Von und über Lynch

Zwei neue Bücher über David Lynch haben mich diese Woche erreicht, auf die ich hier gern hinweisen möchte:

Oliver Schmidt untersucht in einem Taschenbuch des ibidem-Verlages die Konstruktion filmischer Räume in Lynchs Eraserhead, Blue Velvet, Lost Highway und Inland Empire. Nach einer Einleitung in die Theorie des (nicht nur filmischen) Raums nimmt er sich Film für Film vor. Schön, dass sich hier zwei meiner eigenen Themen einmal verschränken (eben: Lynch und filmische Raumästhetiken) und der „topological turn“ nun endlich zur praktischen Anwendung gelangt. (Vor kurzem war ja schon von Irmberg Schenk ein Buch zu diesem Themenkonnex erschienen. Schenk und H.-J. Wulff haben dann auch als Herausgeber dieses Bandes fungiert.)

Oliver Schmidt
Leben in gestörten Welten.
Der filmische Raum in David Lynchs Eraserhead,
Blue Velvet, Lost Highway und Inland Empire
Stuttgart: ibidem 2008 (Reihe: Film- und Medienwissenschaft)
Info | Amazon

Der zweite Band kommt aus dem Schwarzkopf  & Schwarzkopf-Verlag, ist gebunden und wie alle Bücher aus diesem Hause sehr hochwertig produziert. Helen Donlon hat darin Aussagen David Lynch (und einiger seiner Mitarbeiter) aus etlichen Quellen/Interviews versammelt und aphorismusartig thematisch gegliedert. Eine schöne Fundgrube für Zitate (auch wenn diese aus verschiedenen Gründen ja nur selten „brauchbar“ sind).

Helen Donlon (Hg.):
David Lynch Talking
Berlin: Schwarzkopf&Schwarzkopf 2008
Info | Amazon

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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