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listen carefully

Hinweise auf Podcasts, Streams und Audio allgemein

C64 komplett

Via pagetable bin ich heute morgen auf die 177. Folge des Chaos-Radio gestoßen, in dem sich der Moderator Tim Pritlove mit Michael Steil (dem Macher von pagetable) mehr als 2,5 Stunden lang über den Commodore C64, seine Geschichte, Hardware-Details und Programmierung unterhält. Wer das Gerät nicht kennt, kennt es nach dem Anhören des Podcasts sehr gut. Leider ergeht sich der Moderator nicht selten in Zotigkeiten und Spitzfingerigkeiten (allein der Unsinn, den er über den TI 99/4a zu sagen hat …) Diese Form von Humor hat sich seit Benjamin Maacks GEE-Podcasts ja leider eingebürgert. Dennoch: sehr hörenswert!

Erfindung des Sounds und akustisches Readymade im Science-Fiction Film

Gestern Abend trug Konstantin Kaminskij von der Universität Konstanz als Gast bei uns im Kolloquium über das Thema “Sound Design im frühen sowjetischen und US-amerikanischen Science-Fiction-Film” vor. Ich habe den Vortrag gefilmt und bei YouTube hoch geladen, wo er ab sofort einsehbar ist:

Infos zur Veranstaltung finden sich auf der Seite des Instituts.

»Papi, schenk mir einen Computer!«

Der Plan: Gummitwist (1984)

(via Jochen Werner @ Facebook)

Welcome (back) to Voice Control

Auf “Director’s Cut“, dem neuen Album von Kate Bush, befinden sich ausnahmslos neu abgemischte und eingespielte Songs bekannten Repertoirs. Das ist aber keineswegs ein Problem, denn gerade die Neuinterpretation macht aus Stücken wie “Lily” oder “This Woman’s Work” noch einmal ganz neue, uner/gehörte Lieder. Weit heraus ragt für mich der Remix von “Deeper Understanding“, der das Thema in seiner Aktualität quasi drei mal unterstreicht. Dazu gibt es bei YouTube jetzt ein Musikvideo, welches die Perspektive auf das Stück noch um ein Weiteres ergänzt:

Atomkraft und Technikfolgenabschätzung

Gestern lief im Deutschlandfunk in der Sendung “Kulturfragen” ein Interview mit dem auch für meine derzeitige Arbeit nicht unwichtigen Techniksoziologen Ortwin Renn über die Frage der soziologischen Risikobewertung und Technikfolgenabschätzung bei der Kernkraftwerkstechnik.

 

Exit Mundi

Heute Morgen ist bei postapocalypse.de meine Besprechung des Hörbuchs “Exit Mundi” erschienen.

mehr: postapocalypse.de

David X. Cohen

… der Co-Produzent und Mitautor der TV-Comedy-Serie “Futurama” war “in his first live” einmal Informatiker und hat sich mit Robotern und optischer Erkennung beschäftigt. Auch sonst hat er einiges zum Technik- und Roboter-Konzept der Serie zu sagen. Woher ich das weiß? Aus der aktuellen Folge vom “Robots”-Podcast, wo ein Telefoninterview mit Cohen zu hören ist:

»aufgesetzter Wissenschaftsjargon«

Heute wurde im Deutschlandradio Kultur meine bei Schüren publizierte Dissertation von Clauda Lenssen rezensiert. Der Beitrag ist hier nachzulesen oder zu hören:

»Der Amiga aber war die Zukunft.«

Heute vor 25 Jahren hat Commodore den Amiga vorgestellt. WDR 5 widmet dem Ereignis ein sehr persönlich geprägtes Zeitzeichen:

(via Thomas)

Hier das im Beitrag erwähnte Warhol-Video:

Rückblick in die Zukunft

Im Deutschlandfunk gibt es eine neue Feature-Reihe im Programm von “Forschung Aktuell”, die Technik-Visionen der Vergangenheit rekapituliert. Heute um 16 Uhr startet sie mit einem Beitrag über die Visionen vom fliegenden Auto.

mehr: Deutschlandfunk

Yes! We have no Bananas.

Der erste Podcast-Beitrag der IEEE “Annals of the History of Computing” war gleich ein Volltreffer:

In 1959, two Stanford undergraduate electrical engineering students enrolled in Math 139, Theory and Operation of Computing Machines, and as a final class project, devised the ‘‘Happy Families Planning Service.’’ They used the IBM model 650 computer, pairing up 49 men and 49 women, for the first known computer-date-matched party.

Also … listen carefully:

RoboNews

Von Christian Weymayr, dem Co-Autor des von mir jüngst besprochenen “Roboter”-Buches, habe ich einen sehr interessanten Link-Tipp bekommen: “Robots – The Podcast for News and Views on the Robotics“. Zusammen mit dem jüngst ebenfalls zu meiner iTunes-Library hinzugefügten Podcast “Computing Lives” der IEEE Computer Society ergibt das ein spannenden Jogging-Hörprogramm!

Former Awakening

Wo ich gerade das unglaublich schöne John-Foxx-Projekt “Cathedral Oceans” bei YouTube gehört habe, erinnere ich mich an eine alte Eigenkomposition von 1992 mit dem Titel “Former Awakening”, die natürlich in keiner Weise an Foxx heranreicht, aber doch ähnlich müde macht. :-D Realisiert habe ich das Stück damals auf einer KORG M1 Workstation, einem AKAI S950 Sampler, sowie Mischpult und Effekt-Gerät von BOSS – der Sequenzer war (natürlich) ein Atari 1040STFM mit Steinbergs Cubase:

Noch einmal Zuse

Von der Zuse-Tagung habe ich neben vielen interessanten Informationen auch eine DVD mitgenommen: Ein Dokumentarfilm von Mathias Knauer über Konrad Zuse und die Rekonstruktion seiner Z1 (die heute im Berliner Technik-Museum steht). Der Film wurde bereits 1990 fertiggestellt, ist aber bis heute weder im TV ausgestrahlt noch ins Kino (außer auf Festivals) gebracht worden, was wohl vor allem an seinem Sujet und der Länge des Films (mit 72 Minuten für die meisten TV-Sender als Doku wohl uninteressant) liegt.

Jetzt ist der Film “Konrad Zuse – Ein Filmportrait des Computerpioniers und seiner Maschinen” jedenfalls auf DVD mit einem sehr umfangreichen Booklet und einiges Extras erschienen, wenn auch zunächst nur in der Schweiz. Von dort kann er aber über die Webseite des Regisseurs angefragt werden.

Heute ist dann ebenfalls noch ein Hörbuch vom Kunstmann-Verlag zum selben Thema bei mir angekommen: F. C. Delius: Die Frau, für die ich den Computer erfand. Die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse, der den ersten Computer der Welt baute – und die Erfindung einer unmöglichen Liebe.

Delius’ Roman ist ja nun schon etwas älter, die von ihm selbst gelesene Hörbuch-Fassung allerdings erst vor wenigen Tagen erschienen.

Beide zusammen werde ich in den kommenden Tagen für Telepolis rezensieren.

P.S. Und gestern schon hat der Aufschreibesystematiker Karsten mir zwei interessante Links zum Thema geschickt: Auf der Webseite von SWR2 ein Archiv-Link zu verschiedenen Zuse-Beiträgen und ganz aktuell ein Hörbeitrag vom 20.4. desselben Senders:

Computer Beat

Und zwischendurch etwas Musik – Rheingold (bekannt u.a. durch ihren Soundtrack zu “Der Fan”) mit dem Stück “Computer Beat”:

Herz und Glas …

… wie leicht bricht das. Ein Goethe-Zitat, das auf einem Platike-Eimer für Altglas geschrieben stand, der in meinem ersten Studiensemester (Chemie) im Anorganik-Labor stand und die von allzu tapsigen Studenten zerworfenen Experimental-Behälter aufnehmen sollte. Jena – Glas-Stadt.

Mein Doktorvater Michael Wetzel, der sich schon verschiedentlich mit “Glas” beschäftigt hat (Derrida/Duchamp) hält in diesem Semester an der Uni Bonn eine Vorlesung zu seinem neuen Forschungsprojekt “Welt aus Glas”. Der Titel der Vorlesung lautet “Glas: Medien und Kulturen der Transparenz”. Die Vorlesung gibt es wieder als Podcast zum Mithören auf seiner Homepage. Den ersten Teil verlinke ich hier – der Rest soll dort gehört werden:

Der Horror zu überleben

Berichte vom ersten Tag der Fantasy-Filmfest-Nights 2010 in Berlin:

  • Red Riding: 1974 (GB 2009, Julian Jarrold)
  • The Collector (USA 2009, Marcus Dunstan)
  • [REC] 2 (Spanien 2010, Jaume Balagueró & Paco Plaza)
  • Splice (USA/Kanada 2009, Vincenzo Natali)
  • La Horde (F 2009, Yannick Dahan & Benjamin Rocher)

mehr: Überblicks-Kritik bei Telepolis

und Podcast bei F.LM:

Jarre Live

Gestern Abend war es so weit: In der Berliner Max-Schmeling-Halle trat der Electronic-Music-Pionier Jean-Michel Jarre auf. Jarre hatte der elektronischen Musik Ende der 70er Jahre zu bis dahin ungekannter Popularität verholfen. War ausschließlich mit Synthesizern, Drum-Computern und Samplern erstellte Musik bis dahin vor allem einem „Fachpublikum“ bekannt (das entweder in der Tradition der Musique Conrète oder des Krautrock stand), so zog Jarre mit seinen überaus eingängigen Melodien die Hörer von Pop-Musik an und erreichte damit eine Wirkung, die zeitgleich nur die Band „Kraftwerk“ für sich verbuchen konnte.

Mehr: RETRO

Paranomia: Max Headroom auf DVD!

Wie ich gerade im RETRO-Blog lese, wird die 80er-Jahre-TV-Serie “Max Headroom” in Kürze in den USA und Kanada auf DVD erscheinen. Jeweils 2-3 Einzelfolgen sind in Deutschland nach der TV-Ausstrahlung auf Videokassette veröffentlicht worden und teilweise auch heute noch gebraucht zu bekommen. Zum freudigen Anlass der DVD-Veröffentlichung lasse ich Max noch mal zur Musik von Anne Dudley singen:

Neuer Killer in altem Gewand

The Killer inside me (USA 2010, Michael Winterbottom) (Berlinale-Palast)

Als letzten Berlinale-Beitrag habe ich mir einen Serienmörderfilm angesehen. Winterbottom verlegt seinen Stoff in die 50er Jahre und situiert dort einen Killer, der schon alles hat, was die Filmgeschichte bis in die Postmoderne auffährt; Beachtlich ist die “unbewusste Nähe” zu Stoffen wie aus “The Sniper” (in Hinblick auf die Misogynie als Zeitkolorit).

Jörg Buttgereit und ich haben für das epd-Film-Berlinale-Blog ein letztes Podcast zum Film aufgenommen: