Verbunkerte Killerapplikationen

Vom 19. bis 22. Oktober 2011 findet am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die interdisziplinäre Tagung „Recht und Moral. Mediale Konstellationen gesellschaftlicher Selbstverständigung über ‚Verbrechen‘ vom 17. bis zum 21. Jahrhundert“ statt. In der Kurzvorstellung auf der Webseite heißt es:

Die Tagung entfaltet die Thematik im historischen Längsschnitt und vertieft zugleich diskurs- und mediengeschichtliche Konstellationen exemplarisch, von denen die Diskussionen in den sechs Sektionen der Tagung ausgehen werden. Vor dem Hintergrund diskurs- und mediengeschichtlicher Phasenbildung vom 17. bis zum 21. Jahrhundert will die Tagung insbesondere die medien- und öffentlichkeitsgeschichtlichen, literatur- und genregeschichtlichen, rechts- und justiz-geschichtlichen Ungleichzeitigkeiten herausarbeiten.

Ich bin freundlicherweise von Joachim Linder (der 2008 auf meiner Serienmord-Tagung in Bonn referiert hat) eingeladen worden, dort einen Vortrag zu halten. Ich werde die Gelegenheit nutzen, mein Dissertationsthema „zu Grabe zu tragen“ und in mein neues Forschungsprojekt überzuleiten, indem ich dort am Samstag Morgen über „Computer als (Serien-)Mordwaffe im Film der Gegenwart“ sprechen werde.

Vielleicht bietet der Kielbesuch darüber hinaus ja die Möglichkeit, das dort jüngst (in einem oberirdischen 2.-Weltkriegs-Bunker) eröffnete Computermuseum der FH Kiel zu besuchen und den hier schon gelegentlich zitierten Ralf Bülow sowie (endlich einmal) Hans-J. Wulff zu treffen …

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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