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Porgrammiersprachen

Retro BASIC

coming soon …

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  • Crashkurs – BASIC auf den Punkt gebracht und mit Abstand betrachtet
  • Bumming – Ein historischer BASIC- Programmierwettbewerb
  • Rezensionen – BASIC-Handbücher von Homecomputern
  • Einzeiler – BASIC-Spiele und -Demos für verschiedene Systeme
  • Kreativer Missbrauch – One-Liner- Programmiertechniken in Sinclair-BASIC
  • BASIC Computer Games –Eine Sammlung früher Computerspiele
  • BASIC-Spiele und ihre Geschichte: »GULP!« – Kurzinterview mit Yoda Zhang / »4K BASIC Dash« – Kurzinterview mit Simon Stelling-de San Antonio
  • Integer BASIC – Apples erste Programmiersprache
  • Spaghetticoding für Fortgeschrittene – BASIC-Programme beschleunigen
  • 10 PRINT “Hello, BASIC world!” – BASIC heute
  • BASIC zum Mitnehmen – Meilensteine der Taschenrechnergeschichte
  • BASIC für die Kleinen – Ein BASIC-Compiler für Mikrocontroller
  • Das Hintervorletzte – »Ich hasse BASIC!« Ein Leserbrief, der Geschichte machte
  • CLOAD – Daten auf Platten. Die Retro-Schallfolie

Die Sonderausgabe wird Abonnenten geliefert, findet sich in ausgewählten Zeitschriftenläden oder kann portofrei online beim CSW-Verlag bestellt werden.

So spielt das Leben …

Das von mir und Thomas Nückel entwickelte »Game of Memories« (eine “Game of Life”-Variante für Signetics-Einplatinencomputer und deren Emulatoren) hat im ersten Halbjahr 2014 eine kleine »Deutschland-Tournee«:

Am 12. April halte ich einen Vortrag (nebst Vorführung) auf dem »Gamefest« darüber. Eine Vortragsankündigung steht schon – Zeit und Ort werden in Kürze ergänzt:

So spielt das Leben
Convays »Game of Life« als Spiel & Ernst

Das berühmte »Game of Life« stellt eine Implementierung der Theorie »zellulärer Automaten« dar, die schon in der Frühgeschichte des Computers aufgestellt wurde. In ihm überschneiden sich mathematische Spieltheorie, Informationstheorie, Speichertheorie und fragen der Künstlichen Intelligenz … aber eben auch des Computerspiels, das in sich all diese Theorien enthält. Deshalb lohnt es sich auch, einen Blick auf die faszinierende Geschichte des »Game of Life« zu werfen, wie es 196X vom britischen »Spaß-Mathematiker« mit seinen einfachen Spielregeln für Computer entworfen wurde. Dieses Spiel ist nun noch einmal im Rahmen eines Programmierkurses an der Humboldt-Universität programmiert worden – wiederum mit einem »Mehrwert« an (Be)Deutungen. Damit sollte unter anderem gezeigt werden, was man mit einfachsten Computern der 1980er-Jahre alles machen kann, obwohl in deren Handbüchern das Gegenteil steht. Hilfreich ist dazu die moderne Technik. Das Spiel wird in seiner Geschichte vorgestellt und in seiner Funktion auf einem emulierten Computer vorgeführt. 45 Minuten mit anschließender Diskussion.

Am ersten Mai-Wochenende (3.-4.5.) findet in München (wie unten geschrieben) das »VCFe« statt. Dort werde ich im Rahmen des »Exoten«-Themas den Signentics 2650 sowie unseren Programmierkurs und das Programm vorstellen. Ausgestellt wird es dort meinen Holz-EPC und meine Interton VC-4000 (mit allen Spielen) zu sehen geben.

Am 10.5. spreche ich vielleicht in Leipzig auf der »Langen Nacht der Computerspiele« noch einmal darüber.

