Archiv der Kategorie: KörperBilder

Analysen, Kritiken und Hinweise zur Medien-Pornografie

The House at the Edge of the uncanny Valley

Wie ich gerade von Katja erfahre (die es bei Caligari gelesen hat), findet vom 6. bis 8. April eine Tagung mit dem Titel „Phantasmata – Techniken des Unheimlichen“ im ICI in Berlin statt. Auf der Internetseite findet sich das Programm. … Weiterlesen

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»You are so far behind you think you are first.«

Shortbus (USA 2006, John Cameron Mitchell) (DVD) Meine These des Kolloquiumsvortrags lautete, dass sich das Scheinbare der Dialektik von Privatheit und „Veröffentlichung“ in den Medien zeigt und dort besonders im Pornofilm, weil dieser notwendigerweise behaupten muss, es gäbe etwas Privates, … Weiterlesen

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Simulation im Strafgesetz

Wie ich gerade auf heise.de lese, tritt ab heute eine Änderung des Strafgesetzbuches in Kraft, die den Umgang mit „Jugendpornografie“ regelt. Dabei steht nicht nur Beschaffung, Besitz und Weitergabe echter Medien mit echten Jungedlichen zwischen 14 und 18 Jahren unter … Weiterlesen

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»Shit!« (happens)

The Doll Underground (USA 2007, Ean McKai) (Moviemento Berlin) Ein weiterer Beitrag in der Vivid.alt-Reihe mit künstlerisch ambitionierter Pornografie. „The Doll Underground“ sah dabei auch gar nicht schlecht aus: Der Film arbeitet mit Kollagen, Verfremdungen, Found Footage und mehrfachen Bild-Überlagerungen … Weiterlesen

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PFF: »Das ist so erfolgreich, weil es so ungeil ist.«

Film & Diskussion: Harry S. Morgan „Happy Video Privat“ (links: Jürgen Brüning, rechts: Harry S. Morgan) Zunächst wurden vier Epidsoden aus verschiedenen Teilen der Reihe „Happy Video Privat“ gezeigt: 1. „Birgit und Steffen aus Leipzig – Faustfick in Sachsen“, 2. … Weiterlesen

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PFF: Selfploitation

Vortrag: Stephan Wolf „The Privacy of Porn: All is intimate, nothing is true“ Gestern war ein Wort-Tag. Zuerst habe ich mir im Kino „Eiszeit“ einen sehr instruktiven Vortrag von Stephan Wolf über die Frage das Privaten in der Pornografie gehört. … Weiterlesen

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PFF: »Mein Freund fickt zum Glück besser!«

The Bad Luck Betties (USA 2007, Winkytiki) (Moviemento Berlin) Der Auftakt zum 3. PornFilmFestival war schon gleich H/hardcore: Eine ambitionierte Produktion aus dem Hause Vivid, die die Geschichte einer Frauen-Gang in den 1960er Jahre erzählt. Die vier Damen, alles ehemalige … Weiterlesen

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»He fucked himself to death?«

Mummy Dearest (USA 1990, Duck Dumont) (VHS) Endspurt. Die Mumie ist nicht nur das letzte Filmmonster, das ich für meinen Vortrag betrachte, sondern – zusammen mit dem Werwolf – auch das seltenste im Porno-Genre. Nachgewiesen sind „Mummys“ im laut imdb … Weiterlesen

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Die Welt ist alles, was der Phallus ist.

Schwanz der Vampire (BRD o. J., N. N.) (VHS) Wie man an der Filmografie und an der Bewertung des von mir verlinkten Textes bereits sieht: Der Zeichentrick-Pornofilm führt ein verkanntes Dasein – selbst innerhalb der Pornografie. Nichts desto trotz existiert … Weiterlesen

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Katalog zum 3. PornFilmFestival in Berlin

Just ist das Programm fertig und der Katalog zum Festival als PDF erschienen. Einen Blick kann man bereits bei filmforen.de darauf werfen.

