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Februar 23rd, 2008:

»That’s Sound, that’s Rhythm«

Ich lese gerade: Letzten Samstag führte das Rundfunksymphonie-Orchester des WDR Musiken aus Computerspielen auf, die morgen um 10 Uhr auf WDR4 zu hören sein werden!

Familiengräber

Fido (Kanada 2006, Andrew Currie) (DVD)

Das Offensichtlichste fällt – Poes “entwendeter Brief” belegt das – selten gleich auf. Und so ist das auch mit einem im Zombiefilm seit den Anfängen vertretenen Motiv, das mir bis zur neuen Sichtung von “Fido” nicht aufgefallen wäre, hätte es mein Filmabend-Gast Benjamin nicht zuerst bemerkt: Zombiefilme sind zuallererst immer auch Familienfilme. Vom Besuch der Kinder am Grab des Vaters und dem späteren Drama im Keller in “Night of the living Dead” über die Warnhinweise in “Dawn of the Dead”, dass die zurückgekehrten zwar aussehen wie Verwandte, es aber nicht sind, bis hin eben zu “Fido”, in dem die selbe Warnung auch noch einmal formuliert wird: “This isn’t the man you married!” – Das Familienthema lässt sich in vielfältigster Ausformung in den allermeisten Zombiefilmen finden. Die Frage war nun: warum?

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Worüber man nicht schreiben kann …

2001 (UK/USA 1968, Stanley Kubrick) (Blu-ray)

… über “2001”  ist schon so vieles geschrieben worden, dass beinahe zwangsläufig jedes weitere Wort zu dem Film zur Wiederholung wird. Ich hole für mich aus der Sichtung die Feststellung, wie sehr “2001” doch Vorläufer für Kubricks darauffolgende Filme gewesen ist. Das lässt sich schon an einzelnen Momenten festmachen, etwa wenn sich Dave Bowman auf seiner Ruheliege flätzt und damit in Mimik und Körperhaltung zum “Vorbild” für Alex in “Clockwork Orange” wird. Oder wenn die Kamera ihn beim Jogging durch das Raumschiff-Rondell verfolgt wie Jahre später den kleinen Danny durch die Flure des Overlook-Hotel in “The Shining”. Und dann habe ich gestern erstmals diesen “typischen Kubrick-Blick” auch in “2001” wiederentdeckt:

2001.jpg

Nicht unerwähnt sollte bleiben, wie großartig die Präsentation des Films auf Blu-ray ist. Was für die Publikation da noch einmal aus dem Material herausgekitzelt wurde, ist unbeschreiblich!

Fast gesehen

Kalte Wut (Forced Vengeance, USA 2981, James Fargo) (DVD)
Boy eats Girl (Irland/UK 2005, Stephen Bradley) (DVD)

Beide Filme liefen derartig nebenher, dass ich weder behaupten kann, ich hätte sie gesehen noch das Gegenteil richtig wäre. Ich poste dennoch einen Filmtagebuch-Eintrag, damit ich mich öffentlich für mein Verhalten schämen kann und gelobe, dass ich beiden Filmen noch einmal volle Konzentration angedeihen lasse (zumal ich letzeren noch besprechen muss).

Buchfetischismus und Kultur

Nachdem ich bei philosophus ja schon einmal einen Blick in Hartmut Boehmes “andere Theorie der Moderne” wagen durfte, habe ich es remittend nun selbst angeschafft:

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