SimulationsRaum Rotating Header Image

März 22nd, 2008:

Follow the blue Turtle

Crocodile (Ag-o, Süd Korea 1996, Kim Ki-duk) (DVD)

“Visimundi” veröffentlicht dieser Tage zwei DVDs mit Filmen aus Kim Ki-duks Frühwerk. “Crocodile”, das Debut, habe ich gestern gesehen. Einmal abgesehen von der miserablen Bild- und Ton-Qualität (die der Verleiher jedoch mit dem Zustand des Masters plausibel erklärt), ist “Crocodile” ein wunderschöner Film, in dem sich bereits vieles von dem zeigt, was im späteren Werk Kims deutlich wird. Allen voran ist es das Thema des alternativen Familienkonzeptes, das bereits hier Einzug hält: Unter einer Brücke leben ein alter Mann, ein kleiner Junge und in Twentysomething, die von dem Hab&Gut der Suizidanten leben, welche allnächtlich von der Brücke in den Fluss springen. Als “aus Versehen” eine Frau, die sich das Leben nehmen wollte, von ihnen gerettet wird, formt sich nach und nach eine regelrechte Familienstruktur unter den ansonsten nicht verwandten Protagonisten aus. “Crocodile” ist wie ein ungeschliffener Diamant, der streckenweise rabiat und gewalttätig, dann aber wieder poetisch schön ist. Vor allem die Bildsprache, die stark im Kontrast zum Handeln der Figuren steht, zeigt, wohin Kim der Weg führen wird.

Zu scharf …

Das muss ich jetzt doch noch mal hochholen: Vor Monaten gab es doch tatsächlich Überlegungen der Pornoindustrie, die neuen HD-Medien nicht zu unterstützten, weil sie “zu scharf” sind und damit kleine Unschönheiten deutlicher erkennen lassen. Jetzt ist diese Befürchtung zum Glück Vergangenheit.

Klassische Fehlprognosen

Damit ich es nicht wieder vergesse.

Autofahrerparadies

Autorennen sind die Innovationsmarker unter den Videospielen. Für die Playstation 3 ist vor kurzem “Burnout Paradise” erschienen, das einen Blick zurück in die Geschichte des Autofahrens und einen in die Zukunft der Stadtarchitektur ermöglicht.

mehr: telepolis

»Use the fork, Luke.«

Das Imperium schlägt zurück (The Empire strikes back, USA 1980, Irvin Kershner) (DVD)

Der zweite Teil der Krieg-der-Sterne-Trilogie war mir immer als der interessanteste und komplexeste in Erinnerung. Wenn das stimmen sollte, schaue ich mir den ersten und dritten besser gar nicht noch einmal an. Es ist ja kaum zu glauben, wie aseptisch und spießig da Figuren entwickelt und Erzählung vorangetrieben wird. Ideologisch und sexualethsisch meint man sich in die 1950er Jahre zurück versetzt. Vielleicht gewinnt der Film ja durch die digitalen Nachbearbeitungen Lucas’ (das würde mich allerdings wundern, die haben ja schon bei “THX 1138″ eher verschlimmbessert).

Fragen menschlicher Geschlechtlichkeit & Antworten

Dass ich lange nichts mehr in dieser Kategorie veröffentlicht habe, heißt leider, dass der folgende Eintrag ziemlich lang wird.

(mehr …)