kill GOD

Gerade bei Dotzler (S. 196), der es wiederum bei Hörisch (S. 241) gelesen hat, aufgeschnappt und im Internet wieder gefunden: Eine interessante Fußnote vielleicht zu meiner kürzlichen Beschäftigung mit „Gott und Computer“:

Bnei Brak/Israel (AP) – Gott darf gelöscht werden, ob von der Festplatte oder auf dem Bildschirm. Das hat jetzt einer der führenden orthodoxen Rabbiner Israel bekannt gegeben. Mosche Schaul Klein veröffentlichte seine Entscheidung in der Computerzeitschrift «»Mahscheva Tova“, die sich an orthodoxe Juden richtet. Er antwortete auf die Frage eines Lesers, der sich Sorgen machte, ob das ansonsten verbotene Löschen des Wortes «»Gott“ und seiner Variationen auch für den Computer gilt. «»Die Buchstaben auf dem Computerbildschirm bestehen aus Pixeln, das heißt aus Lichtpunkten“, erläuterte auf Anfrage einAssistent des Rabbiners, Jossef Hajad. «»Selbst auf der Festplatte ist es nichts als eine Ansammlung von Einsen und Nullen.“ Das gedruckte Wort Gott, auf hebräisch Elohim, muß dem jüdischen Glauben zufolge aufbewahrt oder rituell beerdigt werden. (5.1.1999)

Fast eine Antwort auf Arthur C. Clarkes Kurzgeschichte „Die 9 MilliardenNamen Gottes“.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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