Auslassen, Andeuten, Auffüllen – Der Film und die Imagination des Zuschauers

Eine recht spannend klingende filmwissenschaftliche Tagung findet vom 9. bis 11. Dezember im Berliner ICI Kulturlabor statt:

Wenn wir im Kino sitzen, sehen und hören wir nicht nur, was gerade auf der Leinwand abläuft. Oft spielt unsere Imagination eine beinahe ebenso wichtige Rolle. Durch filmische Strategien des Auslassens und Andeutens werden wir als Zuschauer häufig dazu gebracht, unsere Vorstellungskraft zu nützen und die Leerstellen auffüllend zu ergänzen. Dieser Dreiklang aus Elision, Evokation und Imagination wurde von der filmwissenschaftlichen Forschung lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. Er wirft jedoch zahlreiche wichtige Fragen über das vertrackte Zusammenspiel von Film und Zuschauer auf. Unsere dreitägige Konferenz wird sich diesen Fragen auf interdisziplinäre Weise nähern: rezeptionsästhetisch, phänomenologisch, kognitionswissenschaftlich, empirisch-psychologisch, bildwissenschaftlich und filmhistorisch.

mehr (Programm, …): ICI

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen
Dieser Beitrag wurde unter Festival-Tagung-Messe abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.