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»Just one touch means more than words can say …«

Edward Penishands (USA 1991, Paul Norman) (DVD) Dass sich der Frankenstein-Stoff allein durch sein Monster-Konzept der Pornografisierung geradezu aufdrängt, konnten man ja bereits an „Hung Wankenstein“ verfolgen. Tim Burtons „Edward Scissorhands“ ist eine Neuformulierung Frankensteins unter den Bedingungen des 60er-Jahre-US-Suburbs. … Weiterlesen

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„Was für ein Tier von einem Mann!«

Das Monster und die Schönen (D 1992, Walter Molitor) (VHS) Man lasse sich vom Titel nicht täuschen: Das hier ist eine Jeckyll&Hyde-Adaption. Den Wissenschaftler spielt Rocco Siffredi und der ist schon vor der Verwandlung förmlich zerrissen. Denn während er im … Weiterlesen

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»Nein, Doktor: He has a little Willy.«

Hung Wankenstein (USA 2001, Jim Enright) (DVD) Und abermals die Persiflage einer Persiflage: Enrights Film nimmt Mel Brooks‘ „Young Frankenstein“ aufs Korn und spooft ihn auf überaus witzige Weise nach Pornotopia: Eigentlich ist William Wankenstein Tierarzt, aber in seine Praxis … Weiterlesen

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There’s a little bit of the beast in all of us …

Driller (USA 1984, Joyce James) (VHS) „Driller“ liefert eine regelrechte Dänomologie des Monster-Pornos, weil er, genaus wie sein Vorbild „Thriller“ von John Landis, einge ganze Armada Filmmonster bereithält. Die werden geträumt und zwar von der etwas mauerblümeranten Louise. Louise hatte … Weiterlesen

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»a creature of unbelievable proportions«

The Geek (USA 1971, N. N.) Die einen nennen ihn Bigfoot, die anderen Sasquash – im Monster-Porno „The Geek“ heißt er schlicht The Geek: Und der muss erst einmal entdeckt und seine Existenz bewiesen werden. Dazu sind drei Paare angetreten, … Weiterlesen

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»Go forward and fuck the world!«

Ultra Flesh (USA 1980, Svetlana) (DVD) OK, das ist nun wirklich der amüsanteste Pornofilm, den ich bislang gesehen habe. Zum Plot erstmal: Die Erde steckt in der Krise, denn alle Männer sind impotent geworden. Es bilden sich bereits Demonatrationen wütender … Weiterlesen

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»Dead Bitch in the Bathroom!«

Attack of the Cockface Killer (USA 2002, Jason Matherne) (DVD) Der etwas rüpelhafte Auftakt zu meiner zweiten Horror-Porno-Recherche. Dieses Mal erarbeite ich mir einen Zugang zur Phänomenologie des Monster-Pornofilms für einen Vortrag auf dem 3. PornFilmfestival in Berlin (am 24.10. … Weiterlesen

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Kunst oder Pornografie?

Heute vor 40 Jahren ist Ingmar Bergmans „Skandalfilm“ „Das Schweigen“ erschienen. Aufgrund seines für die damaligen Verhältnisse freizügigen Umgangs mit Sexualität aber auch wegen seines existenzialistischen Nihilismus haben bundesdeutsche Kulturbewahrer seinerzeit vor dem Film gewarnt, sein Verbot gefordert und Boykotte … Weiterlesen

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Men, Women, and Vibrators

Hat es nun auch auf Blu-ray geschafft: Rob Rottens „The Texas Vibrator Massacre“. Und einen jugendfreien Trailer gibt es sogar auf YouTube zu bewundern:

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Monster Horror meets Boob Terror

Es war ja klar, dass ein Erfolg wie „Colverfield“ seine Nachahmer auch in der Schummerecke der Filmgeschichte finden würde. Mit „Cleavagefield“ erscheint demnächst also der Sexfilm-Spoof: http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=42088907 Kommt mir ganz gelegen als Abschluss-Hinweis in meinem Monster-Porno-Vortrag nächsten Monat in Berlin. … Weiterlesen

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