Symbolische Zeitachsen & Reale Virtualitäten

Nächste Woche habe ich eine kleine Tagungs-Tournee. Am Mittwoch spreche ich in Saarbrücken auf dem 26. Germanistentag, der dieses mal das Thema „Zeit“ hat, auf einem Panel über Computerspiele. Mein Vortrag wird sich der Frage widmen, wie mit Hilfe linguistischer Verfahren eine zeitkritische Codelektüre möglich ist. Als Bei(-)Spiel habe ich mir noch einmal „Space Invaders“ vorgenommen, für dessen Analyse ich vorsätzlich nicht auf das Spiel(en) selbst zurückgegriffen habe, sondern alle Erkenntnisse aus den Codes, Schaltungen und Diskursen des Spiels „heraus gelesen“ habe.

Am darauf folgenden Freitag bin ich in Köln zu erstem mal auf einer Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft. Das Jahresthema ist dieses mal „Medien-Materialitäten“ und ich spreche auf einem dem von Jan Müggenburg organisierten Panel „Geschriebenes Material und programmiertes Gefühl: Zur Emulation physischer Gegebenheiten“ – zusammen mit Wolfgang Hagen, Anna Wiechern und Philipp Sander. Das Thema meines Vortrags lautet: „hard-wa_re-turn. Virtualisierte Hardware als paradoxe Episteme“ und wird sich mit der Effizienz, Defizenz und Superfizienz von Computer-Emulatoren beschäftigen.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen
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