SimulationsRaum Rotating Header Image

listen carefully

Hinweise auf Podcasts, Streams und Audio allgemein

END:?

Morgen um 13:05 Uhr strahlt Deutschlandradio Kultur im Rahmen der Sendung „Breitband“ ein Interview mit mir aus. Darin geht es um die Frage, ob wir in einer Zeit angelangt sind, in der angesichts evolutionärer Algorithmen, neuronaler Netze und maschinellen Lernens der Computercode sein Ende gefunden hat.

Die Sendung ist live oder über das Audio-Archiv (auch als Einzelbeitrag) zu hören.

»Medienarchäologie ist das Stichwort.«

Im Nachgang zum am Dienstag im Heute-Journal ausgestrahlten Bericht über unser Fachgebiet und die Madienarchäologie haben sich einige Kontakte ergeben. Einer davon führte zum Campus-Radio der Uni Düsseldorf, denen ich heute ein Telefoninterview gegeben haben, in welchem ich noch einmal einige Positionen aus dem TV-Bericht richtig stellen konnte:

Digitales Leben wird immer wichtiger. Im realen Leben, in der Universität erst recht und im Internet sowieso. Umso wichtiger ist deswegen ein Blick hinter die viel zitierte Digitalisierung unserer Gesellschaft. Wie sehr stehen wir an der Schwelle zwischen analog und digital? Mit unter anderem diesem Thema befasst sich heute die rushhour mit Dennis ab 15 Uhr.

Hier ist Medienarchäologie ist das Stichwort. Das ist ein recht neuer Zweig der Medienwissenschaften, welcher sich mit der Entwicklung von Medien auseinander setzt. In Deutschland ist dieser Fachbereich noch nicht so verbreitet, wird aber mit langsamen Schritten immer wichtiger. Wir haben deshalb mit dem Medienarchäologen Dr. Stefan Höltgen von der Humboldt-Universität in Berlin gesprochen. Er hat uns erzählt was die Medienarchäologie eigentlich ist und ob diese auch den Retro-Trend in unserer Gesellschaft erklären kann.

Unten angehängt ist sowohl die gesendete als auch die Rohfassung des Interviews zum Nachhören.

Black

VCFB 2015

Das Festival ist vorüber. Insgesamt 1000 Besucher haben am vergangenen Wochenende das Pergamon-Palais aufgesucht. Fotos der Veranstaltung finden sich auf der Facebook-Seite Computerarchäologie. Die meisten Vortrage sind bereits auf dem Server des CCC als Video anzuschauen.

Die Presse war wieder erfreulich vielfältig vor und auf dem Festival tätig. Für eine Corso-Sendung habe ich am Freitag dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben; derselbe Sender war am Sonntag auch noch einmal anwesend und hat mehrere Teilnehmer interviewt. (Beide Audio-Dateien unten angehängt).

Im nächsten Jahr wird es wieder ein VCFB bei uns im Hause geben.

IMG_4947

Zeitzeichen: Microsoft

Bereits am 4. April hat NDR Info in der Reihe Zeitzeichen die Sendung zum 40. Geburtstag von Microsofts Geburtstag ausgestrahlt, für die ich interviewt wurde:

 

Dots und Pixel

Gestern hat SWR2 ein kleines Interview mit mir zur Frage, wie der Punkt ins Internet kam, veröffentlicht. Die Interview-Passage ist eingebettet in einen Beitrag zum Thema „Pixel und Punkte“ und kann online nachgehört werden.

Die Relaismotte

Vor einigen Wochen hat mich Christian Grasse vom Deutschlandradio besucht, um mit mir über Programmierfehler zu sprechen. Das Interview ist nun im Rahmen der Reihe „Systemfehler“ veröffentlicht worden und kann hier angehört werden:

 

Eine Stimme der Kulturwissenschaften

Vor ein paar Wochen habe ich mit dem Inhaber des Podcasts-Blogs „Stimmen der Kulturwissenschaft“ ein Interview über das Vintage Computing Festival Berlin, Computerarchäologie und meine Arbeit in der Medienwissenschaft geführt. Das Interview ist nun fertig geschnitten und online.

