HardWhere? SoftWhere?

Durch den Umzug des medienarchäologischen Fundus in das neue Institutsgebäude sind regelrecht technikhistorische Schichten freigelegt worden, die (zumindest für mich) vorher verborgen waren. Allen voran betrifft dies die enorme Anzahl an Elektronik-Experimentierkästen und Einplatinen-Rechnern, die Wolfgang Ernst über die Jahre hinweg zum Fundus hinzugefügt hat. Leider hat sich (durch den Umzug bedingt?) auch einige Unordnung ergeben, so dass bei vielen dieser Artefakte nicht mehr ganz klar zu erkennen ist, welche Teile zu welchen anderen Teilen gehören. Zu vielen existiert auch keine oder keine ausreichende Dokumentation mehr.

Der neue medienarchäologische Fundus

Das hat mich auf die Idee gebracht, für das kommende Semester eine zusätzliche Lehrveranstaltung für das BA-Studium anzubieten, in welchem Studenten sich in Projektgruppen jeweils einem dieser Exponate des Fundus widmen und durch Recherchen im Netz, in Archiven und Bibliotheken so viele Informationen dazu zusammentragen, wie möglich. Abschluss könnte dann sein, das jeweilige System zum Semesterende nicht nur mit einer eigenen Dokumentation zu versehen, sondern es auch lauffähig zu demonstrieren.

Die Veranstaltung findet im Modul VI (Projektmodul) mit 1 SWS statt. Höchstwahrscheinlich werde ich die Veranstaltung in vier Blöcken mit je vier Stunden abhalten. Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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