EuroPC.Dot

Im Frühjahr habe ich für das Signallabor einen der ungewöhnlicheren Homecomputer gekauft: einen Schneider EuroPC. Das ist ein 8088-basierter XT-Kompatibler, bei dem die gesamte Hardware (Tastatur, Mainboard, Diskettenlaufwerk) in einem Gehäuse untergebracht ist. Das Gerät stellte einen etwas hilflosen Versuch der Firma Schneider dar, PCs für den Homecomputermarkt interessant zu machen.

Leider konnte ich den EuroPC nicht gleich testen. Nachdem es einige Zeit gedauert hatte, ein Netzteil dafür zu bekommen brauchte es noch einmal ebenso solange, einen CGA-Monitor zu finden (dafür nutze ich jetzt den Commodore 1084S). Aufgrund der leeren Puffer-Batterie ließ sich der EurpPC dann zwar starten aber das BIOS ließ sich nicht einstellen und der Rechner war damit nicht zu benutzen. Kollege Torsten Othmer hat sich jetzt des Gerätes angenommen und baut eine neue Li-Batterie ein.

Sobald der EuroPC dann wieder da ist, werde ich seinen 8-Bit-ISA-Steckplatz für eine besondere Treiberkarte nutzen, an der ein Lochstreifenschreiber betrieben werden kann. Den Schreiber, die Karte und die Software habe ich am Wochenende bei eBay ersteigert.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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