Presse zum VCFB (2)

Deutschlandradio Kultur hat das VCFB am Freitag Nachmittag besucht und ein paar Piepser und ein Intervoew mit mir und den Jakob-Brüdern aufgenommen. Heute wurde es in der Sendung „Breitband“ ausgestrahlt. Außerdem hat MacGadget. Über uns berichtet und auf Netzpolitik und den Ad hoc.-News kam ebenfalls ein Beitrag. Heute war unter anderem die Zeit da für eine Fotostrecke (folgt) sowie das slowenische Fernsehen, das einen längeren Beitrag über Medienarchäologie produziert und die ARD, die einen Film über Programmierer dreht.

Presse zum VCFB (1)

Am kommenden Freitag startet das erste VCFB, das mutmaßlich größte Vintage-Computing-Event Europas bei uns im Institutsgebäude auf über 700 Quadratmetern. Schon im Vorfeld ist die Presse daran interessiert. Den Anfang hatte vorletztes Wochenende bereits heise.de gemacht und hat gestern noch einmal nachgelegt. Am Freitag hat auch die „Berliner Zeitung“ im Rahmen ihrer HU-Seite darüber berichtet. Die fleißige HU-Presseabteilung hat meine Pressemitteilung ans idw weitergeleitet, wo sie auch schon Interessierte gefunden hat.

Gestern ist auch die bereits am vergangenen Donnerstag gesendete Folge des „Chaos Radio“ online erschienen, die das Thema „Vintage Computing“ in zwei Stunden verhandelt und dabei natürlich auch über das Festival berichtet. Anke (zeltophil von der AFRA) saß mit im Studio:

Computerspiel-Archäologen der Zukunft

Heute Abend nehme ich an einer Diskussionsrunde im Berliner Computerspielemuseum teil. Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals findet dort ab 19 Uhr eine Lesung statt, in der eine Scinece-Fiction-Geschichte über zwei zukünftige Computerspiel-Archäologen präsentiert wird. Im Anschluss stelle ich das kürzlich erschienene SHIFT – RESTORE – ESCAPE« vor und diskutiere mit den Autoren und Andreas Lange über Software-Archivierung.

(Der Beitrag beginnt ab 5:35 Minuten)

Schwerter zu Harfen!

Heute lief im RBB-Kulturradio das Streitgespräch zu „60 Jahre Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Der Streit ist der Vater aller Dinge

Heute Mittag bin ich als Medienwissenschaftler im RBB Kulturradion in der Sendung „Hörerstreit“ eingeladen, um über Sinn und Zweck der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ vor dem Hintergrund der Indizierung von Computerspielen zu sprechen. Die BpjM wird nämlich just 60 Jahre alt. Das Format „Hörerstreit“ ist eine Call-in-Sendung, bei der die RBB-Hörer ihre Meinung zum Thema kundtun, auf die ich dann angemessen wissenschaftlich reagieren darf.

Die Ausstrahlung beginnt um 12:15 Uhr, dauert 25 Minuten und kann im Live-Stream auf der Homepage von RBB mitgehört werden.

Listen carefully!

Zusammen mit Torsten Othmer habe ich auf der Webseite von „Der Freitag“ einen Text über mit Computer-Peripherie erzeugte Musik publiziert. Ausgehend von der Umdeutung des „Störgeräusches“ (etwa durch PC-Lüfter) als Sound unternehmen wir einen Ausflug in die Welt des kreativen Missbrauchs von Druckern, Scannern, Disketten- und Festplattenlaufwerken bis hin zu exotischen Apparaten (wie CNC-Maschinen, Tesla-Coils oder Schrittmotoren) – gestützt durch Beispielvideos, in denen dem Leser vorgespielt wird, wovon wir schreiben.

Mitte August erscheint dann die dazu passende RETRO-Ausgabe:

Retro28-Umschlag

Atari nach dem Aus

Am 26.6. strahlte der Deutschlandfunk in seinem Radiofeuilleton einen kurzen Bericht über die Firma Atari, anlässlich von deren „Untergang“ aus. Zur Sprache kamen nicht nur Spiele wie „Pong“, „Asteroids“ und „Gauntlet“, sondern auch Andreas Lange von Computerspielemuseum und Malte Schulz vom Berliner C64-Club. Den Beitrag kann man auf der Webseite vom Deutschlandfunk nachlesen und -hören:

