Wernher von Braun und Die Frau im Mond

Claudio Biedermann hat mich gestern auf Facebook auf einen kurzen Dokumentarfilm aufmerksam gemacht, in welchem Fritz Langs „Die Frau im Mond“ (D 1929) als erster wissenschaftlicher Science-Fiction-Film diskutiert wird und die Überlegungen Langs und insbesondere des Raketenpioniers Hermann Oberth, der schon vor Langs Film die Idee zu einer mehrstufigen Flüssigkeits-angetriebenen Rakete hatte, vorgestellt werden: Anlässlich einer PR-Aktion zum Filmstart sollte eine erste Rakete dieser Bauart abgeschossen werden – bei den Vorbereitungen war der damalige Gymnasisast Wernher von Braun anwesend, der später maßgeblich am Bau einer solchen Rakete mitgewirkt hatte Ein sehr schönes Beispiel für die gegenseitige Beeinflussung von Science Fiction und Technikentwicklung, wie ich meine. Der Film exemplifiziert dies, indem er Bilder aus Langs Film mit denen der „Saturn-V„-Mission aneinander schneidet.

Hier der komplette Dokumentarfilm:

Frau im Mond The first Scientific Science-Fiction Film from zazie on Vimeo.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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4 Kommentare zu Wernher von Braun und Die Frau im Mond

  1. thomas sagt:

    mehr noch: von braun soll in kindertagen begeisterter jules-verne-leser gewesen sein und darüber überhaupt erst in den berliner raketenclub (oder ähnlich…) eingetreten sein.

    …und über pynchon kehrt das wieder heim in den hafen der literatur.

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  4. Gabriele Jakobi sagt:

    Zitat: „Tut uns leid, das Video gibt es gar nicht.“

    Doch, den Film gibt es.
    Der Titel „Frau im Mond. – Der erste wissenschaftliche Science-Fiction-Film.“

    Grüße von der Filmautorin.

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