Evolution (USA 2001, Ivan Reitman) (DVD)
Ein Komet stürzt auf die Erde, der genetisches Material anbei hat, das schon bald nach der Landung einen rasanten evolutionären Prozess vom einzelligen Seestern über den Hallimasch und den Krokophanten bis hin zum Drachen und dann zum Höhlenmensch ohne Nase druchmacht. Die beiden Wissenschaftler, die den Kometen entdecken, werden vom Militär ausgebootet, gelangen jedoch über Umwege zurück an ihr Forschungsprojekt. Als dieses dann neben einer Horde Morlock-ähnlicher Urmenschen auch eine Fußbaldfeld-große Riesenschnecke hervor bringt, sind sie gezwungen, es zu tötet – und zwar mit Schuppenschampoo.
Wohlwollend könnte man sagen, dass Reitman mit seinen Ghostbusters- und Stripes-Humor den Stil der 80er-Jahre-Mainstream-Comedy so stark geprägt hat, dass selbst Filme, die wie "Evolution", gar nicht auf dieser evolutionär-komischen Stufe stehen geblieben sind, sondern eigentlich nur für Stilkonsequenz sprechen. Ich habe jedoch kein Wohwollen für solch einen langweiligen Klamauk übrig, der mit Handlungsbrüchen und wissenschaftlichen Absurditäten (allein, wie man auf den Trichter kommt, die Aliens seien mit Selen umzubringen!) gespickt ist. "Evolution" ist Ressourcen-Verschwendung und der einzige Lichtblick darin ist der zweiminütige Gast-Auftritt der jüdischen Komikerin Sarah Silverman:




