Roboter-Konferenz

Nun habe ich doch noch ein lohnendes Exkursionsziel für mein Seminar gefunden: Am 7. und 8. Dezember findet im Japanisch-Deutschen Institut in Berlin eine Roboter-Konferenz mit dem Thema „Mensch-Roboter-Interaktionen aus interkultureller Perspektive: Japan und Deutschland im Vergleich“ statt. Hier der Original Ankündigungstext:

Die japanische Regierung hat seit 2002 verschiedene Maßnahmen zur Entwicklung einer von Robotern unterstützten Gesellschaft ergriffen, aber in Deutschland ist der Diskurs zu solchen technischen Lösungsansätzen sehr kritisch, insbesondere in Bezug auf Roboter als Partner. Dabei wäre eine offenere Debatte auch hier notwendig, denn laut einer Statistik der Vereinten Nationen sind Japan und Deutschland die am schnellsten alternden Gesellschaften weltweit. Die Implikationen des demographischen Wandels haben zu einer intensiven Diskussion über Lösungsansätze geführt, vor allem über die Frage, wie alternden Belegschaften geholfen werden kann, ihre Produktivität zu erhalten sowie über Unterstützung für ältere Menschen im allgemeinen. So gewinnt die Roboter-unterstützte Therapie (z.B. mit der japanischen Roboter-Robbe PARO) mehr und mehr Anhänger und kommt bereits als therapeutisches Mittel in einigen Pflegeheimen zum Einsatz, nicht nur in Japan sondern auch in Deutschland.

Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin (JDZB), die Japan Foundation, die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS), die Johann-Wolfgang Goethe Universität Frankfurt und die Universität Nagoya veranstalten vor diesem Hintergrund am Dienstag, den 7. Dezember und am Mittwoch, den 8. Dezember 2010 ein Symposium zum Thema „Mensch-Roboter-Interaktionen aus interkultureller Perspektive: Japan und Deutschland im Vergleich im JDZB“ Zu dieser Tagung möchte ich Sie im Namen der Veranstalter herzlich einladen.

Bei diesem Symposium werden führende Roboterforscher und Geisteswissenschaftler die Anwendung von technologischer Unterstützung der alternden Gesellschaften in Japan und Deutschland diskutieren, und zwar unter besonderer Berücksichtigung von technischen Aspekten einerseits und rechtlichen, ethischen und gesellschaftlichen Aspekten andrerseits.

Tagungssprachen sind Deutsch und Japanisch, simultan gedolmetscht. Ein aktuelles Programm finden Sie auf unserer homepage.

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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