Hands off the handheld!

Zum 15.000sten gab es eine ganze Reihe schöner Geschenke – darunter auch toller Elektroschrott: Von Dirk hab ich einen Atari Portfolio mit Software und Peripherie sowie zwei dicke Bücher zum Atari ST bekommen. Henry Westphal hat mir einen seltenen Intel Microcontroller (8751) geschenkt, Ingolf hat meine Programmiersprachen-Bibliothek um das Abacus-COBOL für den C64 erweitert.

Heute im Institut hat dann noch eine Neuerwerbung von eBay auf mich gewartet: ein Amstrad NC-100. Das ist ein recht komfortabler Z80-Handheld mit eingebauten Office-Programmen. Das Gerät ist nicht nur in exzellentem Zustand, sondern hat auch sein deutschsprachiges Handbuch dabei. Neben dem BBC-BASIC kann man ihn direkt in Assembler programmieren. Davon steht jedoch nichts im Handbuch, sondern (auf S. 203) unter der Überschrift „Z80-Assembler“ findet sich vielmehr folgende kurze Sentenz:

Im Gegensatz zu den Acorn-Rechnern, die auf dem 6502-Prozessor basieren, hat das Notepad einen eingebauten Z80-Prozessor. Infolgedessen erkennt der im Notepad eingebaute Assembler nur den Z80-Assembler-Code. Die Programmierung in Assembler ist so kompliziert und umfangreich, daß es unmöglich ist, dieses Thema in einem Handbuch dieser Größenordnung anzusprechen. Wir können Sie deshalb nur dringend ersuchen, die Finger von der Programmierung des Rechners in Assembler zu lassen, da derartige Versuche meist damit enden, daß die Maschine „abstürzt“ und alle gespeicherten Daten und Dokumente verlorengehen.

Irgendwie müssen dann aber doch Informationen über dieses hochbrisante Thema aus dem Firmensafe von Amstrad gestohlen und in die Öffentlichkeit „geleaked“ worden sein.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen
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