8 Bit &1 Bit

In der gestrigen Lecture Performande der Vortragsreihe „SHIFT – RESTORE – ESC“ stellte der Berliner Musiker Pater Maria einige 8-Bit-Computer, mit denen er im Rahmen seines Projektes „Irrlicht Project“ musiziert, vor: Ein Commodore 64, ein Atari 1040 STE, ein Sinclair ZX Spectrum und ein Taschenrechner TI-82. Neben Erläuterungen zum Begriff „Chiptunes“ (und ähnlicher Konzepte), Notizen zur Geschichte der Computermusik und der Vorstellung von Kompositionssoftware (so genannte Tracker) gab es natürlich auch einiges von den Maschinen zu hören, die wir im Vorfeld aufgebaut haben. Hier das Video der Veranstaltung:

Gulp, Splat, Zong, Hack!

Nachdem ich vor ein paar Tagen das Buch über „Retro Game Programming“ bekommen habe, lagen heute zwei weitere Bücher zum Themenfeld im Briefkasten:

Yoda Zhangs und alias Kemal Ezcans „Gulp Splat Zong“ – eine (gebundene) Monografie über Musik in Computerspielen. Yoda hat selbst als Programmierer bei zahlreichen Computerspielen mitgearbeitet und Musiken komponiert. Das schon 2011 in einer 100er-Auflage erschienene Buch berichtet aus dieser Zeit und wird ergänzt durch eine Internetseite mit Videos, Musik und Spielen. Ich rezensieren „Gulp Spalt Zong“ für die RETRO Ausgabe 28.

gulp

Das zweite Buch kommt aus dem O’Reilly-Verlag und beschäftigt sich mit „Retro Gaming Hacks“ – wie  der Titel verrät. Chris Kohler sammelt darin Hard- und Software-Hacks, mit deren Hilfe klassische Computerspiele „gehackt“ werden können, testet diverse Emulatoren, gibt Anleitungen für das Programmieren damaliger Plattformen und scheint auch sonst eine Menge zum Thema zu vermitteln zu haben. Er bittet sogar um zusätzliche Hacks, die in seinem Blog hacks.oreilly.com gesammelt werden.

TRSound

Seit ich für die Vorbereitung des letzten Game Circuit erstmals von den Soundfähigkeiten des und insbesondere der Sounderzeugung beim TRS-80 erfahren habe, lässt mich das Thema nicht mehr los. Der Computer verfügt weder über einen Soundchip noch einen eingebauten Lautsprecher und dennoch ist es Programmierern gelungen, nicht nur Sound, sondern sogar Sprachausgaben damit zu realisieren:

Der Trick steckt in der kreativen Umwidmung der vorhandenen Hardware: Der Z80 sorgt im TRS-80 dafür, dass Rechteckwellen entstehen, die mit den I/O-Bausteinen moduliert, als Tonsignal über den Kassettenport ausgegeben werden. Warum? Weil damit Daten auf das Magnetband geschrieben werden. In diesen Prozess greift der Programmierer ein und schließt anstatt eines Kassettenrecorders einen kleinen Verstärker am Port an.

Nach ein wenig Recherche in Ira Goldklangs Zeitschriftenarchiv bin ich auf eine handvoll Artikel gestoßen, die beschreiben, wie man diese Soundprogrammierung vornimmt. (Die Sprachausgabe ist freilich zu aufwändig, um sie in einem Zeitschriftenartikel abzuhandeln.) Auf einem TRS-80-FTP-Server habe ich nun eine kleine Bibliothek mit Büchern (zumeist Assembler- und BASIC-Bücher für den Rechner) gefunden, in welcher sich auch das Buch „33 Games for Adults“ befindet. Zwar sind die Abtippspiele nicht so „adult“, wie ich erwartet hatte, doch gleich zu Beginn finden sich kurze Sound-Programmier-Routinen für den TRS-80 (und den Apple II, der ganz ähnliche „Fähigkeiten“ besitzt – aber wenigstens einen Lautsprecher eingebaut hat).

Let’s sing another song boys …

Im Angesicht des gestrigen Spätnachmittagshalbmondes und in Erinnerung an sein allabendliches Schlaflied hat sich Elias gestern zu einem Gesangssolo hinreißen lassen:

MedienTIAter

Am vergangenen Mittwoch sprach Nikita Braguinski im Medientheater im Rahmen des Kolloquiums „Medien, die wir meinen“ über das Musiksystem des Atari-VCS-Videochips TIA. Hier der Film des Vortrags: