Eine kleine Entdeckung

Bei der Durchsicht von Raimis „Evil Dead“, aus dem ich ein paar Bilder für den Splatterfilm-Artikel von Manfred Riepe im Tagungsband (Bertz-Fischer) digitalisieren wollte, bin ich auf ein bislang nicht berücksichtigtes Detail gestoßen.

Blick und Perspektive scheinen in „Evil Dead“ eine besondere Rolle zu
spielen. Es gibt etliche Szenen, in denen der Blick ins Zentrum des
Bildes und der Erzählung rückt: Die Menschen blicken einander an, die
Dämonen blicken die Menschen an, der Wald blickt ins Haus, der Keller
blickt auf Ashley … es gibt nichts im Film, das nicht blickt.

Um so markanter die Entdeckung: Im Keller des Hauses hängt ein Filmplakat von Wes Cravens Film „The Hills have Eyes„:

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen

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2 Kommentare zu Eine kleine Entdeckung

  1. Thomas sagt:

    Riepe geht in seinem (aktualisierten) Tagungsbandtext ja auch ziemlich auf die „Umstände des Blicks“ in seinem Text ein. Ganz toll dabei natürlich auch die Szene in dem Keller mit dem alten Kinoprojektor, der Ash weiß anstrahlt/anblickt und ihn blendet/den Blick verbaut. Da lässt sich verflucht viel rausholen – siehe dann auch das Kapitel in Arnos Diss (und auf den Projektor habe ich ihn aufmerksam gemacht 🙂 ).

  2. Stefan sagt:

    Die krasseste Entdeckung ist doch wohl aber die Entwirrung der Stimme auf dem Tonband. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, so evident war das! Grandios! Riepe at his best 8again).

    Auf das Buch – und speziell den Artikel darf man sich schon sehr freuen!!!

    Stefan

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