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Telefon & Telegrafie

FUNDUS

Gestern im FUNDUS-Antiquariat erworben:

Ernst von Glasersfeld
Radikaler Konstruktivismus. Ideen, Ergebnisse, Probleme
Frankfurt am Main: Suhrkamp 1997.
Amazon

… mit einem schönen Kaptitel über die Zusammenhänge von Konstruktivismus und Kybernetik.

Jürgen Straub (Hg.):
Erzählung, Identität und historisches Bewusstsein. Die psychologische Konstruktion von Zeit und Geschichte. Erinnerung, Geschichte, Identität 1.
Frankfurt am Main: Suhrkamp 1998.
Amazon

… Einen Band 2 gibt es offenbar (noch) nicht. Interessantes Spiel mit der Konstruktion von Historie. 😀

Avital Ronell:
Telefonbuch. Technik. Schizophrenie. Elektrische Rede.
Berlin: Brinkmann & Bose 2001.
Info | ZVAB

Ein Must-Have für Vieltelefonierer.

Bernhard Siegert:
Passage des Digitalen. Zeichenpraktiken der neuzeitlichen Wissenschaften 1500-1900.
Berlin: Brinkmann & Bose 2003.
Info | Amazon

Jetzt mit nahezu unleserlicher Typografie erhältlich!

Medien – Krieg – Simulationsraum

Morgen Nachmittag halte ich einen Vortrag auf der Tagung „Medien – Krieg – Raum“ am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Freidrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg:

Phantome in Netzen – Der Hacker im Kalten Krieg der Protokolle

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Zwie mal Venus und zurück

Das Sahnehäubchen des jährlichen Buchmessebesuchs ist das Wühlen auf den Antiquariatstischen vor den Messehallen. Dort bin ich mal wieder auf interessante Sachen gestoßen:

sowie einen Stapel SF-Taschenbücher:

  • Dean McLaughlin: Im Schatten der Venus
  • Ronald M. Hahn: Ein Dutzend H-Bomben
  • Richard Matheson: Ich der letzte Mensch
  • Louis Charbonneau: Tod eines Roboters
  • The Magazine of Fantasy and Science Fiction (21): Flucht in die Vergangenheit
  • Kit Pedler/Gerry Davis: Gehirmpest
  • Christopher Hodder-Williams: Der unsichtbare Krieg
  • William F. Nolan (Hg.): Die Anderen unter uns
  • Damon Knight: Welt ohne Maschinen
  • Arthur C. Clarke: Unter den Wolken der Venus

The Uncanny Third Space

Heute ist die Webseite der Tagung „Medial, Socio-Historical and Cultural Aspects of Voice Transfer“, die vom 16. bis 19. Juni in Konstanz am Bodensee stattfinden wird, online gegangen. Ich halte dort einen Vortrag über Telefon(i)e in Horrorfilmen und deren „spatiotechnologische“ Eigenschaften des Telefons und seine Auswirkungen auf die Affektästhetik von Filmen.

Weitere Infos: hier

»Ich hatte das verdammte Ding abgeschaltet.«

Net Games (USA 2003, Andrew van Slee) (DVD)

Frauen und Technik ...

Mein To-Do-Stapel hat ein bedenklich niedriges Niveau erreicht, weswegen ich mir als neues Projekt vorgenommen habe, einen Blick auf die Motiv-Kombination „Computer“ und „Serienmord“ zu werfen. Es gibt nicht viele Filme, die diese bedienen; diejenigen, die ich gesehen habe, nutzen allerdings beide Phänomene zur gegenseitigen ästhetischen „Verstärkung“. In „Schnittstellen“ hatte ich zu „Copycat“ und insbesondere zu „The Cell“ schon über die authentisierenden Effekte des Computer-Einsatzes im Plot geschrieben (archetypisch ist in beiden Filmen die Verschränkung von medialer Räumlichkeit und den Bedrohungs- bzw. Detektionsnarrativen des Serienmörderplots). Mit einem der konservativsten, und deshalb für eine Betrachtung von Angst-Mechanismen wertvollsten Beispiel beginne ich die Reihe: „Net Games“.

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»Get rid of that old fashioned hardware«

The President’s Analyst (USA 1967, Theodore J. Flicker) (DVD)

Technische Kommunikations-Agenten

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Gürkchen am Telefon

Von Nino Ferrer (mir bislang nur mit „Les cornichons“ bekannt gewesen) gibt es einen Telefon-Song. Bei YouTube in einer Original-Fassung aus den 60ern und einem „Remake“: