Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles.

Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets, USA 2007, Jon turteltaub) (PV Cinedom Köln)

Schon der erste Teil hat sich auf den zweiten Blick als wesentlich interessanter erwiesen, als man es bei so einem Nicolas-Cage-Abenteuer für möglich halten könnte. In der Fortsetzung ist das genauso. Hier wird gar nicht zuforderst nach jenem geheimen Buch gesucht, das im Titel gemeint ist, sondern nach Identität und zwar auf allen Ebenen. Das Buch ist – man lerne von Poe – am aller offensichtlichsten Ort versteckt: in der Bibliothek. Nach der eigenen Identität muss allerdings tiefer gegraben werden – in Jahrhunderten und unter Bergen. Und wer weiß: Vielleicht findet dann nicht nur der Held zu einem heldenhaften Urgroßvater, sondern die Nation auch zu einer eigenen Geschichte (die länger und unblutiger als die 500-jährige der USA ist).

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen
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