Telefonmusik (1)

to be continued …

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Auf der Suche nach der Realität

Auf der Webseite von „Der Freitag“ wurde heute mein Interview mit Andreas Lange vom Computerspiele-Museum veröffentlicht.

Mehr: Der Freitag

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Nur noch 7 Jahre bis zum Ruhestand …

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, die FSK, wird derzeit 60 Jahre alt. Ein guter Grund der Grande Dame der Sittenwacht meine Glückwünsche zu übermitteln und ihr Altersteilzeit zu nahe zu legen.

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Das deutsche Internetrecht

… ist Thema der kritischen Bestandsaufnahme Konrad Lischkas heute Morgen bei SpOn. Hervorragend, dass das jetzt wieder auf den Tisch kommt. Danke Herr Lischka!

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„Der Massenmörder als TV-Star?“

echauffiert sich heute die „Bild“-Zeitung über den angekündigten Fritz-Haarmann-Fernsehfilm „Puppenjungs“ und weiß auch sonst nicht so viel über die Mediengeschichte des Falls.

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Schlagstrom

Am kommenden Wochenende findet im RAW-Tempel in Berlin-Friedrichshain das „Schlagstrom“-Festival 2009 statt, auf dem experimentelle Noise-, Electro- und Industrial-Musik gespielt wird:

Tickets sind noch zu bekomme. Weitere Infos auf der Homepage oder bei myspace

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… Typewriter

Hektor Haarkötter berichtet heute auf telepolis von der Erfindung der Schreibmaschine und stellt das erste Modell vor.

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Bildgefühle

heise.de berichtet von einer holografischen Projektion, die man berühren kann.

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»Ich sag nur ›Syntax Error‹.«

In meinem Freitag-Blog „FreiSpiel“ habe ich gerade eine Rezension veröffentlicht zu:

Frank Magdans
Game Generations
Spieleentwickler und Szenekenner erzählen, wie Computer- und Videospiele unsere Freunde wurden.
Marburg: Schüren 2008
256 Seiten (Taschenbuch), zahlreiche schwarz-weiße Abbildungen
19,90 Euro

Informationen | Amazon

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»Na, ihr Sex-Freaks!«

Louise hires a Contract Killer (Louise-Michel, F 2008, Gustave de Kervern & Benoît Delépine) (PV Astor)

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»Chasing Spots«

Auf telepolis ist heute mein etwas ausführlicherer Bericht zur „History of Video Games“-Timeline-Veranstaltung veröffentlict worden.

Mehr: telepolis

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ELIZA

In der Technology Review verreißt Peter Glaser den MindMentor, ein von Joseph Weizenbaums ELIZA inspiriertes Computer-Psychoprogramm. Dabei wollte das Programm doch nur helfen …

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»virtuelle Gewalt gegenüber realistischen Abbildern von Menschen«

Dieses simulationspraktische Schmankerl will ich meinen Leser nicht vorenthalten.

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PsychoWelten

Auf 3Sat laufen im August vier Spielfilme, die die Gratwanderung zwischen Realität und Illusion vorführen, wie ich gerade aus einer Sender-Pressemitteilung erfahre:

Was passiert, wenn Menschen in ganz eigene Parallelwelten abdriften, wenn der Realitätssinn abhanden kommt und die Welt zum (Alb-)Traum wird? Vier Spielfilme der 3sat-Reihe „PsychoWelten“ zeigen die Gratwanderung zwischen Realität und Illusion. In „Pi“ fühlt sich der hochintelligente Mathematiker Max von einer skrupellosen Wall-Street-Firma verfolgt, die die Macht an sich reißen will. In „Jaccob’s Ladder“ verkörpert Tim Robbins einen Vietnamveteranen, der vom längst vergangenen Krieg halluziniert. César, die Hauptperson in Alejandro Amenábars Psychothriller „Öffne die Augen“, ist nach einem Unfall entstellt und depressiv. Dann macht er eine schockierende Entdeckung. Sowohl „Öffne die Augen“ wie auch in Cameron Crowes Remake „Vanilla Sky“ spielt Penélope Cruz eine der weiblichen Hauptrollen.

Die Filmreihe im Überblick: http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?query_string=PsychoWelten&days_published=365&scsrc=1

Besonders „Jacob’s Ladder“ möchte ich empfehlen zu gucken, weil der doch ziemlich selten im TV gezeigt wird.

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Ralph H. Baer in Berlin

Gestern war Videospiele-Erfinder Ralph Baer in der Berliner Home-Base-Lounge. Ich war dort, habe fotografiert und etwas für mein FreiSpiel-Blog geschrieben. Ein Text für telepolis und das Retro-Magazin folgen …

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Fantasy-Filmfest 2009 in Berlin

Gestern ist die Schedule des diesjährigen Fantasy-Filmfestes erschienen und ich habe mir flugs ein Programm zusammengestellt. Ich berichte dieses Jahr für mehrere Zeitschriften vom Festival und werde ein Festival-Blog bei telepolis betreiben. Zudem soll es für F.LM aus Berlin und aus Köln Podcasts geben. Wer sich berufen fühlt an den Berliner Podcasts teilzunehmen, kann sich gern bei mir melden.

Hier meine Timeline mit imdb-Links:

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FreiSpiel am Freitag

Heute habe ich ein Blog auf der Webseite der Wochenzeitung „Der Freitag“ eröffnet, in dem ich mich mit der Videospiel-Kultur beschäftigen werde – und das ich sinnigerweise „FreiSpiel“ genannt habe.

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Elektro, Sparko and the dancing Woman

Heute habe ich einen neuen Roboter kennen gelernt:

Informationen über und Bilder von Elektro finden man hier, hier und hier.

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The Skin-Flick of the Switch

Programmed for Pleasure (La femme-objet, F 1980, Claude Mulot) (DVD)

„I wonder if Dr. Frankenstein had the same kind of relationship with his creature.“ Solch eine Frage kann sich nur ein sehr unbelesener Science-Fiktion-Autor, wie der dreißigjährige, vollbärtige Nicolas (Richard Allen) stellen. Nicolas hat zwei Probleme: 1. Er hat immer Lust. 2. Seine Freundinnen nicht. Als zwei Beziehungen deswegen scheitern überlegt der Autor, dessen Hauptwerk „The Mad Planet“ von einem Planeten handelt, auf dem Frauen über die Männer herrschen, kurz und kommt auf die zündende Idee: Ich bau mir eine Roboter-Frau. Sicherlich inspiriert ihn dazu auch der ständig durch Bild tuckernde, piepsende R2D2-Spielzeugroboter: „Science Fiction has gone to turn into real science!“

39-30

Zunächst beginnt er mit einer Planskizze – das wurde ja schon in Stepford so gemacht. Dann geht es ins Labor. Er stellt sich neben eine aufgerichtete, eingeschaltete und deswegen mysteriös blau leuchtende Sonnebank, zieht sich ein weißes Hemd mit bunten Flecken an, legt einen Hebel um und die Kreatur erwacht. Die Roboter-Frau ist immer willig, spricht nie und täuscht jeden Mann über ihre wahre Beschafffenheit. Nicolas probiert das bei seinem Verleger aus und der ist ganz Baff. Er schlägt vor, Kim, so der Name der Kreation, in der Filmadaption von Nicolas‘ Science-Fiction-Roman unterzubringen: „Kim as an acress? Why not! An actress who can’t talk is a dream for any lazy dialogist.“ Und faul wird Nicolas, der das Drehbuch zu seinem Roman schreiben soll, in der Tat. Er ist nicht mehr bei der Sache, sondern nur noch auf Kim.

47-06

Als die dann allerdings ein Eigenleben entwickelt und vor Nicolas Augen mit anderen Männern kopuliert, wird ihm schnell klar: Ich brauche noch eine Roboter-Frau! Dieses mal wird es eine Schwarze werden. Dummerweise sind die Roboter-Damen aber gar nicht stumm – sie verschwören sich durch seltsames Gepiepse gegen Nicolas, entledigen ihn seiner Fernbedienung und stellen irgendetwas mit ihm an, so dass er nun selbst auf Knopfdruck zur Kopulation gerufen werden kann. Sein ernüchtertes Resümee: „I had become a male object.“

42-16

Ein typischer Vertreter des französischen 80er-Jahre-Pornos – bis in die Besetzung hinein. Mise-en-scene und Montage genügen höheren Ansprüchen, sind streckenweise gar verspielt ironisch. Auf der Tonebene arbeitet ein Soundtrack zwischen Free-Jazz und Elektronik-Musik, die sich gleichzeitig nach Jarre, Kraftwerk und Tangerine Dream anhört. Die Figuren bekommen sogar ihr eigenes musikalisches Thema, wie man dann deutlich in der finale Ménage-à-troi hören kann.

Und die Roboter? Die sind ja nur scheinbar ihrem (Sex-)Objektstatus verpflichtet. In Wirklichkeit ist es so, dass Nicolas durch seine Libido programmiert ist und nur glaubt Subjekt seiner Triebe zu sein. Als seine Gespielinnen ihm die Fernbedienung abnehmen ist das nur der Ausdruck jener Gefangenschaft, in der er immer schon gesteckt hat. Irgendwie ist das also auch ein ernüchternder Pornofilm, weil er die Leere des Sex und Ziellosigkeit so deutlich vor Augen führt. Warum Nicolas nämlich immer will, fragt er sich nie. Das er immer kann empfindet er sogar selbst manchmal als Fluch und als er dann immer darf, wird es für alle Beteiligten unendlich langweilig.

1-19-55

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»Mein Speicher bin ich!«

Nummer 5 gibt nicht auf (Short Circuit 2, USA 1988, Kenneth Johnson) (DVD)

Aus der Roboter-Thematik holt die Fortsetzung von „Short Circuit“ nicht viel mehr heraus als ihr Vorgänger. Einzig das Problem Sprache und die damit verbundenen Möglichkeiten sprachlichen Handlens bzw. der sprachlichen Repräsentation von Wirklichkeit werden noch weiter ausgebaut. So muss der Roboter lernen, was Ironie ist, was Lügen sind und kann dem Inder schließlich Nachhilfe im Flirten geben, indem er ihm bei einem Date soufliert und das Gefühl der Einsamkeit inmitten der Menschenmassen der Großstadt mit ihm teilt.

Die Fortsetzung ist aber auch eine Fortsetzung des politischen Diskurses aus dem ersten Teil. Nachdem der Roboter gelernt hat Pazifist zu sein (im zweiten Teil bekundet er dies durch zahlreiche Greenpeace-Aufkleber), lernt er im zweiten Teil Amerikaner zu sein. Sein größtmöglicher Sprechakt wird dann nämlich am Ende vollzogen, als sowohl Ben als auch Nummer 5 in die USA eingebürgert werden – indem sie den Fahneneid sprechen. Man kann sich das Lachen beinahe nicht verkneifen: Die Erlangung der Bürgerrechte wird repräsentiert durch die Vergoldung des Äußeren.

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