12.05.04: The Day after Tomorrow (PV Ufa Köln)
Zum
Film (Kritik folgt) nur erst einmal so viel, dass er gut ist (nicht
sehr gut, aber eben auch nicht schlecht). Emmerich kann nicht erzählen,
aber er kann zeigen. Gibt man ihm viel Geld, zeigt er viel – gibt man
ihm mehr Geld, zeigt er mehr. Und weil er so schön naiv ist, zeigt er
einem Sachen, die man immer schon mal sehen wollte, die einem aus Scham
aber nie gezeigt wurden.
So, zur Aufführung: Was die
PR-Agenturen mit den Presseleuten veranstalten, ist die Höhe. Nicht
nur, dass man mittlerweile durch einen Metalldetektor gehen muss (wie
am Flughafen), wenn man in den Vorführsaal will. Als der Film dann
angefangen hat, stürmten auf einmal dunkel gekleidete Herren in den
Saal und postierten sich mit Nachtsichtgeräten in jeder Ecke (da war
nix von angekündigt
). Soweit zur ärgerlichen Seite … jetzt zur peinlichen:
Vor
dem Filmstart taucht dann auf einmal ein Typ vorn auf und stellt sich
als „Meteorologe aus dem Fernsehen“ vor. Er sagt, dass wir jetzt gleich
einen Film sehen, der auf den aktuellsten Theorien der Klimaforschung
basiert – nur die Geschwindigkeit, mit der das Eintritt ist bei
Emmerich wohl „künstlerische Freiheit“. Und ich denke mir: „Warum ist
das hier im Kinosaal eigentlich so scheißwarm?“ Na, während der Film
läuft, schalten die doch tatsächlich die Klimaanlage immer höher, so
dass es im Kino immer kälter wird … So beeinflusst man die Presse
(Auf der ersten Hardcore-Prono-PV dieser Agentur bin ich garantiert dabei!)



