Hardware-Nachlese

Auf der Classic Computing habe ich nicht nur als Gastgeber fungiert, sondern natürlich auch einen eigenen Stand betrieben. Darauf habe ich vor allem Analogcomputer aus unserem Signallabor ausgestellt – unter anderem das fehlerbehaftete „Tennis for Two“ auf dem RA-742. Am Samstag Nachmittag hat sich ein interessierter Vereinskollege um die Schaltung gekümmert und sich en passent in die Analogcomputerprogrammierung eingearbeitet. Zum Abend hin lief das Spiel dann wieder. Auch mein Amiga 500 kam unters Messer und wurde mit einem Kickstart-1.3-ROM ausgestattet, damit ich in 3 Wochen eine Demo vorführen kann, die unter 1.2 nicht gelaufen wäre.

der Medienarchäologische Fundus war mit verschiedenen Experimental- und Einplatinencomputern vertreten. In der Reparatur-Ecke wurde zwar meine Odyssey nicht, dafür aber mein Spectrum +2 repariert (bei dem musste ein Transistor umgelötet werden, damit die RGB-Darstellung funktioniert). Zudem haben sich zwei der Vereinsmitglieder um meinen neuesten Computer gekümmert: Einen Olivetti M20:

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Den habe ich auf der Verlosung der Vereinsspenden gewonnen und mich zwar an meine unguten Zeiten mit ELAN und EUMEL erinnert, dafür aber sehr gefreut, als ich entdeckte, dass der Rechner auf der 16-Bit-CPU Z8000 von Zilog basiert und damit ein sehr exotischer Neuzugang im Signallabor ist. Ebenfalls auf der Verlosung habe ich einen KC 85/4 ersteigert, der mit zwei Digital-In-Out-Modulen, einem Kassettenrekorder von RFT sowie Kassetten und umfangreicher Dokumentation ausgestattet ist:

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Das Gerät ist etwas verbastelt: Es wurde wahrscheinlich in einem Labor als Messtechnik eingesetzt (einige Probes ragen noch hinten aus dem Gehäuse). Etwas stärker umgebaut ist dieser CBM-3000:

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Der Rechner mit 5,25-Doppelfloppy wurde mir als Dauerleihgabe von einem Vereinskollegen fürs Labor überlassen. Er besitzt mehrere alternativ wählbare ROMs und eine Speichererweiterung.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen
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