Das von mir zusammen mit Patrick Baum herausgegebene “Lexikon der Postmoderne” wird in Kürze beim Bochumer & Freiburger Projektverlag erscheinen:
Patrick Baum/Stefan Höltgen (Hgg.):
Lexikon der Postmoderne. Von Abjekt bis Zizek – Personen und Begriffe
Bochum/Freiburg: projektverlag 2010
ISBN 978-3-89733-209-6
207 Seiten (Taschenbuch), Preis: 19,80 Euro
Kommende Woche erscheint als Mini-Game im PlayStation-Store “Rocket Racing“, das sowohl auf PS3 also auch PSP läuft. Ich werde mich im FreiSpiel-Blog mal drüber auslassen.
Wie ich gerade im RETRO-Blog lese, wird die 80er-Jahre-TV-Serie “Max Headroom” in Kürze in den USA und Kanada auf DVD erscheinen. Jeweils 2-3 Einzelfolgen sind in Deutschland nach der TV-Ausstrahlung auf Videokassette veröffentlicht worden und teilweise auch heute noch gebraucht zu bekommen. Zum freudigen Anlass der DVD-Veröffentlichung lasse ich Max noch mal zur Musik von Anne Dudley singen:
Schon am Samstag habe ich ein Belegexemplar der neuen epd Film bekommen, die die Redaktion trotz Berlinale pünktlich fertig bekommen hat. Darin ein umfangreicher Essay von Rudolf Worschech über Kriegssatieren und ein Portrait des Schauspielers Jeff Bridges von Kai Mihn. Von mir stammt eine Rezension zu Alex Klotz’ Buch “Blick aus dem Augenwinkel”.
Rezension zu Johannes Ulbrichts Roman “Der Spielemacher”
Man kann dem Winnender CSW-Verlag eigentlich nur dankbar sein. Seit einigen Jahren versorgt er die Videospiel-interessierte Leserschaft, vor allem aber die so genannten “Retro-Spieler” (zu denen sich der Autor dieses Textes ebenfalls gern zählt) mit Informationen und Material: Neben der Zeitschrift “Retro“, die durch ein sehr lebhaftes Online-Blog ergänzt wird, sind es vor die allem Bücher, die bei CSW erscheinen, in welchen die Videospiel- und Retro-Kultur regelrecht “auflebt”. Dazu zählen kleine Meisterwerke wie Constantin Gillies’ Roman “Extraleben” und Insiderberichte wie Jörg Luibls Essayband “Spielefresser“. Eine der jüngeren Monografien aus dem Hause nähert sich der Spielewelt wieder auf fiktionale Weise: Johannes Ulbrichts Roman “Der Spielemacher”.
Spiegel Online stellt heute eine Diplomarbeit vor, in der ein Konzept für eine Elektroautobahn entworfen wurde:
Das klingt schwer nach Science-Fiction, doch ist die grundlegende Technik seit rund 170 Jahren bekannt. “Linearmotoren werden längst weltweit genutzt”, sagt Förg. Die Passagierbahnen am John F. Kennedy Flughafen in New York oder am Flughafen von Vancouver nutzen die Technik ebenso wie die Magnetschwebebahnen in Shanghai und Japan. Grob vereinfacht funktioniert der Antrieb etwa so: Unter der Straße wird eine Art Spule verlegt, der so genannte Stator, also der feste Teil des Linearmotors. In jedem Speedway-fähigen Auto wiederum sitzt der Gegenpart, genannt Konduktor, der das Auto entlang der elektromagnetischen Wellen über die Straße treibt.
Auf Telepolis und F.LM sind just meine Kritiken zum neuen PS3-Spiel “Heavy Rain” erschienen. Darin gehe ich auf die vielfältigen Bezüge des Spiels zur Geschichte des Serienmörderfilm und zu Spieltechniken anderer Spiele (insb. “Saw” und “Silent Hill: Shattered Memories“) ein.
Eine ähnlich düstere, ja, apokalyptische Kriesszenerie, wie zu Beginn von “Mutant Chronicles” bekommt man selten im Film zu sehen. Und das liegt vor allem der Optik und daran, dass sie Kriegsbilder des ersten und zweiten Weltkriegs mit utopischer Waffentechnik verbindet. Insbesondere die Mörser und Kanonen, die ihre immense Größe immer wieder in Total-Aufnahmen belegen, haben mich sehr fasziniert und an eine Mischung aus der Alptraum-Kanone aus dem Videospiel “The Darkness” und realen Vorbildern wie dem Dora-Geschütz erinnert. Leider lässt der Rest des Films dann in jeder Hinsicht ziemlich nach, wie ich auf F.LM kritisiere.
Als letzten Berlinale-Beitrag habe ich mir einen Serienmörderfilm angesehen. Winterbottom verlegt seinen Stoff in die 50er Jahre und situiert dort einen Killer, der schon alles hat, was die Filmgeschichte bis in die Postmoderne auffährt; Beachtlich ist die “unbewusste Nähe” zu Stoffen wie aus “The Sniper” (in Hinblick auf die Misogynie als Zeitkolorit).
Jörg Buttgereit und ich haben für das epd-Film-Berlinale-Blog ein letztes Podcast zum Film aufgenommen:
Oskar Röhlers “Jud Süß – Film ohne Gewissen” hat nicht nur den charmantesten Untertitel seit “Zombies – Geschändete Frauen”, er hat auch das Potenzial, seine Zuschauer gegen sich aufzubringen. Jörg Buttgereit und ich habe das Erlebnis mal zwei Tage sacken lassen und unseren Sermon dazu in einem epd-Blog-Podcast abgegeben:
Grausamst Bei Spiegel Onlines “Historische Kriminalfälle” steht heute der Serienmörder John Wayne Gacy auf dem Programm und wird zum grausamsten Serienkiller der USA ernannt. Na, wenn er da mal keinen Ärger mit Fish oder Bundy bekommt! Außerdem erfährt man, dass Rosalynn Carter mit Lynden B. Johnson verheiratet war und sich später in Laurynn umtaufen ließ.
Professor Roboter … unter diesem charmanten Titel berichtet der Tagesspiegel heute von einer Schenkung hunderter Spielzeugroboter an das Berliner Technik-Museum. Ich bin gespannt, wann sie in die Ausstellungen gelangen.
Rabbit Eye Heute habe ich per E-Mail einen Hinweis auf ein neues Online-Filmmagazin mit dem Titel “Rabbit Eye – Zeitschrift für Filmforschung” bekommen, den ich hier gern weiter gebe.
Linkdump
Image Online 47 Jahrgänge der Zeitschrift für Fotografie und Film online. (via Thomas@Facebook)
Historische Anthropologie … zum Downloaden als PDF gibt es an der FU Berlin. Und zwar etliche vergriffene Sammelbände von Dietmar Kamper und Christoph Wulff. (via philosophus)
Computerphilologie … nannte sich das zuerst an der Uni München, dann an der TU Darmstadt. Dort wird seit 10 Jahre ein Jahrbuch herausgegeben. Die Artikel sind sämtlichst online abrufbar.
Computer History Org Ganz tolle Webseite eines Computermuseums im Silicon Valley. (Und erst die Resources!)
Nixi Heute habe ich eine “neuen” Taschenrechner bekommen. Leider “nur” mit LED. Beim Surfen bin ich auf diese tolle Nixi-Tube-Seite gestoßen.