ifa 2006

Eigentlich sind wir ja nach Berlin gefahren, um uns dort schon einmal eine passende Wohngegend für unseren Umzug 2008 auszugucken, die "hidden agenda" der Reise war jedoch ein "A-ha"-Konzert, auf das Miriam dringend musste. Weil man als Pressevertreter Gratis-Zugang zum ansonsten 45 Euro teuren ifa-Eröffnungskonzert bekam, hab ich mich für die Funkausstellung akkreditieren lassen und am folgenden Tag einen kleinen Rundgang zu den mich am meisten interessierenden Attraktionen der Funkausstellung gemacht:

Der Nordeingang von vorn (alle Bilder: click to enlarge):

In der Halle 6 auf der 3. Etage befand sich das Pressezentrum, bewacht von einer vermummten Frau:

Sony hat neben der Vorstellung ihrer BluRay-Hardware und – wie die meisten anderen Ifa-Ausseller auch – der Präsentation ihrer HD-fähigen Fernseher auch eine kleine Ecke für die PS3 reseviert. Leider war das Gerät wohl nur ein Dummy und deshalb unter Plexiglas zu bewundern, während im Hintergrund ein Demofilm zu einem Formel-1-Spiel ablief, der ganz passabel aussah:

In Halle 5 auf der dritten Etage hat sich die "Forschungsabteilung" der Messe befunden. Im wesentlichen angefüllt mit T-Punkt-Kram und ein paar Fraunhofer-Ständen (aber auch einem ganz witzigen Heizhosenhersteller aus Apolda) war der Saal eher kümmerlich bestückt.

Interessant dort – vor allem auch im Hinblick auf mediale Raumübergrife – war ein Stand, auf dem ein 3D-Projektionsgerät vorgestellt wurde, das ohne Brille funktioniert. Eine Reihe Kameras oberhalb des Monitors sind dafür zuständig, die Augen des Nutzers zu tracken und ein speziell auf ihn abgestimmtes stereoskopisches Bild auf dem Monitor zu erzeugen. Auf der Unterseite des Monitors befinden sich ebenfalls Kameras, die die Handbewegungen registrieren. Man kann also in das "Hologramm" hineingreifen, und es dadurch bewegen, steuern und manipulieren. Derzeit ist das System noch für Kiosk-Anwendungen (in Schalterhallen etc.) eingerichtet. Weil es nur jeweils auf einen Betrachter abstimmbar ist, kann es wohl kaum individuelle Sehergrenzen überschreiten. Interessant wäre jedoch eine Anwendung für Computermonitore im Heimbereich.

Auch Nintendo und Microsoft haben ihre Spielehardware auf der Ifa vorgestellt. Während sich erstere vor allem durch Werbung für ihre Handhelds und einige neue Spiele hervorgetan haben (was vor allem die jüngsten Besucher begeistert hat), hat Microsoft seine X-Box an HD-Fernseher angeschlossen. Sah nett aus, kaufen würde ich mir so eine Teufelsmaschine natürlich trotzdem nicht. 😀

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen
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