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Logik

Logik in Minecraft

Logische Maschinen

Im Rahmen meines Lehrbuchkapitels zur „Logik für Medienwissenschaftler“ aspektiere ich auch in Maschinen implementierte Logik – und zwar jenseits von Digitalcomputern. Es gibt eine reichhaltige Geschichte von „logischen Maschinen“ seit dem Mittelalter, von denen ich einige ausgewählt habe, die besondere Technologien für die Implementierung von Logik nutzen. Am Ende sollen auch didaktische Spielzeuge eine Rolle spielen. Im medienarchäologischen Fundus befinden sich zwei mehr oder weniger vollständige „PIKO dat„-Kästen, die ich aber aus zeitlichen Gründen nicht auf Funktion und Vollständigkeit prüfen kann. Daher habe ich nach einer kurzen eBay-Recherche den westdeutschen Vorgänger „Logikus“ gefunden, der mir heute aus den USA zugegangen ist. Das Gerät ist in sehr gutem Zustand und funktioniert einwandfrei. Ich freue mich schon auf die Experimente. Hier gibt es zahlreiche Informationen zum Logikus und seinen Derivaten sowie Literatur und anderes Material (Emulatoren).

Computeranatomie

An den vergleichsweise offenen Strukturen von 8-Bit-µPs lässt sich die integrierte Schaltlogik noch optisch differenzieren, wie Goran Devic mit The Anatomy of the Z80 zeigt.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester

Zu meiner freudigen Überraschung bin ich im August eingeladen worden am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn die Professur für Medien, Algorithmen und Gesellschaft im Wintersemester 2016/17 zu vertreten.

Zu meinem dortigen Deputat gehören 4 Seminare, die ich zwischen Bachelor- und Master- im Medienwissenschaften- und Informatik-Studium gebe:

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Logik-Jumper

Im Rahmen des letztsemestrigen Assembler-Programmierworkshops zum Motorola 6809 ist ein Spiel als Projekt eingereicht worden, das nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Es handelt sich um „The J Game“ von Jan Haasch, einem Master-Studenten der Wirtschaftsinformatik an der HU Berlin. Das kleine Spiel für die MB Vectrex stellt die Rudimentärform eines Jump’n’Run-Games dar, bei dem eine Spielfigur über von der Seite herein scrollende „Mauern“ springen muss. Der Schwierigkeitsgrad (Anzahl und Abstand der Mauern, Scrollgeschwindigkeit) erhöht sich dabei sukzessive innerhalb eines Levels und von Level zu Level.

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Booleo

Heute habe ich drei Sets des Kartenspiels „Booleo“ bekommen.

„Das bOOleO Kartenspiel ist endlich mal ein wirklich geekiges Kartenspiel. Statt Patiencen mit Bube, Dame und König werden hier boolsche Schaltungen mit Einsen und Nullen sowie UNDs und ODERs um die Wette gelegt. Zwei Spieler sitzen sich dabei gegenüber und müssen aus AND, OR und XOR eine jeweils vollständige Schaltung an eine vorgegebene Bitreihe anlegen. Dabei ist logisches und strategisches Denken gefragt. Und auch die Schaltung des Gegners muss im Auge behalten werden, denn sie kann mit der gefürchteten NOT-Karte sabotiert werden. Spannung und Interaktion sind beim bOOleO Kartenspiel also garantiert! Informatik-Erstsemester aufgepasst: Das bOOleO Kartenspiel eignet sich natürlich auch hervorragend, um die Regeln der boolschen Logik zu erlernen oder zu üben.“

Zu beziehen über getDigital oder Amazon.

Time for Medien ∩ Wissenschaften

In Kürze findet der Workshop „Medien ∩ Wissenschaften“ bei uns im Signallabor statt, bei dem zusammen mit Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaftlern ein Lehrbuch für Medienwissenschaftler konzipiert werden soll.

Mittlerweile gibt es auch eine Timeline für die Vorträge:

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»Das nenne ich Logik! Über Argumentation zur Absolutheit!«

Ich bereite gerade mein BA-Seminar zur „Logik für Medienwissenschaftler“ vor. Solche Beispiele sind mir natürlich die liebsten:

Lehre im Sommersemester 2015

Im Sommersemester gebe ich zwei Lehrveranstaltungen:

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Ballblazing

Heute habe ich das nicht unbedingt seltene, aber dennoch bemerkenswerte Spielmodul „Ballblazer“ für die Atari-7800-Konsole bekommen. „Ballblazer“ war das erste einer Reihe erfolgreicher Spiele aus dem Hause „LucasFilm Games“ (ich habe in einer vergangenen Ausgabe der RETRO über die Spiele geschrieben) und ist für eine ganze Reihe Homecomputer der 8- und 16-Bit-Ära portiert worden (zuletzt ist sogar ein PS2-Sequel des Spiels erschienen).


Atari-7800-Version


Atari-5200-Version


Atari-2600-Version

Das Besondere am Atari-7800-Modul ist, dass es, anders als fast alle anderen Module für die Atari-Konsolen, über einen bemerkenswert besseren Sound verfügt. Woran das liegt, ist gleichermaßen einfach erklärt wie faszinierend: Die Entwickler haben sich entschieden, die mangelhaften Soundmöglichkeiten der Konsole dadurch auszugleichen, dass auf bei wenigen Modulen (im Prinzip nur bei „Ballblazer“ und „Commado“) ein Soundchip in das Modul integriert wurde. Das geöffnete Modul zeigt den eingebauten POKEY-Chip (bekannt nicht nur aus den 8-Bit-Atari-Computern, sondern auch aus der 5200-Konsole, die aufgrund ihrer proprietären Hardware ein Flop geblieben ist) oben auf der Platine recht deutlich. Darunter befindet sich das ROM mit dem Spiel.

(Der kleine IC oben rechts ist übrigens ein HEX-Inverter von Renesas Tech. – der sechs NICHT-Gattern für die Schaltlogik des Spiels enthält.)