»Dämonisierung ist Arbeit unter Legitimationszwang«

Herbert M. Hurka: Filmdämonen. Marburg: Tectum 2004

„Godzilla
steht für die Atombombe.“ Solche und ähnliche Kinoweisheiten, die
Motive und Strukturen von Filmen als Allegorien auf die Wirklichkeit
verstehen, gehören zum Standard-Interpretationsinventar des Cineasten.
Nur selten jedoch wird die „Allegorese“, aus der diese Aussagen
hervorgehen, auch nachvollzogen. Zu eindeutig scheinen die Bilder, als
dass deren Zweitbedeutung erst erklärt werden müsste. Doch gerade
dieser „Zwischenschritt“, wie Herbert M. Hurka in seinem Buch „Filmdämonen“ ihn geht, bietet einige Erhellung darüber, wie die Codierung von Stereotypen im Kino funktioniert.

Weiter lesen

Über Stefan Höltgen

siehe: http://about.me/hoeltgen
Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.