»the way of the future«

Krieg und Kino in Scorseses „Aviator“

Bei Filmbiografien bedeutender historischer Persönlichkeiten scheint es oft so, als trete der Regisseur ganz besonders weit hinter seinen Gegenstand zurück. Die darzustellende Biografie ist es ja schließlich selbst, die Sinn und Zusammenhang stiftet; der Autor ist mithin einzig als Sammler und Ordner der historischen Fakten zuständig – und als Sprachrohr seines Helden. Doch gerade im Bemühen um größtmögliche Authentizität kehrt der Autor als Konstrukteur und Simulant zurück.

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Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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Ein Kommentar zu »the way of the future«

  1. kungfu-John sagt:

    habe den film in lübeck im „ZweiFünfzig“ gesehen und bin total begeistert.Die Erkrankung kommt sehr gut rüber und ist sehr real. Auch den Aufwand an Flugzeugen lässt wohl jedes „Pilotenherz“ schneller schlagen.

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