SimulationsRaum Rotating Header Image

listen carefully

Hinweise auf Podcasts, Streams und Audio allgemein

Presse zum VCFB (2)

Deutschlandradio Kultur hat das VCFB am Freitag Nachmittag besucht und ein paar Piepser und ein Intervoew mit mir und den Jakob-Brüdern aufgenommen. Heute wurde es in der Sendung “Breitband” ausgestrahlt. Außerdem hat MacGadget. Über uns berichtet und auf Netzpolitik und den Ad hoc.-News kam ebenfalls ein Beitrag. Heute war unter anderem die Zeit da für eine Fotostrecke (folgt) sowie das slowenische Fernsehen, das einen längeren Beitrag über Medienarchäologie produziert und die ARD, die einen Film über Programmierer dreht.

Presse zum VCFB (1)

Am kommenden Freitag startet das erste VCFB, das mutmaßlich größte Vintage-Computing-Event Europas bei uns im Institutsgebäude auf über 700 Quadratmetern. Schon im Vorfeld ist die Presse daran interessiert. Den Anfang hatte vorletztes Wochenende bereits heise.de gemacht und hat gestern noch einmal nachgelegt. Am Freitag hat auch die “Berliner Zeitung” im Rahmen ihrer HU-Seite darüber berichtet. Die fleißige HU-Presseabteilung hat meine Pressemitteilung ans idw weitergeleitet, wo sie auch schon Interessierte gefunden hat.

Gestern ist auch die bereits am vergangenen Donnerstag gesendete Folge des “Chaos Radio” online erschienen, die das Thema “Vintage Computing” in zwei Stunden verhandelt und dabei natürlich auch über das Festival berichtet. Anke (zeltophil von der AFRA) saß mit im Studio:

Computerspiel-Archäologen der Zukunft

Heute Abend nehme ich an einer Diskussionsrunde im Berliner Computerspielemuseum teil. Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals findet dort ab 19 Uhr eine Lesung statt, in der eine Scinece-Fiction-Geschichte über zwei zukünftige Computerspiel-Archäologen präsentiert wird. Im Anschluss stelle ich das kürzlich erschienene SHIFT – RESTORE – ESCAPE« vor und diskutiere mit den Autoren und Andreas Lange über Software-Archivierung.

(Der Beitrag beginnt ab 5:35 Minuten)

Schwerter zu Harfen!

Heute lief im RBB-Kulturradio das Streitgespräch zu “60 Jahre Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien”. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Der Streit ist der Vater aller Dinge

Heute Mittag bin ich als Medienwissenschaftler im RBB Kulturradion in der Sendung “Hörerstreit” eingeladen, um über Sinn und Zweck der “Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien” vor dem Hintergrund der Indizierung von Computerspielen zu sprechen. Die BpjM wird nämlich just 60 Jahre alt. Das Format “Hörerstreit” ist eine Call-in-Sendung, bei der die RBB-Hörer ihre Meinung zum Thema kundtun, auf die ich dann angemessen wissenschaftlich reagieren darf.

Die Ausstrahlung beginnt um 12:15 Uhr, dauert 25 Minuten und kann im Live-Stream auf der Homepage von RBB mitgehört werden.

Listen carefully!

Zusammen mit Torsten Othmer habe ich auf der Webseite von “Der Freitag” einen Text über mit Computer-Peripherie erzeugte Musik publiziert. Ausgehend von der Umdeutung des “Störgeräusches” (etwa durch PC-Lüfter) als Sound unternehmen wir einen Ausflug in die Welt des kreativen Missbrauchs von Druckern, Scannern, Disketten- und Festplattenlaufwerken bis hin zu exotischen Apparaten (wie CNC-Maschinen, Tesla-Coils oder Schrittmotoren) – gestützt durch Beispielvideos, in denen dem Leser vorgespielt wird, wovon wir schreiben.

Mitte August erscheint dann die dazu passende RETRO-Ausgabe:

Retro28-Umschlag

Atari nach dem Aus

Am 26.6. strahlte der Deutschlandfunk in seinem Radiofeuilleton einen kurzen Bericht über die Firma Atari, anlässlich von deren “Untergang” aus. Zur Sprache kamen nicht nur Spiele wie “Pong”, “Asteroids” und “Gauntlet”, sondern auch Andreas Lange von Computerspielemuseum und Malte Schulz vom Berliner C64-Club. Den Beitrag kann man auf der Webseite vom Deutschlandfunk nachlesen und -hören:

Call for Papers: RETRO #28

Einsendungen an: texte@retromagazine.eu

 

8 Bit &1 Bit

In der gestrigen Lecture Performande der Vortragsreihe “SHIFT – RESTORE – ESC” stellte der Berliner Musiker Pater Maria einige 8-Bit-Computer, mit denen er im Rahmen seines Projektes “Irrlicht Project” musiziert, vor: Ein Commodore 64, ein Atari 1040 STE, ein Sinclair ZX Spectrum und ein Taschenrechner TI-82. Neben Erläuterungen zum Begriff “Chiptunes” (und ähnlicher Konzepte), Notizen zur Geschichte der Computermusik und der Vorstellung von Kompositionssoftware (so genannte Tracker) gab es natürlich auch einiges von den Maschinen zu hören, die wir im Vorfeld aufgebaut haben. Hier das Video der Veranstaltung:

Gulp, Splat, Zong, Hack!

Nachdem ich vor ein paar Tagen das Buch über “Retro Game Programming” bekommen habe, lagen heute zwei weitere Bücher zum Themenfeld im Briefkasten:

Yoda Zhangs und alias Kemal Ezcans “Gulp Splat Zong” – eine (gebundene) Monografie über Musik in Computerspielen. Yoda hat selbst als Programmierer bei zahlreichen Computerspielen mitgearbeitet und Musiken komponiert. Das schon 2011 in einer 100er-Auflage erschienene Buch berichtet aus dieser Zeit und wird ergänzt durch eine Internetseite mit Videos, Musik und Spielen. Ich rezensieren “Gulp Spalt Zong” für die RETRO Ausgabe 28.

gulp

Das zweite Buch kommt aus dem O’Reilly-Verlag und beschäftigt sich mit “Retro Gaming Hacks” – wie  der Titel verrät. Chris Kohler sammelt darin Hard- und Software-Hacks, mit deren Hilfe klassische Computerspiele “gehackt” werden können, testet diverse Emulatoren, gibt Anleitungen für das Programmieren damaliger Plattformen und scheint auch sonst eine Menge zum Thema zu vermitteln zu haben. Er bittet sogar um zusätzliche Hacks, die in seinem Blog hacks.oreilly.com gesammelt werden.

TRSound

Seit ich für die Vorbereitung des letzten Game Circuit erstmals von den Soundfähigkeiten des und insbesondere der Sounderzeugung beim TRS-80 erfahren habe, lässt mich das Thema nicht mehr los. Der Computer verfügt weder über einen Soundchip noch einen eingebauten Lautsprecher und dennoch ist es Programmierern gelungen, nicht nur Sound, sondern sogar Sprachausgaben damit zu realisieren:

Der Trick steckt in der kreativen Umwidmung der vorhandenen Hardware: Der Z80 sorgt im TRS-80 dafür, dass Rechteckwellen entstehen, die mit den I/O-Bausteinen moduliert, als Tonsignal über den Kassettenport ausgegeben werden. Warum? Weil damit Daten auf das Magnetband geschrieben werden. In diesen Prozess greift der Programmierer ein und schließt anstatt eines Kassettenrecorders einen kleinen Verstärker am Port an.

Nach ein wenig Recherche in Ira Goldklangs Zeitschriftenarchiv bin ich auf eine handvoll Artikel gestoßen, die beschreiben, wie man diese Soundprogrammierung vornimmt. (Die Sprachausgabe ist freilich zu aufwändig, um sie in einem Zeitschriftenartikel abzuhandeln.) Auf einem TRS-80-FTP-Server habe ich nun eine kleine Bibliothek mit Büchern (zumeist Assembler- und BASIC-Bücher für den Rechner) gefunden, in welcher sich auch das Buch “33 Games for Adults” befindet. Zwar sind die Abtippspiele nicht so “adult”, wie ich erwartet hatte, doch gleich zu Beginn finden sich kurze Sound-Programmier-Routinen für den TRS-80 (und den Apple II, der ganz ähnliche “Fähigkeiten” besitzt – aber wenigstens einen Lautsprecher eingebaut hat).

Let’s sing another song boys …

Im Angesicht des gestrigen Spätnachmittagshalbmondes und in Erinnerung an sein allabendliches Schlaflied hat sich Elias gestern zu einem Gesangssolo hinreißen lassen:

MedienTIAter

Am vergangenen Mittwoch sprach Nikita Braguinski im Medientheater im Rahmen des Kolloquiums “Medien, die wir meinen” über das Musiksystem des Atari-VCS-Videochips TIA. Hier der Film des Vortrags:

Hit the wrong Bit

Morgen Abend trägt Nikita Braguinski im Kolloquium “Medien, die wir meinen” zum Thema “Die Spielkonsole Atari 2600 und das westliche Tonsystem” vor:

Die Spielkonsole Atari 2600 und das westliche Tonsystem.Die Spielkonsole Atari 2600 (auch unter dem Namen Atari VCS bekannt) war seit ihrem Verkaufsbeginn in 1977 bis in die 1980-er Jahre weit verbreitet. Das Gerät erschien in einer Millionenauflage und beherrschte in der Zeit seiner Popularität die Wohnzimmerfernseher vieler Familien der industrialisierten Welt.

