»I’m sorry you got stuck in cyberspace guys.«

Scooby-Doo und die Cyber-Jagd (Scooby-Doo and the Cyber Chase, USA 2001, Jim Stenstrum) (DVD)

Die Versinnbildlichung von Mikroelektronik funktioniert offenbar erst richtig gut (das heißt: richtig bildlich) im Kinderfilm (wozu sich m. E. „Tron“ auch schon sehr gut rechnen ließe). Das Wortwörtlichnehmen von Phänomenen wie Computervirus, Videospiel-Level, Speicherplatz, Spielfiguren etc. ist hier, in „Scooby-Doo“, jedenfalls auf die Spitze getrieben. Markant ist dabei für mich vor allem die Verdopplung der Filmfiguren, die „im“ Computer auf ihre digitalen Alter-Egos treffen, welche allerdings aufgrund des Alters der Digitalisate noch eine grafische und modische Vorform der Truppe darstellen (was auch angesprochen wird), sowie der Versuch die typischen Eigenschaften der Figuren (etwa die Reduktion von Shaggy und Scooby-Doo auf die basalen infantilen Spannungszustände Angst vorm Alleinsein und Hunger) für das Computerthema fruchtbar zu machen.

Mir liegen noch eine Reihe weiterer Kinderfilme und -Serienepisoden (etwa „Garfield“, „Tom und Jerry“ etc.) vor, die ebenfalls Computer- und Roboter-Technik verhandeln. Ich bin schon gespannt, worin die strukturellen Ähnlichkeiten liegen.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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