 

Lehre im Sommersemester 2014

  • BA Medienwissenschaft: Modul 1 (Einführung in die Medienwissenschaft)
    SE: Der gelbe Gefährte: Pac-Man als epistemisches Spiel(Zeug)
    Freitags, 10-12 Uhr, Signallabor (Raum 2.33)
  • MA: Projekt- und Praxismodul & BA: Modul VI (Projektmodul)
    SE: Signetics 2650 Programmierworkshop (2/4): Programmierung der Spielkonsole Interton VC-4000
    Donnerstags, 18-20 Uhr, Signallabor (Raum 2.33)
  • MA Medienwissenschaft: Modul 5 (Medienökonomie) und MA Kulturwissenschaft
    SE: Die Wissensökonomie des Museums – Exkursionen in die Berliner Museumslandschaft
    Dienstags, 14-16 Uhr, Signallabor (Raum 0.09)

Die Kursbeschreibungen:

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Signetics 2650 Assembler – Crashkurs

Das erste Projektmodul zum 2650-Assembler ist nun vorüber und es sind immerhin drei studentische Projekte im Entstehen (die übrigen Studenten haben sich während des Semesters nach und nach verabschiedet; die anwesenden außeruniversitären Hacker haben nach meiner Kenntnis keine eigenen Programmierprojekte angefangen/umgesetzt). Da im Sommersemester die nächste Seminarrunde ansteht, auf der dann die Plattform vom “Signetics Instructor 50″-Lerncomputer auf die “Interton VC-4000″-Spielkonsole gewechselt wird, gebe ich Neueinsteigern und Rekapitulationswilligen die Möglichkeit, quereinzusteigen, indem ich in den Semesterferien einen 2650-Assembler-Crashkurs veranstalte:

Vom 31.03. bis 11.04. findet jeweils von Montag bis Freitag, 10-12 Uhr im Signallabor der Brückenkurs “Assembler für Anfänger” statt. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos; Computer und Lehrmaterialien werden vom Fachgebiet Medienwissenschaft zur Verfügung gestellt.

Wer Interesse an der Teilnahme hat, kann sich entweder in der Facebook-Veranstaltung eintragen oder mir eine E-Mail schreiben. Postwendend kommt dann der Zugang zum entsprechenden Moodle-Kurs, in dem weitere Informationen und Materialien zu finden sind.

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Racing the Beam …

Am Samstag, den 8. Februar findet bei uns im Insitut ein Workshop zur Programmierung für die Atari VCS statt. Geleitet wird der ganztägige Workshop von SvOl.li. Man kann seinen eigenen x86-Rechner mitbringen. Es sind aber auch genug Computer für die max. 18 Teilnehmer vorhanden. Außerdem gibt es natürlich einige VCS-Konsolen mit Harmony-Cartridges, damit die Programme auch auf der Originalplattform getestet werden können.

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Der Workshop ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine vorherige Anmeldung allerdings unbedingt erforderlich. Bitte per E-Mail an mich. Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite.

29 GOTO 50

Heute erscheint die 29. Ausgabe des RETRO-Magazins. Heftthema ist der anstehende 50. Geburtstag der Programmiersprache BASIC, zu dem ich zusammen mit Wolfgang Ernst einen programmatischen Essay beigesteuert habe. Außerdem habe ich ein Interview mit einem der beiden Erfinder der Sprache, Thomas. E. Kurtz, geführt. Andere Beiträge beschäftigen sich mit BASIC-Implementierungen auf unterschiedlicher Hardware, Spielen und Demos in BASIC, dem didaktischen Einsatz der Programmiersprache usw. Das Hardware-Thema fokussiert dieses mal den Mikroprozessor Signetics 2650 und enthält u.a. zwei Interviews – eines mit einem Spielentwickler, der in den frühen 1980ern für die Interton VC-4000 programmiert hat, ein anderes mit einem Lehrer, der bis 2009 2650-Einplatinencomputer in der Schule gebaut und programmiert hat. Darüber hinaus gibt es die gewohnten Rubriken, Spiele- und Hardware-Tests, Musikkritik und das Finale der Comic-Serie “BASIC-Boy”.

Erhältlich ist die RETRO portofrei im Shop des CSW-Verlags sowie im Zeitschriftenhandel.

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Inhalt:

NEWS:
Kalender
Kurzmeldungen
Ergebnisse der RETRO-Umfrage 2013
THEMA:
Interview mit Thomas E. Kurtz
Breakout-BASIC
Programmieren in BASIC – 10 Gründe, warum das heute noch interessant ist
Das KÖLN-Programm
Sophies BASIC
CBM .prg Studio
BASIC-Demos
BASIC-Spiele von Microsoft
B-Soft-Entertainment
BASIC auf Spielkonsolen
Die BASIC-Stamp
HARDWARE:
Die Ouya im Test
Synthcard für die Atari VCS/2600
Die Dreamcast wird 15
Hardware-Schwerpunkt: Der Signetics 2650 (Interviews und Artikel)
SOFTWARE:
20 Jahre Starfox
RPG-Schmiede Leipzig
Evergreen/Nevergreen: The Chaos Engine 1 & 2
Angespielt: Intelligenz I, ASCIIpOrtal, The Nomad Soul, Zippy the Porcupine, Janozik, Superfrog HD, Worm: Clan Wars, Hatchi, Block OUT, Tank Operations – European Campaign, Blinky goes up, Inescapable
RETROKULTUR:
Comic
Kolumne: Think Kilobyte!
Bücher: Game Studies: Eine Einführung, Eine wahnsinnige Liebe; Kunst, Code, Maschine (über die Demoscene), Classic Home Video Games 1-3
Film: c64-Trainingsvideo mit Jim Butterfield
Musik: Horse the Band, Captain Capa, GwEm & Counter Reset, Bondage Fairies
Brettspiel: Walk the Plank!

Mikroprofessioneller Clone

Heute hat mich ein großes Paket aus dem Hause Bryx erreicht, in welchem nicht nur die endlich reparierte Magnavox Odyssey (gleich mit Falschpolungsschutz versehen) und eine Philips G7400 (mit Video- und RGB-Mod) enthalten war, sondern auch ein original verpackter “Microprofessor II”-Computer:

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Der MPF-II ist der Nachfolger des legendären “Microprofessor”-Einplatinencomputers. Er hat allerdings nicht den Z80A, sondern einen MOS 6502-Mikroprozessor eingebaut – und das nicht ohne Grund: der MPF-II ist ein beinahe lupenreiner Apple-II-Clone, was man vor allem am BASIC merkt. Bis auf ein paar Betriebssystem-Adressen und eine softwaregenerierte Textdarstellung unterscheidet er sich nicht vom Apple-Vorbild. Interessant sind auch die Beigaben. Neben dem Netzteil und einem HF-Signalteiler (der Computer hat allerdings auch einen FBAS-Ausgang … wie der Apple II) gibt es parallele und serielle Schnittstellen und Anschlüsse für einen Datenrekorder.

Das wirklich umfangreiche Begleitmaterial besteht aus einem dicken BASIC-Handbuch, einem Hardware-Handbuch (in dem auch die Kommandos des Monitor-Programms erklärt sind, denn der MPF-II lässt sich natürlich auch in 6502-Assembler programmieren). Nett ist das mitgelieferte Diagnose-System “Micro-Nurse”, das auf Audiokassette vorliegt und sein eigenes Manual hat.

Signetics 2650: Infos and Software:


The Signetics 2650 – The MESSUI Place

Verlaufsformen

Morgen halte ich ab 18 Uhr im Kolloquium “Medien, die wir meinen” einen Vortrag aus meine Forschungsprojekt:

Die Frage, ob und wie Medien die Wirklichkeiten ihrer Nutzer konstruieren ist, betrachtet man sie nicht bloß als soziologisches Problem, eine zentrale Frage jeder Medienepistemologie. Denn in der medialen Konstruktion von Wirklichkeit schreibt sich das Medium immer schon ein, weshalb die Analyse des Konstruktes immer auch eine Analyse des Mediums sein muss. Ausgehend von einer frühen sprachlichen Beschreibung eines physikalischen Vorganges aus der Kinetik (“Der springende Punkt”) durch Aristoteles wird über drei theoretische Scharniere (S. J. Schmidt, F. Kittler, C. Pias) ein Sprung in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts unternommen, in welchem Analog- und Digitalcomputer mit der “Beschreibung” desselben physikalischen Vorgangs betraut wurden, diesen jedoch nicht mehr nur in (programmier)sprachliche Codes kleiden, sondern ihn ihren technischen Aprioris unterwerfen. Im Vortrag wird die unterschiedliche “Simulationstätigkeit” desselben physikalischen Vorgangs durch fünf Sprachen demonstriert: die menschliche Sprache, die analog-elektronische Schaltung (auf dem Telefunken RA-742), die Implementierungen in 68k-Assembler/C (auf dem Commodore Amiga), Locomotive BASIC (auf dem Amstrad CPC) und 6507-Assembler (auf der Atari VCS). Dabei wird en passant versucht zu zeigen, warum solche Demonstrationen stets in Echtzeit erfolgen müssen (und damit an ein “Medientheater” gebunden sind) und – im Hinblick auf ein laufendes Buchprojekt -, wie die jeweiligen Simulationen das Wissen um die Grenzen und Möglichkeiten des Computers in der “Retrospektive” nutzbar machen.
Dauer ca. 60 Minuten mit vier unterschiedlichen Simulationsdurchläufen in Echtzeit – danach: Diskussion

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Konkurenz belebt die Bibliografie

Kurz nach Erscheinen der RETRO Nr. 28 hat nun das RETURN-Magazin mit seiner Ausgabe 15 nachgezogen. Wie am Umschlagsbild (meines Erachtens dem bislang schönsten der Zeitschrift!) unschwer zu erkennen ist, geht es dieses Mal um Fraktale, Fraktalspiele* und ähnliches im Heft. Ich selbst habe einen 6-seitigen Beitrag zur fraktalen Mathematik und ihrer Implementierung in Computerprogrammen beigetragen und mit einem BASIC-Fraktal-Generator aus der Feder von Bernd Ulmann gewürzt.

Die RETURN kann ab sofort per Mail-Order bezogen werden … oder wird dem geneigten Retroenthusiasten bei nächster Gelegenheit vom fliegenden RETURN-Händler Milo unter die Nase gehalten werden.

* Meine eigenen Sermon zu den Fraktal-basierten Spielen von LucasFilmGames hatte ich bereits in einer älteren RETRO-Ausgabe sowie damals bei F.LM veröffentlicht.

Alternativen

Dass LOGO nicht nur pädagogisch sondern auch medienwissenschaftlich hoch interessant ist, habe ich in den letzten beiden BA-Seminar-Sitzungen wieder einmal feststellen können. Deshalb habe ich nun mal ein wenig gesucht und eine (für meine Arbeit) zeitgenössische Einführung in die Programmiersprache gefunden und gekauft. Da zudem in den Sommersemesterferien auch das Erlernen meiner ersten “cureld brackets”-Programmiersprache ansteht – nämlich ANSI-C – habe ich auch dazu eine (im selben Sinne) zeitgenössische Einführung bestellt. Zuguterletzt bin ich dann noch dem überall auftauchenden Literaturtipp gefolgt und habe mir aus den USA Steven Levys Buch “Hackers” kommen lassen. Es steht also ein abwechslungsreicher Leseurblaub an.

Wie ist der Vektor, Victor?