Die Spielzeit konnte sich bei jedem einzelnen Benutzer dieser Konsole über die Jahre auf unzählige Stunden ansammeln, in denen der Spieler oder die Spielerin nicht nur visuellen, sondern auch akustischen Signalen der Atari 2600 ausgesetzt war. Dabei verfügte die Konsole konstruktionsbedingt über einen Vorrat an Tönen, der einer völlig anderen inneren Logik folgte, als das dem westlichen Hörer allgemein bekannte Tonsystem.

Dieser Tonvorrat, den ich im Vortrag das “Atari-2600-Tonsystem” nennen werde, erlaubte eine nur sehr ungenaue Annäherung an die Stufen des westlichen Tonsystems. Er stellte die Programmierer vor die Wahl, entweder im westlichen System mehr oder weniger schiefe Töne zu produzieren oder aber sich der fremden, im wahrsten Sinne des Wortes unmenschlichen Logik des “Atari-2600-Tonsystems” zu stellen und mit diesem System zu komponieren.

Der Vortrag wird das Funktionsprinzip der Tonerzeugung im TIA-Chip der Konsole beleuchten, das zur Entstehung des “Atari-2600-Tonsystems” führte und die unterschiedlichen Herangehensweisen der Programmierer im Umgang mit dem Problem der Fremdartigkeit der von der Konsole produzierten Tonstufen anhand von einzelnen Spielen erläutern.

Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr, dauert ca. 45 Minuten. Danach wird diskutiert und im Anschluss bei einem Umtrunk das Gehör auf westliches Maß rück-geeicht.

Wer nicht kommen will oder kann, kann den Vortrag ab Donnerstag auf YouTube sehen. Ich verlinke das Video dann hier.

C64 komplett

Via pagetable bin ich heute morgen auf die 177. Folge des Chaos-Radio gestoßen, in dem sich der Moderator Tim Pritlove mit Michael Steil (dem Macher von pagetable) mehr als 2,5 Stunden lang über den Commodore C64, seine Geschichte, Hardware-Details und Programmierung unterhält. Wer das Gerät nicht kennt, kennt es nach dem Anhören des Podcasts sehr gut. Leider ergeht sich der Moderator nicht selten in Zotigkeiten und Spitzfingerigkeiten (allein der Unsinn, den er über den TI 99/4a zu sagen hat …) Diese Form von Humor hat sich seit Benjamin Maacks GEE-Podcasts ja leider eingebürgert. Dennoch: sehr hörenswert!

Erfindung des Sounds und akustisches Readymade im Science-Fiction Film

Gestern Abend trug Konstantin Kaminskij von der Universität Konstanz als Gast bei uns im Kolloquium über das Thema “Sound Design im frühen sowjetischen und US-amerikanischen Science-Fiction-Film” vor. Ich habe den Vortrag gefilmt und bei YouTube hoch geladen, wo er ab sofort einsehbar ist:

Infos zur Veranstaltung finden sich auf der Seite des Instituts.

»Papi, schenk mir einen Computer!«

Der Plan: Gummitwist (1984)

(via Jochen Werner @ Facebook)

Welcome (back) to Voice Control

Auf “Director’s Cut“, dem neuen Album von Kate Bush, befinden sich ausnahmslos neu abgemischte und eingespielte Songs bekannten Repertoirs. Das ist aber keineswegs ein Problem, denn gerade die Neuinterpretation macht aus Stücken wie “Lily” oder “This Woman’s Work” noch einmal ganz neue, uner/gehörte Lieder. Weit heraus ragt für mich der Remix von “Deeper Understanding“, der das Thema in seiner Aktualität quasi drei mal unterstreicht. Dazu gibt es bei YouTube jetzt ein Musikvideo, welches die Perspektive auf das Stück noch um ein Weiteres ergänzt:

Atomkraft und Technikfolgenabschätzung

Gestern lief im Deutschlandfunk in der Sendung “Kulturfragen” ein Interview mit dem auch für meine derzeitige Arbeit nicht unwichtigen Techniksoziologen Ortwin Renn über die Frage der soziologischen Risikobewertung und Technikfolgenabschätzung bei der Kernkraftwerkstechnik.

 

Exit Mundi

Heute Morgen ist bei postapocalypse.de meine Besprechung des Hörbuchs “Exit Mundi” erschienen.

mehr: postapocalypse.de