bürkle

Kurz vor Veröffentlichung des Sammelbandes „Heiße Drähte – Medien im Kalten Krieg“, in dem Bernd Ulmann einen Beitrag zum AN/FSQ-7 hat, ist seine Monografie zum selben Computer erschienen. Ich hatte ihn vor ein paar Wochen besucht und dazu interviewt. Das Gespräch ist heute auf Telepolis erschienen.

Spiel, Regel und Bruch

Heute habe ich das Belegexemplar des von Christian Huberts und Sebastian Standke herausgegebenen Sammelbandes „Zwischen|Welten. Atmosphären in Computerspiel“ erhalten. Darin findet sich ein Beitrag von mir mit dem Titel „Sprachregeln und Spielregeln. Von Computerspielen und ihren Programmierfehlern“, der auf einem Game-Circuit-Vortrag basiert. Im Text verfolge ich die Frage, welche produktive Energie Hard- und Softwarefehler bei Spielern freisetzen, indem sie ihnen das Wesen der Spielmaschine näher bringen.

Bibliografie:

Christian Huberts,  Sebastian Standke (Hgg.):
Zwischen|Welten. Atmosphären in Computerspiel
Glückstadt: vwh 2014
380 Seiten (gebunden), 34,90 Euro
Info | Amazon

Doppel-Buchvorstellung

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Was ist Retro (Nr. 31)?

In Kürze erscheint die 31. Ausgabe des Retro-Magazins. Dieses mal widmet sich der Thementeil der Frage: „Was ist Retro?“ und lässt Sammler, Bastler, Programmierer, Nostalgiker, Restauratoren, Archivare, Zeitschriftenmacher, Wissenschaftler und die Retro-Redakteure selbst darauf antworten.

RETRO #31 (mehr …)

Happy Birthday, BASIC!

Heute vor 50 Jahren – genauer: In der Nacht vom 30.04.1964 zum 01.05.1964 – erblickte die Programmiersprache BASIC das Licht der Welt. Ob es wirklich das folgende Programm war, das in jener Nacht gegen 4 Uhr als erstes erfolgreich durch den Compiler übersetzt und nach der Eingabe von RUN ausgeführt wurde, weiß ich nicht. Es ist allerdings das erste Programm, das sich im Manual der Version 1 von Dartmouth-BASIC findet:

Bildschirmfoto 2013-11-23 um 22.02.15Ich bin gespannt, wer und wo alles auf diesen runden Geburtstag reagiert (wird) und freue mich schon auf die Zukunft der Programmiersprache, die in den Retroszenen auf jeden Fall weiterleben wird! Mein Geburtstagsartikel auf Telepolis.

Phone Home

Auf Telepolis ist heute mein kleiner Beitrag zur Archäologie des VCS-Computerspiels „E. T. – The Extraterretrial“ erschienen.

Retro BASIC

coming soon …

Retro-BASIC_Cover_klein

  • Crashkurs – BASIC auf den Punkt gebracht und mit Abstand betrachtet
  • Bumming – Ein historischer BASIC- Programmierwettbewerb
  • Rezensionen – BASIC-Handbücher von Homecomputern
  • Einzeiler – BASIC-Spiele und -Demos für verschiedene Systeme
  • Kreativer Missbrauch – One-Liner- Programmiertechniken in Sinclair-BASIC
  • BASIC Computer Games –Eine Sammlung früher Computerspiele
  • BASIC-Spiele und ihre Geschichte: »GULP!« – Kurzinterview mit Yoda Zhang / »4K BASIC Dash« – Kurzinterview mit Simon Stelling-de San Antonio
  • Integer BASIC – Apples erste Programmiersprache
  • Spaghetticoding für Fortgeschrittene – BASIC-Programme beschleunigen
  • 10 PRINT „Hello, BASIC world!“ – BASIC heute
  • BASIC zum Mitnehmen – Meilensteine der Taschenrechnergeschichte
  • BASIC für die Kleinen – Ein BASIC-Compiler für Mikrocontroller
  • Das Hintervorletzte – »Ich hasse BASIC!« Ein Leserbrief, der Geschichte machte
  • CLOAD – Daten auf Platten. Die Retro-Schallfolie

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