Gestern trat – als Ersatz für Claus Pias, der wegen universitärer Verpflichtungen leider verhindert war, der Linzer Hobby-Programmierer Norbert Kehrer in der Vortragsreihe auf und sprach dort über die Emulation von Spielautomaten-Spielen für 8-Bit-Homecomputer. Am Beispiel von “Asteroids” zeigte er die Schwierigkeiten, die Automaten-Hardware in Software abzubilden – denn der “Asteroids”-Automat verfügt über einen Vektormonitor, der über eine spezielle Hardware den Kathodenstrahl direkt steuert (anstatt der Rasterzeilen-Steuerung bei “herkömmlichen” Aracade-Automaten). Die Emulation der Vektor-Hardware war daher auch die große Herausfordernung, die Norbert Kehrer auf zwei Homecomputer (Atari 800 und C64) ganz unterschiedlich bewältigen musste – weil deren Rasterbildschirm-RAMs ganz unterschiedlich funktionieren. So war also nachzuvollziehen, wie zwei mathematisch ganz unterschiedliche Episteme ineinander überführt wurden und wie sich die Vektormathematik im diskreten Zahlenraum des Bildschirmspeichers abbilden lässt.

P.S.: Ein Besuch der Webseite von Norbert Kehrer lohnt sich: Dort finden sich eine Menge Emulatoren – für die ausgefallendsten Systeme (etwa den Mailüfterl-Großrechner oder die PDP-8, die auf einem 8-Bit-Atari emuliert wird)!

Display Lists

Der gestrige Vortrag in der Reihe SHIFT – RESTORE – ESC von Berthold Fritz beschäftigte sich mit der Assemblerprogrammierung eines Spiels für Atari-8-Bit-Computer. Die Konzentration lag vor allem auf den Grafikfähigkeiten – aber auch die Frage, welche Faktoren bei der Auswahl der Programmiersprache und des Editors eine Rolle spielen, wurde verhandelt. Der Vortrag ist jetzt bei YouTube einzusehen:

Playing with Virtuality

Heute habe ich mein Belegexemplar des von Benjamin Bigl und Sebastian Stoppe herausgegebenen Sammelbandes “Playing with Virtuality” bekommen. Mein Beitrag basiert auf einem der vergangenen “Game Circuit”-Voträge und beschäftigt sich mit der Frage, welche medienwissenschaftlichen Erkenntnisse sich aus Programmierfehlern in Computerspielen gewinnen lassen. Dazu stelle ich die beiden Forschungsmethoden Medienarchäologie und Platform Studies einander gegenüber.

Weitere Infos: Peter Lang

Lehre im kommenden Wintersemester

Im kommenden Wintersemester gebe ich wieder drei Lehrveranstaltungen – mit dem Unterschied, dass eine davon sowohl für Bachelor- als auch Master-Studenten geöffnet sein wird: Der Assemblerkurs.

Master-Studium: Modul II („Mediengeschichte“) – geöffnet für Kulturwissenschaft MA, Mittwochs 10-12 Uhr im Signallabor
Titel: Hacking als Kulturtechnik. Innenperspektiven deutscher und internationaler Hackerszenen der 1970er- und 1980er-Jahre.

Bachelor-Studium: Modul I („Einführung in die Medienwissenschaft“) sowie Modul I Musik & Medien, Donnerstags, 10-12 Uhr im Signallabor
Titel: Spiel, Maschine! Spielkonsolen der ersten vier Generation aus der Sicht der Medienarchäologie.

Master-Studium: Projekt- und Praxismodul sowie Bachelor-Studium: Modul VI („Projektmodul“), Donnerstags, 18:00-20:00 Uhr im Signallabor
Titel: Signetics 2650 Programmier-Workshop (Teil 1/4)
Zu dieser Lehrveranstaltung sind auch externe Gäste herzlich eingeladen!

