Die Willi-Wunder-Show ist da!

Im Himmel ist die Hölle los (BRD 1984, Helmer von Lützelburg) (DVD)

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Technik-Zombie

Normalerweise landen die Computergeschichte-Artikel von SpOns „EinesTages“-Rubik bei mir in den Lesetipps – das neueste Elaborat Konrad Lischkas über tragbare Computer der 1980er Jahre jedoch lieber nicht. Lischka stellt darin haltlose Behauptungen („Dass man aus Computerspielen ein Geschäftmachen kann, entdeckte der Musikwissenschaftler Martin Prevel, damals Professor an der Université Laval in Québec Ende der achtziger Jahre“) neben pikierte Vergleiche („einen dicken Stecker in iPhone-Breite“) und umkreist mit seinem Text auch sonst nur die Fotostrecke und ein paar Links. Warum man über Technik-Geschichte vornehmlich im Modus der Spitzfingrigkeit („aus heutiger Sicht fast schon vorsintflutlich„, „das kann man sich heute kaum vorstellen“, „heute hoffnungslos veraltet“) und mit mitleidigen Vergleichen zu heutiger Technik schreiben muss, ist mir ein Rätsel – zumal sich die Struktur technischer Evolution ja nicht geändert hat und es denkbar ist, dass künftige Autoren ebenso über iPods und Laptops schreiben werden.

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The Sniper

Edward Dmytryks Serienmörderfilm „The Sniper“ aus dem Jahre 1952, der zu den eher seltenen Werken gehört, die ich in meiner Dissertation untersucht habe, ist jetzt endlich auf DVD erschienen. Wie ich im von philosophus zugesandten Link erfahre, befindet er sich in einer DVD-Klassiker-Kollektion zum „Filn Noir“ zusammen mit drei anderen Werken aus den 1950er Jahren, herausgegeben von Martin Scorsese.

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»Klassischer Gelehrter mit Internetanschluss«

Auf Golem.de wird heute über einen Roboter berichtet, der arabisch versteht, antwortet und handelt.

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Der Driller-Piller

Tetsuo (Jp 1989, Shinya Tsukamoto) (DVD)

Warum „Tetsuo“ so oft mit den frühen Filmen Lynchs verglichen wird, lässt sich eigentlich nur durch eine „oberflächliche Lektüre“ erklären, in der die Bildinhalte, die Montage und vor allem die groteske Erzählung das tertium comparationis bilden. Denn eigentlich steht Tsukamotos Film den sexualisierten Maschinen-Mesch-Hybriden aus den Filmen David Cronenbergs viel näher, die sowieso einmal einer eingehenderen Betrachtung bedürften.

Genial bei „Tetsuo“ ist die Idee, die Metamorphose als Ergebnis eines Autounfalls („Crash“) zu erklären. Die beiden Folgeteile (der dritte erscheint offenbar im kommenden Jahr), haben ganz ähnliche Motivationen. Im zweiten Teil verwandelt sich der Protagonist in eine Waffe („Videodrome“). Worum es im dritten geht, weiß ich noch nicht.

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Queer Horror

Vom 27.-28.11. findet in Marburt ein Symposium zum Thema „Queer Horror“ statt, auf dem ich einen Vortrag über „Roboter als das dritte Geschlecht – dystopische Maschinen-Pornografie“ halte. Just ist ein Trialer zur Tagung fertig geworden:

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Kinoromantik

2012 (USA 2009, Roland Emmerich) (PV Cinestar)

Meine Kritik bei F.LM

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Vom Zitat zum Plagiat

… ist es nur ein kleiner Schritt – zumindest wenn man sein Geld mit Abmahnungen verdient. Ein interessanter Text zum Thema ist heute von Peter Mühlbauer auf telepolis veröffentlicht worden, in dem es um eine Software geht, die „Plagiate“ nicht nur findet, sondern – in der Bezahlversion – auch gleich einen Anwalt einschaltet. Aber man muss ja nicht einmal zitieren, um nachträgliche Tantiemenforderungen zu erwarten; mir ist persönlich ein Fall bekannt, da wurde ein entfremdetes/verfälschtes Zitat in den Mund eines längst verstorbenen Münchener Komikers gelegt, was sofort den Inhaber der Verwertungsrechte auf den Plan gerufen hat, der sogar dafür erfolgreich kassierte.

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The same procedure as every year …

The Rocky Horror Picture Show (UK/USA 1975, Jim Sherman) (DVD)

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Ludologie für Gesellschafter

Gerade habe ich in meinem FreiSpiel-Blog eine Rezension zu folgendem Sammelband veröffentlicht:

Tobias Bevc & Holger Zapf (Hgg.)
Wie wir spielen, was wir werden
Computerspiele in unserer Gesellschaft
Konstanz: UVK 2009
335 Seiten (Paperback), 39,00 Euro

Dieses Buch bei Amazon kaufen.

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Evolution der Werkzeuge?

Bei der letzten Vorlesungssitzung zur Technik-Geschichte gab der Dozent einen Hinweis auf eine Vortragsreihe an der TU im „Forschungskolloquium Technikentwicklung und Evolution„, die anlässlich des Darwin-Jahres stattfindet. Einer der Vorträge dort passt sehr gut in meine derzeitige Beschäftigung mit den „Extentions of Men“, weshalb ich ihn hier als Tipp weitergeben möchte:

Datum: Donnerstag, 28.01.2010
Zeit: 18:00-20:00 Uhr
Ort: TU Berlin, Raum H 2013
Referent: Dr. phil. Dipl.-Ing. Klaus Erlach (Stuttgart)
Titel: Evolution der Werkzeuge? Die Geburt der Technik aus dem menschlichen Körper

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Das Langhaar will kämpfen

Das tödliche Vermächtnis der Shaolin (Shao Lin gu di zi, HK 1983, Cheh Chang) (DVD)

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»If you like sex: come with me!«

Penetrator (USA 1991, Sebastian) (VHS)
Penetrator 2 (USA 1995, Nic Kramer) (DVD)

Für meinen Roboter-Vortrag beim Pornfilm-Festival hätte ich sie fast unterschlagen: die Spoofs. Dabei war es doch mehr als klar, dass erfolgreiche Filme wie hier die „Terminator“-Reihe oder „Robocop“ (als Spoof „Robocock“ – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Elektrosexspielzeug) eine pornografische Adaption erfahren mussten. An den beiden Penetrator-Filmen, von denen der zweite Teil sogar als deutsche DVD erhältlich war, zeigte sich dann aber, dass sie für meinen Diskurs tatsächlich vernachlässigbar waren: Die Roboter- bzw. Cyborg-Konzepte sind eben nur aus den Originalen „geborgt“ und stellen damit keine originären pornografischen Technik-Utopien dar. Und die an Spoofs ansonsten sehr markante „Bergung“ sexualisierten Hintersinns in den Originalen war für meine Betrachtung dieses Mal unerheblich.

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Fragmented Tracey

The Tracey Fragments (USA 2007, Bruce McDonald) (DVD)

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Schnell! Out!

Porndogs – The Adventures of Sadie (USA 2009, Greg Blatman) (PFF Moviemento)

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Politischer Immaterialismus

Heute ist mein Interview mit Martin Haase (Piraten-Partei, CCC, FoeBuD, …) bei telepolis erschienen.

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Schweine im Weltkrieg

Mit „G-Force“ machen Jerry Bruckheimer und die Disney-Studios das Thema Waffentechnologien kompatibel fürs Kinderzimmer – Eine Polemik

mehr: telepolis

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Böse Filme zwischen Kunstfreiheit und Jugendschutz

Hans Schmid hat einen beachtlich langen, zweiteiligen Text zur deutschen Filmzensur bei telepolis veröffentlicht, der zum Besten gehört, was zu dem Thema bislang gelesen habe.

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The Sex Life of Robots

Und weiter geht’s! Bei der Bilderrecherche bin ich bei „Wired“ auf ein Set künstlerisch anspruchsvoller Installationsfotos gestoßen, die zu folgendem Film gehören:

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Heiße Lötstellen

Bei der Recherche für meinen Vortrag am 24. gefunden:

Eine Bilderserie mit elektronischen Bauteilen zu eindeutigen Stellungen verlötet.

Und – sozusagen im Übergang von der Elektronik zur Robotik – eine Bilderserie mit dem bezeichnenden Titel „Make Love not War“, die terminatorische Metall-Endoskelette beim Nahkampf zeigt:

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