Mikroprofessioneller Clone

Heute hat mich ein großes Paket aus dem Hause Bryx erreicht, in welchem nicht nur die endlich reparierte Magnavox Odyssey (gleich mit Falschpolungsschutz versehen) und eine Philips G7400 (mit Video- und RGB-Mod) enthalten war, sondern auch ein original verpackter „Microprofessor II“-Computer:

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Der MPF-II ist der Nachfolger des legendären „Microprofessor“-Einplatinencomputers. Er hat allerdings nicht den Z80A, sondern einen MOS 6502-Mikroprozessor eingebaut – und das nicht ohne Grund: der MPF-II ist ein beinahe lupenreiner Apple-II-Clone, was man vor allem am BASIC merkt. Bis auf ein paar Betriebssystem-Adressen und eine softwaregenerierte Textdarstellung unterscheidet er sich nicht vom Apple-Vorbild. Interessant sind auch die Beigaben. Neben dem Netzteil und einem HF-Signalteiler (der Computer hat allerdings auch einen FBAS-Ausgang … wie der Apple II) gibt es parallele und serielle Schnittstellen und Anschlüsse für einen Datenrekorder.

Das wirklich umfangreiche Begleitmaterial besteht aus einem dicken BASIC-Handbuch, einem Hardware-Handbuch (in dem auch die Kommandos des Monitor-Programms erklärt sind, denn der MPF-II lässt sich natürlich auch in 6502-Assembler programmieren). Nett ist das mitgelieferte Diagnose-System „Micro-Nurse“, das auf Audiokassette vorliegt und sein eigenes Manual hat.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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