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Hier geht es zu den Detailbeschreibungen:

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»I program my home computer … Beam myself into the past«

Heute habe ich Earl C. Careys Buch “RETRO Game Programming unleashed for the Masses” bekommen:

Das Buch unternimmt nicht weniger, als die hardwarenahe Programmierung von Spielen auf vier verschiedenen Plattformen für Programmieranfänger(!) vorzustellen: Programmiert werden der Atari 800, Commodore 64, Apple II und TRS-80 CoCo. Vom Aufbau und Anschluss der Rechner über deren Hardware-Ausstattung, die unterschiedlichen Assembler-Dialekte und BASIC-Versionen, Grundlagen der Computergrafik aber auch die Geschichte der Firmen und Computerspiele bis hin zu dezidierten Programmiertechniken führen die Kapitel den Leser ins Thema ein. Höhepunkte bilden die Kapitel über den praktischen Umgang mit den Grafikmodi, Sprites, Soundeffekten und das Zusammenfügen aller Elemente zu einem Spiel.

Interessant scheint mir das Buch nicht nur für Leute, die wirklich Spiele auf diesen Plattformen programmieren wollen, sondern auch für diejenigen, die einen operativen Zugang zur Homecomputergeschichte suchen. Ich bin sehr gespannt und werde von meiner Lektüreerfahrung hier berichten …

Mein heutiger Ausflug zum Schockwellenreiter hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt. Nicht nur habe ich einen netten Blogger kennengelernt, sondern auch eine stolze Menge alter Programmier-Bücher von ihm übernehmen können. Mein Dank noch einmal in diese Richtung – und vielleicht sehen wir uns ja bald mal wieder!

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Basics about BASIC

Die Programmiersprache BASIC bildet den Kern meines computerarchäologischen Forschungsprojektes. Demzufolge wächst meine Bibliothek in diese Richtung derzeit auch am schnellsten. Vier “Neu”zugänge habe ich im Laufe der vergangenen Woche verzeichnet:

Donald Alcock: Illustrating BASIC (A Simple Programming Language). Cambridge: Cambridge Univ. Press 1977.

Alcocks Buch ist vollständig handgeschrieben und geht die Didaktik problemorientiert an. Die Illiustrationen und Programmbeispiele scheinen sich an Kinder zu richten; umso erstaunlicher, dass das Buch in einem Universitätsverlag erschienen ist.

John G. Kemeny: Man and the Computer. New York: Charles Scribner’s sons 1972.

Kemeny, der zu den Miterfindern von BASIC gehört, erzählt hier die Geschichte der Programmiersprachenlehre am Dartmouth-College, wo BASIC 1964 erstmals implementiert wurde. Noch bevor David Ahl mit seinem Buch über “BASIC Computer Spiele” berühmt wird, wirft sich Kemeny hier schon für eine Nutzung des Computers als Spielmaschine in die Bresche.

Henry Mullish: A Basic Approach to BASIC. New York: John Wiley & Sons 1976.

Eine Empfehlung aus “10 PRINT”: Mullishs didaktisches Konzept versucht das Lernen einer Programmiersprache mit einer Fremdsprache zu vergleichen. Er stellt dabei sukzessive Vokabeln (Befehle), Phrasen (komplexere Funktionen) und Texte (Programme) vor.

John M. Nevison: The Little Book oaf BASIC Style. How to write a program you can read. Reading u.a.: Addison-Wesley 1982.

Der Untertitel verrät es bereits: Das Buch versucht sich dem Spaghetti-Code-Angriffen entgegen zu stellen und Programmierempfehlungen zu geben, bei denen der Programmierer nicht zuerst an die Maschine, sondern an einen potenziellen menschlichen Leser des Codes denken soll.

Game Circuit #7 & Game Circuit #8

Aufgrund der Semester- und Veranstaltungsplanung habe ich die Termine und Themen für die nächsten beiden Game-Circuit-Treffen bereits jetzt festgelegt:
Game Circuits #7 gamecircuits8

Retrocomputing im Direktkontakt

Wie bereits geschrieben, bin ich in diesem Jahr als Gastredner auf das 14. Vintage Computing Festival Europe nach München eingeladen. Die Webseite mit Informationen – unter anderem über meinen Vortrag – wird gerade aufgebaut. Zusätzlich bekomme ich einen Ausstellertisch, auf dem ich zwei meiner exotischeren Heimcomputer und die darauf am kommenden Freitag eingetippten BASIC-Spiele präsentieren werde.