Nights in black satin

Der Kurzurlaub in Mecklenburg-Vorpommern hat für mich unter anderem unverbaute Horizonte und Streulicht-lose Nächte bedeutet. Eigentlich wollte ich mich ja auf die „Jagd“ nach Komet „Jacques“ machen; der hat sich allerdings zu zivlen Zeiten nicht wesentlich über den Horizont erhoben. In der ersten August-Hälfte wird er wohl früher sichtbar.

Also habe ich mich in einer Nacht in den Garten hinter das Ferienhaus verzogen und die Nacht darauf auf ein gemähtes Maisfeld irgendwo im Nirgendwo.

Allerdings habe ich dann den halben Messier-Katalog durch-teleskopiert und mir vor allem auch ein paar Planeten angesehen. Eindrucksvoll war Saturn in den frühen Nachtstunden zu sehen – und sogar mit dem iPhone fotografierbar!

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Beobachtungsstation im Garten

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Zum Ausrichten des Suchers geeignetes Flugobjekt

 

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Ein weites Feld (mit Teleskop)

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Saturn in der kleinsten (und lichtstärksten) Vergrößerung mit dem iPhone fotografiert.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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3 Kommentare zu Nights in black satin

  1. Moss sagt:

    Wir können mit unseren Telefonen (und nicht den besten davon) den Jupiter in besserer Auflösung abbilden als Galilei, ein halbes Jahrtausend zuvor. Halleluja! Wir leben wahrlich im 21. Jahrhundert.

    Die Frage bleibt, was uns das bringt.

  2. Na, attraktivere Telefon-Bildschirmhintergründe mindestens!

  3. philosophus sagt:

    „Irgendwo in Nirgendwo“ – John Sinclair, ick hör Dir trapsen.

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