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In diesem Herbst – also in Kürze – erscheint im Helmer-Verlag der Sammelband der letztjährigen „Lustmord“-Tagung, die unter der Leitung von Susanne Komfort-Hein und Susanne Scholz in Frankfurt am Main stattfand. Das Cover des Bandes ist bei Amazon bereits eingestellt und das Buch kann vorbestellt werden. Auf dem Klappentext heißt es:
Das diskursive Phänomen »Lustmord« um 1900 – zwischen Gerichtsreportage, Massenpresse, Film, medizinischer Fallgeschichte, Literatur und bildender Kunst. Als ein modernes Konstrukt des ausgehenden 19. Jahrhunderts hat der Lustmord seine wohl bekannteste, wegweisende Signatur in »Jack The Ripper« erhalten. Mit dem Verbrechen öffnet sich eine Grauzone für kulturelle Angstprojektionen, in der das Kriminelle, Pathologische, bedrohlich Atavistische und das vermeintlich Normale unvermittelbar nebeneinander treten. Die AutorInnen analysieren Phantasmagorien des geschlechtlich konnotierten Bösen im kulturellen Archiv des Lustmords.
(M)Ein Autorenexemplar habe ich noch nicht bekommen … ich bin sehr gespannt!
Das diskursive Phänomen »Lustmord« um 1900 – zwischen Gerichtsreportage, Massenpresse, Film, medizinischer Fallgeschichte, Literatur und bildender Kunst. Als ein modernes Konstrukt des ausgehenden 19. Jahrhunderts hat der Lustmord seine wohl bekannteste, wegweisende Signatur in »Jack The Ripper« erhalten. Mit dem Verbrechen öffnet sich eine Grauzone für kulturelle Angstprojektionen, in der das Kriminelle, Pathologische, bedrohlich Atavistische und das vermeintlich Normale unvermittelbar nebeneinander treten. Die AutorInnen analysieren Phantasmagorien des geschlechtlich konnotierten Bösen im kulturellen Archiv des Lustmords.



darf ich das jetzt schrullig finden — den Klappentext und das Umschlagbild?
Beste Grüße: Joachim Linder
Den Inhalt beider? Ja, gern.*
Meinen Hinweis darauf? Nein, mehr Infos habe ich noch nicht.
* Wobei beide dem Inhalt des Bandes nicht gerecht werden. Zwar kreisen einige der Beiträge um das Phänomen „Lustmord um 1900“, aber es gab auch Vorträge, die sich z.B. mit zeitgenössischer Tatort-Fotografie in der Kunst beschäftigten.
nicht Ihr Hinweis, sondern die Überbrückung von genau 43 Jahren zwischen Klappentext und Umschlagbild regte meinen Spieltrieb an: 1974 ist Robert Blochs ‚American Gothic‘ erschienen.
Nochmals beste Grüße!