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Februar, 2010:

Image Online

47 Jahrgänge der Zeitschrift für Fotografie und Film online. (via Thomas@Facebook)

BreakThrough

Rezension zu Johannes Ulbrichts Roman “Der Spielemacher”

Man kann dem Winnender CSW-Verlag eigentlich nur dankbar sein. Seit einigen Jahren versorgt er die Videospiel-interessierte Leserschaft, vor allem aber die so genannten “Retro-Spieler” (zu denen sich der Autor dieses Textes ebenfalls gern zählt) mit Informationen und Material: Neben der Zeitschrift “Retro“, die durch ein sehr lebhaftes Online-Blog ergänzt wird, sind es vor die allem Bücher, die bei CSW erscheinen, in welchen die Videospiel- und Retro-Kultur regelrecht “auflebt”. Dazu zählen kleine Meisterwerke wie Constantin Gillies’ Roman “Extraleben” und Insiderberichte wie Jörg Luibls Essayband “Spielefresser“. Eine der jüngeren Monografien aus dem Hause nähert sich der Spielewelt wieder auf fiktionale Weise: Johannes Ulbrichts Roman “Der Spielemacher”.

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Die Phantome und der Hutmacher

Alice in Wonderland (USA 2010, Tim Burton) (PV CineStar)

Fernsehfilm

Sommer vorm Balkon (D 2005, Andreas Dresen) (TV)

SF-Autobahn

Spiegel Online stellt heute eine Diplomarbeit vor, in der ein Konzept für eine Elektroautobahn entworfen wurde:

Das klingt schwer nach Science-Fiction, doch ist die grundlegende Technik seit rund 170 Jahren bekannt. “Linearmotoren werden längst weltweit genutzt”, sagt Förg. Die Passagierbahnen am John F. Kennedy Flughafen in New York oder am Flughafen von Vancouver nutzen die Technik ebenso wie die Magnetschwebebahnen in Shanghai und Japan. Grob vereinfacht funktioniert der Antrieb etwa so: Unter der Straße wird eine Art Spule verlegt, der so genannte Stator, also der feste Teil des Linearmotors. In jedem Speedway-fähigen Auto wiederum sitzt der Gegenpart, genannt Konduktor, der das Auto entlang der elektromagnetischen Wellen über die Straße treibt.

mehr: SpOn

BILD deckt auf: Das Sandmännchen gibt es gar nicht!

Selten genug, dass ich die “Bild”-Zeitung hier mal verlinke, aber die heutige Geschichte über die Frage, was echt und unecht im deutschen Fernsehen ist, ist mir einfach zu passend. Das ist schon fast investigativer Journalismus – leider zu wenig selbstreflexiv!

Sich sägen bringt Regen

Auf Telepolis und F.LM sind just meine Kritiken zum neuen PS3-Spiel “Heavy Rain” erschienen. Darin gehe ich auf die vielfältigen Bezüge des Spiels zur Geschichte des Serienmörderfilm und zu Spieltechniken anderer Spiele (insb. “Saw” und “Silent Hill: Shattered Memories“) ein.

mehr: F.LM
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Ode an die VHS

Gedanken über das Verschwinden des Trägermediums VHS-Kassette hat sich RETRO-Kollege Chris Pfeiler gemacht, wie man hier nachlesen kann.

Kanonenfutter

Mutant Chronicles (USA 2008, Simon Hunter) (DVD)

Eine ähnlich düstere, ja, apokalyptische Kriesszenerie, wie zu Beginn von “Mutant Chronicles” bekommt man selten im Film zu sehen. Und das liegt vor allem der Optik und daran, dass sie Kriegsbilder des ersten und zweiten Weltkriegs mit utopischer Waffentechnik verbindet. Insbesondere die Mörser und Kanonen, die ihre immense Größe immer wieder in Total-Aufnahmen belegen, haben mich sehr fasziniert und an eine Mischung aus der Alptraum-Kanone aus dem Videospiel “The Darkness” und realen Vorbildern wie dem Dora-Geschütz erinnert. Leider lässt der Rest des Films dann in jeder Hinsicht ziemlich nach, wie ich auf F.LM kritisiere.

mehr: F.LM

Neuer Killer in altem Gewand

The Killer inside me (USA 2010, Michael Winterbottom) (Berlinale-Palast)

Als letzten Berlinale-Beitrag habe ich mir einen Serienmörderfilm angesehen. Winterbottom verlegt seinen Stoff in die 50er Jahre und situiert dort einen Killer, der schon alles hat, was die Filmgeschichte bis in die Postmoderne auffährt; Beachtlich ist die “unbewusste Nähe” zu Stoffen wie aus “The Sniper” (in Hinblick auf die Misogynie als Zeitkolorit).

Jörg Buttgereit und ich haben für das epd-Film-Berlinale-Blog ein letztes Podcast zum Film aufgenommen:

»Who lit the flame in us?«

The Thin Red Line (USA 1998, Terence Malick) (Cinemaxx)

Jud Süß – Podcast ohne Gewissen

Jud Süß – Film ohne Gewissen (D 2010, Oskar Röhler) (Berlinale-Palast)

Oskar Röhlers “Jud Süß – Film ohne Gewissen” hat nicht nur den charmantesten Untertitel seit “Zombies – Geschändete Frauen”, er hat auch das Potenzial, seine Zuschauer gegen sich aufzubringen. Jörg Buttgereit und ich habe das Erlebnis mal zwei Tage sacken lassen und unseren Sermon dazu in einem epd-Blog-Podcast abgegeben:

Was ich so über “Shutter Island” denke

habe ich beim epd-Treffen Kollegen Alexander Gajic erzählt:

Berlinale-Mix: Was denkt Stefan Höltgen über “Shutter Island” from Alexander Gajic on Vimeo.

»Desired Year: 1982«

Napoleon Dynamite (USA 2004, Jared Hess) (DVD)

Männlichkeit und Maskerade

The Kids are alright (USA 2010, Lisa Cholodenko) (PV Berlinale-Palast)

Mit Jörg Buttgereit habe ich ein Podcast für das epd-Blog aufgezeichnet:

Frankenstein in Hiroshima

Jörg Buttgereits Hörspiel FRANKENSTEIN IN HIROSHIMA läuft wieder im WDR-Radio.

Berlin. Ende des 2. Weltkrieges. Zu Forschungszwecken wird das unsterbliche, pochende Herz von Frankensteins Monster per U-Boot nach Hiroshima verschifft. Und dann fällt die Atombombe…

Sendetermin:
Dienstag den 16. Februar 2010, WDR 1 LIVE, 23:00 Uhr

Infos: http://joergbuttgereit.com/deutsch/hoerspiele/frankenstein-in-hiroshima/

Hörprobe: http://www.einslive.de/sendungen/plan_b/soundstories/2010/02/soundstories_100216.jsp

Ein 80 Jahre langer Draht nach oben

Welt am Draht (BRD 1973, Rainer Werner Fassbinder) (Berlinale Urania)

mehr: epd-Berlinale-Blog

»We can add anous and it becomes magical«

Gentlemen Broncos (USA 2010, Jared Hess) (Berlinale Cubix)

mehr: im epd-Berlinale-Blog

Skypen mit FemBots

Gestern auf sueddeutsche.de:

Das Programm gibt sich als Vertreter des anderen Geschlechts aus, kann auf Gegenfragen reagieren und leichtgläubigere Zeitgenossen davon überzeugen, dass sie es mit einem wirklichen Menschen zu tun haben. Das eigentliche Ziel des Fembots ist es jedoch, Kreditkartennummern zu erbeuten oder Nutzer auf Seiten mit Schadsoftware zu locken.

Turing-Test pünktlich zum Valentinstag bestanden.

Evolution als Passwort?

Struktur, Zeit und Evolution

Die Übertragung von Überlegungen der Evolutionstheorie auf andere, zum Teil nicht-biologische Theorien ist überaus populär. Sie reicht von sehr konkreten Fragestellungen der Biochemie bis hin zu abstrakten (wie etwa der Evolution der Virtualität). In mehreren Vortragsreihen widmen sich akademische und nicht-akademische Gruppierungen seit dem letzten Jahr den Fragen, wo diese Homologien sinnvoll erscheinen und wie nützlich die Ergebnissen der Übertragung sein können.

mehr: Telepolis