Gestern Abend war es so weit: In der Berliner Max-Schmeling-Halle trat der Electronic-Music-Pionier Jean-Michel Jarre auf. Jarre hatte der elektronischen Musik Ende der 70er Jahre zu bis dahin ungekannter Popularität verholfen. War ausschließlich mit Synthesizern, Drum-Computern und Samplern erstellte Musik bis dahin vor allem einem „Fachpublikum“ bekannt (das entweder in der Tradition der Musique Conrète oder des Krautrock stand), so zog Jarre mit seinen überaus eingängigen Melodien die Hörer von Pop-Musik an und erreichte damit eine Wirkung, die zeitgleich nur die Band „Kraftwerk“ für sich verbuchen konnte.
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